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	<title>Spyridon Lambros - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:04:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nuuk: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2025-03-31T12:50:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Spyridon Lampros 1896.jpg|mini|Spyridon Lambros um 1896]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lampros-Signature.jpg|mini|Unterschrift]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spyridon (Pavlou) Lambros&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spiridon Lampros&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Σπυρίδων Λάμπρος}}, * [[8. April]] [[1851]] in [[Korfu]]; † [[23. Juli]] [[1919]] in [[Skopelos]]), war ein [[Griechenland|griechischer]] [[Historiker]], [[Sportfunktionär]], [[Politiker]] und [[Ministerpräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Spyridon Lampros war der jüngste der vier Söhne des Numismatikers [[Paulos Lambros]] (1820–1897) und der Georgia Lambrou, geborene Frankopoulou, der Tochter des Goldschmieds Dionysos Frankopoulos. Nachdem er die ersten Lebensjahre auf Korfu verbracht hatte, zog er mit seiner Familie 1860 in die Hauptstadt Griechenlands [[Athen]]. Er erhielt zunächst von 1860 bis 1863 Privatunterricht und besuchte danach bis 1867 das 2. Gymnasium von Athen, wo ihn insbesondere der Historiker [[Aristides Kyprianos]] (1830–1869) prägte. Dem Andenken dieses Lehrers widmete Lambros später seine Doktorarbeit. Bereits in jungen Jahren zeigte Lambros starke literarische Interessen. Zusammen mit seinem Bruder Michail (1841–1902) verfasste er 1861 sein erstes Drama. Beide beteiligten sich 1865 an der Gründung des literarischen und philanthropischen Vereins [[Parnassos (Verein)|Parnassos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1867 bis 1871 studierte Lambros [[Philologie]] an der [[Nationale und Kapodistrias-Universität Athen|Nationalen Universität Athen]]. Während dieser Zeit veröffentlichte Lambros 1870 einen Bericht über die Ausgrabungen des [[Panathinaiko-Stadion|Panathenäen-Stadions]]. Von 1872 bis August 1873 vertiefte Lambros seine Studien an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]], wo er Vorlesungen und Übungen von [[Ernst Curtius]], [[Johann Gustav Droysen]], [[Moriz Haupt]], [[Heinrich Kiepert]], [[Adolf Kirchhoff]] und [[Theodor Mommsen]] besuchte. Während dieser Zeit reichte er an der [[Universität Leipzig]] seine Dissertation (in griechischer Sprache) über die kultische Verehrung [[Oikistes|mythischer Gründer]] der [[Griechische Kolonisation|griechischen Kolonien]] ein, mit der er 1873 zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historiker ==&lt;br /&gt;
Des Weiteren absolvierte Lambros ein Studium der [[Geschichte]] an den Universitäten in [[London]], [[Paris]] und [[Wien]]. 1890 wurde er zum Professor für Geschichte und Klassische Literatur an die [[Universität Athen]] berufen. Zwischen 1893 und 1894 sowie 1912 bis 1913 war er jeweils [[Provost (Universität)|Provost]] (Dekan) der Universität. Seit 1907 war er korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Historiker begründete er nach 1903 eine neue historische Zeitschrift namens &amp;#039;&amp;#039;Neos Hellinomnimon (Νέος Ελληνομνήμων)&amp;#039;&amp;#039;, die die [[wissenschaft]]lichen und [[Philosophie|philosophischen]] Entwicklungen der griechischsprachigen Welt während der [[Byzantinisches Reich|byzantinischen]] und [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Ära Griechenlands untersuchte. Damit hatte er auch einen beträchtlichen Anteil an der Erforschung der [[Mittelgriechische Sprache|Mittelgriechischen Sprache]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lib.uoi.gr/collection/pdfs/Euretirion%20(tom_1-21)/full_eyrethrion.pdf |wayback=20151023110242 |text=Inhaltsverzeichnis und Gesamtregister   }} der Bände 1–21, Athen 1930, enthält auch Biographie von Lampros&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportfunktionär ==&lt;br /&gt;
Lambros war darüber hinaus als Sportfunktionär tätig. 1897 wurde er wenige Monate nach den ersten [[Olympische Spiele|Olympischen Spielen]] Präsident des 1891 gegründeten Sportvereins [[Panellinios Athen]]. Aus dieser Funktion heraus setzte er sich für die Gründung der Griechischen Vereinigung der Amateurathleten (SEAGS) ein, deren erster Präsident er von 1897 bis 1906 war. Im gleichen Jahr wurde die Einführung der Panhellenischen Spiele beschlossen, die 1901 erstmals organisiert wurden. Als Generalsekretär des 1901 gegründeten Olympischen Komitees war er auch aktiv an der Organisation der [[Olympische Zwischenspiele 1906|Olympischen Zwischenspiele 1906 in Athen]] beteiligt. Vom Amt des Generalsekretärs des Olympischen Komitees trat er 1917 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politiker ==&lt;br /&gt;
