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	<title>Springer Science+Business Media - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-21T02:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den wissenschaftlichen Verlag Springer Science+Business Media. Zum davon unabhängigen Medienkonzern siehe [[Axel Springer SE]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Springer Science+Business Media S.A.&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Société Anonyme (Luxemburg)|Société anonyme]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Aktiengesellschaft)&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1842&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Luxemburg (Stadt)|Luxemburg]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Derk Haank]], [[CEO]]&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 8.467 (2014)&amp;lt;ref name=factsheet&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://resource-cms.springer.com/springer-cms/rest/v1/content/20616/data/v11/Facts+and+Figures+April+2015 |wayback=20150915062124 |text=&amp;#039;&amp;#039;Facts and Figures – Springer Science+Business Media.&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 958&amp;amp;nbsp;kB}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 959 Mio. [[Euro]] (2014)&amp;lt;ref name=&amp;quot;factsheet&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = Verlagswesen&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 2015&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Fusion mit [[Nature Publishing Group]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.springer.com/de www.springer.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Springer Science+Business Media S.A.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] in [[Luxemburg]] und operativem Hauptbüro in [[Berlin]] und [[Heidelberg]] war ein internationaler [[Wissenschaftsverlag]] für Bücher, Zeitschriften und Online-Medien. Nach [[Elsevier]] war Springer weltweit der zweitgrößte [[Verlag]] im Bereich [[Wissenschaft]], [[Technik]] und [[Medizin]] (&amp;#039;&amp;#039;{{enS|Science, Technology, Medicine}}&amp;#039;&amp;#039;, kurz STM). Neben der Medizin gehörten [[Mathematik]] und [[Informatik]], [[Biowissenschaften|Lebenswissenschaften]], [[Geisteswissenschaft]]en, [[Wirtschaftswissenschaft]]en, [[Management]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;themen und Technik zu den Gebieten, auf denen der Verlag eine bedeutende Position hatte.&lt;br /&gt;
Verlagsstandorte befanden sich u.&amp;amp;nbsp;a. in Berlin und Heidelberg, [[Basel]] ([[Schweiz]]), [[Dordrecht]] ([[Niederlande]]), [[New York City]] ([[Vereinigte Staaten|USA]]), [[Peking]] ([[China]]), [[Wien]] ([[Österreich]]), [[Paris]] ([[Frankreich]]), [[Mailand]] ([[Italien]]) und [[Neu-Delhi]] ([[Indien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 gehörte [[Springer Spektrum]] als [[Imprint]] zu &amp;#039;&amp;#039;Springer Science+Business Media&amp;#039;&amp;#039;. Auch [[Springer VS]] war Teil des Verlags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 fusionierte &amp;#039;&amp;#039;Springer Science+Business Media&amp;#039;&amp;#039; der [[BC Partners|BC Group]] mit der [[Nature Publishing Group]] der [[Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]], [[Palgrave Macmillan]] und [[Macmillan Education]] zur [[Springer Nature]] Group.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Verlags ==&lt;br /&gt;
=== Gründung einer Buchhandlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Springer Signet 1888.jpg|mini|hochkant|Signet in einem 1888 erschienenen Buch]]&lt;br /&gt;
1842 gründete [[Julius Springer]] in [[Berlin]] eine [[Buchhandlung]], aus der sich innerhalb kurzer Zeit der &amp;#039;&amp;#039;Verlag von Julius Springer&amp;#039;&amp;#039; entwickelte. Springer unterstützte die Forderungen des [[Vormärz]] mit politischen Broschüren und [[Flugblatt|Flugblättern]], was ihm mehrfach Konflikte mit der [[Preußen|preußischen]] [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] einbrachte. Neben diesen Schriften verlegte er mehr und mehr [[Kinder- und Jugendliteratur|Jugendbücher]], [[Schulbuch|Schulbücher]], [[Sachbuch|Sach-]] und [[Fachliteratur|Fachbücher]], [[Belletristik]], aber auch bereits wissenschaftliche Werke. Nach [[Unternehmenskauf|Verkauf]] der Buchhandlung 1858 widmete sich Springer ausschließlich dem Verlagsgeschäft. Seine Söhne und [[Verwandtschaftsbeziehung|Enkel]] wandten sich verstärkt der Wissenschaft und Technik zu und verschafften dem Verlag [[Welt]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;geltung. Dabei baute insbesondere [[Julius Springer der Jüngere]] die Technik aus und sein Vetter [[Ferdinand Springer junior]] die Medizin. Der Verlag blieb über 150&amp;amp;nbsp;Jahre hinweg im [[Familienunternehmen|Familienbesitz]]. Als letzter Familienangehöriger war Konrad Ferdinand Springer, Urenkel des Gründers Julius Springer, im Verlag tätig. Das Verlags[[signet]] ist die Figur des [[Springer (Schach)|Springers]] aus dem [[Schach]]spiel. Die Schachliteratur gehörte über viele Jahre hinweg zum Verlagsprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arisierung des Verlags während des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
