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	<title>Stülpe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:52:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St%C3%BClpe&amp;diff=2514708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Assenmacher: /* Lage */ erg. zum Wohnplatz Golm</title>
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		<updated>2026-03-29T15:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage: &lt;/span&gt; erg. zum Wohnplatz Golm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Nuthe-Urstromtal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52.045241&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13.324262&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 55 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 50.7&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 423&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nuthe-urstromtal.de/die-gemeinde/zahlen-fakten/die-ortsteile/stuelpe?view=Statistics&amp;amp;layout=default&amp;amp;id=21 |titel=Gemeinde Nuthe-Urstromtal – Ortsteil Stülpe |werk=Gemeinde Nuthe-Urstromtal |abruf=2023-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1993-12-06&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14943&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = 14947&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033733&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = StülpeKastanienallee9.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ehemaliges Forsthaus des Gutes Stülpe, jetzt Kindergarten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stülpe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von 23 Ortsteilen der Gemeinde [[Nuthe-Urstromtal]] im [[Landkreis Teltow-Fläming]] in [[Brandenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern |Verlag=Metzler-Poeschel |Ort=Stuttgart |Datum=1995 |ISBN=3-8246-0321-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Stülpe liegt naturräumlich im südöstlichen Teil des [[Glogau-Baruther Urstromtal]]s und dort südöstlich des Gemeindezentrums. Im Norden liegt der weitere Ortsteil [[Dümde]], gefolgt von [[Lynow]] im Osten, dem [[Baruth/Mark|Baruther]] Ortsteil [[Ließen]] im Süden und [[Holbeck]] im Westen, ein weiterer Ortsteil der Gemeinde. Südlich schließt sich das [[Golmberg#Naturschutzgebiet Heidehof-Golmberg|Naturschutzgebiet Heidehof-Golmberg]] an, auf dessen [[Gemarkung]] auch die höchste Erhebung der Region, der 178&amp;amp;nbsp;m hohe [[Golmberg]] befindet. Dort befand sich im Mittelalter eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], die als eigener Wohnplatz [[Golm (Fläming)|Golm]] geführt wurde. Der größte Teil der Gemarkung ist bewaldet; eine Wohnbebauung befindet sich vornehmlich im Nordosten der Gemeinde. Östlich entwässert der [[Wolfsbuschgraben]] das Gebiet, westlich der Schlossgraben, der in den [[Holbecker See]] mündet. Nördlich befinden sich mit dem Heidchengraben sowie dem Kuhdammgraben weitere [[Melioration]]sgräben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 13. bis 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuelpe Church.jpg|mini|[[Dorfkirche Stülpe]]]]&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1221 als &amp;#039;&amp;#039;stolp&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baruther-urstromtal.de/index.php/stuelpe.html &amp;#039;&amp;#039;Stülpe&amp;#039;&amp;#039;.] Website des Fördervereins Naturpark „Baruther Urstromtal“ e.&amp;amp;nbsp;V.; abgerufen am 8. