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	<title>Störmthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St%C3%B6rmthal&amp;diff=1025833&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Link auf sich selbst entfernt</title>
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		<updated>2026-03-03T17:41:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf sich selbst entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Großpösna&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen            =&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/14/52/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/28/14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 147 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 6.234&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145651 |titel=Gemarkung Störmthal, Gemeinde Großpösna |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 400&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/sachsen/leipzig/14729190x0JNP__st%C3%B6rmthal/ |titel=Störmthal: Ortsteil von Großpösna |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1996-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 04463&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034297&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Störmthal.jpg|mini|hochkant=1.22|Störmthal am Nordostufer des [[Störmthaler See]]s  (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfpartie in Störmthal (Großpösna).jpg|mini|Dorfpartie in Störmthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Störmthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde Störmthal im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Leipzig]]. Gemeinsam mit dem Ortsteil [[Gruna (Großpösna)| Gruna]] bildet er die [[Ortschaft]] Störmthal. Als Ortschaft nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] hat sie gemäß ihrer [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/5/4/9/2/8/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;16 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Großpösna |format=PDF;&amp;amp;nbsp;896&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Störmthal liegt südöstlich von [[Leipzig]] an der [[Schlumper]] sowie am nordöstlichen Ufer des [[Störmthaler See]]s, einem Restloch des ehemaligen [[Tagebau Espenhain|Braunkohletagebaus Espenhain]].&lt;br /&gt;
Im Osten wird die Störmthaler Flur durch das Waldgebiet [[Oberholz (Waldgebiet in Sachsen)|Oberholz]] vom drei Kilometer entfernten Großpösna getrennt, unmittelbar nordwestlich liegen [[Güldengossa]] und zwei Kilometer in nördlicher Richtung [[Liebertwolkwitz]]. Zwischen diesem Leipziger Ortsteil und Störmthal verläuft die [[Bundesautobahn 38]]. Am Nordrand des Ortes befindet sich ein Gewerbegebiet. Bekanntestes dort ansässiges Unternehmen ist die [[Julius Blüthner Pianofortefabrik GmbH|Piano-Fabrik Blüthner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Störmthal ist ein [[Straßendorf]] und wird wesentlich durch große sächsische Vierseitenhöfe geprägt, die heute (2007) zum größten Teil renoviert sind. Das zum ehemaligen Rittergut gehörende Schloss ist äußerlich weitgehend saniert. Ein Teil des zugehörigen Parks ist zusammen mit dem ehemaligen Ortsteil [[Rödgen (Störmthal)|Rödgen]] dem Tagebau Espenhain zum Opfer gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:schloss stormthal.jpg|mini|Historische Ansicht des Schlosses in Störmthal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:StörmthalKirche.JPG|mini|[[Kreuzkirche (Störmthal)|Kreuzkirche in Störmthal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hildebrandt-Orgel Störmthal.jpg|mini|Die [[Zacharias Hildebrandt|Hildebrandt-Orgel]] in der Kreuzkirche Störmthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend südlich von Leipzig wurde im Zuge der deutschen Ostsiedlung ab der Mitte des 11. Jahrhunderts dichter besiedelt. Störmthal zählt zu den deutschen Ortsgründungen jener Zeit. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1306 in einem [[Zinsregister]] des [[Kloster Pegau|Klosters Pegau]], dem Störmthal damals untertan war. Seit 1350 war der Ort aber im Besitz verschiedener Adelsfamilien. Eine positive Entwicklung erfuhr Störmthal seit 1675 unter der Herrschaft von [[Statz Friedrich von Fullen]], der als kurfürstlich sächsischer Kriegsrat eine einflussreiche Position am Dresdner Hof bekleidete. Der Adlige sorgte dafür, dass der Ort 1690 eine eigenständige Kirchengemeinde wurde. Ein Jahr später ließ er die erste Schule des Dorfes eröffnen. 