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	<title>St. Magdalener - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:44:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Magdalener&amp;diff=442668&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: Falls Nachfragen.</title>
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		<updated>2025-10-08T20:08:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falls Nachfragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:St-magdalena st-justina-rosengarten.jpg|mini|Weingüter von St.&amp;amp;nbsp;Magdalena bei Bozen mit [[St. Justina (Bozen)|St.&amp;amp;nbsp;Justina]] und [[Rosengartengruppe|Rosengarten]] im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Magdalener&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Santa Maddalena&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein leichter, fruchtiger und regionaltypischer [[Rotwein]] aus dem [[Südtirol (Weinbaugebiet)|Südtiroler Weinbaugebiet]], der aus Spielarten der [[Vernatsch]]sorten gewonnen wird. Angebaut wird er um das Weindorf [[St. Magdalena (Bozen)|St. Magdalena]] bei [[Bozen]] in [[Südtirol]]. Die Geschichte dieses Weines ist mehr als ein Jahrhundert dokumentiert und dürfte bis in das Mittelalter zurückreichen. Seit dem 11. August 1971 ist der Wein als [[Denominazione di origine controllata|D.O.C.]] ([[Q.b.A.]]) geschützt und kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Magdalena hörtenberg 1904 detail.jpg|mini|Bozner Weinwerbung von 1904 mit der Bezeichnung St. Magdalena-[[Ansitz Hörtenberg|Hörtenberg]]]]&lt;br /&gt;
Traditionell sind im [[Gemischter Satz|gemischten Satz]] (d.&amp;amp;nbsp;h. bereits im Weinberg) etwa fünf Prozent [[Lagrein]]-Trauben enthalten, die dann gemeinsam vinifiziert werden. Heute wird oft auch ein Verschnitt (teils auch als [[Cuvée]] bezeichnet) hergestellt, d.&amp;amp;nbsp;h. die Vernatsch- und Lagreintrauben werden getrennt vinifiziert und als fertige Weine zusammengefügt. Gesetzlich sind bis zu 15 % Verschnitt mit den Sorten Lagrein oder [[Blauburgunder]] erlaubt.&lt;br /&gt;
Wegen des heißen Klimas im Bozner Talkessel und des kleinen Anteils von kräftigem Lagrein ist der Magdalener voller und intensiver als die anderen Vernatschweine Südtirols. Im Volksmund wird der Wein daher auch als „Königin des Vernatsch“ bezeichnet. Die lockeren [[Moräne]]nschüttböden sind optimal für eine volle Reife der Trauben. Als Folge des schlechten Wasser-Rückhaltevermögens dieser Böden wurde dort 1929 die erste Groß[[beregnungsanlage]] Europas erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Farbe: rubinrot&lt;br /&gt;
* Erziehung: fast ausschließlich auf [[Reberziehung#Pergel|Pergel]]&lt;br /&gt;
* Alkoholgehalt: 12–13,5 [[Volumenprozent]]&lt;br /&gt;
* Trinktemperatur: 14–17 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Bozner Weine ==&lt;br /&gt;
Der „Bozner“ (&amp;#039;&amp;#039;Bozenaere&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Botzenwein&amp;#039;&amp;#039;) wird als bekannter Wein bereits zum Jahr 1158 vom Chronisten [[Vinzenz von Prag]] in seinen Annalen genannt, die den [[Friedrich I. (HRR)#Zweiter Italienzug (1158–1162): Papstschisma und Zerstörung Mailands|Zweiten Italienfeldzug]] [[Friedrich Barbarossa]]s schildern; als das kaiserliche Heer unter großen Mühen über die [[Alpen]] nach Oberitalien zog, stärkte es sich in Bozen mit dem vorzüglichen, dort angebauten Wein (&amp;#039;&amp;#039;Tandem ad montem Pausanum qui nostro vocabulo Pocyn dicitur perveniunt, ubi optimi vini maximam inveniunt habundantiam, qua defatigati execitus recreantur et deficiuntur&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Vinzenz von Prag: &amp;#039;&amp;#039;Annales a. 1140–1167&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. [[Wilhelm Wattenbach]]. In: [[Monumenta Germaniae Historica|MGH]]. Scriptores 17. Hannover 1861, S. 668 ([https://www.dmgh.de/mgh_ss_17/index.htm#page/668/mode/1up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen zeitgenössischen Quellen wurde dem kaiserlichen Aufgebot der Bozner Wein bereits in [[Brixen]] gereicht.&amp;lt;ref&amp;gt;So [[Gottfried von Viterbo]]s metrische &amp;#039;&amp;#039;Gesta Friderici&amp;#039;&amp;#039; (ed. [[Georg Waitz]], MGH, Scriptores 22, S. 313): &amp;#039;&amp;#039;Brixi(n)a festinat Bozanica tradere vina&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Spätmittelalter wird der Bozner Wein mehrfach als besonders guter Rotwein im süddeutschen Raum an Klöstern und adeligen Höfen erwähnt. Wahrscheinlich war dies ein gemischtsatziger, mehrere Rebsorten umfassender Vorgänger des St. Magdaleners, der vielleicht auch Vernatsch und Lagrein in sich hatte. Über die Jahrhunderte haben klimatologische, ertragliche, verwaltungstechnische und marktverändernde Verhältnisse den Wein langsam, aber stetig verändert. Vor dem 20. Jahrhundert waren zusätzlich zu den Vernatschspielarten und dem Lagrein viele zusätzliche, heute teils unbekannte bzw. nicht mehr angebaute Sorten in den Weinbergen vorhanden. Nicht einmal die ungefähren Mengenverhältnisse