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	<title>St. Peter (Merzig) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T04:54:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Peter_(Merzig)&amp;diff=1278976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aguirre67: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-09-16T11:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Merzig StPeter4.jpg|mini|hochkant|St.&amp;amp;nbsp;Peter von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Peter Merzig Choransicht1900.jpg|mini|hochkant|St.&amp;amp;nbsp;Peter von Osten (um 1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dehio 220 Maria Laach East.jpg|mini|hochkant|Zum Vergleich: Maria Laach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzig StPeter Relief über Eingang.jpg|mini|hochkant|Türsturz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzig StPeter Chor.jpg|miniatur|hochkant|Gabelkreuz im Triumphbogen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzig St. Peter Innen 08.JPG|miniatur|hochkant|Blick zur Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Peter Merzig.JPG|mini|hochkant|St.&amp;amp;nbsp;Peter von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St.PeterMerzigEntwurfZweiturmfassadeL1010662 (2).JPG|mini|St. Peter in Merzig, Entwurf einer neoromanischen Zweiturmfassade nach dem Vorbild von Andernach, 1894, Architekt Brecht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzig St. Peter Innen 01.JPG|alternativtext=Großer Raumeindruck durch zwei Säulenreihen|mini|Blick nach Osten ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Peter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Merzig]] ([[Landkreis Merzig-Wadern|Kreis Merzig-Wadern]]) ist die größte erhaltene [[Romanik|romanische]] Kirche des [[Saarland]]es. Das Gotteshaus trägt das [[Patrozinium]] des [[Apostel]]s [[Simon Petrus]]. In der [[Denkmalliste]] des Saarlandes ist das Kirchengebäude als [[Einzeldenkmal#Nach dem Umfang des Denkmals|Einzeldenkmal]] aufgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saarland.de/dokumente/thema_denkmal/TDL-LKMZG_08-03-2013.pdf Denkmalliste des Saarlandes, Teildenkmalliste Landkreis Merzig-Wadern] (PDF; 320&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 30. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Merzig ist einer der ältesten Orte des Saarlandes, ein römischer [[Vicus]] wurde von einem fränkischen [[Königspfalz|Königshof]] abgelöst. Ende des 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gelangte der Ort in den Besitz der [[Kurtrier|Trierer]] Erzbischöfe. Die Klosterkirche St.&amp;amp;nbsp;Peter ist aber erst ab 1152 als ein von [[Kloster Springiersbach|Springiersbach]] besiedeltes [[Augustiner-Chorherren|Augustinerchorherrenstift]] bezeugt. 1182 wurde das Kloster in ein [[Prämonstratenser]]priorat umgewandelt, das von der [[Abtei Wadgassen]] besiedelt wurde. In dieser Zeit kam es zum völligen Neubau der Klosterkirche, im Wesentlichen der heute bestehende Bau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefolge der völligen Zerstörung Merzigs durch die Truppen Herzog [[Karl der Kühne|Karls I. des Kühnen]] von [[Herzogtum Burgund|Burgund]] im Jahr 1475 erlitt die Kirche Schäden am [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], die im gleichen Jahr behoben wurden, wobei es aber zu Veränderungen am Kirchenbau kam. Ende des 16. Jahrhunderts stürzte das Langhaus ein, wobei auch der Westturm beschädigt wurde. In den Jahren 1595 bis 1597 erfolgte der Wiederaufbau des Langhauses und die [[Restaurierung]] des Westturmes. Im Zeitraum von 1657 bis 1714 führten fünf Brände in Merzig zu Beschädigungen an St. Peter. Von 1714 bis 1725 wurde das Gotteshaus unter Einbeziehung der ursprünglichen Bausubstanz restauriert und der Westturm einer Erweiterung unterzogen. In einem [[Visitation]]sbericht von 1739 wurden die Chorflankentürme als „ruinös“ beschrieben, und im darauffolgenden Jahr als „dachlos“. Es kam daraufhin zur Abtragung der Türme bis auf die Traufhöhe des [[Querschiff]]s. Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgten Umbaumaßnahmen, in deren Rahmen die gotischen Fenster durch romanische [[Rundbogen|Rundbögen]] ersetzt wurden. 1760 kam es zu weiteren Umbauten: die Nordwand des Querschiffs erhielt ein großes Fenster und im Westen wurden die Seitenschiffe verkürzt. 1764 wurde die Kirche einer Restaurierung unterzogen. Laut &amp;#039;&amp;#039;Charta Topographica&amp;#039;&amp;#039; fehlten 1770 die [[Joch (Architektur)|Joche]] in den Seitenschiffen&amp;lt;ref name=&amp;quot;info&amp;quot;&amp;gt;[http://www.kunstlexikonsaar.de/architektur/artikel/-/kirchenbau-und-kunst-im-sakralen-raum-nach-1945-im-saarland-katholische-kirchen-landkreis-merzig-w-2/ Informationen zur Pfarrkirche St. Peter] Auf: kunstlexikonsaar.de, abgerufen am 30. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde das Kloster aufgehoben. In den Jahren 1887 bis 1898 erfolgte eine grundlegende Restaurierung, dabei wurde die Kirche im Inneren auch vollständig ausgemalt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Ausmalung übertüncht, aber bei einer im Jahr 1985 abgeschlossenen Innenrenovierung in großen Teilen wiederhergestellt. Die Kirche ist heute [[Pfarrkirche]] des Seelsorgebezirks Merzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Anfang des 13. Jahrhunderts vollendete Klosterkirche ist ein Bau der Spätromanik. Sie gehört – einzigartig im Saarland – zu einer Gruppe von Bauten im [[Rheinland]], im östlichen Belgien und in den Süd-Niederlanden, die von Kubach/Verbeek der „Rhein-Maas-Romanik“ zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grundriss ist sie eine kreuzförmige [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit Westturm, ursprünglich flach gedecktem Langhaus, gewölbtem Querhaus und [[Chor (Architektur)|Chor]] mit runder [[Apsis]], Chorflankentürmen und Nebenapsiden. Vor allem in der Ostpartie ist eine Verwandtschaft zu [[Abtei Maria Laach|Maria Laach]] und [[Kloster Knechtsteden|Knechtsteden]] offenkundig, der wesentliche Unterschied ist das Fehlen eines [[Vierung]]sturms. Eine Merziger Eigenheit sind die den Chorflankentürmen angesetzten runden [[Treppenturm|Treppentürmchen]], die in ihrer oberen Partie wie schlanke Apsiden erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ostpartie ist im Außenbau reich gegliedert durch [[Fries|Schachbrettfriese]], [[Lisene]]n und Blendbögen, [[Arkade|Kleeblattarkaden]] auf Säulchen am [[Giebel]]dreieck des Vorchores, eigentümliche schwalbenförmige Fensteröffnungen an den Dachgiebeln der Chorflankentürme, am Vorchorgiebel und den Querhausfenstern, insgesamt charakteristisch für die sogenannte „Rhein-Maas-Romanik“, die Büschel stilisierten Blattwerks in den [[Zwickel (Architektur)|Zwickeln]] der Apsis-Bögen verweisen jedoch auf [[Lothringen|lothringisch]]-[[Metz]]er Vorbilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Langhaus ist in der Hochwand ungegliedert, an den Seitenschiffen durch die Fenster überhöhte Dreier-Arkaturen und wenig vorspringenden Strebe[[pfeiler]].&lt;br /&gt;
Die Westpartie ist gänzlich [[neuzeit]]lich. Der durch seine gedoppelten Schallarkaden romanisch anmutende Turm stammt aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die aufgrund einer Zeichnung des 17. Jahrhunderts angenommene These einer Doppelturmfassade ließ sich durch [[Archäologie|archäologische]] Untersuchungen von 1963 nicht bestätigen (die zwei Türme auf der Zeichnung markieren wohl die Chorflankentürme), vielmehr bestand offenbar immer ein Westturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren war das Langhaus im Mittelschiff ursprünglich flachgedeckt. Zu den Seitenschiffen öffnen sich leicht spitzbogige Arkaden auf massiven Rundpfeilern. Durch diese Säulenreihen entsteht ein gewaltiger Raumeindruck. Dass das Mittelschiff auf Säulenpfeilern ruht ist selten in der romanischen Architektur im Rheinland. Man kann hier von einem „Ravenna an der Saar“ sprechen, wie man es analog auch bei [[St. Georg (Köln)|St. Georg in Köln]] tut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Klier |Titel=Die romanischen Kirchen in Köln |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2 |Verlag=J. P. Bachem |Ort=Köln |Datum= |ISBN=978-3-7616-2842-3 |Seiten=74-85}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gewölbe]] wurden nach einem bezeugten Brand im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eingezogen und sind mit der [[Stift (Kirche)|Stiftskirche]] in [[Marsal (Moselle)|Marsal]] vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Querhaus und Vierung sind kreuzrippengewölbt, der Vorchor mit [[Tonnengewölbe]] ausgestattet. Die Apsis ist durch Blendarkaden über Säulenbündeln mit Halbkuppelgewölbe mit zehn Rippen (vgl. Domchor von [[:Bild:Trierer Dom 28.jpg|Trier]]) reich gegliedert. Im südlichen Querhaus befindet sich ein [[Sturz (Architektur)|Türsturz]] aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, vermutlich vom Vorgängerbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung der Kirche gehört ein überlebensgroßes hochmittelalterliches [[Gabelkreuz]] im Triumphbogen, entstanden um 1300 (Arme und Kreuz 1959 ergänzt)&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio: Rheinland-Pfalz Saarland, bearbeitet von Hans Caspary, Wolfgang Götz und Ekkart Klinge, 1972, S. 569&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im 14. Jahrhundert erfolgte wahrscheinlich eine Überarbeitung&amp;lt;ref name=&amp;quot;info&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ausstattungsgegenstände sind um 1700 entstandene [[Barock|barocke]] [[Sandstein]]figuren von Christus und den 12 Aposteln, die 1966 von ihrem ursprünglichen Platz im Mittelschiff in die Querhausarme versetzt wurden. 1984/85 erfolgte die Rückversetzung der Apostelfiguren in die Mittelschiffobergaden&amp;lt;ref name=&amp;quot;info&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kapelle des nördlichen Chorwinkelturmes befindet sich eine [[Beweinungsgruppe]] aus dem 17. Jahrhundert, in der Marienkapelle im Westen eine [[Marienfigur]] des 18. Jahrhunderts, im Nordflügel des Querhauses ein um 1700 entstandenes [[Taufbecken|Wanddrehtaufbecken]] mit der Taufe Christi. Ferner befinden sich in der Kirche ein um 1750 geschaffener zierlicher [[Rokoko]]-[[Hochaltar]] des [[Bildhauerei|Bildhauers]] Balthasar Ferdinand Ganal ([[Saarlouis]]), eine [[Pietà]] aus dem 17. Jahrhundert, sowie 14 geschnitzte [[Kreuzweg]]stationen von 1961 nach Entwürfen des [[Architekt]]en und [[Glasmalerei|Glasmaler]] [[György Lehoczky]] ([[Saarbrücken]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;info&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1954 goss die [[Glockengießerei Otto (Saarlouis)|Saarlouiser Glockengießerei]] in Saarlouis-Fraulautern, die von Karl (III) Otto von der [[Glockengießerei Otto]] in Bremen-Hemelingen und dem Saarländer Alois Riewer 1953 gegründet worden war, für St. Peter drei Bronzeglocken mit den Tönen: c′ – as′ – b′. Nachdem die Saarlouiser Glockengießerei Ende 1960 ihren Betrieb eingestellt hatte, lieferte die Ottosche Glockengießerei aus Bremen-Hemelingen in 1966 noch zwei weitere Glocken (b&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; – g′). Die Otto-Glocken haben folgende Schlagtöne: b&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; – c′ – g′ – as′ – b′. Die Glocken haben folgende Durchmesser: 1839 mm, 1651 mm, 1093 mm, 1030 mm, 927 mm und wiegen: 3400 kg, 3025 kg, 750 kg, 700 kg, 525 kg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Reinhold |Titel=Otto-Glocken – Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto |Verlag=Selbstverlag |Ort=Essen |Datum=2019 |ISBN=978-3-00-063109-2 |Seiten=588, hier insbes. S. 85, 561, 566}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Reinhold |Titel=Kirchenglocken – christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen |Ort=Nijmegen/NL |Datum=2019 |URN=nbn:nl:ui:22-2066/204770 |Seiten=556, hier insbes. 