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	<title>Staatsbauschule München - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:02:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatsbauschule_M%C3%BCnchen&amp;diff=2653008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Gebäude */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-12-22T18:34:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gebäude: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:München Karlstraße 4 Südwest q.JPG|mini|Staatsbauschule München an der Kreuzung Karlstraße/Barer Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochschule München Karlstraße 6 Innenhof.jpg|mini|hochkant|Innenhof der Hochschule München, Campus Karlstraße]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatsbauschule München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ab 1918 die Bezeichnung für die bisherige [[Königliche Baugewerksschule]], eine praxisorientierte Studieneinrichtung für das Bauwesen in [[München]]. 1971 gehörte sie zu den sieben Gründungsanstalten der [[Fachhochschule München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von 1954 bis 1957 für die Staatsbauschule errichtete und bis heute nach ihr bezeichnete Gebäudekomplex u. a. von Architekt [[Franz Ruf (Architekt)|Franz Ruf]] ist heute ein [[Baudenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Staatsbauschule München&amp;#039;&amp;#039; kam im Dezember 1918 auf, als die bisherige Königliche Bauschule, die 1821 den Unterricht aufgenommen und seit 1823 unter der Bezeichnung [[Königliche Baugewerksschule|Königliche Baugewerkschule]] existiert hatte, 1909 in die Staatliche Bauschule München überging und ihren Namen im Zuge der [[Münchner Räterepublik|Revolution in Bayern]] in Staatsbauschule änderte.&amp;lt;ref&amp;gt;BayHstA, Mk 22648, Schreiben der Direktion an Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 6. Dezember 1918; siehe auch: Hermann Selzer: 100 Jahre Staatliche Bauschule München, München 1922, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Institutionell handelte es sich um dieselbe Anstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Schweighart, seit 1910 Lehrer an der Münchner Bauschule, wurde 1925 zum Direktor ernannt. Ab 1932 war die offizielle Bezeichnung „Höhere technische Staatslehranstalt für Hoch- und Tiefbau in München“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.jubilaeum.hm.edu/historie/historie.de.html Historie der Hochschule München] auf www.jubilaeum.hm.edu, abgerufen am 15. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor der [[Machtübernahme]] griffen die [[Nationalsozialisten]] die Leitung der Staatsbauschule massiv an. Obwohl er kein Anhänger des Nationalsozialismus war, nahm Schweighart daher gegen Ende der [[Weimarer Republik]] eine duldende Haltung gegenüber nationalsozialistisch agitierenden Studierenden ein. Am 13. September 1937 wurde der Direktor Schweighart in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde das [[NSDAP]]-Parteimitglied Albrecht Michel Leiter der Staatsbauschule. Trotz seiner verhältnismäßig geringen Berufserfahrung in der [[Hochschullehre]] und seines vergleichsweise jungen Alters bot ihm das Bayerische Kultusministerium den Direktorenposten an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://mediapool.hm.edu/media/dachmarke/dm_lokal/presse/hm200/HM_Geschichte_Bd_1_digital.pdf Geschichte der HM. Band 1: Die Vorgängerinstitutionen 1821 – 1971], München, 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 erfolgte der Aufbau einer eigenständigen Staatsbauschule für [[Wasserwirtschaft]] und [[Kulturtechnik]] in München. Sie war im selben Gebäudekomplex untergebracht. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde am 12. Juli 1944 das Gebäude der Staatsbauschule an der [[Gabelsbergerstraße]] 57 durch mehrere Spreng- und Brandbomben getroffen und durch einen zweitägigen Brand vollständig zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Max Stiehle, der während der NS-Zeit politisch verfolgt worden war, Direktor der Staatsbauschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Oktober 1946 erfolgte die offizielle Angliederung der Staatsbauschule an das Städtische Polytechnikum. Bereits am 29. September 1947 wurde die Staatsbauschule wieder selbstständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 übernahm Gustav Albert die Leitung der Staatsbauschule, die er 1922 selbst absolviert hatte. Während des Krieges war er unter [[Albert Speer]] in Berlin als Experte für Naturstein führend tätig gewesen. Das neue Gebäude der Staatsbauschule wurde 1957 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 gehörte die Staatsbauschule München zu den sieben Gründungsanstalten der [[Fachhochschule München]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude für die Staatsbauschule an der [[Karlstraße (München)|Karlstraße]]/[[Barer Straße]] in der Münchner [[Maxvorstadt]] wurde  in den Jahren 1954 bis 1957 nach Plänen der Architekten [[Franz Ruf (Architekt)|Franz Ruf]] (der Bruder von [[Sep Ruf]]), Adolf Peter Seifert und Rolf ter Haerst errichtet und wird bis heute nach ihr benannt. 