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	<title>St. Barbara (Reusrath) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T01:30:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Vertigo Man-iac: Änderungen von ~2025-27833-86 (Diskussion) auf die letzte Version von Vertigo Man-iac zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-10-16T15:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-27833-86&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-27833-86&quot;&gt;~2025-27833-86&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-27833-86&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-27833-86 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Vertigo_Man-iac&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Vertigo Man-iac (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Vertigo Man-iac&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#FFDEAD;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:St-Barbara-Langenfeld.jpg|280px|Kirche St. Barbara]]&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Patrozinium]]: || [[Barbara von Nikomedien|Hl. Barbara von Nikomedien]]&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bauzeit]]: || 1896 bis 1898&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kirchweihe|Weihe]]: || 20. März 1898 durch Weihbischof &amp;lt;br /&amp;gt;[[Hermann Joseph Schmitz]]&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Anschrift: || &amp;#039;&amp;#039;Kirche:&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Trompeter Straße 13&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
40764 Langenfeld (Rheinland)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrbüro:&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Barbarastraße 30&amp;lt;br /&amp;gt;40764 Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Langenfeld-Pfarrhaus-Kirche-Reusrath.JPG|mini|Pfarrhaus, mit Kirche im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Barbara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] des [[Langenfeld (Rheinland)|Langenfelder]] Stadtteils [[Reusrath]]. Sie ist eine der Kirchen der katholischen Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;[[St. Josef und Martin]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Geschichte der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Anfänge der [[Kirchengemeinde]] liegen im Dunkel des ausgehenden [[Mittelalter|Frühmittelalters]] bzw. zu Beginn des Hochmittelalters. Dies bestätigen die Erkenntnisse zur [[Kirchenwüstung St. Barbara]] am &amp;#039;Alter Markt&amp;#039;, die mittels einer Grabung im Jahre 2008 dort durch das Amt für [[Bodendenkmalpflege]] im [[Rheinland]] gewonnen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schild&amp;quot;&amp;gt;Informationstafel an der Kirchenwüstung, aufgestellt im Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachweisbar ist zudem durch historische Quellen eine enge Verbindung der Gemeinde von St. Barbara zu St. Aldegundis in Leverkusen - [[Rheindorf]], als deren [[Filialkirche]] sie zu gelten hat. So ist nie die Rede von einem [[Pfarrer]] oder [[Pastor]] in Reusrath, sondern immer nur von einem „officianten“, also einem Inhaber eines kirchlichen Amtes. Folglich galt Reusrath lange Zeit nicht als [[Pfarrkirche]], sondern wurde lediglich als eine „capella“, eine Kapelle geführt. Deutlich wird dies in Formulierungen, wie etwa der in einer [[Urkunde]] vom 7. Mai 1436. Hier wird von einer „Reutzroder hunschaff in patrochia Ryndorpe“ (also: einer Reusrather [[Honschaft]] in der [[Pfarrei]] Rheindorf) gesprochen. Noch aussagekräftiger diesbezüglich ist ein Protokoll eines Zeugenverhörs vor dem [[Offizial]] der [[Köln]]er [[Kirche (Organisation)|Kirchenbehörde]] vom 12. September 1442. Dort ist von der „capella in Roisraide infra limites ecclesiae patrochialis in Ryndorp“ (also „der Kapelle in Reusrath innerhalb der Grenzen der Pfarrkirche zu Rheindorf“) die Rede. An einer Abhängigkeit der Gemeinde von St. Aldegundis in Rheindorf kann daher kein Zweifel