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	<title>Spyros Samaras - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:24:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spyros_Samaras&amp;diff=662056&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Opern */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-09-07T16:37:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Opern: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Spyros Samaras.jpg|mini|hochkant|Spyros Samaras im Alter von etwa 16 Jahren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spyros Samaras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich Spyridon-Filiskos Samaras, {{elS|Σπυρίδων Φιλίσκος Σαμάρας}}, in Italien und Deutschland auch &amp;#039;&amp;#039;Spiro Samara&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;[[29. November]] [[1861]] auf [[Korfu]]; †&amp;amp;nbsp;[[7. April]] [[1917]] in [[Athen]]) war ein [[Grieche|griechischer]] [[Komponist]] und Schöpfer der [[Olympische Hymne|Olympischen Hymne]]. Als Komponist der jüngeren [[Ionische Schule (Musik)|Ionischen Schule]] war er unter seinen griechischen Zeitgenossen der international bekannteste und der erste mit einer bedeutenden Karriere im Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Samaras wuchs als Sohn des griechischen Sub-Konsuls Scarlatos Samaras und der Fanny geb. Courtenay (wahrscheinlich englischer Herkunft) auf. Neuerliche Erkenntnisse lassen vermuten, er sei der illegitime Sohn des Komponisten [[Spyridon Xyndas]]&amp;lt;ref&amp;gt;Leotsakos, s. Lit.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod von Scarlatos Samaras, der gegen die musikalischen Ambitionen des Sohnes war, wurde Xyndas sein erster Musiklehrer, der ihn auch darin unterstützte, sich am neu gegründeten Athener Konservatorium einzuschreiben. Er studierte dort u.&amp;amp;nbsp;a. bei Frederikos Voloninis senior (Violine), Angelo Mascheroni und hauptsächlich Enrico Stancapiano (Theorie, Orchestration). Die meisten Werke aus dieser Zeit sind verschollen, dazu gehören eine &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; zu Petrellas Oper &amp;#039;&amp;#039;La Contessa d&amp;#039;Amalfi&amp;#039;&amp;#039;, eine &amp;#039;&amp;#039;Serenade&amp;#039;&amp;#039;, der griechischen Königin Olga gewidmet, &amp;#039;&amp;#039;Melancholische Gedanken zum Tod Käptain Vourvakhis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jugend&amp;#039;&amp;#039; (Walzer), alles Klavierwerke. Außerdem steuerte er einige Lieder zu dem [[Komidyllio]] &amp;#039;&amp;#039;Torpille&amp;#039;&amp;#039; (Τορπίλλαι, „Torpedos“, 1879) von [[Iosif Kesari]] bei. Aus weiteren Quellen erfährt man von Plänen zu einer ersten Oper, einer Symphonie und einer Violinsonate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1882 bis 1885 studierte er bei [[Léo Delibes]] am Pariser [[Conservatoire de Paris|Conservatoire]], später auch bei [[Jules Massenet]]. Während er als Zweiter Geiger eines Orchesters spielte, das in Opernhäusern spielte, bewegte er sich in Pariser Salons, wo er von einigen aristokratischen Mitgliedern der Gesellschaft protegiert wurde und Freundschaft mit anderen [[Auslandsgriechen]] wie dem Dichter [[Demetrius Vikelas]] und dem Bariton Periklis Avarandinos pflegte. Sein Pariser Schaffen lässt sich nur aus einigen erhaltenen gedruckten Werken nachvollziehen, darunter &amp;#039;&amp;#039;Scènes Orientales&amp;#039;&amp;#039; für Klavier zu vier Händen (1883), &amp;#039;&amp;#039;Chitarrata&amp;#039;&amp;#039; für Mandolinen, Gitarren, Flöten, Oboen, Violoncelli und Kontrabässe (1885) sowie einige weitere Klavierkompositionen und Lieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl einige schriftliche Zeugnisse seiner Lehrer und Zeitgenossen zu Samaras’ außerordentlichem musikalischen Talent erhalten sind, begab sich dieser 1885 nach [[Mailand]]. Die Veröffentlichung der &amp;#039;&amp;#039;Scènes Orientales&amp;#039;&amp;#039; und einiger Romanzen für Klavier bei [[Ricordi]] könnte zu diesem Entschluss beigetragen haben, dennoch war es Ricordis