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	<title>Spurenelement - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T16:05:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spurenelement&amp;diff=27378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kredenzia: obiges möglicherweise schlägt unteres wahrscheinlich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spurenelement&amp;diff=27378&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-12T15:07:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;obiges möglicherweise schlägt unteres wahrscheinlich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spurenelement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikroelement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wird allgemein ein [[chemisches Element]] genannt, das nur in geringer [[Massenkonzentration|Konzentration]] oder Spuren vorkommt; bei äußerst geringer Konzentration wird auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ultra-Spurenelement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente|Häufigkeiten chemischer Elemente]] unterscheiden sich erheblich, betrachtet man ihr Vorkommen [[Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente#Häufigkeiten im Sonnensystem|im Sonnensystem]], [[Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente#Häufigkeiten auf der Erde|im Planeten Erde]], in Gesteinen der [[Erdkruste#Zusammensetzung|Erdkruste]], im [[Meerwasser|Wasser]] von Ozeanen oder beispielsweise [[Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente#Zusammensetzung des menschlichen Körpers (70 kg)|im menschlichen Körper]]. Innerhalb der jeweiligen Häufigkeitsverteilung werden die häufigen Elemente als [[Mengenelemente]] von den seltenen Spurenelementen geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in der [[Geochemie#Untersuchungsgegenstand|Geochemie]] Stoffanteile und [[Begleitelement]]e von Gesteinen und Mineralen in Konzentrationen unter 0,1 % bzw. 1000 [[Parts per million|ppm]] als &amp;#039;&amp;#039;Spurenelemente&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden, bevorzugt die [[analytische Chemie]] meist einen Schwellenwert von 100 ppm bzw. 100&amp;amp;nbsp;µg/g (= 100&amp;amp;nbsp;mg/kg) oder 0,01 %. Davon zu unterscheiden ist der enger gefasste biologische Begriff:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;essentielle Spurenelemente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in der [[Biologie]] chemische Elemente bezeichnet, die für ein Lebewesen –&amp;amp;nbsp;umgangssprachlich meist auf den Menschen bezogen&amp;amp;nbsp;– ([[Essentieller Stoff|essentiell]]) nötig sind und in Massenanteilen von weniger als 50&amp;amp;nbsp;mg/kg im Organismus vorkommen. Bei Konzentrationen von weniger als 1&amp;amp;nbsp;µg/kg wird gelegentlich auch von Ultraspurenelementen gesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kasper&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Kasper: &amp;#039;&amp;#039;Ernährungsmedizin und Diätetik.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. München 2009, ISBN 978-3-437-42012-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mikroelemente gehören zu den [[Mikronährstoff (Medizin)|Mikronährstoffen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für den Menschen essentielle Spurenelemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zu geringe Menge oder gar das Fehlen essentieller Spurenelemente ruft in Lebewesen [[Mangelerkrankung]]en hervor. Durch solche Mangelerscheinungen – etwa einer [[Anämie]] bei Eisenmangel oder einer [[Struma|Schilddrüsenvergrößerung]] bzw. [[Hypothyreose|-unterfunktion]] bei [[Iodmangel]] – wird die Unentbehrlichkeit (Essentialität) eines Elementes offensichtlich. Andererseits können auch Spurenelemente – wie jeder Stoff ab einer gewissen [[Dosis]] – in zu hohen Mengen nachteilige Folgen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spurenelemente werden üblicherweise beim Essen und Trinken mit der Nahrung aufgenommen, die sie in Spuren enthält. Bei verminderter Aufnahme, vermehrter Ausscheidung oder erhöhtem Bedarf kann es zu einer Unterversorgung des Körpers mit Spurenelementen kommen. Mögliche Gründe dafür sind&lt;br /&gt;
