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	<title>St.-Anna-Stollen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:23:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St.-Anna-Stollen&amp;diff=2047612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jergen: Denkmalschutz mit aktualisiertem Link wieder rein</title>
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		<updated>2023-04-07T15:45:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denkmalschutz mit aktualisiertem Link wieder rein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
| BILD = Nothweiler Erzbergwerk.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG1 = [[Mundloch]] des St.-Anna-Stollens&lt;br /&gt;
| NAME = &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME =&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF1 = Eisenerz&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF2 = &lt;br /&gt;
| UNTERNEHMEN =&lt;br /&gt;
| BESCHÄFTIGTE =&lt;br /&gt;
| ABBAUTECHNIK = &lt;br /&gt;
| FLÄCHE =&lt;br /&gt;
| BETRIEBSJAHRE_VON = seit mindestens 1582&lt;br /&gt;
| BETRIEBSJAHRE_BIS = 1883&lt;br /&gt;
| NACHFOLGENUTZUNG = Schaubergwerk&lt;br /&gt;
| ROHSTOFFGEHALT1 =&lt;br /&gt;
| GRÖSSTE_TIEFE = 40&lt;br /&gt;
| GESAMTLÄNGE1 = &lt;br /&gt;
| ABRAUM =&lt;br /&gt;
| FÖRDERUNG =&lt;br /&gt;
| FÖRDERUNGGESAMT =&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT =&lt;br /&gt;
| MINERALIEN = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 49.066893&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.811215&lt;br /&gt;
| REGION-ISO =DE-RP&lt;br /&gt;
| STANDORT =&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Nothweiler]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE2 =&lt;br /&gt;
| GEMEINDE3 =&lt;br /&gt;
| GEMEINDE4 =&lt;br /&gt;
| NUTS3_1 =&lt;br /&gt;
| NUTS3_2 =&lt;br /&gt;
| NUTS3_3 =&lt;br /&gt;
| NUTS3_4 =&lt;br /&gt;
| NUTS3_BEZEICHNUNG =&lt;br /&gt;
| REVIER =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---[[Datei:Nothweiler Erzbergwerk Sturzschacht.jpg|mini|hochkant|Früher ungesicherter Sturzschacht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nothweiler Erzbergwerk Zisterne.jpg|mini|hochkant|Das in den Zisternen wie dieser gesammelte Wasser trieb das [[Pochwerk]] an.]]---&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St.-Anna-Stollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schaubergwerk]] bei [[Nothweiler]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Das ehemalige Erzbergwerk ist als [[Kulturdenkmal]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor etwa 45 Millionen Jahren stiegen während der Entstehung des [[Oberrheinische Tiefebene#Oberrheingraben|Oberrheingrabens]] eisenreiche hydrothermale Fluide entlang von Störungszonen aus dem kristallinen Sockel auf und wurden in dem ca. 250 Millionen alten [[Buntsandstein]] im Porenraum, in Störungszonen und auf Klüften ausgefällt.&amp;lt;ref&amp;gt;G.H. Eisbacher, W. Fielitz: &amp;#039;&amp;#039;Karlsruhe und seine Region – Nordschwarzwald, Kraichgau, Neckartal, Oberrhein-Graben, Pfälzerwald und  Schwäbische Alb&amp;#039;&amp;#039;. In: P. Rothe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sammlung geologischer Führer&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 103, 342. S. Borntraeger, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-443-15089-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht bekannt, wie lange das Eisenerz am Kolbenberg abgebaut wurde. Vorhandene [[Pinge]]n zeugen auch von [[Tagebau]]. Eine wahrscheinlich aus dem Bergwerk von Nothweiler beschickte [[Eisenwerk|Eisenhütte]] wurde 1493 von den Gebrüdern Weyl aus [[Hagenau]] in [[Schönau (Pfalz)|Schönau]] errichtet; gesichert ist die Nutzung des Erzvorkommens bei Nothweiler ab 1582. Bis zum 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert fehlen historische Daten, jedoch blieb das Bergwerk mit der Eisenhütte in Schönau eng verbunden. Nach der Zerstörung der Hütte im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde um 1635 auch das Bergwerk aufgegeben. Nachdem in den 1760er Jahren kurzzeitig [[Raubbau (Bergbau)|Raubbau]] betrieben wurde, wurde der Bergbaubetrieb wieder aufgenommen und bis 1810 betrieben, als die bekannten Erzvorräte erschöpft waren. Deshalb wurde 1829 der Berg durch den St.