1693 begann von Fullen mit dem Bau des Schlosses, das er mit einem weitläufigen Park umgeben ließ. Dazu gehörten auch ein Tiergehege und sieben Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1722 wurde die alte baufällige [[Kreuzkirche (Störmthal)|Kreuzkirche]] teilweise abgerissen und im Barockstil neu aufgebaut. Auch der Innenraum mit [[Patronatsloge]] und dem [[Kanzelaltar]] erfuhr eine einheitliche barocke Ausgestaltung. An der Südseite im Altarraum befindet sich ein Ölporträt Statz Friedrichs von Fullen. Von der älteren Ausstattung ist nur ein Kruzifix erhalten, das auf den Beginn des 16. Jahrhunderts datiert wird. 1723 wurde die von [[Zacharias Hildebrandt]] gebaute Orgel durch [[Johann Sebastian Bach]] mit der für diesen Anlass geschaffenen Kantate &amp;#039;&amp;#039;[[Höchsterwünschtes Freudenfest]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Bach-Werke-Verzeichnis|BWV]] 194) eingeweiht. Sie ist eines der wenigen weitgehend im Originalzustand erhaltenen Instrumente, auf denen Bach gespielt hat. Bach selbst schrieb über diese Orgel ein Gutachten und lobte sie über alle Maßen. Deshalb ist die Störmthaler Kirche ein wichtiger Ort der Bachpflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] (1813) lag Störmthal im Kampfgebiet und erlitt große Schäden durch Artilleriebeschuss, Brände und Plünderungen. Nach Abschaffung der Grundherrschaft wählten die Störmthaler 1839 ihren ersten Gemeindevorstand. Der Ort lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Kreisamt Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte der Ort zum [[Gerichtsamt Rötha]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Leipzig im Gemeindeverzeichnis 1900 |offline=2025-07-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241126232156/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |archiv-datum=2024-11-26 |abruf=2025-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 wurde ein Turnverein und am 3. Oktober 1930 die Freiwillige Feuerwehr des Ortes gegründet. Am 21. April 1945 wurde Störmthal von US-amerikanischen Truppen eingenommen. Im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] erhielten einheimische Landarbeiter und zugezogene Flüchtlinge und Vertriebene das Land des Ritterguts. Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde [[Rödgen (Störmthal)|Rödgen]] eingegliedert. 1953 wurde die erste [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] gegründet; bis 1960 erfolgte dann die vollständige Kollektivierung der Landwirtschaft. Im Störmthaler Schloss war von 1951 bis 1978 ein Kinderheim, danach bis 1991 ein Lehrlingswohnheim untergebracht. Seit 2008 befindet sich das Schloss Störmthal in Privatbesitz von [[Manfred Kolbe]] und erfährt nun eine behutsame Sanierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre plante das Energieministerium der DDR die Abbaggerung Störmthals für die Erweiterung des [[Tagebau Espenhain|Tagebaus Espenhain]]. Deshalb wurde ein Bauverbot erlassen und der Ort verfiel zusehends. Im Zuge der politischen [[Wende (DDR)|Wende]] von 1989 wurde dann auf die [[Devastierung]] Störmthals verzichtet und der Ort belebte sich wieder. Viele Bauernhöfe und die Kirche sind seitdem restauriert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Rödgen wurde 1984 ausgesiedelt und anschließend devastiert. [[Güldengossa]] ist seit 1973 ein Ortsteil von Störmthal. 1980 wurde die Flur des devastierten Orts [[Magdeborn]] nach Störmthal eingemeindet. Zum 1. Januar 1996 wurde Störmthal nach Großpösna eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit 29. November 2019 erinnert ein [[Stolperstein]] an den im Rahmen der [[Aktion T4]] ermordeten „Heinz“ Heinrich Gottlob Geidel (siehe [[Liste der Stolpersteine in Großpösna]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Hildebrandt]] (1724–1775), Orgelbauer, Sohn von [[Zacharias Hildebrandt]], Schüler von [[Gottfried Silbermann]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottlob Krah]] (1735–1810), Kirchenlieddichter und Geistlicher&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Naumann]] (1860–1919), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Renate Sturm-Francke]] (1903–1979),  Museumsleiterin, Bodendenkmalpflegerin und Heimatforscherin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger ==&lt;br /&gt;
* [[Schallplatte]]: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Zacharias Hildebrandt|Hildebrandtorgel]] zu Störmthal, [[Werner Jacob (Musiker)|Werner Jacob]] spielt weihnachtliche Orgelmusik&amp;#039;&amp;#039;, [[Eterna (Plattenlabel)|Eterna]] 8 26 983, aufgenommen im September 1976, Aufnahme in Zusammenarbeit mit [[EMI Group|EMI Limited London]], VEB Deutsche Schallplatten, 1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kreuzkirche (Störmthal)|Kreuzkirche Störmthal]] mit bedeutender Hildebrandt-Orgel, von Johann Sebastian Bach eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|11|400|bis=404|Störmthal}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|16|117|128|Störmthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1067856420|VIAF=238803277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stormthal}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Großpösna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1306]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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