* Ernährungsgewohnheiten – z.&amp;amp;nbsp;B. geringe Auswahl, einseitige Bevorzugung, besondere Zubereitungsformen bzw. abtrennende Aufbereitungsprozesse von Lebensmitteln&lt;br /&gt;
* Regionale Gegebenheiten – beispielsweise sehr geringes Vorkommen in Ackerboden oder Trinkwasser&lt;br /&gt;
* erhöhter Verlust, etwa durch Durchfallerkrankungen oder starkes Schwitzen&lt;br /&gt;
* veränderte Bedingungen für Aufnahme, Ausscheidung und Bedarf bei unterschiedlichen [[Stoffwechselerkrankung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medizinisch wird [[Eisen]] (Fe) wegen seiner Wirkungsweise den Spurenelementen zugeordnet, im Menschen ist es durchschnittlich mit etwa 60&amp;amp;nbsp;mg/kg enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fluor]] (F) zählt dagegen nicht zu den essentiellen Spurenelementen, allerdings hat [[Fluoride|Fluorid]] (F&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;) einen [[Zahnkaries|Karies]] [[Prophylaxe (Zahnmedizin)|vorbeugenden]] Effekt. Als angemessene Fluoridzufuhr für Erwachsene empfiehlt das [[Bundesinstitut für Risikobewertung]] (Jahr 2006) auch bei schwangeren und stillenden Müttern eine durchschnittliche Gesamtmenge von 3,1&amp;amp;nbsp;mg pro Tag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFR2006&amp;quot;&amp;gt;Bundesinstitut für Risikobewertung: [https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengen_fuer_bor_und_fluorid_in_natuerlichen_mineralwaessern_sollten_sich_an_trinkwasserregelungen_orientieren.pdf &amp;#039;&amp;#039;Höchstmengen für Bor und Fluorid in natürlichen Mineralwässern sollten sich an Trinkwasserregelungen orientieren&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 0,1&amp;amp;nbsp;MB) Stellungnahme Nr. 024/2006 des BfR vom 7. Februar 2006, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein ähnlicher Wert von 0,05&amp;amp;nbsp;mg/kg Körpergewicht für die tägliche Zufuhr wird von dem die EU-Kommission wissenschaftlich beratenden Ausschuss für Nahrungsmittelsicherheit empfohlen (Jahr 2013).&amp;lt;ref name=&amp;quot;EFSA&amp;quot;&amp;gt;Stellungnahme des die EU-Kommission wissenschaftlich beratenden Ausschusses für Nahrungsmittelsicherheit, EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition, and Allergies (NDA): &amp;#039;&amp;#039;Scientific Opinion on Dietary Reference Values for Fluoride.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;EFSA Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Nr. 8, August 2013; [[doi:10.2903/j.efsa.2013.3332]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die tägliche Höchstmengenempfehlung ([[Tolerable Upper Intake Level]], UL) beträgt 7&amp;amp;nbsp;mg für Erwachsene&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFR2006&amp;quot; /&amp;gt; bzw. 0,1&amp;amp;nbsp;mg/kg Körpergewicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EFSA&amp;quot; /&amp;gt; Eine zu hohe Fluoridzufuhr kann zu einer [[Fluorose]] der Zähne (&amp;#039;&amp;#039;dentale Fluorose&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fluoride-history.de/mottledTeeth.htm Dental Fluorosis]&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Skeletts (&amp;#039;&amp;#039;ossäre Fluorose&amp;#039;&amp;#039;) führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Reihe von Spurenelementen sehr geringer Konzentration ist bis heute ungeklärt, ob sie nur als akzidenteller („zufälliger“) Bestandteil im Menschen vorkommen oder ob ihnen irgendeine physiologische Funktion zukommt. Diese werden als Ultra-Spurenelemente bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflistung von Spurenelementen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Menschen essentielle Spurenelemente sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kasper&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmc6993532&amp;quot;&amp;gt;Aliasgharpour Mehri: &amp;#039;&amp;#039;Trace Elements in Human Nutrition (II) – An Update.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Preventive Medicine.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Nr. 2, Januar 2020, [[doi:10.4103/ijpvm.IJPVM_48_19]]. PMID 32042399, {{PMC|6993532}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Klevay: &amp;#039;&amp;#039;Coronary heart disease: the zinc/copper hypothesis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Am J Clin Nutr.&amp;#039;&amp;#039; 28(7), Jul 1975, S. 764–774. PMID 1146731&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cobalt]] (Co), als Komponente von [[Vitamin B12|Vitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
