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	<title>St. Anna im Felde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:48:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Anna_im_Felde&amp;diff=2748457&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: +WL</title>
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		<updated>2023-04-11T12:44:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Kirche in Pöggstall. „&amp;#039;&amp;#039;St. Anna im Feld&amp;#039;&amp;#039;“ ist auch der Name von [[St. Anna (Burggen)]], Bayern.}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pöggstall - Kirche St. Anna.JPG|mini|hochkant=1.4|Filialkirche St. Anna mit Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pöggstall - Filialkirche St. Anna im Felde.JPG|mini|Nordnordwestansicht der Filialkirche St. Anna im Felde]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Filialkirche]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Anna im Felde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erhebt sich auf einer von einem Bach umflossenen Anhöhe südöstlich der [[Niederösterreich|niederösterreichischen]] Ortschaft [[Pöggstall]]. Die [[denkmalschutz#Österreich|denkmalgeschützte]] Kirche ({{BDA Objekt Ref|55416|WD-Item=Q2317167|Pöggstall|text=Listeneintrag}}) ist ein [[Gotik|spätgotischer]] [[Hallenkirche|Hallenbau]] mit steilem Dach, hochgotischem Chor und Nordturm. Sie gehört zur [[St. Anna (Pöggstall)|Pfarre Pöggstall]] und somit zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Maria Taferl|Dekanat Maria Taferl]].&lt;br /&gt;
[[Datei:St Anna im Felde 2.jpg|miniatur|Ansicht von Südwesten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde um 1135/1140 durch das [[Stift Kremsmünster]] gegründet und 1179 erstmals urkundlich erwähnt. Bis zur [[Pfarrei|Pfarrerhebung]] (vor bzw. um 1300) war sie eine Filiale von [[Weiten (Niederösterreich)|Weiten]]. 1810 wurde die Pfarrfunktion auf die ehemalige Schlosskirche übertragen. St. Anna im Felde wurde aufgelassen, ausgeräumt und dem Verfall preisgegeben. Nach vergeblichen Bemühungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelang unter [[Pfarrer]] Franz Entner (1953–1979 Pfarrer in Pöggstall) und Karl Schöbl (zuletzt Bezirkshauptmann in Zwettl, † 1974) die Wiederherstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußeres ==&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Kirche ist durch ihre [[Bruchstein]]mauern und ihr mächtiges [[Schopfwalmdach]] geprägt. Das Langhaus ist durch [[Strebepfeiler]] mit Wasserschlägen, seine zwei- bis dreibahnigen Spitzbogenfenster mit reichem Fischblasen- und [[Vierpass|Dreipassmaßwerk]], zwei reich verstäbte Schulterbogenportale des späten 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit Säulchen über diamantierten und gedrehten Sockeln und ein die Westwand durchbrechendes, zweibahniges Maßwerkfenster zwischen hohen Strebepfeilern gegliedert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St Anna im Felde 1.jpg|miniatur|Ansicht von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
Der Chor (um 1300) ist bedeutend schmäler und niedriger als das Langhaus und im Vergleich zu diesem leicht nach Norden verschoben. Seine Spitzbogenfenster liegen zwischen Strebepfeilern und verfügen über reiches zweibahniges Maßwerk. Der durch ein Satteldach gedeckte Turm dürfte noch im frühen 14. Jahrhundert erbaut worden sein. Er hat Schlitzbogenfenster sowie kleebogige [[Klangarkade|Schallfenster]] in tiefen Laibungen. Südlich des Chors liegt eine Kapelle (Ende 15. Jahrhundert) mit Pultdach und hohen, dreibahnigen Maßwerkfenstern. Nördlich des Chors befindet sich eine ebenfalls pultgedeckte Sakristei mit rechteckigen Fenstern.&lt;br /&gt;
[[Datei:St Anna im Felde 4.jpg|miniatur|Nordseite]]&lt;br /&gt;
An der Ostwand der Kapelle wurde 1929 eine [[Wandmalerei]] &amp;#039;&amp;#039;[[Christus am Ölberg]]&amp;#039;&amp;#039; (um 1500) freigelegt und restauriert. An der Nordwand des Chores befindet sich das Fragment einer weiteren Wandmalerei, das allerdings vom Sakristeidach verdeckt wird. Darauf ist eine Darstellung des hl. Christophorus aus der Zeit um 1500 zu sehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:St Anna im Felde 5.jpg|miniatur|hochkant|St. Anna im Felde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