104, 514, 517 |Kommentar=Dissertation an der Radboud Universiteit Nijmegen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] auf der kleinen [[Empore]] im Westchor wurde 1960 von der Orgelbaufirma [[Johannes Klais]] ([[Bonn]]) erbaut. Das Instrument hat 35 [[Register (Orgel)|Register]] ([[Schleiflade]]n) auf drei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die [[Traktur|Spieltrakturen]] sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch. Den [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] des [[Rückpositiv]]es bildet die seltene Venezianerflöte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sankt-peter-merzig.de/kirchenmusik/die-orgel/index.php | archive-is=20120910043451 | text=www.sankt-peter-merzig.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Quintade || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Holzgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Venezianerflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Principal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Sifflöte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Cymbel III &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Musette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;[[Tremulant]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Pommer || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Octav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Superoctav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| Mixtur IV-VI&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| Spanische Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.|| Holzflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.|| Gemshorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.|| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.|| Schweizerpfeife || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.|| Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.|| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.|| Octävchen || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.|| Scharff IV-V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.|| Dulcian || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.|| Schalmey-Oboe || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.|| Principal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.|| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.|| Octav || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.|| Rohrgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.|| Choralflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.|| Nachthorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.|| Hintersatz IV || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.|| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35.|| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/II, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039; Zwei freie Kombinationen, eine freie Pedalumschaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung und ehemalige Kirche St. Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Stiftskirche bestand lange Zeit die Pfarrkirche St. Walpurgis, die im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erstmals erwähnt wurde, wahrscheinlich jedoch wesentlich älter war. In den Jahren 2013 und 2014 hat die Stadt Merzig umfangreiche Baumaßnahmen auf dem Kirchplatz durchgeführt, die durch archäologische Grabungen begleitet wurden. Dabei konnten, wie erwartet, Fundamente einer der dem [[Patrozinium]] der hl. Walburga unterstellten Kirche freigelegt werden. Merzig hatte also zeitweise zwei bedeutende romanische Kirchen direkt nebeneinander stehen. St Walburga war ein Vier-Konchen-Bau mit einem quadratischen Mittelteil, an dem vier halbrunde Apsiden/Konchen angesetzt waren. Über dem Mittelquadrat hat sich ein Turm erhoben, der das Merziger Stadtbild damals mit dominiert hat. Im Zuge der Erdarbeiten fand man stellenweise bis zu drei Schichten aus Sand- und Bruchsteinen, aber stellenweise nur noch die Sohle der Fundamentgrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundriss hat einen Durchmesser von fast 14 Metern bei Wandstärken von rund 1,2 Metern. Nachdem der Pfarrgottesdienst 1725 nach St.