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	<title>St. Georgiwold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Georgiwold&amp;diff=1884846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Geschichte */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-08-26T06:27:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = St. Georgiwold&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Weener&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Führt kein Wappen.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53.216483&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.321535&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = -0.8&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 0.7&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.75&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 61&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26826&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04953&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Rheiderland de.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Karte des Rheiderlands&lt;br /&gt;
| Bild                   = ChurchStGeorgiwold.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[St. Georgiwolder Kirche]]&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Georgiwold.JPG|mini|Ortseingangsschild]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Georgiwold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfriesisches Platt|ostfr. Platt]] &amp;#039;&amp;#039;Swartwold&amp;#039;&amp;#039;) ist der nördlichste Ortsteil der Stadt [[Weener]] im [[Ostfriesland|ostfriesischen]] [[Rheiderland]]. Der Ort hatte 2017 61 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gebiet ==&lt;br /&gt;
St. Georgiwold ist eine Reihensiedlung. Sie liegt zwischen Weener und [[Bunderhee]] in einem [[Torfstich|abgetorften]] [[Hochmoor|Hochmoorgebiet]] auf einer Höhe zwischen 0 und {{Höhe|0.7}} über [[Normalnull|NN]]. Insgesamt bedeckt der Ort eine Fläche von 6,75&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Moorgegend nordwestlich von Weener, in der später das Dorf errichtet wurde, wird in den [[Urbar (Verzeichnis)|Heberegistern]] des [[Kloster Werden|Klosters Werden]] neunten bis 10. Jahrhunderts als &amp;#039;&amp;#039;uppan Uualda&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Durch das Moor führte der &amp;#039;&amp;#039;Middelweg&amp;#039;&amp;#039;, ein alter [[Militärstraße|Heerweg]], der einst von [[Münster]] zum [[Kloster Palmar]] führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arbeitskreis&amp;quot;&amp;gt;Heimatkundlicher Arbeitskreis e.&amp;amp;nbsp;V., Weenermoor – Möhlenwarf – St. Georgiwold – Beschotenweg: [http://www.heimatkundlicher-arbeitskreis.de/Verein/Ortschaften/Ortschaften.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Ortschaften – Sankt Georgiwold&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 2. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens im 13. und 14. Jahrhundert begann hier die Urbarmachung und Besiedelung durch [[Aufstreckrecht|Aufstreckung]]. Die so entstandenen Grundstücke hatten eine Breite zwischen 35 und knapp 100&amp;amp;nbsp;Meter und erreichten mit der Zeit eine Länge von bis zu vier Kilometern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot;&amp;gt;Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: [http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_SanktGeorgiwold.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sankt Georgiwold, Stadt Weener, Landkreis Leer&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 392&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 2. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit wurden östlich des heutigen Dorfkerns zwei Hausplätze des 13./14. Jahrhunderts und der der Grundriss einer Kirche aus dem 15. Jahrhundert entdeckt. Diese Siedlung hatte große Probleme mit der Entwässerung, so dass sie in mehreren Schritten an den heutigen Standort verlegt wurde. Im Mittelalter gehörte das Dorf zum Rheiderland. Erstmals wurde St. Georgiwold im Jahr 1450 in einem Bericht an den Bischof von Münster erwähnt, der das kirchliche Leben in Ostfriesland beschreiben sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arbeitskreis&amp;quot; /&amp;gt; Zu dieser Zeit standen im Rheiderland infolge der Sturmfluten 20 bis 30 Kirchdörfer unter Wasser. Die meisten wurden aufgegeben. Lediglich die Dörfer Wymeer, Boen, Bunderhammrich, Ditzumerhammrich, St. Georgiwold, Böhmerwold, Blijham und Beerta wurden verlegt oder wiederbesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1681 war die Holzkirche in &amp;#039;&amp;#039;Sündt-Jürgenswoldt&amp;#039;&amp;#039;, wie der Ort damals hieß, baufällig. Acht Jahre später begann der Bau einer Steinkirche. Auch diese Kirche wurde westlich des alten Standorts errichtet. Sie wurde dem [[Georg (Heiliger)|Heiligen Georg]] geweiht. Weil das Gebäude aufgrund fehlender Fundamentierung ab 1810 absackte, wurde die [[St. Georgiwolder Kirche|Kirche]] im Jahr 1960 auf dem alten Grundriss neu errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; Seit der Reformation ist der Ort überwiegend evangelisch-reformiert geprägt. Das Schulgebäude mit Lehrerwohnung wurde im Jahr 1803 durch einen Neubau ersetzt, die einklassige Volksschule am 16. April 1935 aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Geerdes, Smid: &amp;#039;&amp;#039;St. Georgiwold.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 29, 132&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sankt Georgiwold hatte bis weit in das 20. Jahrhundert große Probleme mit der Entwässerung. Eine Verbesserung dieser Situation trat erst ein, als zwischen 1896 und 1960 Sieltiefe und Schöpfwerke neu errichtet wurden. Zur Zeit des Nationalsozialismus galt das Dorf als Hochburg der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im Rheiderland. Bei der Reichspräsidentenwahl 1932 erreichte Hitler hier beispielsweise 90,1 % der Wählerstimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der Ort eine besonders große Zahl an [[Heimatvertriebene]]n auf, die zeitweise 45 % der Bevölkerung stellten. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass St. Georgiwold als landwirtschaftlich sehr leistungsstark angesehen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde das bislang selbständige Dorf am 1. Januar 1973 eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=263}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist es der kleinste Ortsteil. Wirtschaftlich ist er auch heute noch stark von der Landwirtschaft geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1823 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 140&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 167&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 144&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 169&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 128&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 121&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 170&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 113&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 61&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard P. W. Smidt]] (1874–1954), evangelisch-reformierter Pastor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimatkundlicher Arbeitskreises e. V. Weenermoor – Möhlenwarf – Sankt Georgiwold – Beschotenweg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Chronik des Heimatkundlichen Arbeitskreises e. V. Weenermoor – Möhlenwarf – Sankt Georgiwold – Beschotenweg.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Weener 2005.&lt;br /&gt;
* Johannes Ey, &amp;#039;[http://www.verdronkengeschiedenis.nl/nl/stormvloed/docs/7-Ey-NL-1-opmaak-def-def-2.pdf Middeleeuwse opstreknederzettingen in het oostelijk Dollardrandgebied]&amp;#039;, in: Karel Essink (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stormvloed 1509. Geschiedenis van de Dollard&amp;#039;&amp;#039;, Groningen: Stichting Verdronken Geschiedenis 2013, S. 61–75 (niederländisch).&lt;br /&gt;
* Hinrich Geerdes, Egon Smid: &amp;#039;&amp;#039;St. Georgiwold. Ein Dorf mit vielen Namen.&amp;#039;&amp;#039; H. Risius, Weener 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_SanktGeorgiwold.pdf Beschreibung von St. Georgiwold] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Weener}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10160138-4|VIAF=148768808}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weener)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheiderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dollartdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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