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	<title>Sprockhövel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:50:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprockh%C3%B6vel&amp;diff=41930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Murphy80: /* Medizinische Versorgung */</title>
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		<updated>2025-11-29T10:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Medizinische Versorgung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Sprockhoevel COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/22/07.52/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/14/57.05/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sprockhövel in EN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Arnsberg&lt;br /&gt;
|Kreis             = Ennepe-Ruhr-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 219&lt;br /&gt;
|PLZ               = 45549&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02339, 02324, 0202&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 05954028&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SPO&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 [[Stadtteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 4&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-sprockhoevel.de/ www.stadt-sprockhoevel.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = [[Sabine Noll]]&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprockhövel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im südlichen [[Ruhrgebiet]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]] und gehört zum [[Ennepe-Ruhr-Kreis]]. Die Stadt gilt als eine [[Wiege]] des [[Ruhrbergbau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Sprockhövel liegt im [[Niederbergisch-Märkisches Hügelland|Niederbergisch-Märkischen Hügelland]] am südlichen Rand des [[Ruhrgebiet]]s. Der Ort grenzt an die Städte [[Hattingen]], [[Witten]], [[Wetter (Ruhr)]], [[Gevelsberg]], [[Schwelm]] (alle Ennepe-Ruhr-Kreis) und [[Wuppertal]]. Das gesamte Stadtgebiet, mit Ausnahme von [[Haßlinghausen]], gehört zur naturräumlichen Einheit des [[Märkisches Schichtrippenland|märkischen Schichtrippenlandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprockhövel Ortsteile.png|mini|Ortsteile von Sprockhövel]][[Datei:Sprockhoevel01.jpg|mini|hochkant|Die [[Evangelische Kirche Niedersprockhövel|evangelische Kirche in Niedersprockhövel]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprockhövel hat sechs Stadtteile. Diese waren vor den kommunalen Neugliederungen von 1960 bzw. [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|von 1970]] eigenständige amtsangehörige [[Stadt- und Gemeindetypen (Deutschland)|Landgemeinden]] bzw. Teil von solchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=236}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;  (Einwohner am 31. Dezember 2018):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gennebreck]] (1.893)&lt;br /&gt;
* [[Haßlinghausen]] (8.845)&lt;br /&gt;
* [[Hiddinghausen]] (1.776)&lt;br /&gt;
* [[Niedersprockhövel]] (9.484)&lt;br /&gt;
* [[Niederstüter]] (1.699)&lt;br /&gt;
* [[Obersprockhövel]] (1.535)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Davidis Sprockhoevel01.jpg|mini|links|[[Haus Heine]] im Ortskern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprockhövel, das um das Jahr 1000 mit der Bezeichnung „Spurkinhuvelo“ erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist dem westfälisch-märkischen Raum zugeordnet. Der Name leitet sich wohl von dem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;spurca&amp;#039;&amp;#039;, was so viel bedeutet wie Wacholder und dem altdeutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;huvele&amp;#039;&amp;#039; ab, was Hügel bedeutet. Sprockhövel heißt somit etwa Wacholderhügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wacholder]]hügel fanden sich auch im alten Stadtwappen der Gemeinde wieder, das drei Wacholdersträucher auf drei Hügeln über einem Stollenmundloch zeigte. Erst mit der Kommunalreform 1970 entstand das aktuelle Stadtwappen durch Vereinigung des alten Sprockhöveler Wappens mit dem des ehemaligen Amtes Haßlinghausen. Aus dem Sprockhöveler Wappen wurden das Stollenmundloch und die drei Hügel übernommen; vom Amt Haßlinghausen stammt der [[Hasel (Botanik)|Haselzweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersprockhövel Stadtfest 2013.JPG|mini|19. Stadtfest in Niedersprockhövel. 