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	<title>Srpska Demokratska Stranka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:31:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Srpska_Demokratska_Stranka&amp;diff=40540&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-43492-61: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-12-28T14:35:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die bosnische Partei, für die serbische Partei siehe [[Demokratische Partei Serbiens]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Politische Partei&lt;br /&gt;
| Staat = BIH&lt;br /&gt;
| Land = BA-SRP&lt;br /&gt;
| Name = Srpska Demokratska Stranka (SDS)&lt;br /&gt;
| Name2 = Српска демократска странка (СДС)&lt;br /&gt;
| Parteilogo = Logo of the Serb Democratic Party (Krajina, variant).svg&lt;br /&gt;
| Bild1 =&lt;br /&gt;
| Parteivorsitzender = [[Branko Blanuša]]&lt;br /&gt;
| Generalsekretär = &lt;br /&gt;
| Gründung = 12. Juli 1990&lt;br /&gt;
| Gründungsort = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz = [[Banja Luka]]&lt;br /&gt;
| Zuschüsse = &lt;br /&gt;
| Mitglieder = &lt;br /&gt;
| Mindestalter = &lt;br /&gt;
| Durchschnittsalter = &lt;br /&gt;
| Frauenanteil = &lt;br /&gt;
| Ausrichtung = [[Konservatismus]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Nationalismus]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Pro-Europäismus]]&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ehemals:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/&amp;gt;[[Ultranationalismus]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Sezession|Separatismus]]&lt;br /&gt;
| Jugendorganisation = &lt;br /&gt;
| Farben = blau&lt;br /&gt;
| Sitze1 = 2&lt;br /&gt;
| Klärung1 = [[Wahlen in Bosnien und Herzegowina 2022|2022]]&lt;br /&gt;
| Sitze2 = 1&lt;br /&gt;
| Klärung2 = [[Wahlen in Bosnien und Herzegowina 2022|2022]]&lt;br /&gt;
| Landsitze1 = 12&lt;br /&gt;
| International = &lt;br /&gt;
| Europapartei = &lt;br /&gt;
| Website = [https://www.sdsrs.com/ www.sdsrs.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Srpska Demokratska Stranka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SDS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kyrillisch Српска демократска Странка; deutsch &amp;#039;&amp;#039;Serbische Demokratische Partei&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Politische Partei|Partei]] in [[Bosnien und Herzegowina]]. Sie war während des [[Kroatienkrieg]]es und des [[Bosnienkrieg]]es die wichtigste Plattform der [[Serben]] in [[Kroatien]] und Bosnien-Herzegowina. Anfangs nach eigenen Aussagen noch um einen Konsens bemüht, entwickelte sie sich bald zu einer [[Nationalismus#Ultranationalismus|ultranationalistischen]] Kraft, die die Bewaffnung der Serben außerhalb [[Serbien]]s organisierte und schließlich auch mit eigenen [[Paramilitär|paramilitärischen Verbänden]] an den Kämpfen teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kroatien ==&lt;br /&gt;
In Kroatien wurde die SDS am 17. Februar 1990 in [[Knin]], der nachmaligen „Hauptstadt“ der [[Republik Serbische Krajina]], vom Psychiater [[Jovan Rašković]] und anderen gegründet. Sie wollten angeblich die Interessen der Serben gegen den wachsenden kroatischen [[Nationalismus]] verteidigen und sprachen sich gegen die staatliche Unabhängigkeit Kroatiens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Situation zuspitzte, wurde der gemäßigtere Rašković von [[Milan Babić]] abgelöst. Nachdem sie bisher nur kulturelle und personelle Autonomie gefordert hatte, begann die SDS, nun Ansprüche auf bestimmte Gebiete zu stellen und in diesen serbische Gemeinderäte einzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bevor Kroatien seine Unabhängigkeit erklärt hatte, sorgte [[Slobodan Milošević]] mit Hilfe der jugoslawischen Geheimpolizei ([[Jugoslawischer Sicherheitsdienst|SDB]]) dafür, dass über die Struktur der SDS die serbischen Gebiete für den Fall eines Krieges mit Waffen, Ausrüstung und der nötigen militärischen Ausbildung versorgt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bosnien und Herzegowina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bosnien und Herzegowina sah die Entwicklung der SDS ähnlich aus. Bei der Gründungsversammlung im Juli 1990 waren noch Vertreter der Muslime anwesend, [[Alija Izetbegović]] begrüßte die Entstehung einer serbischen Partei. Auch Parteichef [[Radovan Karadžić]] war anfangs eher als Politiker mit wechselnden politischen Orientierungen bekannt. Andere Vertreter der Partei waren [[Momčilo Krajišnik]], [[Nikola Koljević]] und die spätere Präsidentin der [[Republika