=== Verlagsleitung geht an Tönjes Lange ===&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | Fußzeile = Rechnung der 1970er Jahre mit dem „Lange &amp;amp; Springer“-Logo und mit dem Hinweistext „Vormals Hirschwaldsche Buchhandlung“ (rechts)&lt;br /&gt;
 | Breite   = 150&lt;br /&gt;
 | Bild1    = 2020-01-06 Fattura Lange&amp;amp;Springer in lire 01.jpg&lt;br /&gt;
 | Bild2    = 2020-01-06 Fattura Lange&amp;amp;Springer in lire 02.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde der Verlag „[[Arisierung|arisiert]]“ und [[Tönjes Lange]] als neuer Chef eingesetzt. Lange war von der Familie Springer 1934 noch selbst zum Generalbevollmächtigten ernannt worden und hatte vorher die [[Hirschwald Verlag|Hirschwaldsche Buchhandlung]] der Springers geleitet. Er stand loyal zur Familie. Die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] konnten den Verlag nicht einfach schließen, da die [[Einnahme]]n aus dem [[Export]] bedeutend waren. Einen Bibliotheksservice baute seit 1941 das Unternehmen Lange &amp;amp; Springer auf,&amp;lt;ref&amp;gt;Auch mit einem wissenschaftlichen Antiquariat in Berlin. Vormals Hirschwaldsche Buchhandlung, 1921 erworben mit dem medizinischen Fachverlag August Hirschwald.&amp;lt;/ref&amp;gt; das inzwischen von [[EBSCO Information Services]] übernommen wurde. Nach dem Kriegsende konnten die Enkel Ferdinand Springer junior und Julius Springer d.&amp;amp;nbsp;J. den Verlag wieder übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorkriegsstandort Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidelberg Neckarufer Stadthaus IMG 1484.jpg|mini|hochkant|Das Anwesen in der Neuenheimer Landstraße&amp;amp;nbsp;24]]&lt;br /&gt;
Der Berliner Vorkriegsstandort Linkstraße 23–24 zwischen [[Potsdamer Platz]] und [[Reichpietschufer]] war weitestgehend zerstört worden. Der heutige Berliner Sitz des Nachfolgeverlags Springer Nature am Heidelberger Platz&amp;amp;nbsp;3 wurde 1958 bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Julius Springer d.&amp;amp;nbsp;J.]] sich um den [[Stadtbaugeschichte#Wiederaufbau bzw. Neuerrichtung zerstörter Städte nach 1945|Wiederaufbau]] des Verlages in Berlin kümmerte, begründete Ferdinand Springer junior 1946 einen zweiten Sitz des Springer Verlages in Heidelberg. Die erste Heidelberger Verlagsniederlassung war in dem Anwesen Neuenheimer Landstraße&amp;amp;nbsp;24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Akademie Front.jpg|mini|links|[[Karlsplatz (Heidelberg)|Karlsplatz]] in Heidelberg: Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1947 bezog der Verlag Räumlichkeiten im ehemaligen [[Großherzogliches Palais (Heidelberg)|Großherzoglichen Palais]], unmittelbar unter dem [[Heidelberger Schloss]] am [[Karlsplatz (Heidelberg)|Karlsplatz]]. Seit 1920 ist die [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]] im ehemaligen Großherzoglichen Palais [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrichs&amp;amp;nbsp;I. Großherzogs von Baden]] ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1956 wechselte Springer seinen Heidelberger Firmensitz und bezog das Anwesen Neuenheimer Landstraße&amp;amp;nbsp;28–30, ein modernes, schlichtes Gebäude mit Reminiszenzen an die [[Bauhaus]]-Epoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Verlagsgeschichte nach dem Kriegsende ==&lt;br /&gt;
=== Themengebiete wurden erweitert und Verlage hinzugekauft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Springer HD.JPG|mini|Verlagsgebäude in Heidelberg]]&lt;br /&gt;
Anfang 1982 zog das Heidelberger Verlagshaus in den markanten Neubau Tiergartenstraße 17, unweit des [[Campus]] der Universität im [[Neuenheimer Feld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verlagsgeschichte wurden immer wieder Verlage hinzugekauft. Zwei Dependancen, die zum Teil ein eigenes Programm verfolgen, gibt es in [[New York City|New York]] (1964) und [[Wien]]. 1983 ging der Verlag ostwärts zunächst nach [[Japan]] und dann auch nach [[Indien]] und in die [[Volksrepublik China]]. Die weltweite Ausrichtung wurde geprägt von [[Heinz Götze]], tätig ab 1949 als Geschäftsführer, später als Mitinhaber. Sein Nachfolger wurde 1992 sein Sohn [[Dietrich Götze]] (mit Claus Michaletz und Bernhard Lewerich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Medien ===&lt;br /&gt;
