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	<title>Springstille - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wivoelke: typo</title>
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		<updated>2026-02-08T10:06:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Schmalkalden&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Springstille.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50/41/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 10/31/40/E&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 370&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 7.08&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 563&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=GG000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=66067&amp;amp;Aevas2=Aevas2 |titel=Bevölkerung Gemeinde Springstille |werk=statistik.thueringen.de |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2018-07-06&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 98574&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 036847&lt;br /&gt;
| Lagekarte             = Schmalk Springstille.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Springstille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Schmalkalden]] im [[Landkreis Schmalkalden-Meiningen]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Stille-Quellteich-CTH.JPG|miniatur|295px|Quellteich der Stille]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Springstille-Kirche-CTH.JPG|miniatur|links|Dorfkirche in Springstille]]&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am Südhang des [[Thüringer Wald]]es in der Nähe des [[Rennsteig]]es. Südöstlich des Dorfes liegt der Quellteich des Flüsschens [[Stille (Fluss)|Stille]], worauf auch der Name des Ortes zurückzuführen ist. Der Ort liegt in etwa {{Höhe|380|DE-NHN}} in einem Tal am Fuße des östlichen Ausläufers des [[Stiller Stein|Stillen Steins]] und des &amp;#039;&amp;#039;Stillen Berges&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Springstille wurde bereits im Jahre 948 erstmals urkundlich unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stillaha&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und feierte somit im Jahre 1998 ihr 1050-jähriges Bestehen. Zu Zeiten von Kaiser [[Otto I. (HRR)|Otto dem I.]] gehörte der Ort nebst dem benachbarten [[Schwarza (Thüringer Wald)|Schwarza]] zur [[Abtei Hersfeld]]. Der Ort war die älteste Siedlung im [[Amt Hallenberg (Steinbach-Hallenberg)|Amt Hallenberg]]. Seit 1274 gehörten Teile des Ortes sowohl zum Amt Hallenberg, als auch zu [[Schmalkalden]]. Die nach Schmalkalden gehörenden Güter werden 1360 in einem [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] des [[Amt Schmalkalden|Amtes Schmalkalden]] genannt, welches sich seit diesem Jahr unter einer hennebergisch-hessischen Doppelherrschaft befand und seit 1583 komplett zur Landgrafschaft Hessen-Kassel gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Heckert: &amp;#039;&amp;#039;Steinbach unter Hallenberg – Geschichte einer hessisch-thüringischen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 14, (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1384 wurde der Ort in &amp;#039;&amp;#039;Stillerspringen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Zwischen 1500 und 1806 lag Springstille im [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]]. In einer Urkunde des [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Henneberg]] wurde der Ort 1536 als &amp;#039;&amp;#039;Stilspringen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1545 erreichte die [[Reformation]] den Ort. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sank die Bevölkerung auf 22 Familien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Springstille war 1659 von [[Hexenverfolgung]]en betroffen. Margaretha Schmidt, Witwe, über 70 Jahre alt, wurde in einem [[Hexenprozess]] angeklagt und freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kai Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Unschuldig. Hexenverfolgung südlich des Thüringer Waldes. Über 500 recherchierte Fälle aus dem 16. und 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Wehry-Verlag, Untermaßfeld 2012, ISBN 978-3-9813902-8-5, S. 341 f.; Kai Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung „Luther und die Hexen“.&amp;#039;&amp;#039; Bereich Springstille, Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ronald Füssel: &amp;#039;&amp;#039;Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). DOBU-Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-934632-03-3, S. 244 f., (Zugleich: Marburg, Universität, Dissertation, 2000).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständig zum Amt Hallenberg kam der Ort im Jahre 1791. Die Eisenbahnstrecke von [[Schmalkalden]] nach [[Steinbach-Hallenberg]] wurde 1891 gebaut. 