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	<title>St.-Stephani-Kirche (Helmstedt) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T00:15:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St.-Stephani-Kirche_(Helmstedt)&amp;diff=1983929&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;X3X4X5: /* Tafelbilder */</title>
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		<updated>2026-01-12T11:22:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tafelbilder&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stephanikirche Helmstedt Mai 2009.jpg|mini|Nordseite der St.-Stephani-Kirche mit [[Westbau]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt-Stephani-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der niedersächsischen Kreisstadt [[Helmstedt]] ist eine [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Gotik|gotische]] [[Hallenkirche]], die als Nachfolgebau des an gleicher Stelle zerstörten [[Romanik|romanischen]] Sakralbaus im Jahr 1300 dem Heiligen [[Stephanus]] geweiht wurde. Das auf dem höchsten Hügel der Stadt errichtete turmlose Gotteshaus war die erste [[Pfarrkirche]] Helmstedts und zwischen 1576 und 1703 auch [[Universitätskirche]] der ehemaligen [[Universität Helmstedt]]. Die heutige Gemeinde der Sankt-Stephani-Kirche gehört zur [[Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig|evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der romanische Vorgängerbau wurde zwischen 1125 und 1141 auf einem Hügel in Helmstedt errichtet. Diese Kirche wurde im Zuge der Zerstörung der Stadt Helmstedt zur Jahreswende 1199/1200 durch Truppen des magdeburgischen Erzbischofs [[Ludolf von Kroppenstedt|Ludolf]] und des Königs [[Philipp von Schwaben]] niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St-stephen.jpg|mini|hochkant|Der Heilige [[Stephanus]]]]&lt;br /&gt;
Um 1230 wurde mit dem Bau der heutigen St.-Stephani-Kirche im gotischen Stil an gleicher Stelle an einem Handelsplatz begonnen. Die Bauarbeiten zogen sich über mehrere Jahrzehnte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hin, sodass die Kirche erst im Jahr 1300 dem Heiligen Stephanus geweiht werden konnte, der u.&amp;amp;nbsp;a. auch der Schutzheilige der Händler ist. Durch bauliche Veränderungen in den Folgejahren erhielt das Gebäude neben gotischen und romanischen Abschnitten auch Innenausstattungselemente der [[Renaissance]] und des [[Barock]]. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der [[Westbau]] mit den angedeuteten Türmen errichtet, die allerdings in der Höhe nicht über das Kirchendach hinausragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste evangelische Predigt der lutherischen Lehre erfolgte in der Stephanikirche bereits 1530 durch den Pfarrer Heinrich Wende, der kurze Zeit später von dem herzoglichen Landesherrn aus der Stadt gewiesen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Hans-Erhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage 2004, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der endgültigen Einführung der [[Reformation]] im Jahr 1568 auf dem Gebiet des [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzogtums Braunschweig-Lüneburg]] durch den [[Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Julius]] verloren auch die Äbte des benachbarten katholischen [[Kloster St. Ludgeri (Helmstedt)|Klosters Ludgeri]] die Herrschaft über die Stephanigemeinde, die bis zu diesem Zeitpunkt das Besetzungsrecht der Pfarrstelle innehatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1576 erfolgte mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stephanikirche im Beisein des Herzogs Julius und des Erbprinzen [[Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich Julius]] die Gründung der Universität Helmstedt. Von diesem Datum an fungierte das Bauwerk rund 127 Jahre bis zum Jahr 1703 als Universitätskirche.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Rosemarie Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia in Monte. Die Kirche auf dem Berg.