Etwa seit 1985 gewannen die [[Neue Medien|Neuen Medien]] eine immer stärkere Bedeutung im Verlagsprogramm. Zunächst hatten einzelne Titel eine [[Compact Disc|CD]] oder Diskette als Beilage. Inzwischen sind [[Datenbank]]en und [[Online]]-Services die gängigen Publikationsformen. Parallel zur Print-Ausgabe erscheinen heute die meisten Zeitschriften online im [[World Wide Web]]. Mit Lehrbuch-Medizin.de und Lehrbuch-Psychologie.de sind interaktive Lernportale für Studenten im deutschsprachigen Raum erschienen. Seit dem Ende der 1990er Jahre standen unter der Bezeichnung „[[online first]]“ text- und ausstattungsgleiche Artikel einiger wissenschaftlicher Zeitschriften den Abonnenten bereits vor der später folgenden Druckausgabe im Web zur Verfügung. Der Anteil der Online-First-Zeitschriften erhöhte sich in den folgenden Jahren stetig. 1997 wurde als gemeinsames Unternehmen von Springer Verlag und [[Verein Deutscher Ingenieure|VDI Verlag]] der [[Springer-VDI-Verlag]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur_dateien/dps_dateien/SK/geschichte_vdi.pdf |wayback=20160316053138 |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des VDI.&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 33&amp;amp;nbsp;kB}} In: vdi.de, [[Verein Deutscher Ingenieure]] – VDI.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Medienunternehmen Bertelsmann AG kauft den Springer Verlag ===&lt;br /&gt;
1999 kaufte das Medienunternehmen [[Bertelsmann AG]] den Springer-Verlag und gründete die [[Verlagsgruppe]] BertelsmannSpringer.&lt;br /&gt;
2003 verkaufte Bertelsmann die Verlagsgruppe mit dem [[Platow Brief]] an die britischen [[Private Equity|Private-Equity]]-Gesellschaften [[Cinven]] und Candover, die kurz davor bereits den niederländischen [[Wissenschaftsverlag]] Kluwer Academic Publishers (KAP) gekauft hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.platow.de/boersenbriefe/platow-brief/ |titel=Der PLATOW Brief |abruf=2019-04-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Verlage wurden fusioniert und die Verlagsgruppe nun &amp;#039;&amp;#039;Springer Science+Business Media&amp;#039;&amp;#039; genannt. [[Derk Haank]] ist seither Vorsitzender der Geschäftsführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 2005 entwickelten sich neue Formen der Zeitschriftennutzung um den Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Directory of Open Access Journals|Open Access Journals]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Springer u.&amp;amp;nbsp;a. mit einem „Open-choice-Modell“ für Autoren und Springer Open-Zeitschriften entsprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilverkauf an GMT Communications Partners ===&lt;br /&gt;
2007 veräußerte Springer Science+Business Media seine [[B2B]]-Bau-Publikationen an die [[Private-Equity]]-Gruppe GMT Communications Partners (GMT) in London. Der verkaufte Bereich umfasste die &amp;#039;&amp;#039;Bauverlag BV GmbH&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Springer BauMedien ibau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Springer BauMedien Heinze&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;BauDatenbank GmbH&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;BauNetz Online-Dienst GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland, sowie die &amp;#039;&amp;#039;Bau-Data GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Österreich, die &amp;#039;&amp;#039;Springer Business Media Croatia d.o.o.&amp;#039;&amp;#039; in Kroatien, die &amp;#039;&amp;#039;Springer Media Czechia s.r.o.&amp;#039;&amp;#039; in Tschechien und die &amp;#039;&amp;#039;Springer Business Media Magyarország Kiadó Kft.