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name stammt aus dem [[Polabische Sprache|Altpolabischen]] und „mit Pfosten, Pfählen befestigte Anlage“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|520|Stülper See}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Stülpe befand sich allerdings vermutlich bereits seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine Burg („festes Haus“), die als Sicherung eines Übergangs durch das sumpfige Urstromtal angelegt worden war. [[Otto (Magdeburg)|Otto von Hessen]], [[Bistum Magdeburg|Erzbischof von Magdeburg]], verpfändete &amp;#039;&amp;#039;sin hus(hos) tzu(tzo) der stulpe(stolpe)&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1342 an die Brüder Krüll (Krulle) mit der Maßgabe, dort jederzeit einkehren zu dürfen. Otto konnte die Burg zwar wieder auslösen, doch einer seiner Nachfolger, [[Peter Jelito]], musste sie 1376 erneut verpfänden, dieses Mal an Werne von Heinrichsdorf. Stülpe wurde erneut ausgelöst, unter [[Albrecht&amp;amp;nbsp;IV. von Querfurt]] im Jahr 1389 an Meinhard von Niesenheim verpfändet und gelangte von dort an den Amtshauptmann Johann [[Torgau (Adelsgeschlecht)|von Torgau]], Herr auf [[Zossen]]. Er verkaufte den Ort im Jahr 1446 an fünf Brüder aus dem Hause derer von [[Schlieben (Adelsgeschlecht)|Schlieben]]. George von Schlieben gelang es im Jahr 1494, den Ort in seinen alleinigen Besitz zu bringen. Doch bereits 1537 waren es 13 Brüder aus dem Geschlecht derer von Schlieben, die das Dorf für 13.000 Gulden an [[Hans von Hake (1472–1541)|Hans von Hake]] verkauften. Er wurde durch die Geschichte vom „[[Golmberg#Überfall in der Golmheide|Überfall in der Golmheide]]“ bekannt. Nach seinem Tod übernahm der Zweitgeborene Christoph nach Erreichen seiner Volljährigkeit das Dorf. Sein älterer Bruder Joachim erhielt als Ausgleich das Stammgut [[Bornim]] bei [[Potsdam]]. In seiner Zeit wurde das Dorf vergrößert und ausgebaut. Die [[Dorfkirche Stülpe]] entstand, indem Christoph vermutlich die [[Wallfahrtskirche|Wallfahrtskapelle]] auf dem Golmberg abbrechen ließ, um das dort verbaute Baumaterial zu nutzen. Er kaufte von der Familie Schlieben weiterhin die Güter in [[Wahlsdorf (Dahme/Mark)|Wahlsdorf]], [[Riesdorf (Niederer Fläming)|Riesdorf]] und [[Petkus (Baruth/Mark)|Petkus]] auf. Christoph hatte allerdings auch mit der [[Pest]] zu kämpfen, die in seiner Wirkungszeit das Dorf heimsuchte und über hundert Tote forderte. Christoph starb im Jahr 1598 und das Dorf ging an seinen Sohn Hans Friedrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuelpe Castle1.JPG|mini|[[Gutshaus Stülpe|Schloss Stülpe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Stuelpe Sammlung Duncker.jpg|mini|Gut Stülpe zwischen 1859/60, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Witwe seines ältesten Bruders Hans Friedrich verwalteten sie seit 1603 das Gut. In dieser Zeit kam es zu Grenzstreitigkeiten mit dem Amtshauptmann der [[Standesherrschaft Baruth]]. Frau von Hake warf dem Amtshauptmann vor, in ihren Ländereien illegal Holz geschlagen zu haben und vertrieb die vermeintlichen Eindringlinge. Der Fall zog sich über mehrere Jahre hin und konnte bis zum Schluss nicht vollständig aufgeklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden Dorf und Gut mehrmals von plündernden Landsknechten heimgesucht. Das Gut geriet in finanzielle Schwierigkeiten und wurde vom letzten Vertreter der Familie, Gottfried von Hake, verkauft. Er tauschte 1648 die umfangreiche &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Stülpe&amp;#039;&amp;#039; gegen das Gut [[Neuendorf am See|Neuendorf]] bei Storkow, das in dieser Zeit der Familie [[Rochow (Adelsgeschlecht)|von Rochow]] gehörte. So gelangte Stülpe an [[Hans von Rochow (Oberst)|Hans von Rochow]], der das Gut um einige [[Hufe]]n erweiterte. Er starb 1660 und sein dritter Sohn Friedrich Wilhelm übernahm die Geschäfte. Auf seine Initiative wurde auch die [[Kirchenausstattung]] der Dorfkirche erheblich erweitert; so schaffte er beispielsweise einen neuen [[Altar|Kanzelaltar]] und einen [[Taufengel]] an. Sein Urenkel, [[Adam Ernst II. von Rochow]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Genealogisches_Taschenbuch_der_Ritter_un/7B7ma8njbWEC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=St%C3%BClpe+Holbeck&amp;amp;pg=PA504&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Adam Ernst II. von Rochow&amp;#039;&amp;#039;.], in: [[Moritz Maria Weittenhiller|Moritz Maria von Weittenhiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Taschenbuch der Ritter- und Adels-Geschlechter 1879&amp;#039;&amp;#039;, Vierter Jahrgang, Buschak &amp;amp; Irrgang, Brünn, Wien 1878-12, S.