&amp;#039;&amp;#039; Helmstedt 2008, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt wurden diese Funktion auf die umgebaute [[Augustiner-Eremiten-Kloster (Helmstedt)|Augustinerkirche am Helmstedter Marktplatz]] übertragen. Professoren der theologischen Fakultät der Universität waren allerdings bis zur Schließung des Universitätsbetriebes im Jahr 1810 Hauptpastoren und Generalsuperintendenten der Stephanigemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der unmittelbar nördlich und südlich an das Bauwerk angrenzende Friedhof eingeebnet und rund 50 der vormals über 200 [[Epitaph]]ien und Grabsteine hochgestellter Persönlichkeiten der Stadt und der ehemaligen Universität an der Außenmauer und im Innenbereich der Kirche angebracht. Der Friedhof der Gemeinde befindet sich seit 1872 am Stadtrand an der Straße &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Tor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bombenangriff im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auf Helmstedt am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1944 überstand die Kirche unbeschädigt, sodass die ursprüngliche Bausubstanz unverändert erhalten geblieben ist. Durch Umbauten und bauliche Ergänzungen an dem Gebäude wurde die Kirche über die Jahrhunderte allerdings immer wieder verändert bzw. instand gesetzt, sodass sie nur am äußeren Erscheinungsbild als rein gotische Hallenkirche zu erkennen ist. Insbesondere im Innenraum flossen weitere Stilepochen in die Kirche ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die St.-Stephani-Kirche hat einige kirchenhistorisch seltene Objekte aufzuweisen, die aufgrund des Alters des Kirchengebäudes aus unterschiedlichen kunstgeschichtlichen Epochen stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephanikirche Helmstedt Altar.jpg|mini|hochkant|[[Chor (Architektur)|Chor]] der Stephanikirche mit Hochaltar und Hauptaltar]]&lt;br /&gt;
=== Altäre ===&lt;br /&gt;
In früheren Jahrhunderten befanden sich in der Kirche insgesamt 18 [[Altar|Altäre]], die Heiligen gewidmet waren und an denen Bitt-Messen abgehalten wurden. Mit der aufkommenden Reformationsbewegung wurden diese Altäre im Jahr 1542 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich im [[Chor (Architektur)|Hochchor]] der Hallenkirche ein [[Barock|barocker]] [[Hochaltar]]. Das [[Altarretabel]] stammt aus dem Jahr 1644 und wurde von dem Kämmerer und späteren Bürgermeister Christoph Royer gestiftet. Das Bild in der [[Predella]] zeigt das Abendmahl mit [[Jesus Christus]]. Das Hauptbild im mittleren Bereich zeigt [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] mit dem Jesus-Kind und die [[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Könige]]. Das obere Bild stellt die biblische Szene im [[Getsemani|Garten Getsemani]] dar. Auf dem Retabel steht eine geschnitzte Figurengruppe mit dem gekreuzigten Jesus, Maria und dem Evangelisten [[Johannes (Apostel)|Johannes]]. Die seitlich neben den Bildern platzierten Figuren zeigen die vier Evangelisten [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]] (im grünen Gewand), [[Markus (Evangelist)|Markus]] (im goldgelben Gewand), [[Lukas (Evangelist)|Lukas]] (in roter Kleidung) und erneut Johannes (in blauer Kleidung). In der Rückwand des Retabels sind seit der Reformation (in Helmstedt seit 1568) sämtliche Pastoren der Stephanikirche verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptaltar im vorderen Bereich ist ein Steinblock aus der Zeit um 1900, als die Kirche umfassend restauriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephanikirche Helmstedt Kanzel.jpg|mini|hochkant|Renaissance-Kanzel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] ist ein Kunstwerk der Renaissance. Sie wurde 1596 von den beiden Söhnen des herzoglichen Kanzlers [[Joachim Mynsinger von Frundeck]], Sigismund Julius Mynsinger und Heinrich Albert Mynsinger, gestiftet. Gestaltet wurde die Stephani-Kanzel von dem Kunsthandwerker Georg Steyger aus Quedlinburg. Sie ist mit umfangreichen Verzierungen versehen: Der Kanzelkorb wird von [[Mose]] mit den Gesetzestafeln getragen. An der Kanzeltreppe sind reliefartige Darstellungen aus dem Neuen und dem Alten Testament ausgeführt. Rund um den Kanzelkorb herum sind an der Brüstung 14 Wappen der stiftenden