&amp;#039;&amp;#039; in Ungarn. Der Baubereich &amp;#039;&amp;#039;(B2B Construction)&amp;#039;&amp;#039; beschäftigte zu diesem Zeitpunkt 800 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von fast 80&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Archiv des Verlags befindet sich seit 2009 in der [[Zentral- und Landesbibliothek Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Bayaz |Titel=Dorthin, wo alles anfing: Das Springer-Archiv künftig in der Obhut der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). Vom Neckar wieder an die Spree: Die historische Sammlung des Wissenschaftsverlags Springer zieht von Heidelberg nach Berlin |Datum=2009 |Sprache=de |Reihe=[[Bibliothek: Forschung und Praxis]] |NummerReihe=3 |BandReihe=33 |Seiten=410 |ISSN=0341-4183 |DOI=10.1515/bfup.2009.047 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/bfup.2009.047/html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://schreib-lust.de/verlag/litnews.php?id=971 |titel=Springer-Archiv künftig in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) |werk=schreib-lust.de |datum=2009-05-25 |abruf=2024-05-15 |kommentar=Website teilweise mit der veralteten [[Adobe Flash|Adobe-Flash]]-Technik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollständige Veräußerung der Springer Gruppe wird ratifiziert ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 wurde die komplette Übernahme der Springer-Gruppe durch [[EQT (Unternehmen)|EQT]] und [[Government of Singapore Investment Corporation|GIC]] vereinbart. Der Verkauf der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media S.A. (Springer) durch Cinven und Candover an die Finanzinvestoren EQT und GIC wurde im Februar 2010 bestätigt. Die europäischen und US-amerikanischen Wettbewerbsbehörden hatten den Eigentümerwechsel genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://buchmarkt.de/jetzt-offiziell-springer-science-business-media-an-eqt-und-gic-verkauft/ |titel=Jetzt offiziell: Springer Science+Business Media an EQT und GIC verkauft |werk=buchmarkt.de |datum=2009-12-11 |abruf=2024-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/archiv/356173.html |titel=Übernahme – Springer gehört EQT und GIC |werk=[[Börsenblatt|boersenblatt.net]] |hrsg=[[Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels|MVB]] GmbH |datum=2010-02-03 |abruf=2024-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/archiv/350274.html |titel=Übernahme – EQT und GIC erwerben Springer von Cinven und Candover |werk=boersenblatt.net |hrsg=MVB GmbH |datum=2010-12-11 |abruf=2024-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde der Verlag von [[BC Partners]] für 3,3 Milliarden Euro übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;3,3 Milliarden Euro für Berliner Fachverlag&amp;#039;&amp;#039;, Berliner Morgenpost, 20. Juni 2013, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 fusionierte Springer Science+Business Media der BC Group mit der [[Nature Publishing Group]] der [[Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]], [[Palgrave Macmillan]] und [[Macmillan Education]] zur [[Springer Nature]] Group.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Max Smolka: [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/springer-science-business-media-fusioniert-mit-holtzbrinck-13371431.html &amp;#039;&amp;#039;Springer Science: Ein neuer Verlag mit 1,5 Milliarden Euro Umsatz&amp;#039;&amp;#039;.] faz.net, 15. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsfelder ==&lt;br /&gt;
=== Der Verlag entwickelte mehrere Geschäftsfelder ===&lt;br /&gt;
* Lehrbücher, schwerpunktmäßig im Bereich Medizin und Naturwissenschaften&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Bücher, [[Handbuch|Handbücher]], [[Buchreihe|Reihen]], [[Atlas (Kartografie)|Atlanten]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Zeitschriften ([[Periodika]]), die ebenfalls jeweils ein Fachpublikum als Leserkreis hatten, prägten ungefähr die Hälfte des Geschäftsvolumens. Sie wurden vorrangig über die Online-Plattform &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SpringerLink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (link.springer.com) verbreitet und gingen über fast alle Wissenschaftsgebiete. Darunter waren viele &amp;#039;&amp;#039;Organe&amp;#039;&amp;#039; wissenschaftlicher Fachgesellschaften aus Deutschland und Europa – offizielle Mitgliederzeitschriften. Hauptpublikationssprache war etwa seit 1970 [[Englische Sprache|Englisch]].&lt;br /&gt;
* Außerdem erschienen in einem geringen Umfang Ratgebertitel und Sachbücher, die sich an ein weiteres, allgemein-wissenschaftlich interessiertes Publikum wandten.&lt;br /&gt;
* Seit November 2008 bot ein Projekt Nutzern von über 20 Bibliotheken und Forschungseinrichtungen in den USA und Kanada 11.000 elektronische Bücher, die seit 2005 erschienen, als Softcoverbücher zu 25&amp;amp;nbsp;[[US-Dollar]] als [[Print-on-Demand]].&lt;br /&gt;