Srpska]] [[Biljana Plavšić]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch in Bosnien und Herzegowina wurde die SDS bald zum Instrument der nationalistischen Kämpfer. Sie war die treibende Kraft bei der Etablierung eines serbischen Nationalstaats in Bosnien-Herzegowina. In einem ersten Schritt in diese Richtung wurden die serbisch besiedelten Gebiete im Herbst 1991 zu Serbischen Autonomen Regionen erklärt. Kurz darauf begann die SDS, die Übernahme der nicht mehrheitlich serbischen Siedlungen in diesen Regionen vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den von ihr kontrollierten Gebieten hinderte die SDS die Menschen daran, am Referendum über die Unabhängigkeit Bosnien-Herzegowinas teilzunehmen. Sie hatte schon zuvor unter der serbischen Bevölkerung ihr eigenes Referendum abgehalten, in dem sich die Wähler erwartungsgemäß für einen Verbleib Bosniens bei [[Jugoslawien]] ausgesprochen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Januar 1992 erklärte die SDS die Gründung einer serbischen Republik auf dem Gebiet Bosnien-Herzegowinas, die später den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Republika Srpska]]&amp;#039;&amp;#039; bekommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Beobachtern gilt die SDS in Bosnien-Herzegowina als die hauptverantwortliche Kraft für Krieg, Mord und Vertreibung. Der „Architekt“ des Dayton-Abkommens, Richard Holbrooke, forderte mehrfach ein Verbot der SDS, was unter anderem die bosniakische ethno-nationalistische Partei SDA ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg blieb die SDS die stärkste Partei in der Republika Srpska. Doch bei den Kommunalwahlen 2004 gewann sie weniger Stimmen als der Bund Unabhängiger Sozialdemokraten ([[Savez nezavisnih socijaldemokrata]] (SNSD)), geführt vom ehemaligen Ministerpräsidenten der Entität, [[Milorad Dodik]].&lt;br /&gt;
Zahlreiche Politiker der SDS wurden durch den Hohen Repräsentanten abgesetzt, da sie seiner Ansicht nach gegen das Friedensabkommen verstoßen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren bemühte sich die SDS, sich von ihrer Vergangenheit zu distanzieren. Ihr damaliger Vorsitzender, [[Dragan Čavić]] (auch Präsident der Republika Srpska), bezeichnete 2004 das [[Massaker von Srebrenica]] als dunkle Seite in der Geschichte der Serben. Nichts und niemand könnte diese Gewalttaten rechtfertigen. 2005 forderte er die Serben auf, sie sollten genauso wie die Bosniaken Bosnien und Herzegowina als ihren Staat betrachten. Dagegen forderte die SDS nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des [[Kosovo]] im Februar 2008 ein Referendum über die Abspaltung der Republika Srpska vom Gesamtstaat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sdsrs.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=432&amp;amp;Itemid=26 Pressemitteilung der SDS vom 20. Februar 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDS wurde von den folgenden Personen geführt:&lt;br /&gt;
* [[Radovan Karadžić]] (von 1990 bis 1996), vom [[Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien|ICTY]] unter anderem wegen [[Kriegsverbrechen]], [[Völkermord]] zu lebenslanger Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
* [[Biljana Plavšić]] (von 1990 bis 1997), vom [[Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien|ICTY]] wegen Kriegsverbrechen zu 12 Jahren Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
* [[Momčilo Krajišnik]] u. a. wegen [[Völkermord]], unter Anklage des [[Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien|ICTY]]&lt;br /&gt;
* [[Nikola Koljević]]&lt;br /&gt;
* [[Dragan Kalinić]] (2000–2004)&lt;br /&gt;
* [[Dragan Čavić]] (2004–2006)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bosić]] (2006–2016)&lt;br /&gt;
* [[Vukota Govedarica]] (2016–2019)&lt;br /&gt;
* [[Mirko Šarović]] (2019–2022)&lt;br /&gt;
* [[Milan Miličević]] (2022–2025)&lt;br /&gt;
* [[Branko Blanuša]] (seit 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tim Judah: &amp;#039;&amp;#039;The Serbs. Hystory, Myth and the Destruction of Yugoslavia&amp;#039;&amp;#039;. Yale Nota Bene, New Haven/London 2000, ISBN 0-300-08507-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sdsrs.com Website der SDS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4762995-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Srpska Demokratska Stranka| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalistische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Bosnien und Herzegowina)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-43492-61</name></author>
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