<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=St.-Blasien-Psalter</id>
	<title>St.-Blasien-Psalter - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=St.-Blasien-Psalter"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St.-Blasien-Psalter&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T23:05:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St.-Blasien-Psalter&amp;diff=2370213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchstapler: Link neu</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St.-Blasien-Psalter&amp;diff=2370213&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T17:16:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link neu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Blasien-Psalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, nach einem Vorbesitzer auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dyson Perrins-Psalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Liturgie|liturgische]] Pracht[[Manuskript|handschrift]] des Mittelalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der illuminierte [[Codex]] entstand im [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]] um 1240. Er war vermutlich für das Benediktinerinnen[[kloster Berau]] bestimmt. Ab 1279 ist die Handschrift zusätzlich mit Bildern ausgeschmückt worden. Das Buchformat ist 22,5&amp;amp;nbsp;cm Höhe und 16&amp;amp;nbsp;cm Breite, das Werk hat 156 [[Pergament]]-Blätter. Dies entspricht 312 Seiten, die jeweils beidseitig bemalt oder beschriftet sind. Es enthält 19 Voll- und zwei Halbbilder. Aus Berau, wo es für den Gottesdienst gebraucht wurde, kam es vermutlich nach [[Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald|St. Georgen]] oder [[Ochsenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen ==&lt;br /&gt;
In Augsburg wurde es bei dem [[Buchbinder]] Jörg Schapf zwischen 1469 und 1486 neu gebunden. Danach war es höchstwahrscheinlich im Besitz von [[Hans Mielich|Hans Mülich]], Hofmaler in München. 1667 verwendete es Lukas Walther aus Augsburg als Familienbibel. Vermutlich im frühen 19. Jahrhundert tauchte es in Paris auf, der Besitzer war [[François Ambroise Didot]]. In der berühmten Druckerfamilie verblieb es bis zur Versteigerung der Bibliothek 1888 und erzielte den höchsten Preis innerhalb der Versteigerung. Der Käufer war der Kunstmaler und Sammler [[Charles Fairfax Murray]] (1864–1941),&amp;lt;!--siehe [https://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Fairfax_Murray Artikel in der Englischen Wikipedia ] --&amp;gt; er behielt die Handschrift 18 Jahre lang, dann verkaufte er sie an Lord [[Charles William Dyson Perrins]] (1864–1958), den Sohn des Erfinders der [[Worcester-Sauce]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterer Verbleib ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurden seine Handschriften-Sammlungen in drei Auktionen bei [[Sotheby’s]] versteigert (1960). Die [[Württembergische Landesbibliothek]] wollte mitsteigern, um das Buch für das Land [[Baden-Württemberg]] zu erwerben, doch die vom Land und Spendern eingesetzte Summe von 725.000 DM reichte nicht aus. Die Handschrift ging für 730.000 DM an den New Yorker Antiquar [[Hans Peter Kraus]]. Er bot das Buch danach dem Land für 760.000&amp;amp;nbsp;DM an – das Angebot wurde abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13 Jahre wartete Kraus auf einen Käufer. Der Stuttgarter Privatsammler [[Helmut Beck]] (1919–2001) und älteste Sohn des Unternehmers und Kunstsammlers [[Paul Beck (Unternehmer)|Paul Beck]] (1887–1949) erwarb schließlich die Handschrift für 900.000 DM. Durch Auktion am 16. Juni 1997 ging der St.-Blasien-Psalter aus der Sammlung Beck in Stuttgart durch Sotheby’s für über 6 Millionen DM an einen anonymen Sammler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Seit 2024 ist das Psalter als Dauerleihgabe im [[Metropolitan Museum of Art]] in New York ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitung.suedkurier.de/share.act?token=eyJhbGciOiJFUzI1NiJ9.eyJleHAiOjE3NzI5NTY4NzQsImlzc3VlSWQiOjM0ODY5MSwibmV3c0l0ZW1JZCI6MzEyNjMzMTAsImlzc3VlciI6bnVsbCwicGFnZUlkIjpudWxsLCJ0eXBlIjoiTkVXU0lURU0ifQ.QtG87cyYtTlnd_gaLJ-Wm407cNOo-9oo4psNa4ySSpKBvTWtouiOSHR46hEaHT8McKEBIhxRfPRoyU1Dviys-g Artikel im Südkurier]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ramsey-Psalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Irtenkauf]]: &amp;#039;&amp;#039;Von St. Blasien in die ganze Welt, zur Geschichte des sog. St. Blasien-Psalters&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat am Hochrhein XXIV., S. 61–70, 1999&lt;br /&gt;
* Sotheby’s: &amp;#039;&amp;#039;The Beck collection of illuminated manuscripts, Auction 16 June 1997.&amp;#039;&amp;#039; London, 1997 (Auktionskatalog)&lt;br /&gt;
* [[Harry Bober]]: &amp;#039;&amp;#039;The St. Blasien Psalter&amp;#039;&amp;#039;, Kraus, New York, 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Badische-zeitung.de]] 28. Februar 2026, Klaus Morath: [https://www.badische-zeitung.de/wie-der-st-blasien-psalter-aus-dem-schwarzwald-nach-jahrhunderten-den-weg-nach-new-york-findet &amp;#039;&amp;#039;Wie der St. Blasien-Psalter aus dem Schwarzwald nach Jahrhunderten den Weg nach New York findet&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilderhandschrift (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (St. Blasien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Schwarzwald)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchstapler</name></author>
	</entry>
</feed>