&amp;amp;nbsp;504&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm nach dem frühen Tod seines Vaters, des [[Landrat (Deutschland)|Landrats]] ([[Commissarius loci|Commissarius]]) des [[Luckenwaldescher Kreis|Luckenwaldeschen Kreises]],  [[Adam Ernst I. von Rochow]], erst im Jahr 1738 endgültig das Gut. Er setzte sich dafür ein, nach 1740 das mittlerweile baufällig gewordene Hake-Schloss aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis 1754 durch einen [[barock]]en Neubau zu ersetzen. Zur Vorbereitung der Arbeiten hatte er bereits 1738 eine Sägemühle im benachbarten [[Schmielickendorf]] errichten lassen. Hiltrud und Carsten Preuß vermuten in &amp;#039;&amp;#039;Die Guts- und Herrenhäuser im Landkreis Teltow-Fläming&amp;#039;&amp;#039;, dass der Vorgängerbau nicht gänzlich abgerissen wurde, und verweisen auf einige gewölbte Räume sowie eine Küche mit einem sehr großen Kamin hin, die in Verbindung mit sehr unterschiedlichen Wandstärken auf einen älteren Bau hinweisen. Fünf Jahre nach der Fertigstellung starb Adam Ernst&amp;amp;nbsp;II. im Jahr 1759 und das Gut kam per Losentscheid ein Jahr später an seinen dritten Sohn Adolf Friedrich von Rochow. Er widmete sich der Forstwirtschaft und ließ auf dem Golmberg ein Sommerhaus errichten. Der Gutspark wurde unter seiner Leitung in einen Landschaftspark umgewandelt und das Haus mit einer [[Freitreppe]] versehen, die zu einer Aussichtsterrasse führte. Aus dem Jahr 1775 wird eine Wassermühle erwähnt, 1801 ein Teerofen und 1837 eine Teerschwelerei. Zwei Besitzergenerationen später folgte als Gutsbesitzer der wohl bedeutendste Vertreter der Familie auf Stülpe, Adolf (Friedrich August). [[Adolf von Rochow]] war bis 1869 insgesamt 50 Jahre Gutsbesitzer auf Schloss Stülpe und den dazugehörigen Ländereien. Er war u.&amp;amp;nbsp;a. [[Königreich Preußen|preußischer]] Oberst, Landtagsmarschall, Hofmarschall und Kommendator Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Johanniterordens.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.johanniter.de/johanniterorden/genossenschaften-und-kommenden/brandenburgische-provinzial-genossenschaft/geschichte/geschichte-der-genossenschaft/ Adolph von Rochow &amp;#039;&amp;#039;aus&amp;#039;&amp;#039; Stülpe, in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Brandenburgischen Provinzial-Genossenschaft des Johanniterorden&amp;#039;&amp;#039;], Hrsg. Brandenburgische Provinzialgenossenschaft des Johanniterorden, Eigenverlag, Berlin 2023, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Tod übernahm zunächst sein ältester Sohn, der General [[Wichard von Rochow (General)|Wichard von Rochow]] (bis 1886) zu Berlin,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch |1880|808|Rochow |Teil=Teil 1 |Seite=789}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann der jüngste Sohn Adam Ernst&amp;amp;nbsp;III. ganz kurz das Gut, führten es aber beide nicht mit derselben Intensität weiter. Adam Ernst&amp;amp;nbsp;III. hielt sich die meiste Zeit in [[Paris]] auf, so dass 1887 der Cousin [[Hans von Rochow (Politiker)|Hans Wilhelm von Rochow]] aus Plessow zum neuen Besitzer wurde. Ihm wiederum folgte sein zweiter Sohn Rochus von Rochow, der mit seiner Ehefrau im Park Stülpe beerdigt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kitzing: [https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Rochus_von_Rochow