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprockhoevel Population.gif|mini|Entwicklung der Einwohnerzahl von 1975 bis 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte bildete das Sprockhöveler Gebiet die Grenze zum [[Herzogtum Berg]], dem [[Bergisches Land|Bergischen Land]], dessen kulturelle Einflüsse noch  sowohl in der historischen Bausubstanz als auch in der Mundart deutlich erkennbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum industriellen Kohleabbau war der Sprockhöveler Raum vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Daneben gab es typisch landwirtschaftlich-handwerkliche Betriebe wie Schmieden und Schlossereien. Aus diesen Betrieben und dem dort vorhandenen [[Know-how]] entwickelten sich mit Beginn der [[Industrialisierung]] zahlreiche Zulieferbetriebe für den Bergbau (z. B. die Firmen Hausherr, Kraft, Düsterloh, Turmag und Hauhinco). Mit dem Niedergang des [[Ruhrbergbau|Ruhrkohlenbergbaus]] in den 1970er Jahren verschwanden langsam auch diese Betriebe aus dem Stadtbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Kohleabbau war die gewerbliche Tuchweberei vor allem in ländlichen Gebieten der Stadt, im sogenannten Hügelland von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Neben einigen industriellen Fertigungsstätten gab es zahlreiche Hausbandwirkereien, die in Heimarbeit Bänder für die Textilindustrie in den nahegelegenen Städten [[Wuppertal]] und [[Velbert]] produzierten. Das [[Bandwebereimuseum Elfringhausen]] im benachbarten [[Hattingen]] erinnert an diesen Industriezweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [[Liste der Bodendenkmale in Sprockhövel]] und [[Liste der Baudenkmäler in Sprockhövel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sprockhövel entstand am 1. September 1960 durch den Zusammenschluss der  Gemeinden Nieder- und Obersprockhövel des [[Amt Blankenstein (Ennepe-Ruhr-Kreis)|Amts Blankenstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=284}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1970 erhielt sie die Stadtrechte und durch die Eingemeindung der Gemeinden Gennebreck, Haßlinghausen und Hiddinghausen des [[Amt Haßlinghausen|Amts Haßlinghausen]] und Teilen der Gemeinde [[Bredenscheid-Stüter]] des [[Amt Hattingen|Amts Hattingen]] ihr heutiges Gesicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Bünermann | Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen | Verlag=Deutscher Gemeindeverlag | Ort=Köln | Datum=1970 | Seiten=113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem befindet sich der Verwaltungssitz mit dem Rathaus im Ortsteil Haßlinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Die Tabelle zeigt die Sitzverteilung im Rat der Stadt Sprockhövel nach den Kommunalwahlen seit 2009:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei/Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
![[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2020|2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.stadt-hagen.de/prod/KW2020/05954028/html5/Ratswahl_NRW_205_Gemeinde_Stadt_Sprockhoevel.html |titel=Ratswahl - RVR-Wahl / Kommunalwahlen 2020 in Sprockhövel - Gesamtergebnis |abruf=2020-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
![[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;sprockhoevel.de: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sprockhoevel.de/index.php?id=5]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
![[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2009|2009]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.stadt-hagen.de/prod/KW2020/05954028/html5/Ratswahl_NRW_205_Gemeinde_Stadt_Sprockhoevel.html |titel=Ratswahl - RVR-Wahl / Kommunalwahlen 2020 in Sprockhövel - Gesamtergebnis |abruf=2020-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freie Demokratische Partei|FDP]]:&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WfS-FW&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|−&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MiS&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|−&lt;br /&gt;