-Anna-Stollen neu angebrochen; das [[Mundloch]] des heutigen Schaubergwerks wurde 1838 fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walling&amp;quot; /&amp;gt; 1835 kaufte [[Ludwig von Gienanth]] das [[Schönauer Hüttenwerk]] samt der Erzgrube bei Nothweiler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirtschaftsarchive&amp;quot; /&amp;gt; 1883 wurden Hütte und Erzgrube geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walling&amp;quot;&amp;gt;Hans Walling: &amp;#039;&amp;#039;Der Erzbergbau in der Pfalz: von seinen Anfängen bis zu seinem Ende&amp;#039;&amp;#039;. Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, 2005, ISBN 978-3-00-017820-7, S. 143–144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grund war, dass die zur Verhüttung des Erzes nötige [[Holzkohle]] von [[Koks]] verdrängt wurde und sich so das Interesse auf andere [[Bergrevier]]e verschob.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirtschaftsarchive&amp;quot;&amp;gt;[[Klara van Eyll]], Renate Schwärzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wirtschaftsarchive&amp;#039;&amp;#039;, Franz Steiner Verlag, 1994, ISBN 978-3-515-06211-4, S. 98–99 [https://books.google.de/books?id=6nHy7xZLKT0C&amp;amp;pg=PA98 (online).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 wurde der [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] in ein Schaubergwerk umgewandelt, das am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 1978 eingeweiht wurde. 2008 wurde ein Infozentrum mit Mineralienausstellung eröffnet. Die „ehem. Eisenerzgrube (bauliche Gesamtanlage)“ ist als Kulturdenkmal eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gdke.rlp.de/fileadmin/gdke/Dateien/landesdenkmalpflege/Verzeichnis_Kulturdaenkmaeler/Suedwestpfalz_2022_11_16.pdf |titel=Verzeichnis der Kulturdenkmäler. Landkreis Südwestpfalz |hrsg=Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz |datum=2022-11-16 |format=PDF, 8,7 MB |seiten=35 |zugriff=2023-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Von etwa 10.000&amp;amp;nbsp;m von Hand geschlagener Stollen&amp;lt;ref name=&amp;quot;showcaves&amp;quot;&amp;gt;[https://www.showcaves.com/german/de/mines/Nothweiler.html Eisenerzgrube Nothweiler], abgerufen am 10. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind 420&amp;amp;nbsp;m für Besucher zugänglich. Einsehbar sind unter anderem Sturzschacht, [[Bewetterung|Wetterschacht]] und [[Zisterne]] des Stollens sowie historische [[Gezähe|Werkzeuge]] und Ausrüstungsgegenstände. Der Sturzschacht diente dem Zerkleinern des [[Erz]]es. Das Erz wurde in den 40&amp;amp;nbsp;m tiefen Schacht geworfen. Beim Sturz schlugen die Erzbrocken gegen die Wände und zerbrachen. Am unteren Ende des Schachts mündete ein Stollen, über den das zerkleinerte Erz ans Tageslicht gefördert und im [[Pochwerk]] auf die gewünschte Größe zerkleinert wurde. An lehmigen wasserundurchlässigen Stellen wurde anstehendes Wasser in Zisternen gesammelt, weitergeleitet und zum Antrieb des Pochwerks genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grube wurde ausschließlich [[Eisenerz]] gefördert. Das Erz hatte einen hohen Gehalt an [[Mangan]], was eine hohe Festigkeit des erzeugten Stahls bewirkte.&amp;lt;!--Quelle?--&amp;gt; Die Temperatur im Stollen beträgt konstant 8&amp;amp;nbsp;°C, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 80 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;showcaves&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St.-Anna-Stollen (Nothweiler)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nothweiler.de/erzgrube.html Besucherbergwerk St.-Anna-Stollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stannastollen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaubergwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nothweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Wasgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jergen</name></author>
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