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	<title>Staatsarchiv Luzern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatsarchiv_Luzern&amp;diff=1033359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Justus Nussbaum: aktualisiert Ref+1</title>
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		<updated>2026-04-10T00:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert Ref+1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Archiv&lt;br /&gt;
|Name                 = Staatsarchiv des Kantons Luzern&amp;lt;br /&amp;gt;— StALU —&lt;br /&gt;
|Bild                 = Luzern Staatsarchiv.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Titel           = &lt;br /&gt;
|Archivtyp            = Staatliches Archiv&lt;br /&gt;
|Breitengrad          = 47.050556&lt;br /&gt;
|Längengrad           = 8.299861&lt;br /&gt;
|ISO-Region           = CH-LU&lt;br /&gt;
|Ort                  = Luzern&lt;br /&gt;
|Besucheradresse      = Schützenstrasse 9&lt;br /&gt;
|Gründung             = 1803&lt;br /&gt;
|Umfang               = 18&amp;#039;400 m (2021)&lt;br /&gt;
|Träger               = [[Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
|ISIL                 = CH-000076-6&lt;br /&gt;
|Organisationsform    = &lt;br /&gt;
|Website              = [https://staatsarchiv.lu.ch/ staatsarchiv.lu.ch]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatsarchiv Luzern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Luzern]] hat die gesetzliche Aufgabe, dauernd wertvolle Unterlagen der Verwaltung des [[Schweiz]]er [[Kanton Luzern|Kantons Luzern]] zu sichern, zu erschliessen, zu vermitteln und auszuwerten. Das [[Archiv]] ist verwaltungstechnisch dem kantonalen Justiz- und Sicherheitsdepartement angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Fragmente in den Beständen gehen auf das 8. Jahrhundert zurück und stammen aus dem Kollegiatsstift [[St. Leodegar im Hof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Staatsarchiv Luzern |url=https://staatsarchiv.lu.ch/-/media/Staatsarchiv/Dokumente/Ueber_uns/Staatsarchiv_Luzern_Jahresbericht_2021.pdf |titel=Jahresberich 2021 |hrsg=Kanton Luzern |datum=2022-03 |seiten=6–7 |sprache=de |abruf=2024-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Abschrift aus dem 12. Jahrhundert sind Urkunden aus dem 9. Jahrhundert in einem Traditionsrodel erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://staatsarchiv.lu.ch/schaufenster/quellen/Leodegar/Traditionsrodel |titel=Traditionsrodel, ca. 1200 - Kanton Luzern |abruf=2024-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Archiv der Stadt Luzern ging zwischen 1803 und 1832 im Rahmen der Sönderung zwischen Stadt und Staat Luzern an den Kanton über und wird im [[Staatsarchiv]] aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Luzern |url=https://www.stadtluzern.ch/_docn/3472652/Archivgeschichte_und_Ueberlieferungsbildung.pdf |titel=Archivgeschichte und Überlieferungsbildung |hrsg=Stadt Luzern |sprache=de |abruf=2024-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 14. Jahrhundert dehnt sich mit dem Anwachsen der [[Geschichte des Kantons Luzern#Von der Stadt zum Stadtstaat|Territorialherrschaft des Stadtstaat Luzern]] und den zunehmenden aussenpolitischen Verwicklungen der Archivsprengel aus. Mit zunehmendem Herrschaftsgebiet und Schriftlichkeit wuchsen auch die Bestände des städtischen Archivs, welches neben [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|Urkunden]] auch Waffen- und Steuerrödel, [[Verhörprotokoll|Turmbücher]], Ratsbücher, [[Missive]]n, [[Handlungsbuch|Rechnungsrödel]] und [[Urbar (Verzeichnis)|Urbare]] enthielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Staatsarchiv des Kantons Luzern |Titel=Das Staatsarchiv Luzern im Überblick: ein Archivführer |Hrsg=Staatsarchiv des Kantons Luzern |Auflage=1. Aufl |Verlag=Rex-Verlag |Ort=Luzern Stuttgart |Datum=1993 |Reihe=Luzerner historische Veröffentlichungen Archivinventare (LHVA) |NummerReihe=4 |ISBN=978-3-7252-0582-0 |Seiten=25-26 |Abruf=2024-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Auflösung der Klöster im Kanton Luzern im 19. Jahrhundert wurden das vorgefundene Verwaltungsschriftgut ins Staatsarchiv gebracht, darunter die Bestände des [[Kloster St. Urban|Zisterzienserkloster St. Urban]], des [[Kloster Werthenstein|Franziskanerklosters Werthenstein]] und den [[Johanniterkommende Hohenrain|Johanniterkommenden Hohenrain]] und Reiden. Mit der Übernahme des Archivs des Klosters St.