* [[Eisen]] (Fe)&lt;br /&gt;
* [[Iod]] (I), Aufnahme als [[Iodide|Iodid]] (I&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [[Kupfer]] (Cu)&lt;br /&gt;
* [[Mangan]] (Mn)&lt;br /&gt;
* [[Molybdän]] (Mo)&lt;br /&gt;
* [[Selen]] (Se)&lt;br /&gt;
* [[Zink]] (Zn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Menschen möglicherweise essentielle Spurenelemente sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Arsen]] (As)&lt;br /&gt;
* [[Bor]] (B)&lt;br /&gt;
* [[Chrom]] (Cr)&lt;br /&gt;
* [[Nickel]] (Ni)&lt;br /&gt;
* [[Rubidium]] (Rb)&lt;br /&gt;
* [[Silicium]] (Si)&lt;br /&gt;
* [[Vanadium]] (V)&lt;br /&gt;
* [[Zinn]] (Sn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Element&lt;br /&gt;
! Gute Quelle&lt;br /&gt;
! Bedeutung für den Körper&lt;br /&gt;
! Empfohlene Zufuhr pro Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Fleisch, Vollkornprodukte, Pflanzenöle, Bier (In Westeuropa ist [[Stahl]] (Verarbeitung, Kochgeschirr) die wichtigste Quelle)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.food.gov.uk/multimedia/pdfs/reviewofchrome.pdf |text=Review |wayback=20110926231648}} (PDF; 103&amp;amp;nbsp;kB) Food Standards Agency (FSA)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ungeklärt/umstritten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vincent&amp;quot;&amp;gt;John B. Vincent: &amp;#039;&amp;#039;Chromium: Biological Relevance.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Inorganic Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley, New York 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stearns&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=DM Stearns |Titel=Is chromium a trace essential metal? |Sammelwerk=Biofactors |Band=11 |Nummer=3 |Datum=2000 |Seiten=149–162 |DOI=10.1002/biof.5520110301 |PMID=10875302}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Glucosestoffwechsel&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Binder: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der chemischen Elemente&amp;#039;&amp;#039;. Hirzel Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-7776-0736-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Fink: &amp;#039;&amp;#039;Ernährung und Diätetik&amp;#039;&amp;#039;. WVG, Stuttgart 2002, ISBN 3-8047-1933-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 20–100 µg (Schätzwert), 30–140 µg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Eisenbrand, Peter Schreier, Alfred Hagen Meyer: &amp;#039;&amp;#039;RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2006. Ausgabe 2: Georg Thieme Verlag, 2014, ISBN 978-3-13-179282-2, S. 1098.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cobalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Tierische Produkte aller Art&lt;br /&gt;
| Bestandteil von [[Cobalamin]] (Vitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;), nur als solcher essentiell&lt;br /&gt;
| 0,2 µg, keine Empfehlung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Schweineleber, [[Sauerkraut]] u.&amp;amp;nbsp;a. Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln wird allgemein schlechter resorbiert, durch gleichzeitige Aufnahme von reduzierenden Nahrungsbestandteilen, insbesondere [[Ascorbinsäure|Ascorbinsäure (Vitamin C)]], kann die Resorptionsrate bei pflanzlichem Eisen aber deutlich erhöht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claus Leitzmann]], Andreas Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Vegetarische Ernährung&amp;#039;&amp;#039;. UTB 1868, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1996, ISBN 3-8252-1868-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;), ausführlich im Artikel [[Eisenmangel]].&lt;br /&gt;