Familie &amp;#039;&amp;#039;Mynsinger&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Im Schalldeckel oberhalb der Kanzel ist zudem ein Holzmodell der Stadt [[Jerusalem]] aufgebaut worden. An der Tür zum Kanzelaufgang und um die Kanzel herum sind zahlreiche Engelfiguren zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Die älteste und größte [[Glocke]] von St. Stephani mit dem Schlagton &amp;#039;&amp;#039;es&amp;#039;&amp;#039; wurde um 1250 gegossen und wog rund 3000 kg. Sie musste 1927 eingeschmolzen werden. Auch die kleinere Ratsglocke von 1710 wurde 1917 eingeschmolzen. Drei Bronzeglocken von 1927 mussten während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] abgegeben werden. Zwischen 1942 und 1948 ertönte in St.&amp;amp;nbsp;Stephani nur eine Messglocke (Durchmesser 44 cm, 55 kg) aus dem Jahr 1733, die als einzige historische Stephaniglocke erhalten ist und heute im &amp;#039;&amp;#039;Kreis- und Universitätsmuseum Helmstedt&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche verfügt gegenwärtig über drei Gussstahlglocken mit 2250 kg, 1350 kg und 1050 kg Gewicht, die im Westbau unter dem Dach aufgehängt sind. Sie haben die Schlagtöne &amp;#039;&amp;#039;cis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;fis&amp;#039;&amp;#039;. In den Glocken sind folgende Inschriften eingraviert: &amp;#039;&amp;#039;Ehre sei Gott in der Höhe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Friede auf Erden&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Den Menschen ein Wohlgefallen&amp;#039;&amp;#039;. Die Stahlglocken mit Tellerkronen wurden vom [[Bochumer Verein]] gegossen und sind am Reformationstag 1948 geweiht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephanikirche Helmstedt Taufbecken.jpg|mini|hochkant|Taufbecken von 1590]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taufbecken ===&lt;br /&gt;
Im westlichen Eingangsbereich der Kirche in Blickrichtung zum Altar befindet sich ein [[Taufbecken]] aus [[Messing]]. Das Becken mit Taufschale wurde im Jahr 1590 von Mante Pelking (gelegentlich auch als &amp;#039;&amp;#039;Mante Pelckinck&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mante Pelkinck&amp;#039;&amp;#039; erwähnt) aus Hildesheim gegossen. Gestiftet wurde es vom Rat der Stadt Helmstedt für die damalige Universitätskirche. Die Wappen und die Namen der stiftenden Ratsmitglieder sind demzufolge am Beckenfuß eingraviert. In den darüber liegenden zwei Reihen des Fußes sind jeweils sechs [[Apostel]]gestalten modelliert worden. Die jeweils sechs Bilder am Taufbecken und auf dem Deckel zeigen Tauf- und Bekehrungsberichte aus dem Alten und Neuen Testament. Im Einzelnen sind das an der Beckenschale: Taufe Jesu durch [[Johannes der Täufer|Johannes]]; Himmelfahrt Christi; Ausgießung des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] auf die [[Jünger]] (Pfingsten); Bekehrung des [[Paulus von Tarsus|Saulus]]; Taufe von Kindern durch Jesus; Paulus im römischen Kerker. Die Bildgeschichte am Deckel des Taufbeckens handelt von folgenden Themen: Moses Durchgang durch das Rote Meer; Taufe des Kämmerers aus Äthiopien durch [[Philippus (Apostel)|Philippus]]; die Tempelquelle ([[Ezechiel]] XLVII); Jesus und [[Nikodemus]]; die Sintflut mit der [[Arche Noah]]; Bekehrung des [[Hauptmann Kornelius|Hauptmanns Kornelius]]. Der obere Abschluss des Deckels ist von der Darstellung der [[Dreifaltigkeit]] gekrönt: [[Gott der Vater|Gottvater]] hält seinen [[Sohn Gottes|Sohn]] im Arm, auf dessen Kopf wiederum eine Taube (Symbol des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]]) sitzt. Der Deckel selbst ist durch eine Kette im Gewölbeboden aufgehängt und dort durch ein Gegengewicht derart ausbalanciert, dass er sich zum Öffnen des Taufbeckens einfach anheben lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tafelbilder ===&lt;br /&gt;
