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	<title>Staatskirchenvertrag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatskirchenvertrag&amp;diff=513766&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: HC: Entferne Kategorie:Staatsvertrag</title>
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		<updated>2025-08-30T17:55:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Staatsvertrag&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Staatsvertrag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Staatsvertrag&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatskirchenvertrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in Deutschland ein Vertrag zwischen einem Staat ([[Nationalstaat]] oder [[Gliedstaat]]) und einer [[Glaubensgemeinschaft]] bezeichnet. Staatskirchenverträge mit der [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] heißen [[Konkordat]]e. Soweit es sich um nicht-christliche Religionsgemeinschaft handelt, wird mitunter auch (mehrdeutig) von einem [[Staatsvertrag]] gesprochen (etwa &amp;#039;&amp;#039;Staatsvertrag zwischen der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] und dem [[Zentralrat der Juden in Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Rechtsnatur ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Juristische Auslegung ohne Quelle}}&lt;br /&gt;
Das so einvernehmlich geschaffene &amp;#039;&amp;#039;Vertragsstaatskirchenrecht (Konkordatsrecht)&amp;#039;&amp;#039; stellt einen Ausgleich [[staat]]licher und religiöser Interessen dar. Die Regelungen werden nicht einseitig gesetzt, sondern sind eine Selbstbindung der Vertragsparteien, die staatlicher [[Souveränität]] und [[Kirchliches Selbstbestimmungsrecht|kirchlichem Selbstbestimmungsrecht]], das aus der [[Trennung zwischen Religion und Staat]] folgt, gleichermaßen gerecht wird. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung Deutschlands]] hat das Vertragsstaatskirchenrecht durch die Vertragsschlüsse zwischen den [[Neue Länder|neuen Bundesländern]] und den [[Kirche (Organisation)|Kirchen]] wieder an Bedeutung gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkordate unterliegen dem [[Völkerrecht]], obwohl der Heilige Stuhl ein atypisches [[Völkerrechtssubjekt]] ist. Sie sind insoweit vergleichbar mit [[Völkerrechtlicher Vertrag|völkerrechtlichen Verträgen]] zwischen [[Staat]]en, unterliegen allerdings einer juristischen Besonderheit. Das deutsche [[Bundesverfassungsgericht]] hat entschieden, dass Konkordate von der Anwendung des {{Art.|32|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;3 des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] („Soweit die Länder für die Gesetzgebung zuständig sind, können sie mit Zustimmung der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] mit auswärtigen Staaten Verträge abschließen“) ausgenommen sind. Dies bedeutet, dass die Länder ausnahmsweise ohne die Zustimmung des Bundes handeln dürfen. Die Verfassungsrichter entschieden, dass diese Kompetenz aus {{Art.|30|gg|juris}} in Verbindung mit {{Art.|70|gg|juris}} GG (Kulturhoheit der Länder) folge, Art.&amp;amp;nbsp;32 Abs.&amp;amp;nbsp;3 GG sei als Sonderregelung nicht zu beachten. Das entspricht auch der Rechtslage unter der [[Weimarer Verfassung|Weimarer Reichsverfassung]]. Der [[Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee]] wollte die entsprechenden Vorschriften des Grundgesetzes nicht auf Konkordate ausweiten, da „der Vatikan kein [[Ausland|ausländischer Staat]]“ sei. Im Ergebnis werden so die Konkordate gleichbehandelt mit den übrigen Staatskirchenverträgen. Da andere Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften nämlich nicht völkerrechtsfähig sind, ist dort schon nach dem Wortlaut des Art.&amp;amp;nbsp;32 Abs.&amp;amp;nbsp;3 GG keine Zustimmung des Bundes erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere [[Glaubensgemeinschaft|Religionsgemeinschaften]] sind keine Völkerrechtssubjekte. &amp;#039;&amp;#039;Kirchenverträge&amp;#039;&amp;#039; unterliegen deshalb (allein) dem nationalen Recht. Da die evangelischen [[Landeskirche]]n in [[Deutschland]] [[Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)|Körperschaften des öffentlichen Rechts]] sind, sind Kirchenverträge dort [[Öffentliches Recht|öffentlich-rechtlicher]] Natur. Dadurch ist es dem Staat möglich, durch Änderung seiner Rechtsordnung entgegen den vertraglichen Verpflichtungen zu handeln. Das ändert aber nichts daran, dass er dann gemessen am Kirchenvertrag vertragsbrüchig handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis werden Kirchenverträge jedoch als Staatsverträge behandelt, so dass die Regeln des Völkerrechts analog zur Anwendung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch war die Rechtsnatur von Staatskirchenverträgen umstritten. Als im [[Mittelalter]] Staat und Kirche als Einheit verstanden wurden, sah die &amp;#039;&amp;#039;Privilegientheorie&amp;#039;&amp;#039; die Konkordate als Zugeständnisse der Kirche gegenüber dem Staat. Später, als die Kirchen als dem Staat untergeordnet verstanden wurden, verstand die &amp;#039;&amp;#039;Legaltheorie&amp;#039;&amp;#039; die [[Vertrag|Verträge]] als abgesprochene (und damit auch einseitig abänderbare) staatliche Gesetze. Heute geht die [[herrschende Meinung]] dagegen davon aus, dass es sich um echte Verträge handelt. Durch ein parlamentarisches [[Transformationsgesetz|Zustimmungsgesetz]] erhalten Staatskirchenverträge Gesetzeskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
