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	<title>Springsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Springsee&amp;diff=2643071&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: Verlinkung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Springsee&amp;diff=2643071&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-05-01T00:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Springsee&lt;br /&gt;
|BILD = Springsee 04.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blick vom Südufer nach Norden&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 52/10/36/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 13/59/37/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BB&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Landkreis Oder-Spree]], [[Brandenburg]], Deutschland&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = Glubig-Melang-Fließ vom [[Melangsee]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Glubig-Melang-Fließ zum [[Großer Glubigsee|Großen Glubigsee]] (→ [[Scharmützelsee]]) &lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Limsdorf]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Storkow (Mark)|Storkow]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 39.1&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.58&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE  =&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot;&amp;gt;[http://www.mlul.brandenburg.de/w/seen/80001582841639.pdf Steckbrief Seen EG-Wasserrahmenrichtlinie: &amp;#039;&amp;#039;Springsee&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 425&amp;amp;nbsp;kB), [[Landesamt für Umwelt Brandenburg]], Referat W14, 10. Oktober 2017. Dazu: [http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.546903.de Lesehilfe und Erläuterung der Parameter.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 1.408&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE =&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.593&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE =&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 6000000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN =&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG =&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 19.0&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE =&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 10.3&amp;lt;!--aus Fläche und Volumen berechnet--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PH-WERT =8.8&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 12&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET =&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|BILD1 = Springsee.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Lage des Springsees&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Springsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch: &amp;#039;&amp;#039;Grundsee&amp;#039;&amp;#039;) ist ein rund 58&amp;amp;nbsp;Hektar umfassender Natursee im [[Landkreis Oder-Spree]] in der Gemeinde [[Storkow (Mark)]]. Er liegt im Ortsteil [[Limsdorf]] im [[Naturpark Dahme-Heideseen]] und gehört zur Glubigseenkette, die über verschiedene Gewässer zur [[Dahme (Fluss)|Dahme]] beziehungsweise [[Spree]] entwässert. Zwei Quellfließe des Sees sind als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Springsee wird als [[Trophiesystem#Mesotrophie|mesotropher]], &amp;#039;&amp;#039;kalkreicher, geschichteter See mit relativ großem Einzugsgebiet&amp;#039;&amp;#039; eingestuft. Vollständig von Wald umgeben, nehmen einen Teil des kurzen Süd- und den größten Teil des langgestreckten Ostufers Campingplätze ein, während sich an das Westufer ein [[militärisches Sperrgebiet]] anschließt. Verschiedene sandige Badestellen säumen den See. Am Ostufer befindet sich ein [[Denkmalschutz|denkmalgeschützter]] Gedenkstein für die 1943 hingerichteten [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] [[Erich Garske (Widerstandskämpfer)|Erich]] und [[Charlotte Garske]], ein aufgrund seiner frühen Aufstellung (1944) für Brandenburg einzigartiges Widerstandsdenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie, Wasserzufuhr und Entwässerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grosse Springseequelle 01.jpg|mini|links|[[Naturdenkmal]] „Große Springseequelle“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Springsee ist Teil einer glazialen Schmelzwasserrinne der Beeskower Hochfläche beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Beeskower Platte&amp;#039;&amp;#039;, die unter Nr.&amp;amp;nbsp;824 in den [[Naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands|Naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands]] als Teil des &amp;#039;&amp;#039;Ostbrandenburgischen Heide- und Seengebiets&amp;#039;&amp;#039; (Nr.