Im Innenraum der Kirche befinden sich insgesamt 55 [[Tafelbild (Malerei)|Tafelbilder]] aus dem 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die überwiegend Themen aus dem Neuen und Alten Testament aufgreifen. Die Tafelbilder sind Ölbilder und stellen Kopien von Werken großer Künstler (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Jacopo Tintoretto]], [[Peter Paul Rubens]], [[Matthäus Merian]]) dar. Jedes Bild ist auf der unteren Rahmung mit einem Messingschild versehen, auf dem das Thema und der kopierte Maler vermerkt sind. Elf Tafelbilder hängen an der Orgelempore im westlichen Teil des Kirchenraumes, die weiteren verteilen sich unter den Emporen im südlichen und nördlichen Seitenschiff. Zwei größere Gemälde, gestiftet von dem Bürgermeister Heinrich Duve und seiner Frau Anna Modeler, sind an der Sakristeiwand im Chor aufgehängt. Eines dieser großen Tafelbilder zeigt als [[Konfessionsbild]] eine Darstellung der &amp;#039;&amp;#039;[[Confessio Augustana]]&amp;#039;&amp;#039; von dem Kupferstecher [[Johann Dürr (Kupferstecher)|Johann Dürr]], das andere bildet das &amp;#039;&amp;#039;Blutgericht Jesu&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephanikirche Helmstedt Orgel.jpg|mini|hochkant|Westlicher Innenbereich mit Schuke-Orgel]]&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der St.-Stephani-Kirche befindet sich auf der westlichen Empore des Kirchenraumes und gliedert sich in zwei Teilwerke: das &amp;#039;&amp;#039;Hauptgehäuse&amp;#039;&amp;#039; und ein kleineres &amp;#039;&amp;#039;[[Rückpositiv]]&amp;#039;&amp;#039; an der Emporenbrüstung. Der [[Prospekt (Orgel)|Orgel-Prospekt]] weist auf die Jahreszahl 1584 hin. Zu dieser Zeit wurde die Orgel von dem Orgelbaumeister [[David Beck (Orgelbauer)|David Beck]] aus Halberstadt in der Kirche eingebaut. In der Folgezeit erhielt das Instrument einige Erweiterungen, so u.&amp;amp;nbsp;a. in den Jahren 1747–1750 durch [[Johann Christoph Hüsemann]] zwei Pedaltürme links und rechts vom Hauptgehäuse. Die Orgel wurde im Jahr 1882 durch die Orgelbauwerkstatt [[Wilhelm Sauer (Orgelbauer)|Wilhelm Sauer]] aus Frankfurt/Oder ausgetauscht, lediglich das historische Gehäuse blieb erhalten. Die nächste umfassende Erneuerung erfolgte im Jahr 1954 durch den Orgelbauer Friedrich Weißenborn, der hinter dem alten Prospekt ein neues Instrument installierte und die beiden Pedaltürme entfernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1975 musste dieses Instrument von der Firma [[Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt|Karl Schuke]] aus Berlin durch eine neue Orgel hinter der historischen Fassade ausgewechselt werden. Die Schuke-Orgel umfasst 36&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] auf drei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] mit mechanischer Spiel[[traktur]] und [[Elektropneumatische Steuerung|elektropneumatischer]] Registersteuerung. Im Jahr 2000 erfolgte zusätzlich durch den Orgelbauer Christoph Grefe aus [[Ilsede]] der Einbau einer prozessorgesteuerten [[Kombination (Orgel)|Setzeranlage]], die bis zu 4000 Registrierungen abspeichern kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur [http://www.ststephani-helmstedt.de/Die-Orgel.408.0.html Orgel von St. Stephani]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Quintadena || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Koppelflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Sesquialtera II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Gemshorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Sifflöte || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Scharff IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Pommer || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| Nasat || {{Bruch|2|2|3}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.|| Mixtur V–VI&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.|| Scharff III–IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.|| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.|| Holzgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.|| Blockflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.|| Prinzipal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.|| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.|| Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.|| Cymbel III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.|| Vox humana || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.