In Staatskirchenverträgen kann die momentane Rechtslage zusätzlich garantiert werden, so etwa wenn der Staat [[Religionsfreiheit]], [[Kirchliches Selbstbestimmungsrecht]], Schutz des Kirchenguts vor [[Säkularisation]] oder [[Staatsleistung]]en weiterhin zusichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können aber auch dort, wo das geltende [[Staatskirchenrecht]] dafür Raum lässt, konkretisierende Vereinbarungen getroffen werden. Insbesondere bei den &amp;#039;&amp;#039;[[res mixta]]e&amp;#039;&amp;#039;, wo also Staat und Religionsgemeinschaften zusammenarbeiten müssen, sind Absprachen üblich: etwa bei der Besetzung der [[Theologische Fakultät|theologischen Fakultäten]], dem [[Religionsunterricht]], der Seelsorge in Militär, Polizei, Strafanstalten usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter haben sich auch Religionsgemeinschaften verpflichtet, bei der Ausbildung ihrer Geistlichen bestimmte Mindestanforderungen einzuhalten, staatliche Stellen bei Ämterbesetzungen mitwirken zu lassen oder kirchliche Gliederungen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Diözese|Bistum]]) unverändert zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewöhnlich enden die Staatskirchenverträge mit Vereinbarungen, dass die Vertragsparteien etwa auftretende Probleme einvernehmlich beilegen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenverträge in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Vorbildfunktion hatte unter Geltung des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland]] der (nach seinem Unterzeichnungsort, dem [[Kloster Loccum]], benannte) [[Loccumer Vertrag]] zwischen dem Land [[Niedersachsen]] und den evangelischen [[Landeskirche]]n in Niedersachsen vom 19. März 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geltung von Staatskirchenverträgen für die [[Neue Länder|neuen Bundesländer]] aus der Zeit vor Gründung der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] ist umstritten. Die DDR erkannte die Verträge nicht an, obgleich sie sie nicht selten erfüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland führte die Ungewissheit über die Fortgeltung des zwischen dem Heiligen Stuhl und dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] am 20. Juli 1933 abgeschlossenen [[Reichskonkordat]]s dazu, dass über längere Zeit weniger Konkordate abgeschlossen wurden, als das bei den (evangelischen) Kirchenverträgen der Fall war. Mit dem (die Fortgeltung bejahenden) Urteil des [[Bundesverfassungsgericht]]s vom 16. März 1957 und vor allem dem [[Deutsche Wiedervereinigung|Beitritt der DDR]] ist aber auch im römisch-katholischen Bereich eine erneute Hinwendung zum Vertragsstaatskirchenrecht zu beobachten gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geltende Konkordate mit der römisch-katholischen Kirche ===&lt;br /&gt;
* [[Bayerisches Konkordat (1924)|Bayerisches Konkordat]] vom 29. März 1924&lt;br /&gt;
* [[Preußenkonkordat]] vom 14. Juni 1929&lt;br /&gt;
* [[Badisches Konkordat]] vom 12. Oktober 1932&lt;br /&gt;
* [[Reichskonkordat]] vom 20. Juli 1933&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Hessen mit den katholischen Bistümern in Hessen vom 9. März 1963&lt;br /&gt;
* Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Lande Niedersachsen vom 26. Februar 1965&lt;br /&gt;
* [[Ergänzungsvereinbarung zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Nordrhein-Westfalen|Ergänzungsvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Nordrhein-Westfalen vom 26. März 1984]] (Besonderheit s. Artikel X zur möglichen Öffnungsklausel)&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Sachsen vom 2. Juli 1996&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Thüringen vom 11. Juni 1997&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Mecklenburg-Vorpommern vom 15. September 1997&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Sachsen-Anhalt vom 15. Januar 1998&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Brandenburg vom 12. November 2003&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen der Freien Hansestadt Bremen und dem Heiligen Stuhl vom 21. November 2003&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und der Freien und Hansestadt Hamburg vom 29. November 2005&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Schleswig-Holstein vom 12. Januar 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verträge mit den evangelischen Kirchen ===&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Bayerischen Staate und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern rechts des Rheins vom 15. November 1924&lt;br /&gt;