&amp;amp;nbsp;82) geführt wird. Die [[Platte (Geomorphologie)|Platte]] befindet sich zwischen dem von der Spree durchflossenen [[Berliner Urstromtal]] im Norden und dem [[Baruther Urstromtal]] beziehungsweise [[Spreewald]] im Süden. Die in der Rinne verbliebenen Seen werden als Glubigseenkette bezeichnet und erstrecken sich von Nord nach Süd. Die Entwässerung erfolgt von Süd nach Nord über natürliche [[Fließ (Gewässername)|Fließe]], die die Seen verbinden. Ausgehend vom 43&amp;amp;nbsp;Meter hoch gelegenen [[Grubensee]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;Tiefer See&amp;#039;&amp;#039;) gelangen die Wasser über den [[Melangsee]] in den 39,1&amp;amp;nbsp;Meter hoch gelegenen Springsee und weiter über das Springseefließ, den [[Großer Glubigsee|Großen Glubigsee]] (39&amp;amp;nbsp;Meter) und [[Kleiner Glubigsee|Kleinen Glubigsee]] bei [[Wendisch-Rietz]] in den [[Scharmützelsee]] (38,0&amp;amp;nbsp;Meter), dem mit 1.203&amp;amp;nbsp;Hektar zweitgrößten natürlichen See Brandenburgs&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bretschneider&amp;quot;&amp;gt;Frank Bretschneider: {{Webarchiv |url=http://www.nabu-dahmeland.de/upload/Dokumente/Jahrebuch/2011/Bretschneider_Glubigseenkette.pdf |wayback=20180430050220 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rund um die Glubigseenkette&amp;#039;&amp;#039;}} In: [[Naturschutzbund Deutschland|NABU]] Dahmeland: &amp;#039;&amp;#039;Natur erkunden. Zwischen Dahme und Spree&amp;#039;&amp;#039;. JahreBuch 2011 (PDF; 544&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viewer&amp;quot;&amp;gt;[https://bb-viewer.geobasis-bb.de/ Brandenburg-Viewer, Digitale Topographische Karten 1:10.000] (Menu – „Mehr Daten“ – anklicken und entsprechend auswählen).&amp;lt;/ref&amp;gt; und Bestandteil der gut 33&amp;amp;nbsp;Kilometer langen [[Bundeswasserstraße]] Storkower Gewässer (SkG).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wsv.de/wasserstrassen/chronik/index.html |wayback=20160722140340 |text=Verzeichnis E, Lfd. Nr. 4 der Chronik}}, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Scharmützelsee wiederum entwässert über das kanalartig ausgebaute, fast zwei Kilometer lange &amp;#039;&amp;#039;Wendisch Rietzer Fließ&amp;#039;&amp;#039;, den [[Großer Storkower See|Großen Storkower See]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Dolgensee&amp;#039;&amp;#039;) und den [[Storkower Kanal]] zum [[Wolziger See]] und über weitere Gewässer letztlich in die Dahme und Berliner Spreegewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Hauptzufluss aus den südlich gelegenen Seen der Glubigseenkette wird der Springsee durch die „Große und Kleine Springseequelle“ gespeist, die als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bretschneider&amp;quot;/&amp;gt; Die beiden Quellfließe liegen am Ostufer des Sees auf dem Gelände des „Naturcampingplatzes am Springsee“ und haben eine Länge von rund einhundert Metern. Während die „Große Springseequelle“ an der Mündung in den See die Größe eines Bachs erreicht, bleibt die „Kleine Springseequelle“ ein [[Rinnsal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässersteckbrief und trophische Charakteristik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Springsee 01.jpg|mini|links|Blick vom südlichen Ostufer nach Westen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Bestandsaufnahme im Jahr 2017 gibt der Steckbrief nach der [[Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)|EG-Wasserrahmenrichtlinie]] (EG-WRRL) für den Springsee (Wasserkörper-Nr. 80001582841639) eine Fläche von&amp;amp;nbsp;58&amp;amp;nbsp;ha und ein [[Einzugsgebiet]] von 12&amp;amp;nbsp;km² an. Das Seevolumen beträgt 6&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;m³. Die maximale Tiefe liegt bei 19&amp;amp;nbsp;Metern, die größte Länge des von Nord nach Süd gestreckten Gewässers bei 1408 und die größte Breite bei 593&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zusammengefasste Qualitätskomponente [[Makrophyten]]/[[Kieselalgen|Diatomeen]] erhielt eine 3 (= Umweltziel der WRRL wird knapp verfehlt, „mäßiger Zustand“). Der chemische Zustand wird mit 3, der [[Ökosystem See|ökologische Zustand]] mit 4 (= Umweltziel der WRRL wird deutlich verfehlt, „unbefriedigender Zustand“) bewertet. Ausschlaggebend dafür ist die Qualitätskomponente [[Phytoplankton]], die gleichfalls mit 4 angegeben wird. Das Gewässer wird als &amp;#039;&amp;#039;kalkreicher, geschichteter See mit relativ großem Einzugsgebiet, Typ&amp;amp;nbsp;10,&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot; /&amp;gt; Bereits 2004 kennzeichnete eine im Auftrag des [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamtes]] erarbeitete [[Dokumentation]] der [[Brandenburgische Technische Universität Cottbus|TU Cottbus]], Lehrstuhl für Gewässerschutz, den See als [[Trophiesystem#Mesotrophie|&amp;#039;&amp;#039;mesotroph&amp;#039;&amp;#039;]] (Trophiestufe&amp;amp;nbsp;II)&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Nixdorf, Mike Hemm u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sah aber Anzeichen für eine zukünftige Trophieverringerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die relativ hohe Trophiestufe des Sees steht in Zusammenhang mit der hohen externen Nährstoffbelastung im Einzugsgebiet bis 1990. Die sich abzeichnende Trophieverringerung kann als Folge der Zentralisierung der Abwasserbehandlung, der Modernisierung von Kläranlagen, des Rückgangs der Landwirtschaft und der Beendigung von Fischintensivhaltungen im Scharmützelseegebiet nach 1990 gedeutet werden.