Konkurrent [[Edoardo Sonzogno]], der ihn für die nächsten Jahrzehnte an sein Verlagshaus [[Società Editrice Sonzogno|Sonzogno]] in Mailand band, wo auch die meisten seiner Werke erschienen. Als Opernkomponist erarbeitete sich Samaras in Italien hohes Ansehen, wie die Spielpläne der Zeit und die Korrespondenz mit Zeitgenossen wie [[Giacomo Puccini|Puccini]], [[Pietro Mascagni|Mascagni]] oder [[Umberto Giordano|Giordano]] belegen. Die Werke wurden nicht nur in ganz Italien, sondern auch in Frankreich und Deutschland sehr erfolgreich aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kontakt mit Griechenland hielt Samaras in dieser Zeit aufrecht, seine Werke wurden in Athen und anderen Städten auf Griechisch nachgespielt. Fotografien dokumentieren außerdem seinen engen Kontakt zum griechischen Königshaus. 1896 ließ sich Samaras wieder in Athen nieder, brachte seine letzten vollendeten Opern aber weiter in Italien und Deutschland (&amp;#039;&amp;#039;La biondinetta&amp;#039;&amp;#039;, Gotha 1906) heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise [[Georg I. (Griechenland)|Georg I.]] versuchte, ihn für eine Stelle am [[Athener Konservatorium]] &amp;#039;&amp;#039;(Odeion)&amp;#039;&amp;#039; zu vermitteln, was aber offensichtlich am großen Einfluss des dortigen, an der deutschen Romantik orientierten Direktors [[Georgios Nazos]] scheiterte. Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] schnitt Samaras von den westeuropäischen Musikzentren ab, aber auch in Griechenland konnte er angesichts der Gegnerschaft Nazos’ und dem Aufstieg [[Manolis Kalomiris]]’ keine nennenswerte Achtung mehr erlangen, er lebte von der Komposition dreiaktiger, oft national orientierter Operetten, von denen noch drei am städtischen Athener Theater herauskamen. Als Spyros Samaras am 25. März 1917 in Athen starb, war von einer letzten Oper &amp;#039;&amp;#039;La Tigra&amp;#039;&amp;#039; auf ein Libretto von [[Renato Simoni]] nur der erste Akt vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Als Vertreter der italienischen Spätromantik wurde Samaras vor allem mit den Komponisten des musikalischen [[Verismo]] in Zusammenhang gebracht, aus musikwissenschaftlicher Sicht ist jedoch &amp;#039;&amp;#039;La martire&amp;#039;&amp;#039; (1894) die einzige seiner 15 Opern, deren Sujet tatsächlich eine naturalistische Schilderung impliziert. Dennoch scheint sein Stil wesentlichen Einfluss auf die Veristen, vor allem aber auf den jungen Puccini gehabt zu haben, dessen Karriere in den 1890er Jahren gerade erst begann und der Samaras nachgewiesenermaßen persönlich gut kannte und auch die Librettisten [[Ferdinando Fontana]] und [[Luigi Illica]] mit ihm teilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samaras galt als einfallsreicher Melodiker: Die berühmte Arie &amp;#039;&amp;#039;Ridi, Pagliaccio&amp;#039;&amp;#039; aus [[Ruggero Leoncavallo|Leoncavallos]] &amp;#039;&amp;#039;[[Pagliacci]]&amp;#039;&amp;#039; (1892) soll eine Kopie einer Arie aus Samaras’ verschollener Oper &amp;#039;&amp;#039;Lionella&amp;#039;&amp;#039; von 1891 gewesen sein, die Samaras jenem für seinen Einakter „schenkte“. Als Spätromantiker arbeitete er mit symphonischen Großformen und benutzte wie Puccini in freier Form [[Leitmotiv|Leit-]] und Erinnerungsmotive, wie sie [[Richard Wagner]] für die Bühne entwickelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samaras’ heute bekanntestes Werk ist die [[Olympische Hymne]], die er für die [[Olympische Sommerspiele 1896|ersten Olympischen Spiele der Neuzeit]] auf einen Text von [[Kostis Palamas]] in Athen komponierte. Diese Hymne ist seit 1958 die offizielle Hymne der Olympischen Spiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil seines Werks ging 1943 bei Bombenangriffen der Alliierten auf das Verlagsgebäude Sonzogno in Mailand sowie auf den Verlag Kahnt in Leipzig verloren. Samaras Witwe, die Pianistin Anna Antonopoulos, verschiffte die bei ihr verbliebenen Noten in den 1960er Jahren nach Mailand zu Sonzogno. Erst zögernd wurden zum Ende des 20. Jahrhunderts in französischen und