|−&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke|LINKE]]&lt;br /&gt;
|−&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Piratenpartei|PIRATEN]]&lt;br /&gt;
|−&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|−&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;WfS-FW: Wähler für Sprockhövel-Freie Wähler &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;MiS: Miteinander in Sprockhövel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Sprockhövel}}&lt;br /&gt;
Die amtierende Bürgermeisterin von Sprockhövel ist [[Sabine Noll]]. Sie wurde am 13. September 2020 mit 57,91 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.stadt-hagen.de/prod/KW2020/05954028/html5/Buergermeisterwahl_NRW_227_Gemeinde_Stadt_Sprockhoevel.html |titel=Bürgermeisterwahl - RVR-Wahl / Kommunalwahlen 2020 in Sprockhövel - Gesamtergebnis |abruf=2020-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine vollständige Liste früherer Bürgermeister befindet sich im Artikel der [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Sprockhövel|Persönlichkeiten der Stadt Sprockhövel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Siegel, Flagge und Banner ===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; clear: left; margin: 0 1em 1em 0; border-style: solid; border-width: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#cfcfcf&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Banner, Wappen und Hissflagge&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Banner Sprockhoevel.svg|63px]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Datei:DEU Sprockhoevel COA.svg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Flagge Sprockhoevel.svg|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Stadt Sprockhövel wurde durch Urkunde des [[Regierungsbezirk Arnsberg|Regierungspräsidenten Arnsberg]] vom 21. Februar 1973 das Recht zur Führung des nachfolgend beschriebenen Wappens verliehen worden (§&amp;amp;nbsp;2 der Hauptsatzung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sprockhoevel.de/fileadmin/user_upload/pdf/Ortsrecht/AEnderungen_2013/Hauptsatzung_2013_-_Lesefassung.pdf Hauptsatzung der Stadt Sprockhövel (Fassung vom 17. Mai 2013)] (PDF; 257&amp;amp;nbsp;kB), zuletzt abgerufen am 22. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Das Wappen zeigt in Gold (Gelb) unter einem zweiblättrigen grünen Haselzweig mit drei roten Früchten einen blauen Dreiberg mit schwarzem, gold (gelb) eingefassten und mit silbernem (weißem) Hammer und Schlägel in Form eines Andreaskreuzes belegten Stollenmundloch.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen der Stadt Sprockhövel ist eine Kombination aus dem Wappen der ehemaligen Gemeinde Sprockhövel und dem des ehemaligen Amtes Haßlinghausen, woraus die Stadt Sprockhövel 1970 gebildet wurde. Der Haselzweig stammt aus dem Wappen des ehemaligen Amtes Haßlinghausen und entstand aufgrund der (irrtümlichen) Herleitung des Namens Haßlinghausen von Hasel. Der untere Teil entstammt dem älteren Wappen der Gemeinde Sprockhövel bzw. Niedersprockhövel. Der Dreiberg symbolisiert den Namen Sprockhövel aus dem altniederdeutschen Huvel, Hövel für Hügel. Das stilisierte Stollenmundloch enthält die Werkzeuge des alten Bergbaus, Schlägel und Eisen, und weist auf die Bergbauvergangenheit Sprockhövels hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die oben genannte Urkunde wurde der Stadt auch das Recht zur Führung des nachfolgend beschriebenen Siegels verliehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Siegel zeigt das Stadtwappen im Schild und in den oberen zwei Dritteln des Siegelrunds die Umschrift „Stadt Sprockhövel“.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Urkunde vom 7. Juli 1980 verlieh der Regierungspräsident Arnsberg der Stadt Sprockhövel zudem das Recht zur Führung einer Stadtflagge und eines Stadtbanners:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flaggenbeschreibung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Von Gelb zu Blau zu Gelb im Verhältnis 1: 3: 1 längsgestreift, in der Mitte der blauen Bahn der Wappenschild der Stadt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bannerbeschreibung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Gelb zu Blau zu Gelb im Verhältnis 1: 3: 1 längsgestreift, in der Mitte der oberen Hälfte der blauen Bahn der Wappenschild der Stadt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