&amp;amp;nbsp;Urban 1848 kam auch der 1839 nach Vermittlung von [[Theodor von Liebenau]] durch das Kloster erworbene [[Gatterer-Apparat]] in den Besitz des Staatsarchivs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theodor von Liebenau |Titel=Gatterers Lehrapparat in Luzern |Hrsg=Königlich bayerisches Allgemeines Reichsarchiv |Sammelwerk=Archivische Zeitschrift |Nummer=2 |Ort=München |Datum=1877 |Seiten=204-226}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wurde 1996 dem [[Landesarchiv Speyer]] verkauft und 1997 nach Speyer transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kurpfalzarchiv.de/geschichte-des-gatterer-apparates/ |titel=Geschichte des Gatterer-Apparates {{!}} Kurpfalz Regional Archiv |sprache=de-DE |abruf=2024-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter [[Peter Xaver Weber]] wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Wappensammlung angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Mühlebach |Titel=Nachruf: Alt Staatsarchivar Dr. h. c. Peter Xaver Weber, Ehrenpräsident des Historischen Vereins der V Orte |Hrsg=Historischer Verein der V Orte |Sammelwerk=Geschichtsfreund |Nummer=100 |Verlag=Kommissions-Verlag Josef von Matt |Ort=Stans |Datum=1947 |Seiten=XLVIII |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=gfr-001%3A1947%3A100#50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2026 gab das Luzerner Staatsarchiv bekannt, ab sofort tausende Dokumente für die Internetbasierte Recherche zugänglich zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zentralplus.ch/technologie-digitales/staatsarchiv-macht-tausende-dokumente-online-zugaenglich-2851731/ taatsarchiv macht tausende Dokumente online zugänglich], zentralplus.ch vom 18. März 2026, abgerufen am 10. April 2026 (Aboschranke)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatsarchivare seit 1803 ===&lt;br /&gt;
* 1803–1814 [[Josef Karl Amrhyn|Josef Karl Amryhn]] (Oberarchivar, Stadtschreiber)&lt;br /&gt;
* 1814–1842 Franz Ludwig Segesser von Brunegg&lt;br /&gt;
* 1842–1848 Philipp Anton Mohr&lt;br /&gt;
* 1848–1856 [[Joseph Karl Krütli]]&lt;br /&gt;
* 1856–1871 Friedrich Bell&lt;br /&gt;
* 1871–1914 [[Theodor von Liebenau]]&lt;br /&gt;
* 1914–1940 [[Peter Xaver Weber]]&lt;br /&gt;
* 1941–1971 [[Josef Schmid (Staatsarchivar)|Josef Schmid]]&lt;br /&gt;
* 1971–1997 [[Fritz Glauser]]&lt;br /&gt;
* 1997–2007 Anton Gössi&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Staatsarchiv Luzern |url=https://staatsarchiv.lu.ch/-/media/Staatsarchiv/Dokumente/Ueber_uns/jb_2007.pdf?rev=5dee16d2bb5344ea8f2df0b9228813de |titel=Jahresbericht 2007 |hrsg=Kanton Luzern |datum=2008-03 |sprache=de |abruf=2024-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit 2007 Jürg Schmutz&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archivstandorte ===&lt;br /&gt;
Das Staatsarchiv Luzern war an verschiedenen Standorten innerhalb der Stadt Luzern untergebracht. Der [[Wasserturm Luzern|Wasserturm]] der [[Kapellbrücke|Kappelbrücke]] wurde nach seinem Bau im 14. Jahrhundert als feuerfester Archivraum genutzt, bevor der Turm des [[Rathaus (Luzern)|Rathauses]] Ende des 15. Jahrhunderts für die Nutzung als Archiv aufgestockt wurde. Im direkt an das Rathaus anschliessende Haus an der Furrengasse wurde zwischen 1696 und 1698 ein Archivraum im [[Barockstil]] für Archivzwecke eingerichtet. Nach der Sönderung zwischen Staat und Stadt Luzern bezog das Staatsarchiv 1812 das ehemalige Theatergebäude über der Sakristei der [[Jesuitenkirche (Luzern)|Jesuitenkirche]], bevor um 1840 weitere Räume im Rund um den Grossratssaal des Regierungsgebäudes bezogen wurden. 1894 folgte der Umzug in das ehemalige Jesuitengymnasium zwischen [[Regierungsgebäude Kanton Luzern|Regierungsgebäude]] und [[Reuss (Fluss)|Reuss]]. Das angrenzende Dullikerhaus und das danebenliegende Mettenwyl-Haus wurden 1989 bezogen, bevor 1993 der Umzug in das als Zweckbau neu errichtete [[Archivbau|Archivgebäude]] an der Schützenstrasse vollzogen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestände ==&lt;br /&gt;