* Der Verlag bot auf SpringerLink über 170.000 elektronische Bücher an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://link.springer.com/search?facet-content-type=%22Book%22 |titel=Search Results – Springer |abruf=2018-11-25 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bücher waren im [[PDF]]- bzw. [[HTML]]-Format aufrufbar und konnten heruntergeladen und ausgedruckt werden. Mit dem Urheberrechtsjahr 2005 erschienen bei Springer nahezu alle Bücher parallel gedruckt und online, d.&amp;amp;nbsp;h., jährlich kamen über 5.000 weitere [[E-Book]]s hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titelzahlen ===&lt;br /&gt;
* Rund 8.400 Buchtitel&amp;lt;ref name=&amp;quot;e3cms&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.e3cms.de/index.php?id=7115&amp;amp;PHPSESSID=c9932328a0bedb4245dcf965feec5877 |titel=e3cms.de is coming soon |abruf=2018-11-25 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte Springer Science+Business Media zuletzt im Verkauf. Dies war die jährliche Neuproduktion (Neuerscheinungen und Neuauflagen älterer Titel).&lt;br /&gt;
* Rund 2.200 wissenschaftliche Zeitschriften,&amp;lt;ref name=&amp;quot;e3cms&amp;quot; /&amp;gt; diese waren im Allgemeinen nur kostenpflichtig im Volltext zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlagsgruppe ===&lt;br /&gt;
Weitere zu Springer Science+Business Media gehörende Verlage waren [[Springer Gabler]], [[Springer VS]], [[Verlag Heinrich Vogel]], [[Springer Vieweg]] sowie der [[Birkhäuser Verlag]] (bis 2012), [[Springer Spektrum]], Urban &amp;amp; Vogel und [[Springer Gesundheits- und Pharmazieverlag]]. Die Schwerpunkte innerhalb der Verlagsgruppe waren die Bereiche Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Technik und Verkehr. Insgesamt bestand die Verlagsgruppe aus ca. 55 Verlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbundenes bekanntes Unternehmen war der Verlag [[Fuchsbriefe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeiter ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die Verlagsgruppe Springer Science+Business Media beschäftigte weltweit fast 8500&amp;amp;nbsp;Personen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.boersenblatt.net/862079/ |titel=Joint Venture von Macmillan Science und Springer SBM – Megafusion der Wissenschaftsverlage |werk=[[Börsenblatt|boersenblatt.net]] |hrsg=MVB GmbH |datum=2015-01-15 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160307182445/http://www.boersenblatt.net/862079/ |archiv-datum=2016-03-07 |abruf=2024-05-15 |zitat=Springer Science+Business Media […] hat weltweit mehr als 8.500 Mitarbeiter.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in 55&amp;amp;nbsp;Verlagen in etwa 25&amp;amp;nbsp;Ländern, davon etwa 1700&amp;amp;nbsp;Mitarbeiter in Deutschland. In Berlin etwa&amp;amp;nbsp;300, in Heidelberg etwa&amp;amp;nbsp;600. Über die Jahrzehnte gab es dabei eine stetige Aufwärtsbewegung, die seit den 1990er Jahren durch die neuen Satz- und [[Drucktechnik]]en ungefähr gleichbleibend war. Der Anteil wissenschaftlich ausgebildeter Beschäftigter und der Frauenanteil waren beide sehr hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft und Buchhandel – Der Verlag Julius Springer und seine Autoren – Briefe und Dokumente aus den Jahren 1880–1946.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Michael Davidis]]. Selbstverlag des Deutschen Museums, München 1985, ISBN 3-924183-04-X.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Sarkowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Springer-Verlag. Teil I 1842–1945.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1992, ISBN 3-540-55221-9 ([https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-540-92890-4 Volltext bei SpringerLink]).&lt;br /&gt;
* Heinz Götze: &amp;#039;&amp;#039;Der Springer-Verlag. Teil II 1945–1992.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1992, Springer Verlag, ISBN 3-540-55221-9 ([https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-540-92889-8 Volltext bei SpringerLink]).&lt;br /&gt;
* Hans-Dietrich Kaiser, Wilhelm Buchge: &amp;#039;&amp;#039;Der Springer-Verlag. Katalog seiner Zeitschriften 1842–1945.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1992, ISBN 3-540-55222-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|755|757|Springer|[[Ute Schneider]]|1020753536}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.springer.com/de Website des Verlags]&lt;br /&gt;
* [https://link.springer.com/ SpringerLink] – Online-Bibliothek für Wissenschaft, Technik und Medizin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1087580439|LCCN=n2005003639|VIAF=124798326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschriftenverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Heidelberg)|Springer-Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienunternehmen (Luxemburg)]]&lt;br /&gt;
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