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	<title>Stätte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:32:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St%C3%A4tte&amp;diff=534162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Herkunft des Wortes */</title>
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		<updated>2026-03-14T16:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft des Wortes&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stätte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bedeutungsgleich mit dem veralteten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Statt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stättigkeit&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet einen [[Standort|(Stand-)Ort]] bzw. eine &amp;#039;&amp;#039;Stelle&amp;#039;&amp;#039;, an der sich etwas befindet oder ein Ereignis stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Wortes ==&lt;br /&gt;
Der Begriff hat indogermanische Wurzeln und ist etwa mit dem Lateinischen &amp;#039;&amp;#039;statio&amp;#039;&amp;#039; (vgl. Station) verwandt, wobei die Verbalwurzel die Bedeutung „stehen“ hat. Zunächst dominierte im deutschen die Form „Statt“ (von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;stat&amp;#039;&amp;#039; „Ort, Stelle, Stätte“, Plural: &amp;#039;&amp;#039;stẹte&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch&amp;lt;!-- ? --&amp;gt; [[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Herausgegeben von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 740.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der sich später auch die Schreibung „[[Stadt]]“ entwickelte. Diese Form findet sich heute im Wesentlichen nur noch in Zusammensetzungen wie „Werkstatt“, „Ruhestatt“, „Schlafstatt“, u.&amp;amp;nbsp;ä. Daneben setzte sich die Form „Stätte“ (entstanden aus mittelhochdeutschen flektierten Formen von „Statt“) zunehmend durch. Ein lateinisches Synonym, etwa in der medizinischen Fachsprache, ist &amp;#039;&amp;#039;locus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Entsprechend der Bedeutung findet man den Begriff „Stätte“ bzw. „Statt“ in den verschiedensten Zusammenhängen, in denen ein bestimmter Ort bzw. Standort beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bezeichnet man:&lt;br /&gt;
* den Ort einer Bestattung als [[Grab]]stätte,&lt;br /&gt;
* einen religiös bedeutsamen Ort als [[Heilige Stätte]],&lt;br /&gt;
* einen [[Fundort]] als archäologische Stätte oder&lt;br /&gt;
* eine Örtlichkeit, an der Speisen und Getränke veräußert werden, als [[Gaststätte]] und&lt;br /&gt;
* den Ort, an dem man schläft, als Schlafstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Stätten haben dabei auch eine institutionelle bzw. rechtliche Bedeutung, wie etwa:&lt;br /&gt;
* eine [[Unterricht|Unterrichtsstätte]] oder&lt;br /&gt;
* eine [[Betriebsstätte]].&lt;br /&gt;
* Im preußischen [[Ostwestfalen]] bezeichneten Stätten (wohl kurz von: Betriebsstätten) landwirtschaftliche Kleinbetriebe die nach der [[Markenteilung]] durch den preußischen Staat ab etwa 1770 entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei darf nicht übersehen werden, dass &amp;#039;&amp;#039;Stätte&amp;#039;&amp;#039; allgemeiner für das &amp;#039;&amp;#039;gudt&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;gut&amp;#039;&amp;#039; des [[Ravensberger Urbar]]s von 1556&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Herberhold, &amp;#039;&amp;#039;Das Urbar der Grafschaft Ravensberg von 1556.&amp;#039;&amp;#039; Münster: Aschendorff 1960 und 1981 (Register). Hier Bd. 2, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; steht. So wird bei Stätten der ältesten Siedlungsschicht heute durchaus der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Vollmeyerstätte&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Halbmeierstätte&amp;#039;&amp;#039; verwendet und bei zwischen ihnen gegründeten oder von ihnen abgetrennten (kleineren) Stätten der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Erbkötterstätte&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Markkötterstätten&amp;#039;&amp;#039; wurden wegen weiter zunehmender Bevölkerung mit ihrer &amp;#039;&amp;#039;Kotstätte&amp;#039;&amp;#039; (dem &amp;#039;&amp;#039;Markengut&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Feldmark|Gemeinen Mark]] gegründet, meist auf Initiative der [[Grundherrschaft|Grundherren]] mit Zustimmung der [[Landesherr]]en und häufig zum Nachteil der [[Feldmark#Gemeine Mark|Markgenossen]] vor dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird &amp;#039;&amp;#039;Stelle&amp;#039;&amp;#039; gebraucht wie in Norddeutschland Landstelle oder Hausmannsstelle. Die Höfeordnung&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Lange et al., &amp;#039;&amp;#039;Höfeordnung für die Länder Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein: Kommentar.&amp;#039;&amp;#039; München: C.H. Beck 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; kennt nur den Begriff Hof oder Hofstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Stätte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Statte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungsgeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stätte| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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