Die Bestände des Archivs lassen sich in vier Gruppen gliedern:&lt;br /&gt;
* das Verwaltungsschriftgut der Stadt Luzern vom 13. bis zum 18. Jahrhundert,&lt;br /&gt;
* die Unterlagen der kantonalen Verwaltung und Gerichte seit [[1798]],&lt;br /&gt;
* die Archive der im 19. Jahrhundert aufgehobenen Klöster (bei dieser Gruppe bilden die Archive des Zisterzienserklosters [[Kloster St. Urban|St. Urban]], der Franziskanerklöster [[Luzern]] und [[Werthenstein]] sowie der Ritterhäuser [[Hitzkirch]], [[Hohenrain]] und [[Reiden]] einen Schwerpunkt), und&lt;br /&gt;
* die Archive privater Personen und Institutionen wie zum Beispiel von Vereinen, Parteien und industriellen oder gewerblichen Unternehmungen. Zur letzten Gruppe gehören insbesondere die Unterlagen von gesamtschweizerisch tätigen, katholischen Verbänden wie [[Fastenopfer (Hilfswerk)|Fastenopfer]], [[Caritas Schweiz]], [[Schweizerischer Katholischer Frauenbund]] oder Bundesleitung [[Jungwacht Blauring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestände des Staatsarchivs dienen als Forschungsgrundlage für wissenschaftliche Artikel zur Luzerner und allgemeinen Schweizer Geschichte. So haben es auch alle Staatsarchivare als Grundlage für eigene Publikationen beigezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe etwa: {{Literatur |Autor=Albert Mühlebach |Titel=Artikel: Die literarischen Arbeiten von Staatsarchivar Dr. h. c. P. X. Weber |Hrsg=Historischer Verein der V Orte |Sammelwerk=Geschichtsfreund |Nummer=100 |Verlag=Kommissions-Verlag Josef von Matt |Ort=Stans |Datum=1947 |DOI=10.5169/seals-118330 |Seiten=LIV-LXIII}} und {{Literatur |Titel=Die literarischen Arbeiten von Staatsarchivar Dr. Th. von Liebenau in Luzern zusammengestellt von P. X. Weber in Luzern |Hrsg=Allgemeine geschichtsforschende Gesellschaft |Sammelwerk=Anzeiger für die Schweizer Geschichte |Band=12 |Nummer=4 |Ort=Bern |Datum=1914 |Seiten=168-194 |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=szg-004%3A1914%3A12%3A%3A404#215}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Archiv ist auf der [[Liste der Kulturgüter in Luzern]] als national bedeutend aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Glauser, Anton Gössi, Stefan Jäggi, Max Huber: &amp;#039;&amp;#039;Das Staatsarchiv Luzern im Überblick. Ein Archivführer&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Luzerner Historische Veröffentlichungen.&amp;#039;&amp;#039; Archivinventare Heft 4). Luzern 1993, ISBN 3-7252-0582-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Archivbauten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 1899–2009.&amp;#039;&amp;#039; Zusammengestellt und hrsg. von Anton Gössi unter Mitarbeit von Gregor Egloff und Max Huber. Baden 2007, ISBN 978-3-03919-047-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Staatsarchiv des Kantons Luzern}}&lt;br /&gt;
* [https://staatsarchiv.lu.ch/ Website des Staatsarchivs Luzern]&lt;br /&gt;
* [https://dls.staatsarchiv.lu.ch/ Online-Archivkatalog]&lt;br /&gt;
* Nadja Laager: [https://www.architekturbibliothek.ch/bauwerk/staatsarchiv/ Artikel über das Gebäude] (2017), archiktekturbibliothek.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1033775-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öffentliche Verwaltung (Schweiz)|Staatsarchiv]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsarchiv (Schweiz)|Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1803]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Justus Nussbaum</name></author>
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