|Brigitte Nixdorf, Mike Hemm u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 128.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet des Sees setzte sich 2004 aus rund 88 % Waldfläche (inklusive Feuchtgebiete), rund 2 % Ackerland und rund 10 % Wohnfläche zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nixdorf125&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Nixdorf, Mike Hemm u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wälder –&amp;amp;nbsp;im Osten der Möllendorfer Heide und im Westen im militärischen Übungsgelände die Ausläufer des Großen Storkower Stadtforstes&amp;amp;nbsp;– reichen dicht an die zum größten Teil naturbelassenen Ufer heran. In den Wäldern dominieren [[Kiefern]]forste, in die [[Traubeneiche]]n, [[Birken]] und [[Espe]]n eingestreut sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bretschneider&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im See kommen die laut [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roter Liste]] Brandenburg im Bestand &amp;#039;&amp;#039;zurückgehenden&amp;#039;&amp;#039; [[Zander]] und [[Europäischer Aal|Aale]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtartenliste und Rote Liste der Fische und Neunaugen (Pisces et Cyclostomata) von Berlin: S. 87–S. 91 in [https://www.berlin.de/senuvk/fischerei/fischereiamt/download/Broschuere_Fische.pdf Fische in Berlin - Bilanz der Artenvielfalt&amp;quot;, herausgegeben vom Fischereiamt Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptfischarten sind [[Karpfen]], [[Flussbarsch|Barsche]] und [[Schleie]] und weitere [[Weißfisch]]arten. An der Spitze der [[Nahrungskette]] des Sees räubern [[Hecht]]e,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nixdorf125&amp;quot;/&amp;gt; für die zum Leidwesen einiger Angler längere [[Schonzeit]]en bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.netzangler.de/springsee/ Netzangler.de: &amp;#039;&amp;#039;Springsee&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnungen und Namengebung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Springsee 05.jpg|mini|Strand am südlichen Ostufer im Bereich des Naturcampingplatzes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Springsee 08.jpg|mini|Naturcampingplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewässer wurde früher auch als &amp;#039;&amp;#039;Grundsee&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1715 mit dem Eintrag &amp;#039;&amp;#039;die Springsee&amp;#039;&amp;#039; in einem [[Beeskow]]er Schriftstück, das in den Archivalien des [[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|Brandenburgischen Landeshauptarchivs Potsdam]] enthalten ist. In der &amp;#039;&amp;#039;General-Designation und Beschreibung aller in der Chur Mark und incorporierten Landen belegenen und oder dieselbe berührenden Gewäßer, als Flüße, Fließe, Lücher, Bachen, Canale, Graben, Seen, Pfühle, Teiche […]&amp;#039;&amp;#039; usw. von 1745 findet sich der Eintrag &amp;#039;&amp;#039;in die Spring oder Grund See&amp;#039;&amp;#039;. Das sowohl im [[Maskulinum]] wie auch im [[Neutrum]] stehende [[Mark-brandenburgische Dialekte|brandenburgische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;Spring&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Sprint&amp;#039;&amp;#039;, bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Quelle&amp;#039;&amp;#039;. Laut Brandenburgischem Namenbuch wird es in erweiterter Bedeutung gelegentlich auch für &amp;#039;&amp;#039;kleiner Bach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;feuchte Stellen im Gelände&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch. Teil 10. Die Gewässernamen Brandenburgs&amp;#039;&amp;#039;. Begründet von [[Gerhard Schlimpert]], bearbeitet von [[Reinhard E. Fischer]]. Herausgegeben von K. Gutschmidt, H. Schmidt, T. Witkowski. &amp;#039;&amp;#039;Berliner Beiträge zur Namenforschung&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.&amp;amp;nbsp;V. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1996, ISBN 3-7400-1001-0. S.&amp;amp;nbsp;268f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See gehörte spätestens zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zum [[Silberberg (Bad Saarow)|Gutsbezirk Silberberg]] (heute Wohnplatz von [[Bad Saarow]]) und kam 1928 bei dessen Auflösung erst einmal zu [[Wendisch Rietz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Schölzel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Ortslexikon für Brandenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Teil&amp;amp;nbsp;IX: &amp;#039;&amp;#039;Beeskow –  Storkow.&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des [[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|Staatsarchivs Potsdam]], Band&amp;amp;nbsp;25). Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-86-0, S.&amp;amp;nbsp;250 (Nachdruck der Ausgabe: Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1989, S.&amp;amp;nbsp;250 ISBN 3-7400-0104-6).