DEU Niedersprockhoevel COA.svg|Wappen der ehem. Gemeinde [[Niedersprockhövel]]&lt;br /&gt;
DEU Amt Hasslinghausen COA.svg|Wappen des ehem. [[Amt Haßlinghausen|Amtes Haßlinghausen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* 1981 Städtepartnerschaft mit der Stadt [[South Kirkby and Moorthorpe]] ([[Yorkshire]], England)&lt;br /&gt;
* 1987 Freundschaftsvertrag mit der Stadt [[Zaozhuang]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner) in der Provinz Shandong, China&lt;br /&gt;
* 1988 Freundschaftsvertrag mit der Stadt [[Ciudad Darío]] in Nicaragua&lt;br /&gt;
* 1995 Freundschaftsvertrag mit der Stadt [[Lutterbach]] im Elsass, Frankreich&lt;br /&gt;
* 2000 Städtepartnerschaft mit der Stadt [[Oelsnitz/Erzgeb.|Oelsnitz]] im Erzgebirge, Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprockhövel - Zeche Alte Haase - Malakowturm 04 ies.jpg|mini|hochkant|[[Malakowturm]] der ehemaligen [[Zeche Alte Haase]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprockhövel gilt als Wiege des Ruhrkohlenbergbaus. Hier [[Streichen (Geologie)|streichen]] die ältesten [[Flöz]]e der [[Steinkohle]] an der Erdoberfläche aus und konnten so mit einfachsten Mitteln abgebaut werden. Die Steinkohle wurde in der [[Herzkämper Mulde]] im Tagebau gewonnen und war anfangs ein Nebenerwerb der Bauern und Kötter in der Region südlich der Ruhr. Im Jahre 1737 wurde am 18. Juli die &amp;#039;&amp;#039;Renovierte Bergordnung&amp;#039;&amp;#039; für die [[Grafschaft Mark]] erlassen und Anfang 1738 das Märkische Bergamt in [[Bochum]] gegründet. Die behördliche Regelung stieß auf Widerstand der örtlichen [[Gewerke (Bergbau)|Gewerke]], die ihre Gewohnheitsrechte gefährdet sahen. Die behördlich genehmigten [[Stollen (Bergbau)|Stollenzechen]] wiesen meist eine sehr geringe Mitarbeiterzahl auf – so beschäftigte die Zeche &amp;#039;&amp;#039;Glückauf&amp;#039;&amp;#039; in Gennebreck 17 [[Bergmann|Kumpel]] und gehörte damit neben &amp;#039;&amp;#039;Zeche Frosch&amp;#039;&amp;#039; mit teilweise knapp 20 Mann zu den größten Zechen der Grafschaft Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 wurde mit dem [[Kohleneisenstein]] eine weitere Ressource entdeckt und belebte den stagnierenden Zechenbetrieb. Ab 1865 unterliegt der Bergbau der freien Konkurrenz und gegen 1890 wurde mit dem [[Tiefbau]] begonnen. Damit nahm die Bedeutung des Sprockhöveler Bergbaues ab, da Flöze nördlich der Ruhr mächtiger waren und bessere Abbaumöglichkeiten boten. Nach dem Zweiten Weltkrieg erblühte im Zuge der Energieknappheit wieder kurzzeitig der Kohleabbau in Sprockhövel; Mitte der 1950er Jahre begann jedoch das endgültige &amp;#039;&amp;#039;große Zechensterben&amp;#039;&amp;#039; in der Region. Die letzte große Zeche in Sprockhövel war &amp;#039;&amp;#039;[[Zeche Alte Haase]]&amp;#039;&amp;#039;, sie schloss im Jahre 1968 ihre Tore und beendete damit eine lange Bergbautradition in dieser Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehreren bergbauhistorischen Wanderwegen können sich heute Interessierte auf die &amp;#039;&amp;#039;[[Spur der Kohle]]&amp;#039;&amp;#039; begeben. Die Lehrpfade führen zu historischen Stellen und repräsentativen Ausstellungsstücken des Sprockhöveler Bergbaues (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Herzkämper-Mulde-Weg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der massive Kapazitätsabbau im deutschen Steinkohlebergbau hatte vor allem in den 1970/80er-Jahren Auswirkungen auf die in Sprockhövel ansässigen Bergwerksmaschinenhersteller Hausherr &amp;amp; Söhne, G. Düsterloh GmbH, Hauhinco GmbH und Turmag GmbH. Den Umsatzeinbruch auf dem Inlandsmarkt versuchten die Geschäftsführungen auf Exportmärkten wie in den ehemaligen GUS-Staaten Bulgarien, Polen, Rumänien, Sowjetunion und Tschechoslowakei sowie China im asiatischen Raum auszugleichen. Trotz einem hohen qualitativen und technologischen Standard blieben die Bergbauzulieferer-Betriebe in einem schrumpfenden Markt gefangen. Nur im geringen Umfang wurde eine Produktdiversifikation vorangetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Erklärung „Unsere Zukunft: Arbeitsplätze für die Region“ wandten sich die Betriebsratsvorsitzenden mit