bestehen. Insoweit darf es nicht verwundern, dass Reusrath über längste Zeiträume hinweg mit St. Aldegundis zum [[Dekanat]] [[Köln-Deutz|Deutz]] gehörte, der Rest des heutigen Langefeld dagegen mit [[St. Martinus (Richrath)|St. Martin]] in Richrath zum Dekanat Neuss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot;&amp;gt;Rolf Müller, „&amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte Langenfeld Rheinland&amp;#039;&amp;#039;“, Verlag Stadtarchiv Langenfeld 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folglich waren die ersten Geistlichen in Reusrath auch Pfarrer aus Rheindorf. Als erster schriftlich erwähnt wurde hier ein Gottfried von Mulfort, der bis etwa 1270 die Stelle des Pastors in Rheindorf innehatte. Diesem folgte ein [[Kanoniker|Chorherr]] des [[Kloster Steinfeld|Klosters Steinfeld]] namens Christian. Neben der Entfernung zu Rheindorf gestaltete sich die [[seelsorger]]ische Versorgung der Gemeinde aber auch aus wirtschaftlichen Gründen heraus als schwierig. So konnte, wie es aus dem Jahr 1578 bekannt wurde, die Besetzung einer [[Vikar]]stelle ohne auswärtige Hilfe nicht von der Gemeinde geleistet werden. Damals musste der Hauptanteil der Besoldung und Versorgung des Vikars durch die Eigentümer der [[Dückeburg]], die Herren von Etzbach, getragen werden, die sich mit einem „heusgen, hoef, garden, lant und 1 morgen heuwais“ (Haus, Hof, Garten, Land und einem [[Morgen (Einheit)|Morgen]] [[Heuwiese]]) daran beteiligen mussten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Erst 1667 wird die St. Barbara-Kirche als Pfarrkirche und der amtierende [[Priester]] als Pastor bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uvl&amp;quot;&amp;gt;Umweltschutz- und Verschönerungsverein Langenfeld e.V., &amp;#039;&amp;#039;Ein Führer durch Gebaute Geschichte Langenfelds&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem weise noch das [[Patrozinium]] der [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] auf eine enge Verbindung zu Rheindorf hin, ständen doch mit [[Basilika St. Margareta|St. Margaretha]] in [[Düsseldorf-Gerresheim]] und St. Maria-Himmelfahrt in Solingen-[[Gräfrath]] gerade in Rheindorf und Reusrath rechtsrheinisch zwischen Köln und [[Duisburg]] die einzigen Kirchen mit einem Frauenpatrozinium. Des Weiteren seien Reusrath und Rheindorf als [[Gemeinde]]n auch ortsgeschichtlich vielfältig miteinander verbunden. Hinsichtlich einer Altersbestimmung Reusraths als einer Filialkirche Rheindorfs könne deshalb vom Alter der St. Aldegundis Kirche aus zurückgeschlossen werden. Grabungen an St. Aldegundis wiesen hier für Knochenfunde, die mit der [[Radiokohlenstoffdatierung|Radio-Carbon-Methode]] datiert wurden, eine Zeitspanne der Gründung zwischen 685 und 940 aus. Mit der Filialkirche in Reusrath ergebe sich zudem ein Hinweis auf eine westöstliche Siedlungsbewegung von Orten auf die Endung -dorf hin auf durch Rodung gewonnene neue Siedlungsflächen mit der Endung [[-rath]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandel gestalten – Glauben entfalten ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige gleichnamige Kirchengemeinde fusionierte am 1. Januar 2011 innerhalb des [[Erzbistum Köln|erzbischöflichen]] Versuchs-Projekts „Wandel gestalten – Glauben entfalten“ mit den sieben weiteren Langenfelder Gemeinden zur Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;St. Josef und Martin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Baugeschichte der Kirchen ==&lt;br /&gt;