|| Prinzipal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.|| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.|| Oktave || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.|| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.|| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.|| Nachthorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.|| Mixtur V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.|| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35.|| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36.|| Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/II, III/II, I/P, II/P, III/P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Register (Orgel)#Neben- und Effektregister|Nebenregister:]]&amp;#039;&amp;#039; Cymbelstern (Hauptwerk)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfe (Orgel)|Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039; Tutti, 4000-fache [[Kombination (Orgel)|Setzeranlage]], Absteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenfenster ===&lt;br /&gt;
Die zwölf [[Bleiglasfenster]] Fenster der Stephanikirche wurden erst zwischen 1904 und 1906 von der Quedlinburger [[Glasmalereianstalt Ferdinand Müller]] gefertigt und ersetzten das vormals verwendete schmucklose Glas der letzten Renovierung aus dem Jahr 1818. Acht der größeren bunten Fenster wurden von Helmstedter Bürgern und Unternehmen gespendet und stellen Bibelgeschichten dar. Im Einzelnen sind nachfolgend die Glasfenster näher beschrieben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haupteingang Süd&amp;#039;&amp;#039;: Dargestellt ist der Schutzpatron der Stephanikirche, der Heilige Stephanus, in seiner Steinigungsszene. Die Inschrift lautet: &amp;#039;&amp;#039;Herr Jesu nimmt seinen Geist auf&amp;#039;&amp;#039;. ([[Apostelgeschichte des Lukas]] 7, 58)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südseite Mitte&amp;#039;&amp;#039;: Das Glasfenster stellt die Kreuzigungsszene Jesus Christus nach; über dem Kruzifix ist das Helmstedter Stadtwappen abgebildet. Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;Ohne mich könnt ihr nichts tun&amp;#039;&amp;#039;. ([[Evangelium nach Johannes]] 15, 5)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nordseite Mitte&amp;#039;&amp;#039;: Das Glasfenster zeigt die Übergabe der kaiserlichen Gründungsurkunde für die Helmstedter Universität durch den Kanzler Mynsinger an den Herzogssohn Heinrich Julius am 15. Oktober 1576 in der Stephanikirche. Über der Szene ist das verliehene Universitätswappen zu sehen. Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;Des Herrn Wort bleibet in Ewigkeit&amp;#039;&amp;#039;. ([[1. Brief des Petrus]] 1, 25)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nordseite Ost&amp;#039;&amp;#039;: Im vierteiligen Fenster ist der Reformator Martin Luther im Verhör in Worms 1521 abgebildet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südseite Ost&amp;#039;&amp;#039;: Das Fenster erzählt von dem Besuch des Reformators [[Johannes Bugenhagen]] in Helmstedt. Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;Einführung der Reformation in Helmstedt am 14. Oktober 1542.&amp;#039;&amp;#039; Endgültig setzte sich die Reformation im Braunschweiger Land allerdings erst 1568 mit der Regierungsübernahme durch Herzog Julius durch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Apsis]] Mitte&amp;#039;&amp;#039;: Dargestellt ist Jesus Christus mit einer Dornenkrone, einer Szene, die einem Gemälde [[Albrecht Dürer]]s nachempfunden wurde.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apsis links&amp;#039;&amp;#039;: Im unteren Teil des Fensters ist die Verkündung durch den [[Gabriel (Erzengel)|Erzengel Gabriel]] an Maria abgebildet. Der obere Teil zeigt die Geburt des Christuskindes und die Anbetung der heiligen drei Könige.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apsis rechts&amp;#039;&amp;#039;: Der untere Teil des Glasfensters erzählt von der Geschichte mit Jona und dem Wal ([[Jona]] 2). Der darüberliegende Teil zeigt den auferstandenen Christus im Strahlenkranz.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere kleinere bunte Fenster in der Apsis. In der Pfarrer-[[Sakristei]] (Südseite-Ost) befinden sich ebenfalls noch zwei kleine Buntfenster, die je zwei Kelche und zwei Kreuze zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zwölf Buntglasfenstern gibt es noch weitere Fenster im Kirchengebäude, die allerdings schlicht gehalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Stephani Helmstedt.jpg|mini|St. Stephani über der Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswertes ==&lt;br /&gt;