1968–1970 erfolgte eine Erweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus der Bayerischen Geschichte]] würdigt die Architektur des heute [[Bayerische Denkmalliste|denkmalgeschützten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://georg-burg-preis.de/wp-content/uploads/2019/12/Zierl.pdf |titel=Entwicklung des Bestandes zu einem resilienten Campus Karlstraße |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-06-02 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bauwerks als musterhaft für die Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Fein gegliederte Mauerflächen neben verputzten Fensterflächen und verschiedene Werkstoffe beleben den Rasterbau. Die Frontverkleidung des Verwaltungsbaus mit Natursteinplatten gibt ihm mit seinen weißen Fenstern eine noble Flächenwirkung, ohne die Körperlichkeit des großen Kubus zu stören.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hdbg.de/wiederaufbau/obb/obb_detailansicht-008.php |titel=Haus der Bayerischen Geschichte - Staatlicher Wiederaufbau in Bayern |abruf=2020-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2012 wurde bekannt, dass der [[Freistaat Bayern]] die Verlegung der Lehreinrichtungen und den Verkauf des Grundstücks plant, was den Abriss des Bauwerks bedeuten könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Dürr: „Bedrohtes Denkmal“, in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitz von drei Fakultäten der Hochschule München ==&lt;br /&gt;
Im Gebäude sind heute die Fakultäten für [[Architektur]], für [[Bauingenieurwesen]] und für [[Geoinformation]] der Hochschule angesiedelt, die 1.500 Studierende betreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter der Staatsbauschule ==&lt;br /&gt;
* Konrad Linder, 1918–1925, bereits vorher Direktor der „Königlich Bayerischen Bauschule mit Gewerbelehrerinstitut in München“&lt;br /&gt;
* Emil Schweighart, 1925–1937&lt;br /&gt;
* Albrecht Michel, 1937–1945&lt;br /&gt;
* Max Stiehle, 1945–1954&lt;br /&gt;
* Gustav Albert,  1954–1967&lt;br /&gt;
* Hermann Liebl, 1967–1971&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Absolventen ==&lt;br /&gt;
Bekannte Absolventen der Staatsbauschule München sind:&lt;br /&gt;
* [[Georg Apfelbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Gärtner]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Gruber (Grafiker)|Ludwig Gruber]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Kergl]]&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Knittl]]&lt;br /&gt;
* [[Xaver Knittl]]&lt;br /&gt;
* [[Peter Lanz]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Maurer (Architekt)|Hans Maurer]]&lt;br /&gt;
* [[Dieter Paffrath]]&lt;br /&gt;
* Franz Ruf&lt;br /&gt;
* [[Horst Schöttler (Autor)|Horst Schöttler]]&lt;br /&gt;
* [[Peter Seifert (Architekt)|Peter Seifert]]&lt;br /&gt;
* [[Josef Schörghuber]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Steidle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Silke Langenberg (Hrsg.), Karl R. Kegler (Hrsg.), Regine Hess: &amp;#039;&amp;#039;Staatsbauschule München: Architektur, Konstruktion und Ausbildungstradition.&amp;#039;&amp;#039; Detail Verlag, Februar 2022, ISBN 978-3-95553-579-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hm.edu/allgemein/hochschule_muenchen/umfeld_standort/campus_karlstrasse/karlstrasse.de.html Website] auf www.hm.edu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.142824|EW=11.568389|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in der Maxvorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Maxvorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschule in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptgebäude einer Hochschule|Munchen, Staatsbauschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1909]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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