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	<title>Sputnik (Zeitschrift) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:11:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sputnik_(Zeitschrift)&amp;diff=21069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otberg: Änderungen von KleinkFFM (Diskussion) auf die letzte Version von Hardenacke zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-17T09:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/KleinkFFM&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/KleinkFFM&quot;&gt;KleinkFFM&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:KleinkFFM&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:KleinkFFM (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Hardenacke&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Hardenacke (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hardenacke&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = Sputnik&lt;br /&gt;
|bild               = [[Datei:Sputnik Magazine Logo.svg|250px|Logo]]&lt;br /&gt;
|beschreibung       = [[Nachrichtenmagazin]]&lt;br /&gt;
|fachgebiet         = &lt;br /&gt;
|sprache            = [[Russische Sprache|Russisch]], [[Englische Sprache|Englisch]], [[Französische Sprache|Französisch]], [[Spanische Sprache|Spanisch]], [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Tschechische Sprache|Tschechisch]], [[Ungarische Sprache|Ungarisch]].&lt;br /&gt;
|verlag             = [[RIA Novosti|APN]]&lt;br /&gt;
|land               = [[Sowjetunion]], [[Russland]]&lt;br /&gt;
|hauptsitz          = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1967&lt;br /&gt;
|einstellung_tag    = &lt;br /&gt;
|einstellung_jahr   = 1997&amp;lt;ref&amp;gt;[https://searchworks.stanford.edu/view/2872040 Sputnik Digest] - Stanford University Libraries (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|gründer            = &lt;br /&gt;
|erscheint          = &lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = &lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = &lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = 500.000&lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = &lt;br /&gt;
|herausgeber        = Boris Krotkov&lt;br /&gt;
|weblink            = &lt;br /&gt;
|archiv             = &lt;br /&gt;
|issn-print         = 0131-8721&lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sputnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (russisch: Begleiter) wurde 1967 gegründet und von der sowjetischen [[Nachrichten- und Presseagentur|Nachrichtenagentur]] [[RIA Novosti|Nowosti]] in mehreren Sprachen herausgegeben. Zielgruppe war das sozialistische und westliche Ausland. Sie diente bis etwa 1991 als publizistischer Botschafter der [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstverständnis und Funktion für das Ausland ==&lt;br /&gt;
Sputnik verstand sich als [[Digest]] der sowjetischen Presse und führte dies auch als Untertitel. Entsprechend erschienen Artikel aus allen Bereichen von Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft, meist durchgehend mit farbigen Illustrationen und Fotos sowie von redaktionellen Beiträgen kommentiert. Die kulturelle Vielfalt der verschiedenen [[Unionsrepublik|Nationalitäten]] und der regionalen geografischen und klimatischen Verhältnisse des Landes wurde dokumentiert. Auch ein Russisch-Kursus war Bestandteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift war im Kleinformat auf Hochglanzpapier gedruckt und broschiert. Sie wurde zum Teil in Finnland gedruckt. Da die Zielgruppe auch im Westen lag, bemühte sich die Redaktion, auf ein Übermaß [[Sozialistische Rhetorik|sozialistischer Rhetorik]] zu verzichten und, in begrenztem Umfang, auch leicht systemkritische Aspekte einzubringen. Die deutschsprachige Ausgabe wurde sowohl in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] als auch in der [[Deutschland|Bundesrepublik]] vertrieben. Besonders beliebt waren auch die [[Radio Jerewan|Radio-Jerewan-Witze]], die häufig Schwächen des [[Sozialismus]] aufs Korn nahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Glasnost]]- und [[Perestroika]]-Politik des [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|KPdSU]]-Generalsekretärs [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschow]] nahm die kritische Berichterstattung auch in der Zeitschrift Sputnik zu. Die DDR-Bürger erfuhren dadurch über die politischen Umwälzungen in der Sowjetunion und lasen über Verbrechen [[Josef Stalin|Stalin]]s, der mit Hitler verglichen wurde. Bislang verfemte Künstler wurden in Sputnik-Artikeln rehabilitiert, sodass die Zeitschrift in der DDR immer begehrter wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktion in der DDR 1988 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-08-09 N’Ostalgiemuseum Leipzig 08.jpg|mini|Sputnik Zeitschriften]]&lt;br /&gt;
Die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Führung irritierten besonders einige Artikel über [[Josef Stalin|Stalin]], der in ihrer Sicht immer ein strikter Gegner der NS-Diktatur war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Als die DDR den Stalinismus rettete&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. November 2013, S. 25 (Sputnik-Verbot November 1988)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als &amp;#039;&amp;#039;Sputnik&amp;#039;&amp;#039; im Herbst 1988 über den [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt]] vom 24. August 1939 berichtete, geriet diese offizielle Sicht ins Wanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher unterband die DDR-Regierung am 18. November 1988 die Auslieferung der Zeitschrift durch den [[Postzeitungsvertrieb (DDR)]], was praktisch auf ein Verbot hinauslief. Die SED-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; brachte dazu am 19. November unter der Überschrift „Mitteilung der Pressestelle des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen“ folgende Meldung: „Berlin ([[Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst|ADN]]). Wie die Pressestelle des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen mitteilt, ist die Zeitschrift ‚Sputnik‘ von der Postzeitungsliste gestrichen worden. Sie bringt keinen Beitrag, der der Festigung der deutsch-sowjetischen Freundschaft dient, stattdessen verzerrende Beiträge zur Geschichte.“ Eine weitergehende Begründung gab es nicht. Es wurde noch darauf verwiesen, dass der Sputnik &amp;#039;&amp;#039;kein Organ der sowjetischen Regierung&amp;#039;&amp;#039; sei und deshalb auch nicht die Sowjetunion angemessen repräsentieren könne.&lt;br /&gt;
