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	<title>Staðarsveit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:06:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sta%C3%B0arsveit&amp;diff=1594239&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas-is: letzte Einwohnerzahl ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-13T13:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;letzte Einwohnerzahl ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ehemalige Gemeinde in Island&lt;br /&gt;
|Lemma= Staðarsveit&lt;br /&gt;
|Name= Landgemeinde Staðarsveit&lt;br /&gt;
|Name-is=&lt;br /&gt;
|Wappen=&lt;br /&gt;
|Lage= Staðarsveit kort.png&lt;br /&gt;
|Gemeindenummer_alt=&lt;br /&gt;
|neue_Gemeinde= Snæfellsbær&lt;br /&gt;
|Gemeinde_Datum= 1994-06-11 &lt;br /&gt;
|Region= Vesturland&lt;br /&gt;
|Wahlkreis= Norðvesturkjördæmi&lt;br /&gt;
|Sysla=&lt;br /&gt;
|Einwohnerzahl= 103 &lt;br /&gt;
|Einwohnerzahl_vom= 1993-01-01&lt;br /&gt;
|Flaeche=&lt;br /&gt;
|Hoehe=&lt;br /&gt;
|Breitengrad= 64.814191&lt;br /&gt;
|Laengengrad= -23.141879&lt;br /&gt;
|ISO-Code= IS-3&lt;br /&gt;
|Durchmesser=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|Adresse=&lt;br /&gt;
|Buergermeister=&lt;br /&gt;
|Gemeinderatsvorsteher=&lt;br /&gt;
|Website=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staðarsveit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war Landgemeinde im [[Vesturland|Westen]] von [[Island]] auf der Halbinsel [[Snæfellsnes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet liegt an der Südküste der Halbinsel zwischen der Gemeinde [[Eyjar og Miklaholt]] im Osten und der ehemaligen Gemeinde Breiðuvíkurhreppur im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Snaefellsnes.jpg|mini|240px|Staðarsveit, re. der Bergzug Elliðahamar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalfárvellir-Snæfellsnes-Iceland-20030528.jpg|mini|Wasserfall [[Bjarnafoss]] bei Kálfavellir in Staðarsveit]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hatte sich eigentlich aus einer Kirchengemeinde herausgebildet, die im Bezug zum Pfarrhof &amp;#039;&amp;#039;Staðarstaður&amp;#039;&amp;#039; stand. Dieser kann auf eine lange Tradition zurückblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staðarsveit hatte zuletzt 103 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://px.hagstofa.is/pxen/pxweb/en/Ibuar/Ibuar__mannfjoldi__2_byggdir__x_eldraefni/MAN02009.px/table/tableViewLayout2/?rxid=a5a2f9ef-5e5b-4223-a315-8a2c13684423 |titel=Population by municipalities 1 December 1990-2004 - Final figures |zugriff=2026-03-13 |sprache=is }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sich am 11. Juni 1996 mit den Gemeinden Breiðuvíkurhreppur und Neshreppur utan Ennis und der Stadt [[Ólafsvík]] zur Gemeinde [[Snæfellsbær]] zusammen.&lt;br /&gt;
Der frühere Namen wird immer noch als Bezeichnung für den Landstrich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reicher Hof ===&lt;br /&gt;
Es gibt recht zahlreiche Pfarrhöfe in Island, die Staður heißen. Der Hof Staðarstaður hieß zunächst &amp;#039;&amp;#039;Staður á Ölduhrygg&amp;#039;&amp;#039; und galt als sehr reicher Hof, weil er durch die Nähe zum Meer von vielen Zusatzeinnahmequellen, etwa dem Fischfang, dem Eiderdaunensammeln oder der Seehundsjagd profitieren konnte. Infolgedessen war die Pfarrstelle begehrt und berühmte Männer versahen hier das Amt des Pfarrers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EiK&amp;quot;&amp;gt;Einar H. Kristjánsson: &amp;#039;&amp;#039;Lýsing Snæfellsness frá Löngufjörum að Ólafsvíkurenni. Ferðafélag Íslands, árbók 1982.&amp;#039;&amp;#039; 1982, 34f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ari der Gelehrte ===&lt;br /&gt;
So lebte etwa hier im Mittelalter der Gelehrte [[Ari Þorgilsson]], oder „Ari der Gelehrte“ (isl. &amp;#039;&amp;#039;Ari froði&amp;#039;&amp;#039;), der die erste wissenschaftliche Abhandlung über die Geschichte Islands schrieb, das [[Íslendingabók|Isländerbuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurde zu seinen Ehren in Staðarstaður ein Denkmal aufgestellt, das die damalige Präsidentin von Island, [[Vigdís Finnbogadóttir]], enthüllte. Der Künstler [[Ragnar Kjartansson (Bildhauer)|Ragnar Kjartansson]], der das Denkmal schuf, stammte selbst aus Staðarstaður, wo sein Vater Pfarrer gewesen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EiK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sturlunger ===&lt;br /&gt;
Der Hof unterstand zeitweilig dem Geschlecht der [[Sturlunger]]. Hier saßen [[Þórður Sturluson]], der Bruder von [[Snorri Sturluson]] sowie dessen Neffe, [[Sturla Þórðarson]] (1214–1284).&amp;lt;ref name=&amp;quot;EiK&amp;quot;/&amp;gt; Sturla schrieb etliche historische Werke und die [[Sturlunga saga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meilenstein zur Bischofskarriere ===&lt;br /&gt;