Unterstützung der IG Metall Hattingen an die Öffentlichkeit und forderten ihre Arbeitgeber auf, initiativ zu werden und gemeinsam Wege aus der Krise zu suchen. Mit „Betrieblichen Beschäftigungsplänen“ sollte die Grundlage für die „schrittweise Loslösung vom Bergbau“ durch Produktdiversifizierung geschaffen werden. Personelle Maßnahmen sollten durch „Qualifizieren statt entlassen“ sozial verträglich bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Strukturwandel in Sprockhövel zu flankieren, schlugen die gewerkschaftlichen Interessenvertreter mit Hilfe des Instituts für Arbeit und Technik (IAT) Gelsenkirchen an einem „Runden Tisch“ mit Vertretern der Arbeitgeber, der Gewerkschaft und der Politik den Aufbau eines „Entwicklungs- und Innovationszentrums für die Bergbauzulieferer-Betriebe in der Region Hattingen-Sprockhövel“ vor. Während die Städte Sprockhövel und Hattingen sowie das Land NRW die Vorschläge unterstützten, verhinderte das Konkurrenzdenken auf Arbeitgeberseite eine gemeinsame Strategie zur Stabilisierung der Betriebe und zur Sicherung der Arbeitsplätze. Die Folge war u.&amp;amp;nbsp;a. die vom Salzgitter-Konzern verordnete Schließung der Turmag GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. TURMAG „David gegen Goliath“, in:„Band der Solidarität“, Widerstand, Alternative Konzepte, Die IG Metall Verwaltungsstelle Gevelsberg-Hattingen 1945–2010, VSA-Verlag Hamburg 2012, S. 277–281&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Insolvenzen von Hausherr &amp;amp; Söhne&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Otto Koenig | url=https://igmetall-en.de/banker-senken-den-daumen-die-hausherr-soehne-gmbh-in-sprockhoevel/ | titel=Banker senken den Daumen – die Hausherr &amp;amp; Söhne GmbH in Sprockhövel | hrsg=IG Metall Gevelsberg - Hattingen | datum=2016-10-20 | abruf=2017-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der G. Düsterloh GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Versorgung ===&lt;br /&gt;
Sprockhövel verfügt über kein eigenes Krankenhaus. Die nächstgelegenen Krankenhäuser sind das Evangelische Krankenhaus Hattingen sowie das Helios-Krankenhaus in Schwelm. Der Rettungsdienst wird durch den Kreis unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit ===&lt;br /&gt;
Der [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe in der Stadt Sprockhövel wird durch die [[Freiwillige Feuerwehr]] sichergestellt. Die Stadt ist in drei Löschbereiche unterteilt. Zum Löschbereich I gehören der [[Löschzug]] [[Haßlinghausen]] und die Löschgruppen Hiddinghausen und Schmiedestraße, zum Löschbereich II der Löschzug Niedersprockhövel und die [[Löschgruppe]] Obersprockhövel. Der Löschbereich III besteht nur aus dem Löschzug [[Gennebreck]]. Insgesamt stehen den ehrenamtlichen Helfern zur Bewältigung der Einsätze 21 [[Feuerwehrfahrzeug]]e und ein Schlauchanhänger zur Verfügung. Die Feuerwehr Sprockhövel rückt jährlich etwa 300 Mal zur [[Brandbekämpfung]] oder Technischen Hilfeleistung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die [[IG Metall]] unterhält in Sprockhövel mit dem [[IG Metall Bildungszentrum]] die nach eigenen Angaben derzeit größte [[gewerkschaft]]liche Bildungsstätte Deutschlands.&lt;br /&gt;
Neben mehreren Grundschulen, die die Schulversorgung in den Stadtteilen sicherstellen, gibt es zwei weiterführende Schulen: Die Mathilde-Anneke-Schule  (eine Hauptschule in Niedersprockhövel) und die Wilhelm-Kraft-Gesamtschule im Stadtteil Haßlinghausen.&lt;br /&gt;
Private Bildungseinrichtungen, die Schüler bei ihrem schulischen Erfolg unterstützen, finden sich sowohl in Niedersprockhövel als auch in Haßlinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straße ====&lt;br /&gt;
Drei Autobahnen (A&amp;amp;nbsp;1, A&amp;amp;nbsp;43, A&amp;amp;nbsp;46) verbinden die Stadt mit den umliegenden Großstädten Wuppertal, [[Essen]], [[Bochum]] und [[Dortmund]]. Auf Sprockhöveler Stadtgebiet liegt das die drei genannten Bundesautobahnen verbindende [[Autobahnkreuz Wuppertal-Nord|Autobahnkreuz „Wuppertal-Nord“]]. Ferner führte die ehemalige [[Bundesstraße 51]] (seit 1. Januar 2010: [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Arnsberg#L 651|L 651]]) von Hattingen bis zur Anschlussstelle Sprockhövel der A&amp;amp;nbsp;43 im [[Hammertal (Ruhrgebiet)|Hammertal]] durch das Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schienenverkehr ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Sprockhoevel01.jpg|mini|Ehem. [[Bahnhof Sprockhövel]]]]&lt;br /&gt;