Die Ausgabe 10/1988 hatte erstmals unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Stalin und der Krieg&amp;#039;&amp;#039; über den von der SED geleugneten deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt berichtet. Die wachsende Opposition in der DDR bezeichnete die Reaktion der SED als Verbot.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.jugendopposition.de/themen/145326/sputnik-verbot |titel=Sputnik-Verbot |werk=Jugendopposition.de |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] und [[Robert-Havemann-Gesellschaft]] |datum=2009-05 |abruf=2017-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Reaktion heizte die SED-Führung den Unmut in der DDR und sogar in der Partei weiter an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jacqueline Boysen |url=http://amor.rz.hu-berlin.de/~h33750jw/Publikationen/interviews/003sputnik.htm |titel=Die sowjetischen &amp;quot;Sputnik&amp;quot;-Hefte werden in der DDR nicht mehr vertrieben |datum=2003-11-19 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080615134046/http://amor.rz.hu-berlin.de/~h33750jw/Publikationen/interviews/003sputnik.htm |archiv-datum=2008-06-15 |abruf=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort „Sputnik“ –&amp;amp;nbsp;auf Flugzetteln oder als Inschrift&amp;amp;nbsp;– wurde zum Synonym für die Unterdrückung der [[Meinungsfreiheit|Meinungs-]] und [[Pressefreiheit]] durch die SED und ihre Darstellung zur Rolle Stalins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oppositionellen [[Umwelt-Bibliothek|Umweltblätter]] berichteten im Dezember 1988 von Protesten gegen die SED-Reaktionen, die auch fünf aktuelle sowjetische Filme betraf, und druckten die wichtigsten Beiträge der Monatszeitschrift nach. Ein Beitrag diskutierte die Frage „Hätte es ohne Stalin Hitler gegeben?“&amp;lt;ref&amp;gt;Umwelt-Bibliothek: &amp;#039;&amp;#039;Umweltblätter&amp;#039;&amp;#039;, 12/88, Berlin (DDR), S. 5–7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schwerpunkt lag auf Beiträgen zu Stalin, seiner Diktatur, seinen Gefolgsleuten und den Folgen. Auch an seinem prominenten Nachfolger [[Leonid Iljitsch Breschnew|Leonid Breschnew]] wurde Kritik geübt. Beim Lesen der Artikel wurde deutlich, warum das SED-Politbüro dies seinen Bürgern vorenthalten wollte. Die Parallelen zur eigenen Machtpraxis waren unübersehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1989 erschien ein Sonderheft &amp;#039;&amp;#039;Das Beste aus SPUTNIK Oktober 1988 – Oktober 1989&amp;#039;&amp;#039;, das „in erster Linie für diejenigen Leser (…) bestimmt (ist), denen es nicht möglich war, in diesem Zeitraum unsere Zeitschrift zu lesen“ (Vorspann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde der Titel der Zeitschrift von dem russischen Medienunternehmen [[Rossija Sewodnja]] für [[Sputnik (Nachrichtenportal)|das gleichnamige Nachrichtenportal]] zur Verbreitung russischer Propaganda reaktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gunter Holzweißig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die schärfste Waffe der Partei. Eine Mediengeschichte der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2002, S. 147–156 (Das „Sputnik“-Verbot – Der Anfang vom Ende), ISBN 3-412-14301-4.&lt;br /&gt;
* Gunter Holzweißig: &amp;#039;&amp;#039;Massenmedien in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Wilke (Medienwissenschaftler)|Jürgen Wilke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mediengeschichte der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe Band 361). [[Bundeszentrale für politische Bildung]], Bonn, 1999, S. 573–601 (Zum Sputnik-Verbot: S. 592–594).&lt;br /&gt;
* [[Marlies Menge]]: [https://www.zeit.de/1988/49/wachsender-zorn-ueber-die-zensur &amp;#039;&amp;#039;Wachsender Zorn über die Zensur.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 49/1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Jürgen Balitzki]] und Marcus Heumann&lt;br /&gt;
   |url=http://www.deutschlandfunk.de/das-feature-vom-8-9-2009-ein-sputnik-ist-heute-abgesturzt.media.467f9338ceee7d63c044529bdf8b5f2a.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=„Ein Sputnik ist heute abgestürzt.“ Vorwendezeit bei Jugendradio DT 64. Ein Feature&lt;br /&gt;
   |hrsg=RBB/DLF&lt;br /&gt;
   |datum=2009-09-08&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 101 kB&lt;br /&gt;
   |abruf=2017-01-28}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jugendopposition.de/themen/145326/sputnik-verbot Sputnik-Verbot] auf jugendopposition.de mit Fotos, Dokumenten und Audiobeiträgen&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/themenbeitraege/das-sputnik-verbot/ BStU-Seite: Das Sputnik-Verbot vom 18. November 1988 und die Reaktionen von SED und MfS, zahlreiche Originaldokumente]&lt;br /&gt;
* [http://www.60xdeutschland.de/sputnik-eine-zeitung-wird-verboten/ Sputnik. Eine Zeitung wird verboten] Jahresschau-Video, 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtenmagazin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russische Diaspora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischsprachige Zeitschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otberg</name></author>
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