| Bestandteil vieler Enzyme und z.&amp;amp;nbsp;B. des [[Hämoglobin]]s&lt;br /&gt;
| 10–15 mg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Meeresfische, Krustentiere, essbare Algen&lt;br /&gt;
| Bestandteil der [[Schilddrüsenhormone]]&lt;br /&gt;
| 200 µg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kupfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Vollgetreide, Nüsse, Kakao, einige grüne Gemüse, Innereien von Wiederkäuern, Fische und Schalentiere&lt;br /&gt;
| Bestandteil zahlreicher Redoxenzyme, Bestandteil lebenswichtiger Enzyme und Proteine; essentiell für das Wachstum von Säuglingen, die Knochenstärke, die Reifung von roten und weißen Blutzellen, den Eisentransport, den Cholesterin- und Glukosestoffwechsel, die Herzmuskelkontraktion und die Entwicklung des Gehirns.&lt;br /&gt;
| 1–1,5 mg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mangan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Schwarztee, Nüsse, Vollgetreide und grünes Blattgemüse&lt;br /&gt;
| Aktivator und Bestandteil zahlreicher Enzyme → antioxidativer Metabolismus, Knorpel- und Knochensynthese, [[Gluconeogenese]]&lt;br /&gt;
| 1 mg, 2–5 mg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Molybdän&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Allgegenwärtig (ubiquitär)&lt;br /&gt;
| Bestandteil des universellen [[Molybdän-Cofaktor]]s&lt;br /&gt;
| 50–100 µg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nickel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Bestandteil der [[Urease]], der [[Methyl-Coenzym-M-Reduktase]], manchen [[Hydrogenase]]n, der Kohlenmonoxid-Dehydrogenase&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 25–30 µg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Tierische Proteine aus selengefütterten Nutztieren (Mitteleuropa) → Eier, Fleisch&lt;br /&gt;
| Bestandteil von 30–50 Selenoproteinen wie der [[Glutathionperoxidase]]&lt;br /&gt;
| 1,5 µg/kg, 30–70 µg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silicium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Hirse, Bier&lt;br /&gt;
| essentieller Bestandteil der [[Mucopolysaccharide]] in Epithelien und Bindegewebe&amp;lt;ref&amp;gt;K. Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;New essential trace elements (Sn, V, F, Si): Progress report and outlook.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Trace Element Metabolism in Animals-2.&amp;#039;&amp;#039; University Park Press, Baltimore MD 1974, S.&amp;amp;nbsp;366.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;F. H. Nielsen, H. H. Sandstead: [http://www.ajcn.org/cgi/reprint/27/5/515 &amp;#039;&amp;#039;Are nickel, vanadium, silicon, fluorine, and tin essential for man? A review.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Am J Clin Nutr.&amp;#039;&amp;#039; 27, 1974, S.&amp;amp;nbsp;515–520. PMID 4596029&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa 1,4 g im menschlichen Körper.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Boeck: &amp;#039;&amp;#039;Kurzlehrbuch Chemie&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe 2. Georg Thieme Verlag, 2008, ISBN 978-3-13-151772-2, S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 30 mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vanadium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Hülsenfrüchte, Nüsse, Meeresfrüchte&lt;br /&gt;
| verschiedene Wirkungen im Körper, etwa Stimulierung der [[Glykolyse]] in der [[Leber]], Hemmung der [[Gluconeogenese]] – Essenzialität ungeklärt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;10 µg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Tierische Lebensmittel, vor allem Käse, Innereien, Muskelfleisch, einige Fischsorten und besonders Schalentiere&lt;br /&gt;
| Zinkabhängige Enzyme sind an nahezu allen Lebensvorgängen, z.&amp;amp;nbsp;B. Synthese von [[Kollagen]], [[Thymulin]], [[Testosteron]] oder Abbau von Alkohol durch [[Alkoholdehydrogenase]], beteiligt&lt;br /&gt;
