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	<title>St. Rupert am Kulm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-27850-45: /* Einrichtung */</title>
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		<updated>2025-10-05T20:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einrichtung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Pfarrkirche hl. Rupert mit Friedhof-2.jpg|mini|Pfarrkirche hl. Rupert mit Pfarrhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St-Ramsau-Kulm-Kirche-5.jpg|mini|Innenansicht der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Rupert am Kulm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in der Gemeinde [[Ramsau am Dachstein]] im [[Bezirk Liezen]] in der [[Steiermark]]. Die dem Patrozinium des hl. [[Rupert von Salzburg]] unterstellte Pfarrkirche gehört zur [[Region Ennstal und Ausseerland (Diözese Graz-Seckau)|Region Ennstal und Ausseerland]] in der [[Diözese Graz-Seckau]]. Die Kirche und der Friedhof stehen unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Für das romanische Langhaus wird das 12. Jahrhundert angenommen, der gotische Chorr wurde 1444 mit einer Bauinschrift vom Baumeister Stefan Günzperger aus [[Bischofshofen]] erbaut. Die Kirche wurde durch den Chiemseer Weihbischof [[Sylvester Pflieger]] geweiht, ein Reliquiengefäß mit seinem Siegel wurde 1966 bei einer Renovierung aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Kirche praktizierte Konfession hat analog zur [[Reformation]]sgeschichte der Ramsau mehrfach gewechselt. Die Ramsau und mit ihr die Kulmer Kirche wurden unter den Herren [[Burg Strechau|Hofmann von Strechau]] in der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts reformiert. Im Zuge der [[Gegenreformation]] im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Ramsau formell wieder katholisch, wenngleich die Einwohner als &amp;#039;&amp;#039;Scheinkatholiken&amp;#039;&amp;#039; weiterhin protestantisch gesinnt blieben. Nach dem [[Toleranzpatent]] von 1781 wurde Kulm die erste evangelische Toleranzgemeinde in der Steiermark. Durch ein Edikt von Fürstbischof [[Ottokar Maria Graf von Attems]] wurde Kulm 1859 zur katholischen [[Pfarre]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurierung der Kirche waren 1701, 1828, 1952 innen und 1961 außen, und zuletzt 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Dem [[Kirchenschiff]] mit den Ausmaßen von 9&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;15&amp;amp;nbsp;m wurde 1444 der 9,50&amp;amp;nbsp;Meter tiefe [[Gotik|gotische]] Chor angebaut, es gibt einen [[Achsknick]] nach Norden. Der [[Joch (Architektur)|dreijochige]] Chor hat ein [[Netzgewölbe]] mit einem [[Fünfachtelschluss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wandmalereien der Kirche gehen bis auf das 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück. Das älteste Gemälde ist der untere Bildstreifen an der Längsmauer des Kirchenschiffs mit der Darstellung des [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Gerichts]] mit Christus als Weltenrichter, Apostel- und Heiligendarstellungen sowie Höllenschlund. Die vier großen Szenen darüber mit Christophorus, Christus am Ölberg, Maria mit Heiligen sowie Georg im Kampf mit dem Drachen stammen aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Ein geschriebenes Glaubensbekenntnis wurde im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ergänzt. Im Altarraum befinden sich weitere Fresken aus der Zeit unmittelbar nach seiner Errichtung in der Mitte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, die jedoch bereits stark verblasst und beschädigt sind. Noch zu erkennen sind Kreuzigung und Kreuzabnahme, Auferstehung und Himmelfahrt, Jüngstes Gericht sowie das Martyrium des Hl.&amp;amp;nbsp;Sebastian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der Kirchenpatron hl.&amp;amp;nbsp;Rupert ist am [[Hochaltar]] sowie mit einer Statue dargestellt. Der Hochaltar aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeigt über dem Rupertbild eine Kopie der &amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Madonna&amp;#039;&amp;#039; von [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach dem Älteren]], beide Bilder wurden von Johan Baptist König aus Salzburg gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenaltäre sind links ein Marienaltar um 1760, der sich bis 1952 in der Minoritenkirche in [[Bruck an der Mur]] befand, und rechts ein Dreifaltigkeitsaltar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch bedeutsam ist ebenfalls das Gestühl der Kirche, das aus der Zeit um 1750 stammt. Die Bankzettel der Ramsauer Bauern, die zur Zeit der Aufstellung der Bänke dort Sitzrecht hatten, haben sich erhalten und sind unter Schutzverglasung weiterhin an den Bänken angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel der Kirche wurde 1987 bei Krenn in Graz hergestellt. Die beiden Glocken im Turm wurden 1948 bei [[Glockengießerei Oberascher|Oberascher]] in Salzburg gegossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=yj86z5vw9MA |hrsg=Youtube|titel=Ramsau am Dachstein-Kulm &amp;amp;#91;A&amp;amp;#93; (GB) Glocken der Pfarrkirche St. Rupert |sprache=de-DE |abruf=2023-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ramsau am Dachstein, Pfarrkirche hl. Rupert am Kulm, Pfarrhof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Österreichs. [[Dehio Steiermark (ohne Graz) 1982]].&amp;#039;&amp;#039; S. 386–387.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Kirchenführer für die Pfarrkirche St. Rupert am Kulm in Ramsau am Dachstein.&amp;#039;&amp;#039; Schladming 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Saint Rupert Church (Ramsau am Dachstein)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.417069|EW=13.675424|type=building|region=AT-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ramsau Dachstein, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ramsau am Dachstein|Sankt Rupert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rupert-von-Salzburg-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Graz-Seckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Oberes Ennstal–Steirisches Salzkammergut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1440er Jahren&amp;lt;!--Erscheinung--&amp;gt;]]&lt;/div&gt;</summary>
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