Vier der Priester auf diesem Hof wurden später Bischöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste war [[Marteinn Einarsson]] (gest. 1576), der von 1549 bis 1558 als Bischof in [[Skálholt]] wirkte. Er wurde besonders bekannt wegen seiner Auseinandersetzungen mit [[Jón Arason]], dem damaligen Bischof von [[Hólar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Halldór Brynjólfsson]] (1692–1752) wurde 1746 Bischof in Hólar. Er schlug vor, in Snæfellsnes eine Schule zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gísli Magnússon (Bischof)|Gísli Magnússon]] (1712–1779) wurde ebenfalls Bischof in Hólar. Er wirkte dort von 1755 bis 1779. Ihm verdankt man dort die noch bestehende Kirche, die als eine der schönsten Kirchen in Island gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte dieser Bischöfe, [[Pétur Pétursson (Bischof)|Pétur Pétursson]] (1808–1891), war bekannt für sein politisches Wirken. Er war Bischof von ganz Island von 1866 bis 1889.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer isländischer Bischof, [[Hallgrímur Sveinsson]] (1841–1909), war in Staðarstaður aufgewachsen, wo sein Vater als Pfarrer tätig war. Er selbst war Bischof von Island in den Jahren 1889 bis 1908.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EiK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralquellen ==&lt;br /&gt;
Wie auch an einigen anderen Plätzen auf der Halbinsel Snæfellsnes gibt es hier einige Mineralquellen bei den Höfen &amp;#039;&amp;#039;Ölkelda I-III&amp;#039;&amp;#039;. Das isländische Wort &amp;#039;&amp;#039;ölkelda&amp;#039;&amp;#039; bedeutet im Deutschen auch &amp;#039;&amp;#039;Mineralquelle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mineralquellen liegen etwa bei &amp;#039;&amp;#039;Lýsuhóll&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 1. bindi.&amp;#039;&amp;#039; Hg. T. Einarsson, H. Magnússon. Örn og Örlygur, Reykjavík 1989, 179&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staðarsveit in der Literatur ==&lt;br /&gt;
Der Name Staðarsveit wird verbunden mit bekannten Volkssagengestalten. So soll sich hier zur [[Landnahme]]zeit die Frau eines der ersten Siedler, eine gewisse &amp;#039;&amp;#039;Þuriður&amp;#039;&amp;#039;, allzu gastlich gegenüber männlichen Durchreisenden gezeigt haben, was zur ersten Scheidung in Island führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert soll hier der berüchtigte Zauberer [[Galdra-Loftur]] auf dem Meer buchstäblich vom Teufel geholt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nobelpreisträger [[Halldór Laxness]] siedelte seinen Roman &amp;quot;[[Am Gletscher]]&amp;quot; (isl. &amp;#039;&amp;#039;Kristnihald undir jökli&amp;#039;&amp;#039;) hier an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vulkansystem Lýsuskarð ==&lt;br /&gt;
Die Berge, die nördlich an Staðarsveit angrenzen, gehören zum Vulkansystem [[Lýsuskarð]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zentralvulkan ist [[Helgrindur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man weiß nur von zwei Vulkanausbrüchen, die nach der Eiszeit, d.&amp;amp;nbsp;h. in den letzten 10.000 Jahren in diesem System stattgefunden haben. Genau kann man sie allerdings nicht datieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bergzug &amp;#039;&amp;#039;Elliðahamar&amp;#039;&amp;#039; galt in früheren Zeiten als Verkehrshindernis. Vor allem im Winter gab es an den früheren Seeklippen, an denen vorbei Wege in den Norden der Halbinsel führten, tödliche Unfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Islands]]&lt;br /&gt;
* [[Vulkane in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Lýsuskarð]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der ehemaligen Gemeinden in Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Islandatlas. Ihr Schlüssel zu Land und Leuten. Ein umfassender Straßen- und Reiseführer.(= dt. Fassung des Vegahandbókin)&lt;br /&gt;
* Einar H. Kjartansson: &amp;#039;&amp;#039;Lýsing Snæfellsness frá Löngufjörum að Ólafsvíkurenni. Ferðafélag Íslands, árbók 1982.&amp;#039;&amp;#039; 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/online/2007/04/island-im-winter?page=1  ZEIT-Artikel, Fahrt um Snæfellsnes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=9004152140009711100009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Stadarsveit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Snæfellsnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Snæfellsbær)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Island]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Island]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas-is</name></author>
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