| 12–15 mg, 7–10 mg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp LC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Position im [[Periodensystem]] der chemischen Elemente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;font-size:large&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#006000; color:white;&amp;quot;| H ||colspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &amp;amp;nbsp; || He&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Li || Be ||colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;||style=&amp;quot;background:#EEFF00&amp;quot;| B ||style=&amp;quot;background:#006000; color:white;&amp;quot;| C ||style=&amp;quot;background:#006000; color:white;&amp;quot;| N ||style=&amp;quot;background:#006000; color:white;&amp;quot;| O || F || Ne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#00B000&amp;quot;| Na ||style=&amp;quot;background:#00B000 &amp;quot;| Mg ||colspan=&amp;quot;11&amp;quot;| &amp;amp;nbsp; || Al ||style=&amp;quot;background:#EEFF00&amp;quot;| Si ||style=&amp;quot;background:#00B000 &amp;quot;| P ||style=&amp;quot;background:#00B000 &amp;quot;| S ||style=&amp;quot;background:#00B000&amp;quot;| Cl || Ar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#00B000&amp;quot;| K ||style=&amp;quot;background:#00B000&amp;quot;| Ca || Sc || &amp;amp;nbsp; || Ti ||style=&amp;quot;background:#EEFF00&amp;quot;| V ||style=&amp;quot;background:#90FF00&amp;quot;| Cr ||style=&amp;quot;background:#90FF00&amp;quot;| Mn ||style=&amp;quot;background:#90FF00&amp;quot;| Fe ||style=&amp;quot;background:#90FF00&amp;quot;| Co ||style=&amp;quot;background:#EEFF00&amp;quot;| Ni ||style=&amp;quot;background:#90FF00&amp;quot;| Cu ||style=&amp;quot;background:#90FF00&amp;quot;| Zn || Ga || Ge ||style=&amp;quot;background:#EEFF00&amp;quot;| As ||style=&amp;quot;background:#90FF00&amp;quot;| Se || Br || Kr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEFF00&amp;quot;| Rb || Sr || Y || &amp;amp;nbsp; || Zr || Nb ||style=&amp;quot;background:#90FF00&amp;quot;| Mo || Tc || Ru || Rh || Pd || Ag || Cd || In ||style=&amp;quot;background:#EEFF00&amp;quot;| Sn || Sb || Te ||style=&amp;quot;background:#90FF00&amp;quot;| I || Xe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Cs || Ba || La || * || Hf || Ta || W || Re || Os || Ir || Pt || Au || Hg || Tl || Pb || Bi || Po || At || Rn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fr || Ra || Ac || ** || Rf || Db || Sg || Bh || Hs || Mt || Ds || Rg || Cn || Nh || Fl || Mc || Lv || Ts || Og&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;19&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;amp;nbsp; || * || Ce || Pr || Nd || Pm || Sm || Eu || Gd || Tb || Dy || Ho || Er || Tm || Yb || Lu ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;amp;nbsp; || ** || Th || Pa || U || Np || Pu || Am || Cm || Bk || Cf || Es || Fm || Md || No || Lr ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#006000; color:#ffffff; padding:0 8px;&amp;quot; |Die vier organischen Grundelemente&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#00b000; color:#000000; padding:0 8px;&amp;quot; |Mengenelemente&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#90ff00; color:#000000; padding:0 8px;&amp;quot; |essentielle Spurenelemente&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#ddff00; color:#000000; padding:0 8px;&amp;quot; |möglicherweise essentielle Spurenelemente&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ultra-Spurenelemente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Biochemie]] ist ein Ultra-Spurenelement definiert als ein chemisches Element, das normalerweise weniger als ein Mikrogramm pro Gramm (&amp;lt; 1 µg/g; unter 1 ppm bzw. 0,0001 Gewichtsprozent) eines bestimmten Organismus ausmacht und dennoch eine bedeutende Rolle in dessen [[Stoffwechsel]] spielt. Ultra-Spurenelemente beim Menschen sind neben [[Cobalt]] auch [[Nickel]] und [[Silicium]] sowie möglicherweise [[Vanadium]], [[Chrom]], [[Bor]], [[Brom]], [[Lithium]], [[Arsen]] und [[Zinn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kasper&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. Mann &amp;amp; A. S. Truswell (editors). Essentials of Human Nutrition (3rd edition, 2007). Oxford: Oxford University Press&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kazuhiro Yamada |Hrsg=Astrid Sigel, Helmut Sigel, Roland Sigel |Titel=Interrelations between Essential Metal Ions and Human Diseases |Reihe=Metal Ions in Life Sciences |BandReihe=13 |Verlag=Springer |Datum=2013 |Kapitel=Chapter 9. Cobalt: Its Role in Health and Disease |Seiten=295–320 |DOI=10.1007/978-94-007-7500-8_9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Forrest H. Nielsen: &amp;#039;&amp;#039;Ultratrace Elements in Nutrition.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annual Review of Nutrition.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 4, S. 21–41 (Volume publication date July 1984)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womöglich sind einige Ultra-Spurenelemente in der Ernährung wichtiger als derzeit anerkannt. Zum Beispiel gibt es Hinweise aus Studien am Menschen, dass [[Bor]] eine vorteilhafte Wirkung auf den [[Calcium- und Phosphathaushalt|Calciumstoffwechsel]], die [[Gehirn]]funktion, den [[Energiestoffwechsel]] und möglicherweise auf [[Immunsystem|Immunprozesse]] hat. Für [[Chrom]] wird eine bedeutsame Funktion bei der Potenzierung der [[Insulin]]wirkung im Metabolismus von [[Glucose]] und [[Lipide]]n bzw. eine vorteilhafte Wirkung bei [[Diabetes mellitus]] diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. H. Nielsen |Titel=Nutritional requirements for boron, silicon, vanadium, nickel, and arsenic: current knowledge and speculation |Sammelwerk=FASEB journal: official publication of the Federation of American Societies for Experimental Biology |Band=5 |Nummer=12 |Datum=1991-09 |ISSN=0892-6638 |Seiten=2661–2667 |PMID=1916090}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bisher für keines dieser Elemente eine spezifische biochemische Funktion identifiziert wurde, ist ihre ernährungsphysiologischen Bedeutung noch nicht geklärt. Der vermutete Bedarf an Ultra-Spurenelementen hat jedoch das Interesse der [[Nahrungsergänzungsmittel]]industrie geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Neben den oben genannten Aspekten sind Spurenelemente im Sinne von „chemischen Fingerabdrücken“ u.&amp;amp;nbsp;a. auch bei archäologischen, archäometrischen, anthropologischen oder kriminaltechnischen Untersuchungen von Bedeutung. Durch deren Bestimmung können Rückschlüsse auf Herkunft, Lebensweise, Zeitraum oder Verunreinigung von Artefakten und Beweisstücken gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archlsa.de/fileadmin/landesmuseum/alle/pdf/pdf_presseinformationen/2020_11_13_himmelsscheibe_datierung_bronzezeit_presseinformation.pdf |titel=Spurenelemente bei der Himmelsscheibe |format=PDF |abruf=2021-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Geochemie]] spielen Spurenelement-Informationen bei der Diskussion der Entstehungsgeschichte von Gesteinen und Mineralen eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ivor E. Dreosti: &amp;#039;&amp;#039;Trace Elements, Micronutrients, and Free Radicals.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Humana Press, Totowa NJ 1991, ISBN 0-89603-188-8.&lt;br /&gt;
* Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, [[Lubert Stryer]]: &amp;#039;&amp;#039;Biochemie.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-8274-1800-5.&lt;br /&gt;
* Donald Voet, Judith G. Voet: &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. John Wiley &amp;amp; Sons, New York 2004, ISBN 0-471-19350-X.&lt;br /&gt;
* [[Bruce Alberts]], Alexander Johnson, Peter Walter, Julian Lewis, Martin Raff, Keith Roberts: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Biology of the Cell.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Taylor &amp;amp; Francis, 2007, ISBN 978-0-8153-4106-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4056595-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nährstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kredenzia</name></author>
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