1902 erfolgte die Gründung des Sportvereins Jahn, 1921 die des [[Männergesangverein]]s Liedertafel. Mit der 1959/1960 vollzogenen Gründung der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] wurde Springstille ein vollgenossenschaftliches Dorf, gefolgt von den Gründungen des Dorfclubs und des Karnevalvereins 1969. Die &amp;#039;&amp;#039;Hasenhohle&amp;#039;&amp;#039; wurde 1971 als Kulturzentrum ausgebaut. Einen Sendemast errichtete man 1981 auf dem {{Höhe|513}} hohen &amp;#039;&amp;#039;Rödelsberg&amp;#039;&amp;#039; im Osten des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juli 2018 verließ die Gemeinde Springstille die Verwaltungsgemeinschaft [[Verwaltungsgemeinschaft Haselgrund|Haselgrund]] und wurde in die Stadt Schmalkalden eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/67667/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_07_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.7 2018 vom 5. Juli 2018], aufgerufen am 6. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der letzte ehrenamtliche Bürgermeister Hans-Gert Reich wurde am 12. Juni 1994 gewählt und am 17. Juni 2022 in den Ruhestand verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 2022 wurde zum ersten Mal seit der Eingliederung der Gemeinde Springstille in die Stadt Schmalkalden ein Ortsteilbürgermeister gewählt. Hierbei wurde Alexander Wagner mit nahezu 100 % der abgegebenen Stimmen gewählt. Am 6. Juli 2022 wurde Alexander Wagner durch den Bürgermeister der Stadt Schmalkalden – Herrn Kaminski – offiziell vereidigt. (Quelle: Ortschronik der Gemeinde Springstille)&amp;lt;ref&amp;gt;Ortschronik der Gemeinde Springstille&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Es bestand eine Partnerschaft mit der [[Finnland|finnischen]] Gemeinde [[Lappajärvi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Früher lebte Springstille fast ganz von der Landwirtschaft, und auch heute gibt es im Ort noch einige Landwirte, die die Felder ringsum bewirtschaften. Durch die [[Landesstraße|L 1118]] ist der Ort mit [[Herges-Hallenberg]] und [[Schmalkalden]] angebunden. Die 1891 gebaute Eisenbahnstrecke führt über [[Mittelstille]] durch die nördlich des Ortes liegenden Berge beim &amp;#039;&amp;#039;Hirzberg&amp;#039;&amp;#039; zum [[Haltepunkt]] Altersbach und zum Bahnhof Steinbach-Hallenberg, hat jedoch keinen Haltepunkt in oder bei Springstille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild Wikipedia 2 neu.jpg|mini|Gasthaus „Zur Hechel“ (historische Aufnahme)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasthaus &amp;quot;Zur Hechel&amp;quot;.jpg|mini|Gasthaus „Zur Hechel“, 2020]]&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Springstille|Springstiller Kirche]] gilt als eine der ältesten in der Herrschaft der Abtei Hersfeld. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde sie zerstört, nur der Turm blieb erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gasthaus „Zur Hechel“ ist bereits über 300 Jahre alt. Die Wirtschaft mit [[Brauerei]] wurde 1698 von der Springstiller [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Fachwerkhaus|Fachwerkstil]] erbaut. Der Grund für dieses Vorhaben war, dem örtlichen Pfarrer die Einnahmen aus der Brauerei und Wirtschaft des damaligen Springstiller Wirtshauses zu entziehen. Den Namen „Zur Hechel“ bekam die Gastwirtschaft schließlich vom ersten Gast, der sie an der damaligen Thüringer [[Handelsweg|Handelsstraße]] zwischen Schmalkalden und Suhl besuchte. Es handelte sich um einen Mann aus Tirol, der [[Hechel]]n verkaufte. Seit 1735 galt das Gasthaus „Zur Hechel“ als Herberge und [[Ausspann]]e für Handwerks- und Fuhrleute auf der Durchreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gasthaus ist bereits in der fünften Generation im Familienbesitz der Familie König/Bär. Das erste Familienmitglied erwarb das Gebäude im Jahr 1872. Der Erstbewirtschafter ist allerdings nicht bekannt, denn die Kirchenbücher des Dorfes geben erst ab 1753 Auskunft. Der erste Gastwirt, der darin erwähnt wird, war Hans Caspar Döllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Brauhaus wurde 1965 abgerissen und das Gebäude wurde kurzzeitig als Schleiferei für Zangen und Scheren genutzt. Zu DDR-Zeiten wurde die „Hechel“ schließlich nur noch als reine Gastronomie betrieben und war ein sehr beliebtes Ziel für Berufskraftfahrer und Dienstreisende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute ist die Gastwirtschaft, nach einigen Sanierungen, erhalten, ist nach wie vor im Familienbesitz und wird bewirtschaftet. Das Gasthaus „Zur Hechel“ ist ein beliebtes Ausflugsziel mit [[Nostalgie]] und gutem Ruf.&amp;lt;ref&amp;gt;Meininger Wochenblatt, Auflage 35300, 1997, WPV Gesellschaft für Werbung, Presse und Vertrieb mbH, Meiningen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Richard Ruhl]] (1878–nach 1942), deutscher Reichsgerichtsrat, geboren in Springstille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Frank Luck]] (* 1967), Olympiasieger und Weltmeister im [[Biathlon]], nach ihm ist eine Straße im Gewerbegebiet des Ortes benannt&lt;br /&gt;
* Heinz Büchner, verliehen am 26. März 2011&lt;br /&gt;
* Hans Gerd Reich, verliehen am 17. März 2013&amp;lt;ref&amp;gt;Ortschronik der Gemeinde Springstille&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.springstille.de/ Website von Springstille]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Schmalkalden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16004310-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schmalkalden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Schmalkalden-Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2018]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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