&amp;amp;nbsp;Peter verlegt worden war, wurde St. Walpurgis 1752 abgebrochen. Auf dem Kirchplatz ist der Grundriss der Kirche durch Sandsteinplatten sichtbar rekonstruiert worden. Eine 1964 errichtete Bronzeskulptur von Werner Bauer auf dem Platz stellt die Heilige Walburga dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ferdinand Luxenburger |url=http://www.saarland-lese.de/index.php?article_id=734 |titel=St. Walburga, die verschwundene Kirche von Merzig |werk=Saarland-Lese |hrsg=Bestich Verlag GmbH |datum= |abruf=02.08.2020 |sprache=Deutsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten steht die Marienkapelle, ein kleiner [[Klassizismus|klassizistischer]] Saalbau mit [[Portikus|Säulenportikus]] vom Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Konstantin von Briesen: Urkundliche Geschichte des Kreises Merzig im Regierungsbezirk Trier, Merzig 1863.&lt;br /&gt;
* [[Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Rheinland-Pfalz, Saarland&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München 1985.&lt;br /&gt;
* Alfred Diversy: Merziger Bauwerke erzählen Geschichte, Merzig 1982.&lt;br /&gt;
* Alfred Diversy und Fritz Ludwig Schmidt: Merziger Bilderbuch, Saarbrücken 1986.&lt;br /&gt;
* Alfred Diversy und Heribert Schreiner (Hrsg.): Merzig, Bilder einer Stadt, Merzig 1971.&lt;br /&gt;
* Anton Jakob: Merziger Geschichte im 17. Jahrhundert, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 9. Jg., S. 267–275, Saarbrücken 1959.&lt;br /&gt;
* Katholisches Pfarramt St. Peter Merzig (Hrsg.): 750 Jahre St. Peter – Merzig 1200 Jahre Pfarrei, Festschrift aus Anlaß der Restaurierung der Propstei- und Pfarrkirche St. Peter Merzig, Merzig 1966.&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich Kell: Geschichte der Stadt Merzig und des Merziger Landes, Merzig 1958.&lt;br /&gt;
* Karl Kirsch: Die Ausgrabungen an der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Merzig im Sommer 1963, in: Beiträge zur saarländischen Archäologie und Kunstgeschichte, 11. Bericht der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland, Saarbrücken 1964.&lt;br /&gt;
* [[Martin Klewitz]], &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Peter in Merzig&amp;#039;&amp;#039;. (Rheinische Kunststätten), Neuss 1972.&lt;br /&gt;
* Martin Klewitz: Die romanischen Türsturzsteine von Fechingen, Merzig und Pachten, in: Saarbrücker Hefte, Saarbrücken 8/1958.&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Marschall: Die Pfarrkirche St. Peter in Merzig, Saarbrücken 1988.&lt;br /&gt;
* Pfarrführer St. Peter Merzig, hrsg. vom Katholischen Pfarramt St. Peter Merzig, Merzig 1960.&lt;br /&gt;
* Matthias Reiß: Erklärungen der Mosaikbilder in der Pfarrkirche zu Merzig, Saarlouis 1889.&lt;br /&gt;
* Karl August Schleiden: Innenrestaurierung St. Peter in Merzig, in: Saarheimat 9, Saarbrücken 1984.&lt;br /&gt;
* Michael Tritz: Geschichte der Abtei Wadgassen, Zugleich eine Kultur- und Kriegsgeschichte der Saargegend, unveränderter Nachdruck der Ausgabe Wadgassen 1901 mit einer Einleitung von Hans-Walter Herrmann und einem Register, Saarbrücken 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.seelsorgebezirk-merzig.de Homepage des Seelsorgebezirks Merzig]&lt;br /&gt;
* [http://www.sankt-peter-merzig.de Homepage der Pfarrei St. Peter Merzig]&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|st+Peter+Merzig}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=xspnWV475-g Vollgeläut der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Merzig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/26.619//N |EW=6/38.542//E |type=landmark |region=DE-SL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster im Saarland|Merzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Merzig-Wadern|Merzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Trier|Merzig Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik im Saarland|Merzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Merzig, St. Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Merzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Merzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Merzig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aguirre67</name></author>
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