Als sich Griechenland 1916 aufgrund der Frage zum Eintritt des Landes in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in zwei Regierungslager mit dem Ministerpräsidenten [[Eleftherios Venizelos]] in [[Thessaloniki]] sowie [[Konstantin I. (Griechenland)|König Konstantin I.]] in [[Athen]] spaltete, nahm Lambros, der zuvor als [[Liberalismus|Liberaler]] ein Verbündeter von Venizelos war, am 10. Oktober 1916 den Auftrag des Königs zur Bildung einer Regierung an. Diese Regierung, die allerdings nur Südgriechenland kontrollierte, musste aufgrund von Unruhen in Athen am 5. Februar 1917 jedoch zurücktreten. Insbesondere führte aber die Anerkennung der Regierung Venizelos durch die [[Alliierte]]n des Ersten Weltkrieges zum Scheitern seiner Regierung. Nachdem König Konstantin I. ins Exil gegangen war, zog sich Lambros völlig aus dem politischen Leben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Lambros’ Tochter [[Lina Tsaldari]] wurde Politikerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Puchner]]: s.&amp;amp;nbsp;v. &amp;#039;&amp;#039;Lampros, Spiridon P.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mathias Bernath]], Felix von Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;L–P.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1979, ISBN 3-486-48991-7, S. 5–6, [http://books.google.de/books?id=I_sb13u8AyoC&amp;amp;pg=PA6&amp;amp;lpg=PA6&amp;amp;dq=Neos+Ellinomnimon&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=WmMGd8cfmY&amp;amp;sig=zNB_9NqxGWrEQcQp9pZfAtfCDIA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=7NQ8UeLZCquP4gT5lICYDA&amp;amp;ved=0CEgQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Neos%20Ellinomnimon&amp;amp;f=false online].&lt;br /&gt;
* Judith Ramharter: &amp;#039;&amp;#039;Der Briefwechsel zwischen Karl Krumbacher (1856–1909) und Spyridon Lampros (1851–1919)&amp;#039;&amp;#039;. Masterarbeit, Universität Wien 2020 ([http://othes.univie.ac.at/64712/1/70202.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Spyridon Lampros}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
;Veröffentlichungen&lt;br /&gt;
* {{RegestaImp|Lambros, Spyros P.|Art=Autor}} (deutschsprachige Aufsätze in der [[Byzantinische Zeitschrift|BZ]])&lt;br /&gt;
* Darüber hinaus wurden posthum mehrere Werke zum [http://opac.sub.uni-goettingen.de/DB=1/SET=112/TTL=9/MAT=/NOMAT=T/REL?PPN=136597076&amp;amp;RELTYPE=TT Neos Hellenomniom] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Biographische Quellen und Hintergrundinformationen&lt;br /&gt;
* [http://www.fhw.gr/olympics/modern/en/greek/g404.html Biographie]&lt;br /&gt;
* John Thomas Hero, Angela Constantinides Hero: [http://www.doaks.org/resources/publications/doaks-online-publications/byzantine-studies/typikapdf/typ038.pdf &amp;#039;&amp;#039;Byzantine Monastic Foundation Documents&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 211&amp;amp;nbsp;kB) zum Typikon des Pantokratorklosters, dessen Original von Lampros entdeckt wurde.&lt;br /&gt;
* Evi Koukouraki: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20070807154308/http://web.uni-marburg.de/geographie/HPGeo.old/personal/Brueckner/EX_Griechenland_2003/landeskunde/koukouraki/referat.htm Von den griechischen Befreiungskriegen bis in die Gegenwart: Geschichte des jungen Griechenlands.]&amp;#039;&amp;#039; 2003&lt;br /&gt;
* [http://www.fhw.gr/chronos/13/en/domestic_policy/facts/index.html Domestic Policy 1897–1922]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Liste der Regierungschefs von Griechenland|Premierminister von Griechenland]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1916–1917|VORGÄNGER=[[Nikolaos Kalogeropoulos]]|NACHFOLGER=[[Alexandros Zaimis]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Byzantinistik und Neogräzistik in Athen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116669276|LCCN=n82084163|VIAF=36908473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lambros, Spyridon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Korfu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lambros, Spyridon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lampros, Spiridon&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. April 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Korfu]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juli 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Skopelos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nuuk</name></author>
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