Auf der [[Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen]], die durch Sprockhövel führte, wurde 1979 der Personenverkehr und 1982 auch der Güterverkehr eingestellt. Die Trasse wird als Rad- und Wanderweg genutzt ([[Von-Ruhr-zur-Ruhr-Radweg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Bahnstationen sind heute für Niedersprockhövel &amp;#039;&amp;#039;[[Haltepunkt Hattingen (Ruhr) Mitte|Hattingen (Ruhr) Mitte]]&amp;#039;&amp;#039; mit der S&amp;amp;nbsp;3 nach [[Essen Hauptbahnhof|Essen]], [[Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof|Mülheim&amp;amp;nbsp;(Ruhr)]] und [[Oberhausen Hauptbahnhof|Oberhausen]] und für Haßlinghausen &amp;#039;&amp;#039;[[Haltepunkt Gevelsberg-Kipp|Gevelsberg-Kipp]]&amp;#039;&amp;#039; mit der S&amp;amp;nbsp;8 nach [[Wuppertal Hauptbahnhof|Wuppertal]], [[Düsseldorf Hauptbahnhof|Düsseldorf]] und [[Mönchengladbach Hauptbahnhof|Mönchengladbach]] bzw. [[Hagen Hauptbahnhof|Hagen]] in der Gegenrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ÖPNV ====&lt;br /&gt;
In Sprockhövel verkehren Buslinien der [[Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr|Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (kurz VER)]]. Sie verbinden Sprockhövel mit den Nachbargemeinden [[Wuppertal]], der Kreisstadt [[Schwelm]], [[Hattingen|Hattingen (Ruhr)]], [[Gevelsberg]] und auch [[Witten]]. In Sprockhövel verkehren die beiden [[Schnellbus|SB-Linien]] 37 und 67, welche schnelle Verbindungen nach [[Bochum Hauptbahnhof|Bochum&amp;amp;nbsp;Hbf]], Hattingen, Schwelm und [[Ennepetal]] (SB&amp;amp;nbsp;37), bzw. [[Wuppertal Hauptbahnhof|Wuppertal&amp;amp;nbsp;Hbf]], [[Barmen]], [[Heven]] und Bochum-[[Ruhr-Universität]] (SB&amp;amp;nbsp;67) herstellen. Beide SB-Linien bedienen die ÖPNV-Knotenpunkte &amp;#039;&amp;#039;Niedersprockhövel Kirche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Haßlinghausen Busbahnhof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur, Religion und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprockhoevel-HasslinghausenKirche1-Asio.JPG|mini|[[Haßlinghausener Kirche|Evangelische Kirche in Haßlinghausen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprockhoevel-HasslinghausenKirche2-Asio.JPG|mini|Katholische Kirche „St.&amp;amp;nbsp;Josef“ in Haßlinghausen]]&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Zensus 2011]] waren 48,1 % der Einwohner [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 20,3 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 31,6 % waren [[konfessionslos]], gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:059540028028,BEK_4_2_6,m,table Stadt Sprockhövel Religion], [[Zensus 2011]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist seitdem gesunken und mit zirka 43 % sind die Personen die keiner rechtlich-körperschaftlich verfassten Religionsgemeinschaft angehören eine Mehrheit der Bevölkerung. Ende Dezember 2018 waren 38 % der Einwohner protestantisch und 19 % katholisch, die verbleibenden 43 % gehörten anderen Religionen an oder sind konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.sprockhoevel.de/fileadmin/user_upload/pdf/Zahlen_Daten_Fakten/PraesentationSprockhoevelStatistik_2018.pdf |wayback=20220821001051 |text=Stadt Sprockhövel Jahresbericht 2018 |archiv-bot=2024-05-14 00:12:36 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 12. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Sprockhövel|Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Sprockhövel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Das kulturelle Leben der Stadt bündelt sich mit den Vorsitzenden der jeweiligen Vereine im Stadtkulturring Sprockhövel.&lt;br /&gt;
Erwähnenswertes Mitglied ist die Stadt- und Feuerwehrkapelle Sprockhövel als symphonisches Blasorchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Sprockhövel eine eigene städtische Musikschule, die auch diverse Orchester, kammermusikalische Besetzungen und Spielkreise anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprockhövel in der Literatur ===&lt;br /&gt;