Rochus von Rochow], Vita, Hrsg. Veikkos, Selbstverlag Veikkos, Eichwalde, Luckenwalde, Stülpe 2020, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kitzing: [https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Margarethe_von_Rochow Margarethe von Rochow], Vita, Hrsg. Veikkos, Selbstverlag Veikkos, Eichwalde, Luckenwalde, Stülpe 2020, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 erhielt Stülpe einen Anschluss an die [[Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen]]. Die Familie von Rochow-Plessow-Stülpe, zunächst eine Erbengemeinschaft, dann durch [[Hans Wichard von Rochow|Hans von Rochow-Stülpe]] vertreten, blieb bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im Besitz des Gutes im Dorf und wurde dann enteignet. Das Gutshaus wurde zeitweise als Alten- und Pflegeheim genutzt. Stülpe wurde im Jahr 6. Dezember 1993 Teil der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Im Jahr 1999 kam es zu einem Brand im Gutshaus, bei dem das Dachgeschoss schwer beschädigt wurde. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten verkaufte der Landkreis das Gebäude im Jahr 2006 an eine Privatperson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StülpeKastanienallee16.jpg|mini|Villa in der Kastanienallee 16, (ehem. von Rochow’sches Rentamt)]]&lt;br /&gt;
* Die [[Dorfkirche Stülpe]] aus dem Jahr 1562, das Schloss aus dem Jahr 1754 mit Landschaftspark, das Forsthaus (jetzt Kindergarten), eine Villa im Kastanienweg und drei Wohnhäuser (in der Baruther und in der Ließener Straße) sind [[Baudenkmal]]e des Ortes (siehe [[Liste der Baudenkmale in Nuthe-Urstromtal]]).&lt;br /&gt;
* Das [[Gutshaus Stülpe]] (auch Schloss Stülpe) genannt ist ein rechteckiger Putzbau, der in den Jahren 1740 bis 1754 durch Adam Ernst&amp;amp;nbsp;II. vom Rochow an Stelle einer Dreiflügelanlage aus der Mitte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet wurde. Zweigeschossig, mit Mansarddach gedeckt, ist es mit seiner doppelläufigen Freitreppe und der durch Kolossalpilaster gegliederten Hoffront ein typisches barockes Herrenhaus geworden. Zum Schloss gehört ein ab 1820 angelegter Landschaftspark, in dem Linden, Eichen, Blutbuchen, Fichten, Ahorn, Weymouthskiefer, Robinie, Wacholder und Rhododendron wachsen. Das Schloss diente als Drehort in dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Ein russischer Sommer]]&amp;#039;&amp;#039; für [[Jasnaja Poljana (Tula)|Jasnaja Poljana]], den Wohnsitz der Tolstois.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schloss-stuelpe.de/schloss-in-brandenburg-sudlich-von-berlin/ein-russischer-sommer/ FILM: „Ein russischer Sommer“/2010 zum Oskar nominiert], Webseite des Schlosses Stülpe, abgerufen am 15. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 erwarb das Ehepaar Rupilius das Schloss und sanierte es. Heute befinden sich dort Ferienwohnungen; es wird auch für Hochzeiten und Konzerte genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/schloss-stuelpe-ein-edles-haus-fuer-hochzeiten--konzerte-und-urlaub-25362906 &amp;#039;&amp;#039;Schloss Stülpe, ein edles Haus für Hochzeiten, Konzerte und Urlaub&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Wohnhäuser in der Baruther Straße 4, 6 und 36 stehen unter Denkmalschutz, ebenso eine Villa in der Kastanienallee 16.&lt;br /&gt;
* Eine Eiche in der Ortschaft mit einem Brusthöhenumfang von 7,43&amp;amp;nbsp;m (2016) ist ein eingetragenes Naturdenkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=brandenburg/st%C3%BClpe/|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Stülper Schloßweg]] führt als Teil des [[FlämingWalk]]s auf 14,1&amp;amp;nbsp;km durch Stülpe und den Nachbarort [[Lynow]]. Weiterhin führt der 17,6&amp;amp;nbsp;km lange [[Flemmingwiesenweg]] durch das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter ===&lt;br /&gt;
