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	<title>St. Peter (Mainz) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T01:30:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Peter_(Mainz)&amp;diff=212177&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-21T06:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:St Peter Mainz.jpg|mini|St.&amp;amp;nbsp;Peter in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merian Mainz 1646 Ausschnitt St.-Peters-Stift.jpg|mini|Das alte Petersstift auf der (gewesteten) Stadtansicht von [[Matthäus Merian|Merian]], gedruckt 1646, gezeichnet vor 1631]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Peter Mainz.jpg|mini|Blick über den [[Ernst-Ludwig-Platz (Mainz)|Ernst-Ludwig-Platz]] auf die Nord-West-Fassade]]&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Peter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört mit ihrer reichhaltigen Rokokoausstattung im Innern zu den bedeutendsten [[Barock]]bauten in [[Mainz]]. Sie war ursprünglich [[Stift (Kirche)|Stift]]skirche des seit dem 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bestehenden Stiftes St.&amp;amp;nbsp;Peter vor den Mauern und ist dem [[Apostel]] [[Simon Petrus|Petrus]] als [[Patrozinium|Namenspatron]] gewidmet. Heute dient sie der [[Kirchengemeinde|Pfarrei]] St.&amp;amp;nbsp;Peter/St.&amp;amp;nbsp;Emmeran als [[Pfarrkirche]] (&amp;#039;&amp;#039;siehe&amp;#039;&amp;#039;:→[[St. Emmeran (Mainz)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Stifts ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Peter Mainz Siegel des Kapitel (1217).JPG|miniatur|hochkant|Mittelalterliches Siegel des Konvents des Stifts]]&lt;br /&gt;
Das Stift wurde 944 von [[Erzbischof]] [[Friedrich (Mainz)|Friedrich]] (937–954) nördlich der Stadtmauer errichtet (etwa dort, wo sich heute der 117er Ehrenhof befindet {{Coordinate|text=ICON0|NS=50.006956|EW=8.264821|type=landmark|region=DE-RP|dim=100|name=117er Ehrenhof}}). Stifte waren auch wichtige Verwaltungseinheiten, auf die sich der Erzbischof stützte. Deren Vorsteher, die [[Propst|Pröpste]], leiteten jeweils ein [[Archidiakonat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vor den Toren der Stadt gelegene Stift wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] 1631 beim Einfall der Schweden vollständig zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Werner (Domkapitular)|Franz Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dom von Mainz und seine Denkmäler&amp;#039;&amp;#039;. 1827.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erzbischof [[Johann Philipp von Schönborn]] sah von einem Wiederaufbau ab. Über ein Jahrhundert hatte die Stiftsgemeinschaft so keine eigenen Gebäude. Erst 1749 beschloss Erzbischof [[Johann Friedrich Karl von Ostein]] den Neubau. Das Stift wurde an anderer Stelle, dort wo seine Gebäude heute noch stehen, unweit der später in napoleonischer Zeit untergegangenen Schlosskirche [[St. Gangolf (Mainz)|St. Gangolf]], neu errichtet. An dieser Stelle befand sich zuvor eine [[Romanischer Stil|romanische]] Kirche, das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Odenmünster&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;St. Mari unterm Münster&amp;#039;&amp;#039;. Diese mittelalterliche Kirche wurde seit 1724 nicht mehr genutzt und für den Neubau abgebrochen, der von 1749 bis 1756/57 erfolgte und im Kontext der Aufwertung des [[Bleichenviertel]]s zu sehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= Christiane Reves| Titel= Bausteine zur Mainzer Stadtgeschichte: Mainzer Kolloquium 2000| Verlag= Franz Steiner Verlag| Ort= Band 55| Jahr= 2002| Seiten= 142| ISBN= 978-3-515-08176-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Säkularisation]] wurde das Stift am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1802 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz, Sankt Peter, Deckenmalerei, nach Appiani.jpg|mini|Deckenmalerei mit der Kreuzigung des Apostels Petrus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nave looking towards the entrance - St. Peter - Mainz - Germany 2017.jpg|mini|Westempore mit Orgel]]&lt;br /&gt;
Der heutige Bau der Peterskirche ist ein barocker Hallenbau (drei Joche) mit Doppelturmfassade des Architekten [[Johann Valentin Thoman]], den dieser von 1749 bis 1756 errichtete. Bis 1762 wurde die Kirche noch vervollständigt. Die 1757 geweihte Kirche war durch die Säkularisation 1802 nur noch 45 Jahre Stiftskirche. Unter französischer Besatzung war die Kirche 1813 Pferdestall, 1814 wurde sie [[Garnisonkirche]] der [[Preußische Armee|preußischen Garnisonsteile]], was sie bis 1918 blieb. Danach wurde sie Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten großen Luftangriff auf Mainz im August 1942, bei dem unter anderem die [[St. Christoph (Mainz)|Christophskirche]] zerstört wurde, hat St.&amp;amp;nbsp;Peter heil überstanden. Der zweite schwere Angriff auf Mainz im Herbst 1944 hatte deutlich schlimmere Auswirkungen. Der Südturm wurde von einer Sprengbombe getroffen und fiel aufs Mittelschiff, wobei er ein großes Loch ins Gewölbe schlug. Der Nordturm, der Chorraum und große Teile des Mittelschiffes waren jedoch unbeschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 wurde [[Luftangriffe auf Mainz|Mainz durch Luftangriffe]] fast vollständig durch Brandbomben zerstört. Die Peterskirche verlor ihre Turmfassade, das Kirchenschiff brannte aus. Bis 1952 wurde die Kirche notdürftig so hergerichtet, dass sie von der Gemeinde benutzt werden konnte. 