Die erste Kirche in Reusrath war die bereits angesprochene romanische [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], ein Gebäude von 12,60 mal 6,80 m [[Grundfläche (Architektur)|Grundfläche]]. Diese Kapelle wurde bereits im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erwähnt und besaß einen quadratischen [[Chor (Architektur)|Chor]] sowie einen vorgestellten dreistöckigen Turm mit einem Grundmaß von 4,60 mal 4,60 m im [[Quadrat (Geometrie)|Quadrat]]. Dieser Kapelle wurde ein [[Seitenschiff]] von 2,80 m Breite an der Nordseite des Gotteshauses sowie ein Anbau an der Südseite ([[Sakristei]] oder [[Taufkapelle]]?) zugefügt, bevor auf ihrem Platz im Jahre 1791 eine wesentlich größere [[Barock]]kirche errichtet wurde, die bis in das Jahr 1913 genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum heutigen Baudenkmal ==&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts musste sich der Pfarrer an St. Barbara, Engelbert Valder, zum einen wegen gestiegener Bevölkerungszahlen, zum anderen wegen des Alters der Barockkirche mit Neubauplänen beschäftigen. Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand begannen die Bemühungen um den Neubau im Jahre 1892. Im Jahre 1895 erfolgte die Grundsteinlegung und am 20. März 1898 unterschrieb der Kölner [[Weihbischof]] Hermann Josef Schmitz die [[Konsekration]]surkunde zur neuen St. Barbara Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uvl&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde nach den Plänen des Düsseldorfer [[Architekt]]en [[Theodor Roß]] ohne Anlehnung an die alte Kirche im [[Neogotik|neugotischen]] [[Stil]] erbaut. Ihr Turm misst mit [[Windrichtungsgeber|Hahn]] und Kreuz 47,30 m. Der gleiche Architekt entwarf im Jahre 1911 auch das südlich der Kirche gelegene Pfarrhaus. Trotz der architektonischen Abkehr vom Alten wurde ein Teil der Inneneinrichtung aus der alten Kirche übernommen, so etwa der [[Taufstein]], das [[Kreuz (Christentum)|Vortragskreuz]], die [[Kanzel]] mit [[Schalldeckel]], die [[Statue|Holzstatuen]] [[Hubertus von Lüttich|Hubertus]] und Barbara sowie ein Teil des alten [[Altar]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; 1925 erfolgte die Weihe der von der [[Ernst Seifert (Orgelbauer)|Fa. Seifert &amp;amp; Söhne]], Köln, gebauten Orgel auf der dafür niedriger gelegten Orgelempore, des von Franz Xaver Haak aus Erkelenz geschnitzten, vom Maler Klappheck aus Aachen vergoldeten Hochaltares und der vom Kunstmaler Ritterbach aus Düsseldorf geschaffenen beiden Ölgemälde. Die letzte Investition vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war der Einbau eines elektrischen Läutewerks. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 1941 wurden die Kirche und das Pfarrhaus leicht an Dach und Fenstern durch einen Fliegerangriff beschädigt. Bis 1966 änderte sich nicht viel in der Kirche. Durch Pfarrer Joseph Ravens (Pfarrer in Reusrath 1964–1973) wurde dann das Innere der Kirche im Sinne des II. Vatikanischen Konzils umgestaltet. Der Hochaltar wurde durch einen schlichten Altar ersetzt, es wurden die Seitenaltäre, die Kommunionbank, die Kanzel und die Beichtstühle entfernt, neue Bänke wurden entfernt und die Malereien im Altarraum wurden übertüncht. Eine weitere Renovierung mit musealem Charakter des Innenraums erfolgte in den Jahren 1977 bis 1986 durch den spätberufenen Pfarrer Joseph Limbach. Das 100. Weihejubiläum wurde im Jahr 1998 feierlich begangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uvl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geistliche an St. Barbara 1887 bis heute ==&lt;br /&gt;
* 1887–1898: Engelbert Valder (1844–1905)&lt;br /&gt;
* 1898–1923: Karl Reinhard Adolf Gerths († 1923)&lt;br /&gt;
* 1023–1957: Peter Joseph Miebach (1882–1957)&lt;br /&gt;
* 1957–1963: Heinrich Voigt († 1971)&lt;br /&gt;
* 1963–1973: Joseph Ravens&lt;br /&gt;
* 1973–1974: Guido von dem Bach-Zelewski mit Hausdame&lt;br /&gt;
* 1974–2002: Joseph Limbach (* 1934), Ex-Schreiner&lt;br /&gt;
* 2002–2008: Joseph Limbach (Pfarrer für Langenfeld-Süd: Dechant: Jürgen Rentrop)&lt;br /&gt;
* 2009–2010: Dechant Jürgen Rentrop&lt;br /&gt;
* 2011–2015: Dechant Jürgen Rentrop (* 1951; als Pfarrer der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;St. Josef und Martin&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2015–2016: Pfarrverweser Lambert Schäfer (* 1959)&lt;br /&gt;