Das Langhaus ist eine flach gedeckte Halle mit einer 1957 erneuerten Holzdecke und wird durch zwei Säulen in drei Schiffe unterschiedlicher Breite gegliedert. Der Torso der spätgotischen Westempore ist in der Breite der drei Schiffe in drei profilierten Spitzbögen geöffnet. Zu den ehemaligen Emporenaufgängen im Nordwesten und Südwesten führen profilierte Rechteckportale. Ein spitzbogiger Triumphbogen führt zum stark eingezogenen, einjochigen [[Chor (Architektur)|Chor]] in Fortsetzung des breiteren Schiffes. Dieser hat einen [[Fünfachtelschluss]] und Kreuzrippengewölbe mit zwei skulpturierten Schlusssteinen. Vom Chor aus führt ein hoher spitzbogiger [[Scheidbogen|Scheidebogen]] zur etwas niedrigeren südlichen Seitenkapelle, die durch zarte Sternrippen gewölbt ist. Im Süden des Chorschlusses befindet sich eine zweiteilige [[Session (Altarraum)|Sessionsnische]] mit kräftigem Maßwerk; im Nordosten eine rechteckige Sakramentsnische mit einem von Türmchen flankierten, krabbenbesetzten Dreieckgiebel mit Blattdekor. Die übrigen Chorschrägen haben korbbogige Nischen. Im Norden des Chores gelangt man durch ein Korbbogenportal ins [[Erdgeschoß]] des Turms. Von dort aus führt ein Schulterbogenportal zur einjochigen, kreuzgratgewölbten Sakristei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flickr.com/photos/112388998@N03/21159007706/in/photostream/ Flickr mit Fotos vom Innenraum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wandmalereien (um 1400) ist im Langhaus der Zug der Hl. Drei Könige dargestellt; im Chor Christus am Ölberg, Christus vor Pilatus, Dornenkrönung, Geißelung und Kreuztragung. Die Malereien sind stark beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der Hochaltar verfügt über ein neugotisches [[Retabel]] mit spätgotischen Relieffiguren aus der Zeit um 1480: [[Maria mit Kind]], flankiert von [[Heilige Barbara|Barbara]] und [[Katharina von Alexandrien|Katharina]]; seitlich [[Maria Magdalena]] und [[Anna selbdritt]]. An seiner Rückseite befindet sich ein eingemauerter Predellenstein mit einem Reliefwappen Chunrat Hölczlers aus dem Jahr 1450.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seitenkapelle befindet sich eine [[Mondsichelmadonna]] (zum 1500) und ein Ölbild &amp;#039;&amp;#039;Enthauptung der hl. Barbara&amp;#039;&amp;#039; (Mitte 17. Jh.), im Langhaus ein Kreuz (16. Jh.), die barocke Statue der [[Patrozinium|Kirchenpatronin]] &amp;#039;&amp;#039;Hl. Mutter Anna mit Maria&amp;#039;&amp;#039; (A. 17. Jh.), eine Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit (18. Jh.) und Statuen von Heiligen: [[Judas Thaddäus]], [[Franz von Assisi]], [[Simon (Apostel)|Simon Apostel]], (alle 18. Jh.), [[Paulus von Tarsus|Paulus]], [[Simon Petrus|Petrus]] (E. 17. Jh.), [[Florian von Lorch|Florian]] (18. Jh.), [[Aloisius von Gonzaga|Aloisius]] (1912) und [[Augustinus]] (18. Jh.). Zwei Ölbilder an den ehemaligen Aufgängen zur Westempore stellen Maria mit dem Leichnam Jesu ([[Pietà]]) und die hl. [[Thekla von Ikonium|Thekla]] dar (um 1700).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung zählen zahlreiche bemerkenswerte Grabdenkmäler, die 1954/55 aus der Pfarrkirche übertragen wurden, u.&amp;amp;nbsp;a. das eindrucksvolle Renaissancegrabmal des Georg Ehrenreich von [[Rogendorf (Adelsgeschlecht)|Rogendorf]] (1590).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Turm hängen drei Glocken (1935, 1978, 1979).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhof ==&lt;br /&gt;
Der die Kirche umgebende Friedhof wurde 1840 und im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach Süden erweitert. Er ist von einer Bruchsteinmauer umgeben und im Nordosten durch ein rundbogiges Tor zugänglich. Dieses hat ein reich profiliertes Gewände und einen rechteckigen Mittelaufsatz mit einer Segmentbogennische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Neidhart: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandmalereien in der Kirche St. Anna im Felde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Waldviertel. Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde |Das Waldviertel]]&amp;#039;&amp;#039; 70, 2021, S. 134–140.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DEHIO Niederösterreich nördlich der Donau&amp;#039;&amp;#039;. Berger, Wien 2010, ISBN 978-3-85028-395-3, S. 888–890.&lt;br /&gt;
* Herbert Neidhart: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte Pöggstalls. Von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Pöggstall 2007.&lt;br /&gt;
* Herbert Neidhart: &amp;#039;&amp;#039;Pöggstall St. Anna im Felde und Pfarrkirche St. Anna im Ort.&amp;#039;&amp;#039; 2018.&lt;br /&gt;
* Peter Trawnicek: &amp;#039;&amp;#039;Pöggstall und die Grabdenkmäler in der Kirche St. Anna im Felde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sborník prací Filozofické Fakulty Brnenské Univerzity C.&amp;#039;&amp;#039; Band 49, Brünn 2002, S. 271–292 (Kapitel „Die Grabmäler zu St. Anna im Felde“ S. 283–291; [https://digilib2.phil.muni.cz/node/17328 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Anna im Felde, Pöggstall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.31125|EW=15.20963|type=building|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Pöggstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Annakirche|Poggstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Poggstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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