* Obwohl die St.-Stephani-Kirche über keine Türme verfügt, ist das Gotteshaus aufgrund der erhöhten Hügellage über der Helmstedter Altstadt aus allen Richtungen weithin sichtbar.&lt;br /&gt;
* In alten Kirchenaufzeichnungen wird das Bauwerk auch als &amp;#039;&amp;#039;ecclesia in monte&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lateinisch]] für &amp;#039;&amp;#039;Kirche auf dem Berg&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Der Hügel, auf dem sich das Kirchengebäude befindet, diente bereits um 1100 als Begräbnisplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Rosemarie Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia in Monte. Die Kirche auf dem Berg.&amp;#039;&amp;#039; Helmstedt 2008, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johannes Borcholt]] (1535–1593), Professor an der [[Universität Helmstedt]], wurde in der St.-Stephani-Kirche beigesetzt, ebenso der berühmte Theologe [[Georg Calixt]] (1586–1656), dessen Grabmal an der Südwand des Hochchores zu finden ist.&lt;br /&gt;
* Der Marsberger Bürgermeister und Hüttenunternehmer Jürgen (Georg) Koch hat eine gusseiserne Grabplatte für seinen Sohn Alexander anfertigen lassen, der an der Universität Helmstedt an den Folgen eines Duells am 26. Februar 1584 gestorben war. Diese Platte mit Namen und Sterbetag des Toten, einem lateinischen Leichengedicht unter den Wappen von Vater und Mutter über weiteren religiösen und Schmuckaufgüssen, ist noch in der Kirche erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stephanskirche]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kirchen in der Landeskirche Braunschweig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Kleinert: &amp;#039;&amp;#039;St. Stephani-Kirche zu Helmstedt.&amp;#039;&amp;#039; Helmstedt 1965/1982&lt;br /&gt;
* Rosemarie Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia in Monte. Die Kirche auf dem Berg.&amp;#039;&amp;#039; Helmstedt 2008&lt;br /&gt;
* Hermann Oertel: &amp;#039;&amp;#039;Die St. Stephanikirche zu Helmstedt.&amp;#039;&amp;#039; Zur 825-Jahr-Feier der Kirchengemeinde und zur Orgelweihe 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Stephani (Helmstedt)|St.-Stephani-Kirche (Helmstedt)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.georg-calixt-helmstedt.de/stephani0 Internetpräsenz der St-Stephani-Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32703083/2/-/ &amp;#039;&amp;#039;St. Stephani-Kirche&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-helmstedt.de/cms/tourismus/besichtigungen/kirche_st_stephani/index.html Beschreibung der St.-Stephani-Kirche] bei stadt-helmstedt.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/13/32.909375/N|EW=11/0/46.027565/E|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Helmstedt|Stephani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig|Helmstedt, Stephani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stephanus-Märtyrer-Kirche|Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätskirche|Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Niedersachsen|Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niedersachsen|Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert|Stephani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Helmstedt, Stephani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance-Kanzel|Helmstedt, Stephani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmalerei des 20. Jahrhunderts (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universität Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Helmstedt]]&lt;/div&gt;</summary>
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