* ab Dezember 2016: Dechant Stephan Weißkopf (* 1969)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Langenfeld-Altarbereich-Kirche-Reusrath.JPG|mini|Altarbereich der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Langenfeld-Barbara1-Kirche-Reusrath.jpg|mini|Barbarastatue am rechten Chorpfeiler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Langenfeld-Taufkapelle-Kirche-Reusrath.JPG|mini|Taufkapelle der Kirche mit dem ehemaligen Hochaltar ([[Triptychon]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Turmhalle (Eingangsbereich, unter dem Turm) zur rechten Seite findet im [[Expositorium]] des Hochaltares der früheren Kirche eine [[Antonius von Padua|Antoniusfigur]] ihren Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber, ebenfalls in der Turmhalle steht eine Figur des [[Judas Thaddäus|heiligen Judas Thaddäus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort hängt außerdem ein [[Gnadenbild Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe]]. Dieses wird von zwei Engelskulpturen flankiert. Daneben sind zwei ins Gemäuer eingearbeitete Plätze für [[Opferkerze|Opferlichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Orgelempore steht eine [[Pietà]].  Vor einem Wandteppich sitz Maria, die ihren Kopf über den toten Jesus beugt, der auf ihren Knien liegt. Diese Figur findet auf einem Sockel Platz, der das [[Lamm Gottes]] zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Chorpfeilern befinden sich zwei weibliche Heiligenfiguren. Am linken Chorpfeiler eine [[Marienbildnis|Marienstatue]], die alten Fotos zufolge auch früher in der Kirche zu finden war. Das Jesuskind wird von der gekrönten [[Maria (Mutter Jesu)|Madonna]] mit beiden Händen gehalten, trägt in der Linken den [[Reichsapfel]] und hebt die Rechte Hand zur [[Segensgestus|Segensgeste]]. Maria trägt ein rotes Unterkleid und einen blauen Mantel, beide Gewänder sind reich verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am rechten Chorpfeiler findet eine [[barock]]e [[Barbara von Nikomedien|Barbarastatue]] ihren Platz. Sie trägt in der linken Hand den Turm als Attribut. Der Zeigefinger der rechten Hand zeigt auf ein Fenster im Turm in dem [[Kommunion|Kelch und Hostie]] gezeigt sind. Auch sie trägt eine verzierte Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hubertus von Lüttich|Hubertusfigur]], die jetzt an der Außenwand des linken Seitenschiffes auf einem [[Piedestal|Postament]] steht, wurde 1974 in der Turmkammer gefunden. Nach einer Restaurierung in der Werkstatt des Kölner Diözesanmuseums konnte die Figur wieder in der Kirche aufgestellt werden. Der Heilige ist als Bischof mit dunklem Untergewand und weißem [[Rochett]] dargestellt. Er trägt Bischofsstab und Mitra und in der Linken ein aufgeschlagenes Buch. Er wird von einem Hirsch mit Kreuz im Geweih gefolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber steht eine barocke [[Sebastian (Heiliger)|Figur des heiligen Sebastian]], die zwischen 1660 und 1750 entstanden ist und noch aus der alten Reusrather Kirche stammt. Der junge Sebastian ist nur mit einem Lendentuch bekleidet und von Pfeilen durchbohrt. Er ist an einen dürren Baumstumpf gefesselt. Eine Diagonale verläuft von oben rechts nach unten links durch das obere Ende des Astes und den rechten Arm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas weiter vorne, näher zum Ein- und Ausgang steht auf gleicher Höhe und auf identischem Postament eine [[Christophorus]]figur. Man sieht den Heiligen, der sich mit der linken Hand an einem Ast abstützt, wie er das Jesuskind auf der rechten Schulter trägt. Sein Haupt ist Jesus zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber steht eine weitere Barbarastatue. Die Pfarrpatronin hält in der rechten Hand eine Feder und zur Linken steht ein Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Taufkapelle]] befindet sich im vorderen Teil des linken Seitenschiffes. Die Außenwände in diesem Bereich sind mit den vier Reliefdarstellungen (Anbetung der Weisen, Auferstehung, Himmelfahrt und Pfingsten) und zwei Gemälden (Verkündigung und Geburt) des ehemaligen Hochaltars und schlichten Holzteilen vertäfelt. Über dieser Vertäfelung befinden sich auf zwei kleinen