<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sprengvortrieb</id>
	<title>Sprengvortrieb - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sprengvortrieb"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprengvortrieb&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T18:18:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprengvortrieb&amp;diff=2502489&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DaDoKa: /* Weblinks */ Links funktionieren nicht mehr, auf Seite der TU auch keinen Content mehr gefunden.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprengvortrieb&amp;diff=2502489&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2020-11-08T18:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Links funktionieren nicht mehr, auf Seite der TU auch keinen Content mehr gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprengvortrieb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein spezielles Verfahren des [[Tunnelbau]]s. Der Tunnelvortrieb erfolgt dabei mittels Sprengung (bergmännisch [[Schießen (Bergbau)|Schießen]]). Vortrieb ist dabei die Bezeichnung für die Bauweise, aber auch die gewonnene Strecke, die in Meter pro Tag angegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren erfolgt in folgenden Arbeitsphasen: zunächst werden die mit Sprengstoff zu beladenden Löcher gebohrt. Es folgt das Laden und Sprengen. Dann ist das Absaugen von Staub und Verbrennungsgasen bzw. die Zufuhr von Frischluft &amp;#039;&amp;#039;(Bewettern)&amp;#039;&amp;#039; erforderlich. Die nächste Phase besteht im &amp;#039;&amp;#039;Abklopfen (Abläuten)&amp;#039;&amp;#039; und den ersten Sicherungsarbeiten. Es folgt die Aufnahme und der Abtransport des abgesprengten [[Haufwerk]]s &amp;#039;&amp;#039;(Schuttern)&amp;#039;&amp;#039;. Schließlich wird der Verbau eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzelsprengungen erfolgen in den Bohrlöchern einzeln bzw. gruppenweise nacheinander innerhalb von Sekundenbruchteilen &amp;#039;&amp;#039;(Millisekundensprengen)&amp;#039;&amp;#039;. Erforderlich für eine erfolgreiche Sprengung ist eine günstige Anordnung und Zündfolge der einzelnen Bohrlöcher &amp;#039;&amp;#039;(Bohrbild)&amp;#039;&amp;#039;. Jede einzelne Sprengung muss so angeordnet sein, dass sie für die darauf folgende Sprengung die Gesteinsverspannung verringert und einen Auswurf von Material &amp;#039;&amp;#039;(Einbruch)&amp;#039;&amp;#039; bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgebiete und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Sprengvortrieb war im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die erste große Neuentwicklung, die den händischen Vortrieb durch Ausbruch ersetzen konnte. Möglich wurde sie durch die Entwicklung sicherer, transportabler Sprengmittel, insbesondere dem [[Dynamit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem [[Bohrvortrieb]] ([[Tunnelbohrmaschine]]n, [[Schildvortriebsmaschine]]n) ist der Sprengvortrieb im Prinzip effektiver, schneller und kostengünstiger. Eingesetzt werden kann die Methode aber nur in [[Festgestein]]. Außerdem entstehen in langen Tunneln und Stollen Probleme der Belüftung (insbesondere das Entstehen von [[Nitrose Gase|nitrosen Gasen]]), Staub- und Druckbelastung, und Risiken wie Nachbrüche bei instabilen Gebirgsverhältnissen. Weiters können Sprengungen negative Einflüsse (Ausbrüche, Deformierung) sowohl auf den schon ausgebaute Strecke, wie auch Nachbarröhren haben. Daher verwendet man diese Methode heute meist nur mehr bei kurzen Vortrieben (bis etwa 2–3&amp;amp;nbsp;km), Vortrieben mit nicht kreisförmigen und/oder sehr großen Querschnitten (etwa im [[Kavernenbau]]), und bei hartem, abrasivem Gestein, bei dem Bohrvortrieb zu verschleißintensiv ist, auch abschnittsweise.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Lehrstuhl für Grundbau, Bodenmechanik, Felsmechanik und Tunnelbau |Titel=Sprengvortrieb |TitelErg=Skriptum &amp;#039;&amp;#039;Tunnelbau&amp;#039;&amp;#039; Übung &amp;#039;&amp;#039;Sprengvortrieb&amp;#039;&amp;#039; |Datum= |Online=http://old.gb.bv.tum.de/download/tb/uebungsprengen.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2014-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnelbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprengtechnik (Bergbau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DaDoKa</name></author>
	</entry>
</feed>