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	<title>Stöntzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:38:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St%C3%B6ntzsch&amp;diff=2142318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2025-04-06T09:11:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:StöntzschAP.JPG|mini|hochkant=1.4|Erinnerung an Stöntzsch auf rekultivierter Fläche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stöntzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Gemeinde im heutigen [[Landkreis Leipzig]] etwa zwei Kilometer westlich des Zentrums der Stadt [[Pegau]]. Sie wurde in den 1960er Jahren wegen des von Süden heranrückenden [[Tagebau Profen|Tagebaus Profen]] [[Devastierung|devastiert]] und anschließend überbaggert. Zu dieser Zeit gehörte Stöntzsch zum [[Kreis Borna]]. Die Fläche ist heute weitgehend [[Rekultivierung|rekultiviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1096 erfolgte die Erstnennung von Stöntzsch als &amp;#039;&amp;#039;Stonse&amp;#039;&amp;#039; in den Annalen des [[Kloster Pegau|Klosters Pegau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-pegau.de/texte/seite.php?id=79289 |titel=Erinnerung an Stöntzsch |werk=Website der Stadt Pegau |abruf=2019-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Stöntzsch|Stöntzsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stöntzsch war über die Jahrhunderte ein Dorf mit wechselnden [[Grundherrschaft]]en von außerhalb, also keinem Rittergut im eigenen Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; Der fruchtbare Boden der [[Weiße Elster|Elsteraue]] sicherte eine ertragreiche Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; widths=&amp;quot;190&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kirche Stöntzsch 1840.jpg|Kirche Stöntzsch um 1840&lt;br /&gt;
 Stöntzsch 1909.jpg|Stöntzsch auf einer Karte von 1909&lt;br /&gt;
 Stöntzsch Karte 1910.jpg|Grußkarte Stöntzsch 1910&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1361 besaß Stöntzsch eine [[Pfarrkirche]], zu der ab 1500 die des Nachbarorte [[Werben (Pegau)|Werben]] als [[Filialkirche]] gehörte. Aus einer kleinen [[Romanik|romanischen]] Kapelle entstand durch mehrere An- und Umbauten die spätere Dorfkirche. 1506 wurde der Chor vergrößert, über dem sich ein achteckiger Fachwerk-[[Chorturm]] erhob, welcher später durch einen steinernen mit [[barock]]er Haube ersetzt wurde. 1720 wurde das Langhaus neu errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BKD|15|123|123|Stönzsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenorgel wurde 1678 von Georg Öhme gebaut. 1731 und 1732 weilte [[Johann Sebastian Bach]] in der Kirche in Stöntzsch, um die Orgel nach einem Erweiterungsbau von Johann Chr. Schmieder zu prüfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bach-cantatas.com/Tour/Stontzsch.htm |titel=Stöntzsch |werk=Guide to Bach Tour (englisch) |abruf=2019-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf erfuhr im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Unbilden. Neben der Pest im 16. und 17. Jahrhundert waren es [[Marodeur|marodierende]] Kriegstruppen, die nach Schlachten in der Umgebung große Schäden hinterließen, so 1632 nach der [[Schlacht bei Lützen]], 1706/07 im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] und 1813 nach der [[Schlacht bei Großgörschen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12097/553/0/ |titel=Die Parochien Stöntzsch und Werben |werk=Neue Sächsische Kirchengalerie. Die Ephorie Borna, Spalte 1079 ff. |abruf=2019-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlimmste sollte aber erst im 20. Jahrhundert folgen, als das ganze Dorf dem Braunkohletagebau weichen musste. Zwischen 1962 und 1965 mussten die über 700 Einwohner den Ort verlassen, der anschließend abgebrochen und überbaggert wurde. Die Stöntzscher Orgel wurde bis 1967 in die [[Stadtkirche Hohnstein]] in der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] umgesetzt. Die Stöntscher kamen zumeist in Pegau-Nord unter. Seit 2005 feiern sie alle zwei Jahre ein Heimattreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lvz.de/Region/Borna/Ehemalige-Einwohner-von-Stoentzsch-feiern-im-September-grosses-Wiedersehen |titel=Ehemalige Einwohner von Stöntzsch feiern im September großes Wiedersehen |werk=LVZ vom 6. März 2018 |abruf=2019-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stöntzscher Flur wurde 1965 nach Pegau eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Nach 1990 wurden die nordöstlichen Teile des Tagebaus Profen-Nord rekultiviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mibrag.de/de-de/geschaeftsfelder/bergbau/tagebau-profen |titel=Tagebau Profen |werk=Website Mibrag |abruf=2019-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Stelle des ehemaligen Ortes erhebt sich ein kleiner Hügel mit einer in Bohlen gefassten Stufenpyramide als Aussichtspunkt. Eine Baggerschaufel und ein Gedenkstein in der Nähe informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teilstück des [[Elsterfloßgraben]]s, der ehemals westlich des Ortes verlief, ist mit neuem Verlauf wieder hergestellt. Der ehemals bei Stöntzsch von ihm abzweigende Kleine Floßgraben, der die Holzflößerei über Elstermühlgraben, Weiße Elster und Batschke bis nach Leipzig ermöglichte, führt seit 1996 wieder Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tylo Peter u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Stöntzsch&amp;#039;&amp;#039;. Verein für Heimatkunde zu Pegau, 2014&lt;br /&gt;
* Karl Kühnast: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Stöntzsch bei Pegau, Kreis Borna, Bezirk Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. VEB Braunkohlenwerk Profen, 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sachsens Kirchen-Galerie. Die Inspectionen: Borna und Pegau.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1841, S. 76 [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/?id=5363&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=14211&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=78 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|11|399|Stönzsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stöntzsch|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Stöntzsch|Stöntzsch}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.leiptzig.de/2014/10/stontzsch.html |titel=Stöntzsch |werk=Leipzig-Tour |abruf=2019-08-10}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.w-nienke.de/html/stontzsch.html |titel=Stöntzsch bei Pegau/Sachsen |werk=Private Website mit Geschichten und Bildern |abruf=2019-08-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.170931|EW=12.225541|type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Pegau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1067577238|VIAF=314869092}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stontzsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pegau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitteldeutsches Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1965]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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