Postamenten [[Engel]]sfiguren, die früher über dem Hochaltar waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2003 und 2004 wurden neue [[Kirchengestühl|Kirchenbänke]] eingebaut. Die [[Gestühlwange|Seitenteile]] wurden nach Vorlagen aus [[Ensisheim]] im Elsass gefertigt. In den letzten Jahren wurden wärmedämmende Holzfußböden unter die Kirchenbänke verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Osterzeit]] steht im Expositorium des aktuellen Hochaltares eine Holzskulptur des auferstandenen Jesus ([[Auferstehung Jesu Christi|„Der Auferstandene“]], um 1880). Ein Geschenk an den damaligen Pfarrer Detlev Limbach von Pastor Josef Benz aus [[Niederkassel]]. Außerhalb der Osterzeit steht die Figur in der [[Sakristei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in der Sakristei steht eine [[Heiligstes Herz Jesu|Herz-Jesu-Figur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Altar hängt ein zwölfflammiger Kronleuchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim rechten Beichtstuhl steht ein neunflammiger Kerzenleuchter. Ursprünglich gab es zwei von diesen handgeschmiedeten Kerzenleuchtern in der Kirche, die angeblich in der Dorfschmiede des Herrn Bergmeister in Reusrath hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreuz des alten Hochaltares steht nun vor dem Eingang zur Sakristei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Sakristei sind zahlreiche [[Paramente]] und [[Messbuch|Messbücher]] zu finden. Ebenfalls dort befindet sich ein ehemaliger Tabernakel sowie zwei jüdische [[Menora|Menorot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
2003 wurde die große [[Orgel]] eingeweiht. Das Instrument wurde von der Orgelbaufirma [[Orgelbau Schulte|Schulte]] erbaut. Dabei fand der vorhandene historische [[Orgelprospekt]] Wiederverwendung, der allerdings aufgeteilt und erweitert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.orgelbau-schulte.de/orgeln/reusrath.htm&lt;br /&gt;
 | wayback=20080828100656 | text=Orgel auf der Website der Erbauerfirma}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] der 26 [[Register (Orgel)|Register]] über zwei Manuale und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Offenflöte || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Octave || 4′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Gedeckt || 4′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Superoctave || 2′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Cornet III&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Mixtur IV&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Holzflöte || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Viola di Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Vox coelestis || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Flûte octaviante || 4′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Nasard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Flageolett || 2′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Fourniture IV&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Trompette harm. || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Hautbois || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Vox humana || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Gedecktbass || 8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Choralbass || 4′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die [[Messdiener]]gemeinschaft wird mit der der St.-Gerhard-Kirche in Langenfeld-[[Gieslenberg]] geteilt. Diese zählt zurzeit 25 Kinder und Jugendliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Turmhalle ist täglich von 8 bis 18 Uhr zum Gebet geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Messzeiten sind sonntags 9:45 Uhr ([[Heilige Messe]]), donnerstags 8:00 Uhr ([[Schule|Schul]]messe in der Schulzeit) und 9:30 Uhr (Frauenmesse der [[kfd]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Langenfeld-Faksimile-Kirche-Reusrath.jpg|mini|300px|[[Faksimile]] der Konsekrationsurkunde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihbischof Schmitz.jpg|mini|200px|[[Hermann Joseph Schmitz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Pfarrkirche St Barbara Reusrath B 048.jpg|Östliche Ansicht des Kirchenschiffs&lt;br /&gt;