griechischen Bibliotheken wieder Werke von ihm entdeckt. Einige seiner Lieder wurden in Griechenland sehr populär und sind auf Schallplatten namhafter griechischer Sänger posthum veröffentlicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Flora mirabilis.jpg|mini|hochkant|Titelblatt zu &amp;#039;&amp;#039;Flora mirabilis&amp;#039;&amp;#039;, Mailand 1887]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opern ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flora mirabilis&amp;#039;&amp;#039;, Libretto Ferdinando Fontana, 1886 [[Teatro alla Scala]], Mailand&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medge&amp;#039;&amp;#039;, Libretto Ferdinando Fontana, 1888 Teatro Constanzi, Rom&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Martire&amp;#039;&amp;#039;, Libretto Luigi Illica, 1894 [[Teatro Lirico (Mailand)|Teatro Lirico Internazionale]], Mailand&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La furia domata&amp;#039;&amp;#039;, Libretto E. A. Butti und G. Macchi nach Shakespeare’s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Widerspenstigen Zähmung|The Taming of the Shrew]]&amp;#039;&amp;#039;, 1895 Teatro Lirico Internazionale, Mailand&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Storia d’amore o La biondinetta&amp;#039;&amp;#039;, Libretto [[Paul Milliet (Schriftsteller)|Paul Milliet]], 1903 Teatro Lirico Internazionale, Mailand&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mademoiselle de Belle-Isle&amp;#039;&amp;#039; Libretto Paul Milliet, 1905 Teatro Politeama, Genua&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rhea&amp;#039;&amp;#039;, Libretto Paul Milliet, 1908 Teatro Verdi, Florenz&lt;br /&gt;
** N.B. &amp;#039;&amp;#039;La Martire&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;La biondinetta&amp;#039;&amp;#039;, und &amp;#039;&amp;#039;Rhea&amp;#039;&amp;#039; wurden auf CD aufgezeichnet (Label: Lyra)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operetten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polemos en Polemo&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Πόλεμος ἐν πολέμῳ}}, „Krieg im Krieg“, Libretto Georgios Tsokopoulos und Iannis Delikaterinis, Athen 1914)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pringipissa tis Sasonos&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Πριγκίπισσα τῆς Σασῶνος}}, „Prinzessin von [[Sazan]]“, Libretto Nikolaos Laskaris und Polyvios Dimitrakopoulos, Athen 1915)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kritikopoula&amp;#039;&amp;#039; (Κρητικοπούλα, „Das kretische Mädchen“, Libretto Laskaris und Dimitrakopoulos, Athen 1916)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klaviermusik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scènes Orientales, Quatre Suites caractéristiques&amp;#039;&amp;#039; für Klavier zu vier Händen, 1882 Paris&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bohémienne&amp;#039;&amp;#039;, 1888&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Giorgos Leotsakos]]: &amp;#039;&amp;#039;Spyridon-Filiskos Samaras&amp;#039;&amp;#039;, Booklet-Text zu &amp;#039;&amp;#039;La martire&amp;#039;&amp;#039;, Athen 1993, Lyra CD Nr. ML 0156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mynetcologne.de/~nc-ruethjo/Oper/Samara/samara.htm Porträt] auf einer privaten Seite (dt.)&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Samaras, Spyridon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124252990|LCCN=n/97/110297|VIAF=69197815}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Samaras, Spyros}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympische Sommerspiele 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Korfu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Samaras, Spyros&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Samaras, Spyridon-Filiskos&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Korfu]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Athen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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