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	<title>St. Engelbert (Essen) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:08:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Engelbert_(Essen)&amp;diff=2240601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst</title>
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		<updated>2025-05-01T12:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:St. engelbert essen 2009 02.jpg|mini|hochkant=1.3|St. Engelbert, Blick von Nordosten 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Engelbert, Essen.JPG|mini|hochkant=1.3|Kirchenrückseite]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Engelbert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im [[Südviertel (Essen)|Südviertel]] der Stadt [[Essen]]. Sie wurde vom Architekten [[Dominikus Böhm]] entworfen und 1935 [[Kirchweihe|konsekriert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Pehnt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchensterben. Deutschland schleift seine Gotteshäuser&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30. August 2005, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1993 stellte man sie unter [[Denkmalschutz]]. 2008 wurde sie [[Profanierung|profaniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.&amp;amp;nbsp;September 2011 erfuhr der Kirchbau durch die Eröffnung des ChorForums Essen eine neue Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgängerbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen, St. Engelbert, um 1898.jpg|mini|Vorgängerkirche (vor 1900)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der schnellen Entwicklung des südlichen Stadtviertels während der Zeit der Industrialisierung wurde in diesem Teil der Johannispfarre eine Kirche notwendig. Der Kirchenbauvorstand fand das Grundstück an der Ecke Hofstraße/Kaiserstraße, auf dem auch die heutige Kirche steht. Damals trugen die heutige Kronprinzenstraße an dieser Stelle den Namen Kaiserstraße, und die Gutenbergstraße den Namen Hofstraße. 1896 entstand der Vorgängerbau der heutigen Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Kellen: &amp;#039;&amp;#039;Die Industriestadt Essen in Wort und Bild. Geschichte und Beschreibung der Stadt Essen. Zugleich ein Führer durch Essen und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Druck und Verlag von Fredebeul &amp;amp; Koenen, Essen-Ruhr 1902, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde vom Architekten [[Heinrich Krings]] entworfen und, wie der Nachfolgebau, nach dem Kölner Erzbischof [[Engelbert I. von Köln|Engelbert von Berg]] benannt. Der Kirchenbauverein plante allerdings von Beginn an, hier später ein größeres Gotteshaus zu errichten. So ist unter anderem ein Entwurf von [[Josef Franke]] bekannt. Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] lagen dann Pläne des Trierer Dombaumeisters [[Julius Wirtz]] vor. Die finanziellen Mittel reichten allerdings, bedingt durch Ausbruch des Krieges und die spätere Inflation, für ein solches Vorhaben nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Der erste Spatenstich der dreischiffigen Backsteinbasilika nach Plänen des Kirchenbauers [[Dominikus Böhm]] fand am 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1934 statt, worauf die Grundsteinlegung am 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 1934 folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.architektur-ruhr.de/test2007/view.php?id=83 |wayback=20100516114443 |text=Architektur Ruhr – Kath. Pfarrkirche St. Engelbert |archiv-bot=2019-05-15 04:33:28 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 20. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche wurde bereits 1935 geweiht, obwohl sie erst 1937 fertiggestellt war. Sie hatte einen Grundriss von 26 mal 60&amp;amp;nbsp;Metern und im Westen zwei gedrungene Türme von je 37&amp;amp;nbsp;Metern Höhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türme beherbergten ein vierstimmiges Bronzeglockengeläut (b&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; - c´ - d´ - es´), welches der renommierte Glockengießer Otto aus Hemelingen/Bremen im Jahr 1934 gegossen hatte. Drei der Glocken haben die Glockenvernichtung des Zweiten Weltkrieges überlebt. Im Jahr 1955 wurde das Geläut durch Otto um zwei Glocken auf fünf erweitert. Die Glocken wurden nach dem Krieg frei hängend in einer Schildmauer untergebracht. Im Jahr 1952 hatte Otto schon eine kleine Glocke für den Dachreiter gegossen. Heute stehen die beiden größten Glocken auf dem Kirchplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Reinhold: Otto Glocken - Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto, Selbstverlag, Essen 2019, 588 Seiten, ISBN 978-3-00-063109-2, hier insbes. S. 82, 129, 420 bis 425.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Reinhold: Kirchenglocken - christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen. Nijmegen 2019, 556 Seiten, Diss. Radboud Universiteit Nijmegen, nbn:nl:ui:22-2066/204770, hier insbes. S. 395 bis 399.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Engelbert wurde unter anderem zum Austragungsort für Jugendtage, die auch mit dem Kölner [[Joseph Frings|Kardinal Frings]] stattfanden. Noch bis in die Anfänge der 1940er Jahre kamen tausende katholische Jugendliche zu den Bekenntnistagen, die damit zu wichtigen Gegenveranstaltungen zu denen der [[Hitlerjugend]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Kirchbau 1945 bis auf unterirdischen Räume und einen Teil des [[Chor (Architektur)|Chores]] völlig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Wiederaufbau bis zur Profanierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. engelbert essen 2009 03.jpg|mini|hochkant|Westseite, Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1953 und 1955 fand erneut nach Plänen von Dominikus Böhm der Wiederaufbau der St.