* Vertrag des Freistaates Preußen mit den evangelischen Landeskirchen&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchliche Vertragspartner waren die Landeskirchen [[Evangelische Kirche der altpreußischen Union|Altpreußische Union]], [[Evangelische Landeskirche Frankfurt am Main|Frankfurt/Main]], [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Hannover (lutherisch)]], [[Evangelisch-reformierte Kirche in Nordwestdeutschland|Hannover (reformiert)]], [[Evangelische Landeskirche in Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]], [[Evangelische Landeskirche in Nassau|Nassau]], [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schleswig-Holstein|Schleswig-Holstein]] sowie [[Evangelische Landeskirche in Waldeck|Waldeck und Pyrmont]].&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 11. Mai 1931&lt;br /&gt;
* Vertrag der Bundesrepublik Deutschland mit der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Regelung der evangelischen Militärseelsorge vom 22. Februar 1957&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Schleswig-Holstein mit den Evangelischen Landeskirchen in Schleswig-Holstein vom 23. April 1957&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit den Evangelischen Kirchen von Rheinland und Westfalen vom 9. September 1957&lt;br /&gt;
* Vereinbarung des Landes Niedersachsen mit den Evangelischen Landeskirchen in Niedersachsen über die Privatschulen vom 10. September 1957&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Lippischen Landeskirche vom 6. März 1958, Ergänzung vom 26. September 1959&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Hessen mit den Evangelischen Landeskirchen in Hessen vom 18. Februar 1960&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Rheinland-Pfalz mit den Evangelischen Landeskirchen in Rheinland-Pfalz vom 3. November 1962&lt;br /&gt;
* Ergänzungsvertrag des Landes Niedersachsen mit den evangelischen Kirchen vom 4. März 1965&lt;br /&gt;
* Vertrag der Freien Hansestadt Bremen mit den Evangelischen Kirchen in Bremen vom 31. Oktober 2001&lt;br /&gt;
* [[Wittenberger Vertrag]] des Landes Sachsen-Anhalt mit den Evangelischen Landeskirchen in Sachsen-Anhalt vom 15. September 1993&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Güstrower Vertrag&amp;#039;&amp;#039; zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Landeskirche vom 20. Januar 1994&lt;br /&gt;
* Vertrag des Freistaates Thüringen mit den Evangelischen Kirchen in Thüringen vom 15. März 1994&lt;br /&gt;
* Vertrag des Freistaates Sachsen mit den evangelischen Landeskirchen im Freistaat Sachsen vom 24. März 1994&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Land Brandenburg und den evangelischen Landeskirchen in Brandenburg vom 8. November 1996&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche 29. November 2005&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Berlin mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz vom 20. Februar 2006&lt;br /&gt;
* Evangelischer Kirchenvertrag Baden-Württemberg vom 17. Oktober 2007 (mit den [[Evangelische Landeskirche in Baden|evangelischen Landeskirchen in Baden]] und [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Württemberg]]; ersetzt den Vertrag des Freistaates Baden mit der Vereinigten Evangelisch-protestantischen Landeskirche Badens vom 14. November 1932 und – für das Gebiet der ehemaligen [[Hohenzollernsche Lande|Hohenzollernschen Lande]] – den Vertrag des Freistaates Preußen mit den Evangelischen Landeskirchen vom 11. Mai 1931)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezifischere Themen betreffende Verträge mit christlichen Institutionen ===&lt;br /&gt;
* Vereinbarung über die evangelische Seelsorge im Bundesgrenzschutz vom 20. bis 23. Juli/12. August 1965&lt;br /&gt;
* Vertrag des Saarlandes von 1968 über den Theologischen Lehrstuhl der Universität Saarbrücken&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Niedersachsen mit der Freireligiösen Landesgemeinschaft Niedersachsen vom 8. Juni 1970&lt;br /&gt;
* Abschließendes Protokoll des Landes Berlin über Besprechungen mit der Evangelischen Kirche vom 2. Juli 1970&lt;br /&gt;
* Vereinbarung über den kirchlichen Dienst an Polizeibeamten (Polizeiseelsorge) im Saarland vom 25. Oktober 1978 (auch mit römisch-katholischen [[Diözese]]n)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Vertrag&amp;#039;&amp;#039; des Landes Nordrhein-Westfalen zum Hochschulwesen vom 29. März 1984&lt;br /&gt;
* Vereinbarung des Freistaates Sachsen mit den Ev. Kirchen im Freistaat Sachsen zur Regelung der seelsorgerlichen Tätigkeit in den Justizvollzugsanstalten vom 25. Januar 1993&lt;br /&gt;
* Vereinbarung zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und den Ev. Kirchen im Land Sachsen-Anhalt zur Regelung der seelsorgerlichen Tätigkeit in den Justizvollzugsanstalten vom 24. März 1994&lt;br /&gt;
* Vereinbarung zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und den Ev. Kirchen im Land Sachsen-Anhalt über den kirchlichen Dienst an Polizeibeamten&lt;br /&gt;
* Vertrag über die Gestellung im kirchlichen Dienst für den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen vom 7. September 1994 (abgeschlossen auch mit den katholischen Bistümern)&lt;br /&gt;
* Rahmenvereinbarung der Bundesrepublik Deutschland mit der Evangelischen Kirche in Deutschland über die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr im Bereich der neuen Bundesländer vom 12. Juni 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verträge mit jüdischen Gemeinden ===&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern sowie der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern vom 14. August 1997&lt;br /&gt;