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstein Ehepaar Garske ===&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein für die [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] [[Erich Garske (Widerstandskämpfer)|Erich]] und [[Charlotte Garske]], die im Dezember 1943 in [[Gedenkstätte Plötzensee|Berlin-Plötzensee]] vom NS-Regime hingerichtet wurden, wurde bereits 1944 von Freunden des Ehepaares am Springsee, an dem die Garskes öfter zelteten, aufgestellt. Ein derart frühes, noch während des NS-Diktatur aufgestelltes Widerstandsdenkmal ist für Brandenburg einzigartig. Der einfache, rund einen halben Meter hohe [[Findling]] trägt die 2013 nur noch in Teilen lesbare schlichte Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Lotte und Erich Garske&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kaule: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg 1933–1945. Der historische Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039; [[Ch. Links Verlag]], Berlin 2012. ISBN 978-3-8615-3669-7, S. 102 (Eintrag Nr. 41: &amp;#039;&amp;#039;Widerstandsdenkmal Limsdorf&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stein befindet sich rund einhundert Meter über dem Ostufer am Nordrand des „Naturcampingplatzes am Springsee“ und noch auf dessen Gelände am Ende einer kleinen Wiese/Lichtung, die sich entlang der „Kleinen Quelle“ erstreckt. Die Lage des teils überwucherten Steins kennzeichnet eine hohe Stange, die mit der weiß-blauen [[Denkmalschutz#Kennzeichnung von Denkmälern|Denkmalplakette]] obenauf aus dem Gestrüpp herausragt. Der Stein wird in der [[Liste der Baudenkmale in Storkow (Mark)|Denkmalliste Storkows]] mit der offiziellen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstein für Charlotte und Erich Garske, am Springsee&amp;#039;&amp;#039; geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe Forster ===&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er Jahre betrieb die geheime Militärorganisation [[Gruppe Ralf Forster]] ein Ausbildungslager am Springsee, in dem konspirativ in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] geschleuste [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]]-Mitglieder eine geheime [[paramilitär]]ische Ausbildung erhielten, um im Krisenfall in der [[BRD]] [[Sabotage]]akte und [[terror]]istische Anschläge durchzuführen. Die Gruppe wurde 1969 auf Weisung der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Parteiführung gegründet und erst zum Zerfall der DDR 1989 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit, Tourismus, Sport ==&lt;br /&gt;
Am südwestlichen Ufer des Springsees gibt es einen Naturcampingplatz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.springsee.de/ Naturcampingplatz Springsee]&amp;lt;/ref&amp;gt; der neben Übernachtungsmöglichkeiten verschiedene Aktivitäten im und um den See anbietet. [[Motorboot]]en wurde der Zugang zum Springsee mittlerweile verwehrt. Das [[Angeln (Fischfang)|Angeln]] im Springsee ist mit einer entsprechenden Erlaubnis gestattet. Für [[Wasserwandern|Wasserwanderer]] ist der See ein viel genutzter Start- und Zielpunkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nixdorf125&amp;quot;/&amp;gt; Entlang des Ostufers verläuft die [[66-Seen-Regionalparkroute]], auch als &amp;#039;&amp;#039;66-Seen-Rundweg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ein aus mehreren Etappen bestehender [[Wanderweg]] der [[Metropolregion Berlin/Brandenburg]] rings um Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Reschke: &amp;#039;&amp;#039;Die 66-Seen-Wanderung. Zu den Naturschönheiten rund um Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Trescher Verlag, Berlin&amp;amp;nbsp;2009, ISBN 978-3-89794-154-0, S. 154 und Karten&amp;amp;nbsp;18, 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brigitte Nixdorf, Mike Hemm, Anja Hoffmann, Peggy Richter: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Teil 5: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Umweltforschungsplan des [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit|Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]], Abschlussbericht F&amp;amp;E Vorhaben FKZ&amp;amp;nbsp;299&amp;amp;nbsp;24&amp;amp;nbsp;274 im Auftrag des [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamtes]] am Lehrstuhl Gewässerschutz der [[Brandenburgische Technische Universität Cottbus|Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus]], 2004. Kapitel&amp;amp;nbsp;1.29 &amp;#039;&amp;#039;Springsee&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;125–128 ([https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/05_brandenburg.pdf PDF]; 1,92&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.netzangler.de/springsee/ Porträt des Springsees auf netzangler.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Storkow (Mark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Dahme|SSpringsee]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- S wie See --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Dahme-Heideseen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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