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	<title>St. Gertraudi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:25:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Gertraudi&amp;diff=1616725&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Sehenswürdigkeiten */ https</title>
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		<updated>2023-10-28T10:31:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung        = [[Dorf]]&lt;br /&gt;
|Bundesland           = Tirol&lt;br /&gt;
|Bezirk               = Kufstein&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk       = Rattenberg&lt;br /&gt;
|Gemeinde             = [[Reith im Alpbachtal]]&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde    = Reith&lt;br /&gt;
|Ortschaft            = Reith im Alpbachtal&lt;br /&gt;
|Zählsprengel         = Reith im Alpbachtal-NW&lt;br /&gt;
|Breitengrad          = 47/24/39/N&lt;br /&gt;
|Längengrad           = 11/50/57/E&lt;br /&gt;
|Karte                = &lt;br /&gt;
|Lageplan             = &lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Höhe                 = 527&lt;br /&gt;
|Fläche               = &lt;br /&gt;
|Dim                  = &lt;br /&gt;
|Gebäude              = &lt;br /&gt;
|Einwohner            = &lt;br /&gt;
|Stand                =&lt;br /&gt;
|PLZ                  = 6235&lt;br /&gt;
|PLZ-Ort              = Reith im Alpbachtal&lt;br /&gt;
|Vorwahl              = 5337&lt;br /&gt;
|Kfz                  = KU&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl     = 70522&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer        = 000&lt;br /&gt;
|NUTS                 = AT335&lt;br /&gt;
|LOCODE               = &lt;br /&gt;
|Bild1                = Sankt_Gertraudi,_dorpszicht_foto1_2012-08-09_12.08.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1    = St. Gertraudi mit Kropfsberg von Nordosten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Gertraudi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf in der Gemeinde [[Reith im Alpbachtal]] im [[Bezirk Kufstein]], [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] ([[Österreich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt südlich des [[Inn]] im [[Unterinntal]] auf 527&amp;amp;nbsp;Meter Seehöhe und wird von Einheimischen auch „Gai“ genannt. St.&amp;amp;nbsp;Gertraudi grenzt westlich an [[Strass im Zillertal]] und östlich an [[Brixlegg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob Placidus Altmutter - Bauernmarkt in St Gertraudi.jpg|mini|links|Bauernmarkt in St Gertraudi, Aquarell von 1819]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet von St. Gertraudi ist wahrscheinlich früh besiedelt gewesen, worauf Funde aus der Bronze- und der Römerzeit hinweisen. Ausschlaggebend für die frühe Besiedelung dürfte die strategisch günstige geographische Lage gewesen sein – schließlich konnten von hier aus sowohl der Inn, als auch die Straßen des Inn- und des  [[Zillertal]]s kontrolliert werden. Als gesichert gilt, dass die Römer im Gebiet des Dorfes die Straßenstation [[Masciacum]] unterhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ließ Erzbischof [[Konrad I. von Abensberg|Konrad&amp;amp;nbsp;I. von Salzburg]] eine Burg auf dem Kropfsberg, einem 70&amp;amp;nbsp;m hohen Felsen, über St.&amp;amp;nbsp;Gertraudi errichten. Sie diente den Salzburger Erzbischöfen in erster Linie als Gerichts- und Verwaltungssitz, sowie als Grenzfeste zur Sicherung ihrer Besitzungen im Zillertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 13./frühen 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Gertraudi errichtet. Erstmals 1359 urkundlich erwähnt, war ein Grund für die Errichtung der Kirche mitunter die zunehmende Bedeutung St.&amp;amp;nbsp;Gertraudis als wichtiger Umschlagplatz für die [[Inn#Schifffahrt|Innschifffahrt]]. So gab es zu dieser Zeit bereits einen großen Unterinntaler Bauernmarkt in St.&amp;amp;nbsp;Gertraudi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert startete in St.&amp;amp;nbsp;Gertraudi der Bergbau im Gebiet des Reither Kogels (1336&amp;amp;nbsp;m). Bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde vorwiegend Silber- und Kupferbergbau betrieben. Das Bergwerk galt lange Zeit als das – nach [[Schwaz]] – größte Silber- und Kupferbergwerk in Tirol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden die Bergwerksstollen unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Rabe&amp;#039;&amp;#039; zu einer unterirdischen Fertigungsanlage zur [[Tetraethylblei]]-Produktion für die Herstellung von Flugbenzin um- bzw. ausgebaut. Geplant war die Errichtung einer Übertag-Infrastruktur wie Mannschaftsunterkünfte und Zufahrtsstraßen, sowie Untertag-Arbeiten wie Ausbrechen zusätzlicher Stollen und der Einbau eines Schrägaufzuges. Bis zum Einmarsch der Alliierten im Frühjahr 1945 kam es allerdings nicht zum Start der Produktion, erst ca. 10 % der Bauarbeiten waren erfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sachsenschiene.net/bunker/sys/typ_min.htm#mk19 &amp;#039;&amp;#039;U-Verlagerung Rabe&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute befinden sich zahlreiche Mineralien im Gertraudstollen in St.&amp;amp;nbsp;Gertraudi, insbesondere größere Vorkommen an [[Baryt]]. Der Bergbau wurde allerdings bislang eingestellt, da er als unrentabel gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Eine Variante des [[Jakobsweg]]s verläuft nordseitig durch St.&amp;amp;nbsp;Gertraudi. Eine Jakobsnische befindet sich an der hiesigen (barockisierten) Filial-Kirche St.&amp;amp;nbsp;Gertraudi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Ruinen der [[Burg Kropfsberg]] sind erhalten. Die Burgruine befindet sich in Privatbesitz, eine Besichtigung ist nach Voranmeldung möglich.&lt;br /&gt;
* Das wohl älteste noch erhaltene Knappenhaus vom Bergbau am [[Reither Kogel]], das „Stoffelhäusl“ in St. Gertraudi.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stoffelhaeusl.info/ „Stoffelhäusl“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Reiter: &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Gertraudi. Die Geschichte eines Unterinntaler Dorfes&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3850930147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Gertraudi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Kufstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reith im Alpbachtal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1359]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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