* Vereinbarung zwischen dem Senat von Berlin und der Jüdischen Gemeinde zu Berlin vom 8. Januar 1971&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Land Hessen und dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen vom 11. November 1986&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Freistaat Thüringen und der Jüdischen Landesgemeinde vom 1. November 1993&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Sachsen-Anhalt mit der Jüdischen Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt vom 23. März 1994&lt;br /&gt;
* Vertrag des Freistaates Sachsen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden vom 7. Juni 1994&lt;br /&gt;
* Vertrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden vom 14. Juni 1996&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen der Jüdischen Gemeinde in Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein über die Förderung jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein vom 12. März 1998&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz vom 8. März 2000&lt;br /&gt;
* Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Zentralrat der Juden in Deutschland vom 27. Januar 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verträge mit islamischen Verbänden ===&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg, dem DITIB-Landesverband Hamburg, SCHURA – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg und dem Verband der Islamischen Kulturzentren von 2012&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2021-08-28 |url=http://www.hamburg.de/contentblob/3551370/data/download-muslim-verbaende.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vertrag zwischen dem Land Bremen, dem DITIB-Landesverband Bremen, SCHURA – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Bremen und dem Verband der Islamischen Kulturzentren von 2013&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2021-08-28 |url=http://blog.initiativgruppe.de/2013/01/16/bremen-staatsvertrag-mit-den-muslimen-unterzeichnet/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2021-08-28 |url=http://blog.initiativgruppe.de/wp-content/uploads/2013/01/islamvertrag.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Staatskirchenverträge stehen in Deutschland auch in der Kritik von säkularer Seite: So fordert etwa die [[Humanistische Union]] die Kündigung der Kirchenverträge, da diese Verträge die Privilegien von Kirchen sichern würden. Diese Verträge seien auch schädlich, weil ihr Inhalt dem parlamentarischen Entscheidungsprozess weitgehend entzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ulrich Anke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Neubestimmung des Staat-Kirche-Verhältnisses in den neuen Ländern durch Staatskirchenverträge: zu den Möglichkeiten und Grenzen des staatskirchenvertraglichen Gestaltungsinstruments.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Mohr Siebeck, Tübingen 2000, ISBN 3-16-147319-1 (&amp;#039;&amp;#039;Jus Ecclesiasticum&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;62).&lt;br /&gt;
* Gabriele-Maria Ehrlich: &amp;#039;&amp;#039;Der Vertrag des Apostolischen Stuhls mit dem Land Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Tübinger kirchenrechtliche Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 10). Lit Verlag, Berlin/Münster 2010, ISBN 978-3-643-10402-1 (zugleich Diss. Univ. Tübingen, 2009).&lt;br /&gt;
* Christian Hermes: &amp;#039;&amp;#039;Konkordate im vereinigten Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Grünewald, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7867-2763-7 (zugleich Diss. Univ. Tübingen, 2008).&lt;br /&gt;
* [[Alexander Hollerbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Verträge zwischen Staat und Kirche in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Klostermann, Frankfurt am Main 1965, ISBN 3-465-00480-9.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Buske]]: &amp;#039;&amp;#039;20 Jahre »Güstrower Vertrag«&amp;#039;&amp;#039;. [[Thomas Helms Verlag]], Schwerin 2014, ISBN 978-3-940207-50-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchenrecht-online.de/staatsk/srq.html Die einzelnen – Deutschland betreffenden – Vertragstexte]&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Hübner: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenverträge von 1924/1925&amp;#039;&amp;#039;. In: [http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44376 Historisches Lexikon Bayerns]&lt;br /&gt;
* Karl Böck: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.opus-bayern.de/uni-augsburg/volltexte/2006/481/ Die Änderung des Bayerischen Konkordats von 1968. Das Ende der Auseinandersetzungen über die Bekenntnisschule und die rechtliche Sicherung katholischer Erziehung in Bayern]&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, Augsburg 1989 (Digitalisat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4163938-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatskirchenvertrag| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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