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	<title>St. Martin (Gochsheim) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T22:07:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Martin_(Gochsheim)&amp;diff=2526281&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27668-21: /* Geschichte */ Absatz wg. Aktualisierung ergänzt.</title>
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		<updated>2026-01-01T12:03:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Absatz wg. Aktualisierung ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gochsheim-kirche.jpg|mini|Martinskirche in Gochsheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Martin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Gochsheim (Kraichtal)|Gochsheim]], einem Stadtteil von [[Kraichtal]] im [[Landkreis Karlsruhe]] im nordwestlichen [[Baden-Württemberg]], wurde ursprünglich im [[Mittelalter]] errichtet. Die weithin sichtbare Kirche ist ein geschütztes [[Baudenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1339 wird eine Kapelle in Gochsheim genannt, an deren Stelle Ende des 15. Jahrhunderts eine Kirche erbaut und dem hl. [[Martin von Tours|Martin]] [[Kirchweihe|geweiht]] wurde. Im Zuge der [[Reformation]] wurde die Kirche 1556 evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wurde das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] durch [[Heinrich Schickhardt]] erneuert. Während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] wurde 1689 die Kirche von den Franzosen in Brand gesteckt und bis 1704 unter der Leitung von Baumeister Anton Petri wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Stadtbrand von 1739 wurde die Kirche abermals schwer beschädigt und bis 1742 durch Baumeister Bartholomäus Keßler wiederaufgebaut. Das heutige Langhaus und der [[Chor (Architektur)|Chor]] entstanden beim letzten größeren Umbau unter Baumeister Johann Martin Jacobi im Jahr 1788.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die St. Martins-Kirche Gochsheim befindet sich im Eigentum des Landes Baden-Württemberg. Sie diente der Evangelischen Kirchengemeinde Gochsheim bis Ende 2025 als Predigtstelle und Versammlungsraum. Zum 1. Januar 2026 schloss sich die Evangelische Kirchengemeinde Gochsheim mit den sechs anderen evangelischen Kirchengemeinden Kraichtals zu neuen Evangelischen Kirchengemeinde Kraichtal zusammen. Auch von der neuen Kirchengemeinde wird die St. Martins-Kirche Gochsheim weiterhin als Predigtstelle und Versammlungsraum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grablege ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gochsheim-ebersteinwap.jpg|mini|Württemberg-Ebersteinsches Allianzwappen am Schloss Gochsheim mit Jahreszahl 1685]]&lt;br /&gt;
Vor dem Chorraum befindet sich eine [[Gruft]], in der Herzog [[Friedrich August (Württemberg-Neuenstadt)|Friedrich August von Württemberg]] (1654–1716) und seine Frau Albertine Sophie Esther (1661–1728), die letzte Angehörige des Geschlechts der [[Eberstein (südwestdeutsches Adelsgeschlecht)|Grafen von Eberstein]], bestattet sind. Diese brachte Besitztümer im [[Kraichgau]] wie Gochsheim und [[Waldangelloch]] in die Ehe ein. Das Ehepaar ließ das [[Schloss Gochsheim]] renovieren und lebte ab 1682 dort. Eine Außentreppe am Langhaus der Kirche führte zur [[Patronatsloge]] des Herzogspaares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turm ==&lt;br /&gt;
Über dem [[Portal (Architektur)|Portal]] des quadratischen, dreigeschossigen Turms ist die Jahreszahl 1499 angebracht. Der [[Fachwerkhaus|Fachwerkaufsatz]] mit der ge[[schiefer]]ten [[Zwiebelturm|Zwiebelhaube]] stammt von 1739/42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kornspeicher ==&lt;br /&gt;
Auf dem ursprünglich zweiten Geschoss des Turms befindet sich eine [[Gotik|gotische]] Tür, die möglicherweise schon um 1300 bzw. spätestens ab 1499 auf den [[Dachboden]] der Kirche führte. Hier befand sich einst der städtische [[Kornhaus|Kornspeicher]]. In den Ritzen des Holzbodens wurden 500 bis 700 Jahre alte Getreidekörner gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Die [[Glocke]]n wurden nach den Bränden jeweils wieder aus dem geschmolzenen Metall neu gegossen. Die älteste Glocke stammt aus der Zeit um 1740.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hajo Rheinstädter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gochsheimer Martinskirche. Wie alt ist das Korn unter ihrem Schüttboden?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung&amp;#039;&amp;#039;, Folge 19/2005, Hrsg. vom [[Heimatverein Kraichgau]], Eppingen 2005, ISBN 3-921214-35-1, S. 199–202.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Martin (Gochsheim)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ekibago.de/gemeinde/ Evangelische Kirchengemeinde Bahnbrücken und Gochsheim] (abgerufen am 2. Mai 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49.103592 |EW=8.747577 |type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Karlsruhe|Kraichtal, Martin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin-von-Tours-Kirche (Patrozinium)|Kraichtal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelischen Landeskirche in Baden|Kraichtal, Martin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Kraichtal|Martin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kraichtal|Martin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Baden-Württemberg|Gochsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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