1959 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, 1961 waren die Doppeltürme originalgetreu wiederhergestellt. Von 1973 bis 1989 wurde die Kirche praktisch ständig renoviert. Dabei rekonstruierte [[Karl Manninger]] die Decken[[Fresko|fresken]] mit Hilfe von Farbfotografien von [[Paul Wolff]] aus dem [[Historisches Farbdiaarchiv zur Wand- und Deckenmalerei|Historischen Farbdiaarchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Ausstattung der Kirche ist vieles im Original unwiederbringlich verloren, darunter vor allem die [[Orgel]], die Deckenfresken des [[Giuseppe Appiani]] und das [[Chorgestühl]]. Nicht zerstört wurden die großen Barockaltäre, die Stuckdekoration und das wertvollste erhaltene Ausstattungsstück, die große Kanzel des [[Johannes Förster (Schreiner)|Johannes Förster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Seitenkapelle der Kirche ist der in Mainz sehr verehrte Pfarrer [[Franz Adam Landvogt]] (1889–1953) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Eine Orgel wurde 1755–56 von dem Orgelbauer Joseph Anton Boos gebaut. Sie besaß um 1860 folgende [[Disposition (Orgel)|Disposition]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Hohlpfeife || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Viola di Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Oktav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Gemshorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Flauto gedackt || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Quint || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Flagolet || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Cornett III ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Mixtur IV || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.|| Flauto traverse || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| 35.|| Prinzipalbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36.|| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37.|| Oktavbaß || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38.|| Violonbaß || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39.|| Baßettel || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40.|| Mixtur ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41.|| Posaunenbaß || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde die Orgel durch die Firma [[Johannes Klais Orgelbau]] umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Viola di Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Zartflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Nachthorngedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Oktav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Gemshorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Hohlflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Superoctave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Flagolet || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Quint || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Mixtur IV ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Cornett III ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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| 16.|| Großgedackt || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 18.|| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.|| Harmonika || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.|| Flauto Dolce || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.|| Dolciano || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.|| Praestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.|| Gedacktflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.|| Salicet || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.|| Flautino || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.|| Kleincornett IV ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.|| Schalmey || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.|| Lieblich Gedackt || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.|| Geigenprincipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.|| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.|| Quintanenna || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.|| Spitzflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.|| Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.|| Blockflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35.|| Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36.|| Nachthorn || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37.|| Progressio harm. III–IV ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38.|| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39.|| Prinzipal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40.|| Violon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41.|| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42.|| Gedacktbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 43.|| Octavbaß || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 44.|| Baßflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 45.|| Gedacktpommer || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46.|| Rauschpfeife III–IV ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 47.|| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel wurde beim Bombenangriff auf Mainz am 27. Februar 1945 zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Binz: &amp;#039;&amp;#039;Der Organist und Orgelmacher Joseph Anton Boos (1727–1804)&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Organologica&amp;#039;&amp;#039;. Band 34, 2015, S. 25ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue [[Orgel]] wurde 1986 in St. Peter aufgestellt. Zuvor stand sie in der Karmeliter-Kirche (Augustinuskerk) in [[Nijmegen]] (Niederlande). Das Instrument wurde 1954 von der niederländischen Firma [[Verschueren Orgelbouw]] gebaut und 1984 angekauft. Die Firma Heinz Wilbrand baute ein neues Gehäuse mit einem neunachsigen [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] im Stil des [[Neoklassizismus (Bildende Kunst)|Neoklassizismus]] und ergänzte ein Unterpositiv. Seitdem verfügt das Instrument über 40 [[Register (Orgel)|Register]], die auf drei Manuale und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] verteilt sind. Die [[Traktur|Spieltrakturen]] sind mechanisch, die [[Registertraktur]]en  elektrisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur [https://www.bistummainz.de/pfarreien/dekanat-mainz-stadt/pvpg/pv_city/petem/Kirchenmusik/orgel.html Orgel] auf der Website der Kirchengemeinde. Dort auch zur [http://images.bistummainz.de/21/2072/1/15346123907674375829.jpg Disposition]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gewaltige [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] wurde für Mainz barock verbrämt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Funke: &amp;#039;&amp;#039;Die Königin muss zur Kur: Orgel der Peterskirche pfeift aus dem letzten Loch&amp;#039;&amp;#039; Mainzer Allgemeine Zeitung vom 5. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Pipe organ - St. Peter - Mainz - Germany 2017 (2).jpg|mini|Orgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;20&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedecktpommer || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Praestant || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blockflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur V–VI&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett III–V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Praestant || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzgambe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwebung || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hohlpfeife || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Singend Praestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bärpfeife || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nachthorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sexquialter II  || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III–IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dulzian || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oboe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Positiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzgedeckt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintade || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwiegel || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzquinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zimbel III || {{Bruch|1|2}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipalbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintbass || {{Bruch|10|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedecktbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Choralbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flötbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Koppeln:&amp;#039;&amp;#039; II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Alle [[Kirchenglocke]]n sind im Südturm untergebracht und hängen im Stahlglockenstuhl von 1960/1962. Die große &amp;#039;&amp;#039;Heilandsglocke&amp;#039;&amp;#039; verfügt wieder über ein Holzjoch. Vor dem Zweiten Weltkrieg hing sie alleine im Südturm, der 1944 von einer Sprengbombe getroffen wurde. Die Glocke überstand den Sturz fast unbeschadet. Die anderen drei Glocken, deren Namen und Tonhöhen zum Vorbild der neuen dienten, hingen im Nordturm und fielen am 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 den Flammen zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Meßglöckchen&amp;#039;&amp;#039; aus dem alten Petersstift, welches sicherlich höher gestimmt war als die &amp;#039;&amp;#039;Elisabethglocke&amp;#039;&amp;#039;, hing bis 1945 im nach dem Krieg nicht wieder rekonstruierten Dachreiter auf dem Mittelschiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Name&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gussjahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gießer, Gussort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Masse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/&amp;gt;(kg)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Schlagton]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/&amp;gt;([[Halbton|HT]]-&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;16&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1 || [[Heiland]] || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1757 || [[Bach (Glockengießerfamilie)|Johann Peter Bach]], [[Windecken]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;|3550 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +4&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2|| [[Ave Maria]] || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1960 || [[Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock]], [[Gescher]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;|2420 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +6&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 3 || [[Simon Petrus|Peter]] &amp;amp; [[Paulus von Tarsus|Paul]] || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1962 || Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock, Gescher || align=&amp;quot;right&amp;quot;|1658 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +6&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 4 || [[Franz Xaver]] || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1960 || Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock, Gescher || align=&amp;quot;right&amp;quot;|1136 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +6&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 5 || [[Elisabeth]] ([[Angelusläuten|Angelusglocke]]) || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1961 || Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock, Gescher || align=&amp;quot;right&amp;quot;|190 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +8&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuere Werke ==&lt;br /&gt;