1994 veröffentlichte der aus dem Nachbarort [[Hattingen]] stammende Zeichner [[Jamiri]] den Comic &amp;#039;&amp;#039;Das schwarze Loch&amp;#039;&amp;#039;. Held des Werkes ist &amp;#039;&amp;#039;Spacejamiri&amp;#039;&amp;#039;. Er fliegt in seinem Raumschiff als erster Mensch in ein schwarzes Loch und fragt sich, ob am anderen Ende die Antwort auf alle Fragen wartet, das Nirvana oder gar Gott. Stattdessen landet er mit verdutztem Gesichtsausdruck an einer verregneten Straßenkreuzung mit dem Ortsschild „Sprockhövel“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.jamiri.com/jamiri/home/cms_content/site/comics_car.php?carpe=schw_loch | wayback=20091227055235 | text=Comic: SpaceJamiri in „Das Schwarze Loch“ | archiv-bot=2019-04-19 12:16:50 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Die [[TSG Sprockhövel]] unterhält die derzeit erfolgreichste Fußballabteilung der Region: Die erste Mannschaft spielt in der [[Fußball-Oberliga Westfalen|Oberliga Westfalen]]. Der [[SC Obersprockhövel]] qualifizierte sich zwischen 1929 und 1932 viermal in Folge für die deutsche Fußballmeisterschaft des [[Arbeiter-Turn- und Sportbund]]es. Weitere Vereine mit Fußballabteilungen sind Hiddinghauser FV e.&amp;amp;nbsp;V., TUS Hasslinghausen 07 e.&amp;amp;nbsp;V., VfL Gennebreck 1923 e. V. und Wilde 13 Sprockhövel 1992 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Sprockhövel}}Zu bekannten gebürtigen und mit der Stadt Sprockhövel verbundene Persönlichkeiten gehören Personen aus Kunst und Kultur, Militär, Sport, Wissenschaft und Politik. Eine vollständige Liste, inklusive Bürgermeister und Ehrenbürger, befindet sich im Hauptartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wicke (Radhersteller)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Derks]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungsnamen der Stadt Sprockhövel – Sprachliche und geschichtliche Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Brockmeyer, Bochum, 2010, ISBN 978-3-8196-0760-8.&lt;br /&gt;
* Karin Hockamp und Christian F. Seidler: &amp;#039;&amp;#039;„Chronick von Sprockhoevel“ – 1848 verfasst von Amtmann Thomas Noelle.&amp;#039;&amp;#039;  Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.&amp;amp;nbsp;V., Sprockhövel, 2018, ISBN 978-3-00-058772-6.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor=Karin Hockamp | url=https://www.sprockhoevel.de/fileadmin/user_upload/Stadtgeschichte_fuer_Homepage_lange_Version2_neu.pdf | titel=Geschichte der Stadt Sprockhövel | hrsg=Stadtarchiv Sprockhövel | abruf=2016-12-22 | format=PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor=Karin Hockamp, Angelika Leyhe | url=https://www.sprockhoevel.de/fileadmin/user_upload/Texte_Stadtarchiv/Stadtchronik_1970-2010_.pdf | titel=Chronik – 40 Jahre Stadt Sprockhövel (1970–2010) | hrsg=Stadtarchiv Sprockhövel | datum=2011 | abruf=2016-12-22 | format=PDF; 273&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
* Christian F. Seidler: &amp;#039;&amp;#039;Das ältere Protokollbuch der Sprockhöveler Markengenossenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.&amp;amp;nbsp;V., Sprockhövel, 2014, ISBN 978-3-00-046718-9.&lt;br /&gt;
* Christian F. Seidler: &amp;#039;&amp;#039;Das jüngere Protokollbuch der Sprockhöveler Markengenossenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.&amp;amp;nbsp;V., Sprockhövel, 2016, ISBN 978-3-00-053333-4.&lt;br /&gt;
* Stadt Sprockhövel: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sprockhoevel.de/stadt-tourismus/stadtgeschichte/publikationen-zur-sprockhoeveler-geschichte/ Publikationen zur Sprockhöveler Geschichte (Übersicht) und Verzeichnis von Sprockhövel-Literatur in der Stadtbücherei und im Stadtarchiv Sprockhövel.]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sprockhoevel.de/ Stadt Sprockhövel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Ennepe-Ruhr-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4056569-5|LCCN=n84195946|VIAF=139610085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sprockhovel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprockhövel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ennepe-Ruhr-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1000]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murphy80</name></author>
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