* [[Liborius von Schlieben]] (um 1440–1486), Bischof von Lebus&lt;br /&gt;
* [[Gertrud von Saldern]], geborene von Hake-Linie Stülpe; stiftete u. a. die Kirche in Stülpe&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ludwig von Rochow]] (1745–1808), preußischer Kammerherr und Gutsbesitzer, Bauherr vom [[Gutshaus Plessow]]&lt;br /&gt;
* [[Wichard von Rochow (General)|Wichard von Rochow]] (1822–1886), preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Hans Wichard von Rochow]]-Stülpe a. d. H. Plessow (1898–1945), [[Domherr]] zu [[St. Peter und Paul (Brandenburg an der Havel)|Brandenburg]] und Kurator der [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Stülpe verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Hans von Rochow (Oberst)]], genannt „Oberst Hans“ (* 1596; † 1660 in Stülpe) war ein Befehlshaber des 17. Jahrhunderts, Gutsherr und Kompanieführer des ersten stehenden Heeres der Mark Brandenburg&lt;br /&gt;
* [[Adolf Friedrich von Rochow]] (1758–1813), königlich preußischer Kammerherr und Gutsbesitzer auf Stülpe&lt;br /&gt;
* [[Adolf von Rochow|Adolf Friedrich August von Rochow]] (1788–1869), u.&amp;amp;nbsp;a. Landtagsmarschall, Gutsbesitzer auf Stülpe&lt;br /&gt;
* [[Hans von Rochow (Politiker)|Hans Wilhelm von Rochow]] (1824–1891), preußischer Politiker, Gutsbesitzer auf Plessow und Stülpe&lt;br /&gt;
* Otto von Rohr (1891–1941), Offizier, Gutsverwalter in Stülpe, Schwager des Vorgenannten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Im Ort kreuzen sich die [[Landesstraße]]n L&amp;amp;nbsp;70 und L&amp;amp;nbsp;73. Auf der ehemaligen Kleinbahnstrecke verläuft ein Teil der [[Flaeming-Skate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A.F.A. von Rochow: &amp;#039;&amp;#039;Das Schloss Stülpe&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schade, Berlin 1868, 137 S.; [http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=KOBV_SOLR&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fportal.kobv.de%2Fuid.do%3Fplv%3D2%26query%3Dkobvindex_LHA1023986&amp;amp;signature=EMvYrcONZ8UcVTL0kBy9HBEos7J7Ytbnzp9r4sD-DUM&amp;amp;showCoverImg=1 kvk.bibliothek.kit.edu]&lt;br /&gt;
* Andreas Kitzing: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben eines märkischen Junkers – Hans Wichard von Rochow-Stülpe (1898–1945)&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Thomas März, Wahlsdorf 1998, ISBN 3-00-002916-8.&lt;br /&gt;
* Hiltrud und [[Carsten Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Guts- und Herrenhäuser im Landkreis Teltow-Fläming&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2011, S. 244. ISBN 978-3-86732-100-6.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Vinken]], Barbara Rimpel, u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler – Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Georg Dehio]] Nochfolge/Dehio-Vereinigung e.&amp;amp;nbsp;V., [[Deutscher Kunstverlag]], München/Berlin 2012. ISBN 978-3-422-03123-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://nuthe-urstromtal.de/die-gemeinde/zahlen-fakten/die-ortsteile/stuelpe &amp;#039;&amp;#039;Stülpe&amp;#039;&amp;#039;.] Hrsg. Gemeinde Nuthe-Urstromtal; 18. Januar 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Nuthe-Urstromtal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7735844-2|VIAF=237073015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stulpe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nuthe-Urstromtal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Teltow-Fläming]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Teltow-Fläming)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1221]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rochow (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Assenmacher</name></author>
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