In jüngerer Zeit kam ein moderner Altar des Künstlers [[Gernot Rumpf]] hinzu. Dieser bezieht sich auf den &amp;#039;&amp;#039;Menschenfischer&amp;#039;&amp;#039; Petrus mit einem Netz. Hierin tummeln sich Fische, die sich bei genauem Hinschauen als Menschen entpuppen – sogar ein Exemplar mit [[Narrenkappe]] ist darunter. Der gleiche Künstler schuf außerdem den [[Ambo]] und den Osterleuchter. Zum 50sten Todestag von Pfarrer Franz Adam Landvogt, der in St. Peter Pfarrer war, wurde im Oktober 2003 eine Bronzeplastik von [[Karlheinz Oswald]] in der [[Krypta]] Landvogts aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Batzekuche ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Batzekuche&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Feußner / Anja Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Flehlappe, Käsbrot und Batzekuche – Wallfahrten und Andachtsstätten in der Stadt Mainz&amp;#039;&amp;#039;. Bischöfliches Ordinariat Mainz, Mainz 2000, ISBN 978-3980549646.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein runder, dicker Kuchen aus [[Hefeteig]], der seit Anfang des 19. Jahrhunderts in der Pfarrei St. Peter am neunten Tag nach Fronleichnam, dem sogenannten [[Herz-Jesu-Fest]] verteilt wird. Die Herkunft des Namens &amp;#039;&amp;#039;Batzekuche&amp;#039;&amp;#039; geht laut &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; nicht auf die Münze [[Batzen]] zurück, sondern auf die ursprüngliche Bedeutung des Wortes &amp;#039;&amp;#039;Batzen&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;dicker Klumpen&amp;#039;&amp;#039;. Daraus sei auch der Münzbegriff entstanden, da die Batzenmünzen dicker geprägt gewesen seien als die sonst gebräuchlichen dünnblechigen Münzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ursprünglich für die Kinder bestimmt, die bei der Festprozession mitlaufen. Es handelt sich hierbei um eine in Deutschland einzigartige Tradition, die sich ausschließlich auf die Pfarrei beschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadtteile-mainz/altstadt/den-glauben-schmackhaft-machen_16951314.htm| wayback=20170202090844| text=Den Glauben schmackhaft machen}} [[Allgemeine Zeitung (Mainz)]] vom 2. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tradition, den &amp;#039;&amp;#039;Batzekuche&amp;#039;&amp;#039; zu verteilen, geht auf die örtliche Herz-Jesu-Bruderschaft zurück, die 1802 in die Gemeinde gezogen war. Zum ersten Mal verteilt wurde der Kuchen etwa 1818. Die Kinder erhielten ihn für ihre Dienste als Fahnen- und Blumenträger des Herz-Jesu-Festes. Während die Tradition im 19. und 20. Jahrhundert unter großer Beteiligung und mit großem Aufwand hochgehalten wurde, feiert die Gemeinde das Fest seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nicht mehr so ausgiebig, es findet jedoch nach wie vor statt und der Kuchen wird weiterhin ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mainzer &amp;#039;&amp;#039;Batzekuche&amp;#039;&amp;#039; steht auch in der Tradition der Weißbrotspenden zu Kirchenfesten. Ein bekanntes Beispiel sind die noch heute gefeierten jährlichen [[Martinstag#Sankt-Martins-Umzug|Sankt-Martins-Umzüge]], bei denen die teilnehmenden Kinder je nach Region verschiedene Backwaren erhalten. Den Brauch gibt es aber auch für die teilnehmende Priesterschaft. So erhielt etwa jeder Geistliche aus Mainz, der seinerzeit an der Prozession über den Emausweg im [[Gartenfeldplatz#Geschichte|Mainzer Gartenfeld]] teilnahm, ein Maß Wein und einen Kuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Schramm (Dramaturg)|Karl Schramm]]: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2003, ISBN 3-87439-651-7, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Jung (Kunsthistoriker)|Wilhelm Jung]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Peter in Mainz. Ehemals Stifts- und Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Mainz 1991&lt;br /&gt;
* [[Dehio-Handbuch]]: Rheinland-Pfalz / Saarland 1972; S. 512–513.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Klepper: &amp;#039;&amp;#039;Die St. Peters-Kirche in Mainz&amp;#039;&amp;#039;. Falk, Mainz 1874. [https://www.dilibri.de/stbmz/content/titleinfo/2165289 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|St. Peter (Mainz)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bistummainz.de/pfarreien/dekanat-mainz-stadt/pvpg/pv_city/petem/index.html Homepage der Pfarrei St. Peter – St. Emmeran]&lt;br /&gt;
* [https://www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/mainz-st-peter.html St. Peter auf der Seite &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz – auf dem Weg zu einem rheinland-pfälzischen Klosterlexikon&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/00/17/N |EW=8/16/12/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mainz Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Mainz|Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garnisonkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollegiatstift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollegiatstiftskirche in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peterskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Mainz|Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1760er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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