dieser unterschiedlichen Sorten lassen sich vor dem 19. Jahrhundert rekonstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Mai 1923 existiert eine [[Winzergenossenschaft]] zum Schutz des Weines, welche 1978 in das „Freiwillige Konsortium für den Schutz der Weinproduktion von St. Magdalena“ umgewandelt wurde. Ein Großteil der Produzenten, Kellereien und Vermarkter dieses Weines ist in diesem Konsortium zusammengeschlossen. In der Zeit des [[Italienischer Faschismus|Faschismus]] (1931) wurde der Wein, wohl vorwiegend aus politischen Überlegungen, zu den drei besten Italiens erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbaugebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Magdalener Classico Bottle Glass Wine Tasting Maretsch.jpg|mini|St. Magdalener Cl. Flasche mit Glas bei der Bozner Weinkost]]&lt;br /&gt;
Weine, die aus den ursprünglichen 1923 definierten Anbaugebieten um St.&amp;amp;nbsp;Magdalena, [[St. Justina (Bozen)|St.&amp;amp;nbsp;Justina]], [[Leitach]], [[Rentsch (Bozen)|Rentsch]] und [[St. Peter auf Karnol]] an den südlich ausgerichteten Hängen des [[Ritten]]s stammen, dürfen die Zusatzbezeichnung „Klassischer“  ([[Italienische Sprache|ital.]]: &amp;#039;&amp;#039;Classico&amp;#039;&amp;#039;) verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gebiet St. Magdalener, Freiwilliges Konsortium für den Schutz der Weinproduktion von St. Magdalena, ca. 2011, {{Webarchiv|url=http://2011-2016.konsortium-st-magdalener.org/gebiet/ |wayback=20160826091556 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karte Produzenten St. Magdalener, Freiwilliges Konsortium für den Schutz der Weinproduktion von St. Magdalena, ca. 2011, {{Webarchiv|url=http://2011-2016.konsortium-st-magdalener.org/produzenten/ |wayback=20160827055759 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erweiterte Anbaugebiet umfasst auch die Hanglagen nordwestlich von Bozen (Sand, [[St. Georgen (Gries)|St. Georgen]], [[Guntschnaberg]] unterhalb von [[Jenesien]] und sich bis [[Siebeneich (Terlan)|Siebeneich]] ziehend), Weinberge am [[Karneid]]er Berg (oberhalb von [[Kardaun]]), Hanglagen im unteren Bereich des Kohlerer Berges ([[Kampenn]], [[Virgl]] und [[Oberau-Haslach|Haslach]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte Anbaugebiet umfasste im Jahre 2018 etwa 186 Hektar (1978 noch 457 Hektar).&amp;lt;ref&amp;gt;Produktion St. Magdalener, Freiwilliges Konsortium für den Schutz der Weinproduktion von St. Magdalena, ca. 2011, {{Webarchiv|url=http://2011-2016.konsortium-st-magdalener.org/wein/produktion/ |wayback=20160826091600 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produzenten ==&lt;br /&gt;
Zu den seit Jahrzehnten ausgezeichnete Produzenten aus dem klassischen Gebiet mit Angabe der Selektionslinie bzw. von Lagenweinen zählen: [[Kellerei Bozen]] „Moar“ und „Huck am Bach“, H. Rottensteiner „Premstallerhof“, Ansitz Waldgries „Antheos“, Glögglhof/Gojer „Rondell“, Erbhof Unterganzner „Heilmann“, Pfannenstielhof „AnnVer“, Untermoserhof „Hub“, [[Obermoser (Weingut)|Obermoser]] „Nobilis“, Griesbauerhof „Isarcus“, Fliederhof „Gran Marie“, Kandlerhof „Schloterpöck“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Produzenten mit Auszeichnungen sind: Plonerhof „Alte Reben“, Wassererhof, Larcherhof, Pitzner „Malanders“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Jahrgang 2019 haben 31 Produzenten einen klassischen St. Magdalener eingekellert und 29 Produzenten aus dem erweiterten Anbaugebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Landwirtschaft der Handelskammer Bozen, Mai 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Südtiroler Gastronomie und Hotellerie ist der St. Magdalener unter den Vernatschweinen auf den Karten am Häufigsten gelistet, was mit ein Grund dafür ist, dass auch außerhalb des Produktionsgebietes Produzenten diese Weinbezeichnung im Sortiment haben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martin Kilchmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Südtirols Freie Weinbauern. Gelebte Weinkultur in den Alpen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Folio Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bozen&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-85256-482-1}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Mayr u. a.: &amp;#039;&amp;#039;St. Magdalener. Der Wein aus Bozen.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 2023, ISBN 978-88-6839-661-9.&lt;br /&gt;
* Produktionsregeln des D.O.C. Südtirol (Qualitätsweinbestimmungen: disciplinare di produzione della denominazione di origine controllata dei vini Alto Adige («Südtirol o Südtiroler»)), Erlass vom 19. September 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.magdalener.com/ Freiwilliges Schutzkonsortium St. Magdalener]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinkultur (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Bozen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotwein (Italien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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