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	<title>Spritzkuchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spritzkuchen&amp;diff=634458&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ralf Roletschek am 18. Juli 2025 um 11:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-18T11:09:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:25 07 18 Eberswalder Spritzkucken Cafe Gustav 1000022914.jpg|thumb|Spritzkuchen im Café Gustav in Eberswalde]]&lt;br /&gt;
[[File:Eberswalder-spritzkuchen-herrmann-rr.jpg|thumb|upright|Statue „Eberswalder Spritzkuchenjunge“ von [[Eckhard Herrmann (Bildhauer)|Eckhard Herrmann]] zum Gedenken an Gustav Zietemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spritzkuchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, regionaltypisch auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spritzringe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auflaufkrapfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fettkringel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmalzkringel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victoria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, sind kringelförmige [[Gebäck]]stücke aus [[Brandmasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zubereitung wird leicht gesüßte [[Brandmasse]] mit einem [[Spritzbeutel]] mit sternförmiger [[Tülle (Ausguss)#Sonderformen|Tülle]] auf [[Pergament]]papier zu Ringen geformt und anschließend in Fett schwimmend [[Frittieren|ausgebacken]]. Nach dem Backen wird das abgetropfte Gebäck mit [[Puderzucker]] bestreut oder auf der Oberseite mit [[Fondant]] [[Glasur (Küche)|glasiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Spritzenkuchen“ wird er bereits 1713 in dem in [[Nürnberg]] erschienenen Werk „Der wolbestehende Becker“ von Alexius Sincerus erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexius Sincerus: &amp;#039;&amp;#039;Der wolbestehende Becker&amp;#039;&amp;#039;, Nürnberg, 1713. Zit. nach Jürgen Helfricht: &amp;#039;&amp;#039;Sächsisches Spezialitäten-Backbuch.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Husum Verlagsgesellschaft, Husum, 2013, S. 75, ISBN 978-3-89876-230-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Stettiner Kochbuch von 1797 findet sich folgende Anleitung:&lt;br /&gt;
:„Macht einen Teig von Milch und Weizenmehl. Den Teig in Stücke schneiden und in einen Kessel mit kochendem Wasser legen und solange kochen, bis er nicht mehr klebt, wenn man ihn mit einem Strohhalm hineinsticht. Die Stücken kalt in eine Schüssel geben und ein Ei nach dem anderen darunter schlagen. Man gibt so viele Eier dazu, dass ein Teig entsteht, der sich mit der [[Pistill|Reibekeule]] in die Höhe ziehen lässt. Gibt noch Muskatblume und abgeriebene Zitronenschale hinzu. Man spritzt den Teig mit einer Sterntülle mehrmals übereinander. In recht heißer Butter ausbacken.“&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Sigismund Kaffke: Stettinisches Kochbuch von 1797, 4. Auflage&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berliner Konditor und Lebküchler Gustav Louis Zietemann wiederum erwirkte am 23. Februar 1832 die Genehmigung, sich als Konditor in [[Eberswalde]] niederzulassen. Am 1. April 1832 eröffnete er seine Konditorei und bot dort erstmals Eberswalder Spritzkuchen an. Ab 1842 lieferte er seine Spritzkuchen an den Bahnhof, wo seit dem 1. August die neue Bahnlinie Berlin–Stettin verkehrte. So wurden die Spritzkuchen ein Werbeträger für die Stadt und viele Reisende verbanden den Namen von Eberswalde mit den Spritzkuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marina Schlaak: &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeichen, Eberswalde – Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Stadtverwaltung Eberswalde, Eberswalde 2003, ISBN 3-9805947-3-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Gedenken an Zietemann steht heute eine Bronzestatue im Eberswalder Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Süddeutschland, [[Österreich]] und [[Südtirol]] werden Spritzkuchen manchmal auch „Strauben“ genannt; ansonsten handelt es sich bei [[Strauben]] jedoch um eine andere Art von Schmalzgebäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eberswalder Spritzkuchen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedegebäck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feine Backware (Brandteig)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ralf Roletschek</name></author>
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