 Langenfeld-Taufkapelle2-Kirche-Reusrath.jpg|Engelsfiguren in der Taufkapelle&lt;br /&gt;
 Langenfeld-Beichtstuhl-Kirche-Reusrath.jpg|[[Beichtstuhl]] auf der linken Kirchenseite&lt;br /&gt;
 Langenfeld-Barbara2-Kirche-Reusrath.jpg|St. Barbara-Statue (Detaildarstellung)&lt;br /&gt;
 Langenfeld-Antonius-Kirche-Reusrath.jpg|Hl. Antonius in der Turmhalle&lt;br /&gt;
 Langenfeld-Maria1-Kirche-Reusrath.jpg|Im Mai geschmückte Marienstatue am linken Chorpfeiler&lt;br /&gt;
 Langenfeld-Maria4-Kirche-Reusrath.jpg|Dieselbe Statue (Detaildarstellung)&lt;br /&gt;
 Langenfeld-Maria2-Kirche-Reusrath.jpg|Pietà unter der Orgelempore&lt;br /&gt;
 Langenfeld-Maria3-Kirche-Reusrath.jpg|Gnadenbild Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe in der Turmhalle&lt;br /&gt;
 Langenfeld-ChorWinter-Kirche-Reusrath.jpg|Außenansicht des Chores im Winter&lt;br /&gt;
 Langenfeld-KirchturmWinter-Kirche-Reusrath.jpg|Kirchturm im Winter&lt;br /&gt;
 Langenfeld-PfarrhausWinter-Kirche-Reusrath.jpg|Pfarrhaus im Winter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmtrud Köhren-Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld, Trompeter Strasse 11, ehemaliges Pastorat der katholischen Kirche St. Barbara&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege, 44(2014). ISBN 978-3-88462-354-1, S. 282–284&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/kklangenfeld/_orte_kirchl_lebens/okl_st_barbara.html Internetseite des &amp;#039;&amp;#039;Ortes kirchlichen Lebens&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Seite der Katholischen Kirchengemeinde Langenfeld (St. Josef und Martin)]&lt;br /&gt;
* [http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/kklangenfeld/_einrichtungen/_kirchen/kirche_st_barbara.html Internetseite der &amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Barbara&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Seite der Katholischen Kirchengemeinde Langenfeld (St. Josef und Martin)]&lt;br /&gt;
* [http://www.st-barbara-reusrath.de/ st-barbara-reusrath.de - Internetseite der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeinde St. Barbara&amp;#039;&amp;#039; (nicht aktuell)]&lt;br /&gt;
* [http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/kklangenfeld/index.html kklangenfeld.de - Internetseite der &amp;#039;&amp;#039;Katholischen Kirchengemeinde St. Josef und Martin&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://langenfeld.active-city.net/city_info/display/bs/vorgang/details.cfm?region_id=138&amp;amp;design_id=865&amp;amp;id=6544 | wayback=20110228162350 | text=Untere Denkmalbehörde der Stadt Langenfeld}}&lt;br /&gt;
* [http://langenfeld.active-city.net/city_info/webaccessibility/index.cfm?waid=9&amp;amp;item_id=0&amp;amp;region_id=138&amp;amp;design_id=0&amp;amp;modul_id=5&amp;amp;record_id=89352&amp;amp;fsize=1&amp;amp;contrast=0&amp;amp;search=denkmalliste Denkmalliste Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/05/06/N |EW=06/58/26/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Langenfeld (Rheinland)|Reusrath Barbara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Langenfeld (Rheinland)|Barbara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche des Erzbistums Köln|Reusrath Barbara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barbarakirche|Langenfeld Reusrath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen|Langenfeld Barbara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude|Langenfeld Barbara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren|Langenfeld Barbara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Reusrath Barbara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Theodor Roß]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vertigo Man-iac</name></author>
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