-Engelbert-Kirche statt. Der Grundriss wurde aus finanziellen Gründen auf 45&amp;amp;nbsp;Meter Länge verkürzt. Auch die westliche Doppelturmfassade sowie das südliche Seitenschiff wurden nicht wiederhergestellt. Dafür entstand ein größerer Kirchenvorplatz. Die Glocken fanden in einer neuen Schildfassade Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer [[Ludwig Gies]], der unter anderem auch die Chorfenster im [[Essener Münster]] entwarf, schuf 1956 ein großes Holzkruzifix, das im verglasten [[Chor (Architektur)|Chor]] aufgehängt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bistum Essen#Neuordnung seit 2005|Umstrukturierung der Gemeinden]] des [[Bistum Essen|Bistums Essen]] im Jahre 2007 stellte das Bistum keine finanziellen Mittel mehr zum Unterhalt der Kirche zur Verfügung. Ihren letzten Gottesdienst in der St.-Engelbert-Kirche feierte die Gemeinde am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 2008. Danach wurde sie [[Profanierung|profaniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Nutzung ab 2011 ===&lt;br /&gt;
Als das [[Bistum Essen#Gemeinden und Pfarreien|Bistum Essen beschloss]], die St.-Engelbert-Kirche zu schließen, wurde nach einer sinnvollen und würdigen neuen Nutzung des denkmalgeschützten Kirchbaus gesucht. Im März 2011 wurde ein Vertrag zwischen der Großpfarrei [[St. Gertrud (Essen)|St.&amp;amp;nbsp;Gertrud]] im [[Stadtkern (Essen)|Stadtkern]], zu deren Bereich St.&amp;amp;nbsp;Engelbert gehört, und dem 2006 gegründeten Verein ChorForum Essen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chorforum-essen.de/index.php/home-27.html Chorforum Essen]&amp;lt;/ref&amp;gt; geschlossen. Damit wurde das Gotteshaus mit einigen Umbaumaßnahmen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes zum Kulturhaus und wird seitdem vom Verein ChorForum unterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chorforum-essen.de/index.php/Geschichte.html Geschichte der St.-Engelbert-Kirche auf chorforum-essen.de] Abgerufen am 13. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kai Süselbeck |url=https://www.waz.de/staedte/essen/kultur/article5050989/chorforum-essen-eroeffnet-zentrum-in-kirche.html |titel=„ChorForum Essen“ eröffnet Zentrum in Kirche |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2011-09-11 |abruf=2015-01-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11.&amp;amp;nbsp;September 2011 fand die offizielle Eröffnung statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Aschendorf (Text), Ulrich von Born (Fotos/Repro) |url=https://www.waz.de/staedte/essen/article4349488/chorforum-essen-uebernimmt-kirche-st-engelbert-als-kulturhaus.html |titel=„ChorForum Essen“ übernimmt Kirche St. Engelbert als Kulturhaus |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2011-03-02 |abruf=2015-01-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Veranstaltungen gehören auch Sonderausstellungen, so etwa 2013 &amp;#039;&amp;#039;100 beste Plakate 12 Deutschland Österreich Schweiz&amp;#039;&amp;#039; in Zusammenarbeit mit dem [[Deutsches Plakat Museum|Deutschen Plakat Museum]] im [[Museum Folkwang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste Essener Sakralbauten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dohmen]]: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Engelbert, Essen&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Abbild des Himmels. 1000 Jahre Kirchenbau im Bistum Essen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hoppe und Werry, Mülheim an der Ruhr 1977, S. 110–113.&lt;br /&gt;
* Heinz Dohmen, Eckehard Sons: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen, Kapellen, Synagogen in Essen.&amp;#039;&amp;#039; Nobel-Verlag, Essen 1998, ISBN 3-922785-52-2.&lt;br /&gt;
* [[Holger Brülls]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Dome. Wiederaufnahme romanischer Bauformen und antimoderne Kulturkritik im Kirchenbau der Weimarer Republik und der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bauwesen, Berlin 1994, ISBN 978-3-345-00560-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_787.pdf Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen]; abgerufen am 12. November 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=51/26/42.4/N|EW=7/0/57.6/E|type=landmark|region=DE-NW|dim=100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Essen|Engelbert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Essen|Engelbert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikus Böhm|Essen, Engelbert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südviertel (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engelbertskirche|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profaniertes Kirchengebäude im Bistum Essen|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsstätte in Essen|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich Krings]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profaniertes Kirchengebäude in Nordrhein-Westfalen|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinexpressionismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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