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	<title>Sprengniet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprengniet&amp;diff=746340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saprofyt am 20. Dezember 2024 um 13:55 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-20T13:55:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprengniet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein heute nicht mehr gebräuchliches Verbindungsmittel im [[Flugzeugbau]] und [[Stahlbau]].&lt;br /&gt;
Es wurde Mitte der 1930er-Jahre von dem für [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel]] tätigen Ingenieur [[Karl Butter]] (1908–1997) entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Dieter Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Heinkel – Pionier der Schnellflugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, 1999, S. 214–216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser war von seinem Bruder Otto Butter, einem seit 1931 für die Ernst Heinkel Flugzeugwerke tätigen Flugzeugkonstrukteur, um Hilfe zu dem Problem des Nietens an nur einseitig zugänglichen Konstruktionsteilen gebeten worden. Er antwortete in einem Brief vom 7. Oktober 1934 mit dem Vorschlag des Sprengnietverfahrens. Ab dem 1. November 1935 war Karl Butter bei Heinkel beschäftigt – erst als freier Mitarbeiter, dann ein Jahr später fest eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Björgquist: &amp;#039;&amp;#039;Rostocker Luftfahrtgeschichte(n) Band 4 – Personen und ihre Wirkungsstätten.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag durch Förderkreis Luft- und Raumfahrt Mecklenburg-Vorpommern e.V., 2012, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Heinkel ließ den Sprengniet am 1. Dezember 1936 patentieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=666878| Code=C| Titel=Sprengniet| A-Datum=1936-12-01| V-Datum=1938-10-29| Anmelder=Ernst Heinkel| Erfinder=Karl Butter}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die amerikanischen Firmen [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] und &amp;#039;&amp;#039;American Explosive Rivet Company&amp;#039;&amp;#039; in [[Baltimore]] erwarben 1939 von Ernst Heinkel die Rechte für die Sprengnietung in [[Nordamerika]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. Dieter Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Heinkel – Pionier der Schnellflugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, 1999, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
Ein Hohlraum im [[Niet]]ende ist dabei mit [[Sprengstoff]] gefüllt. Der Niet wird in die Bohrung eingeführt. Anschließend wird er mit einem Gasbrenner oder einem aufgesetzten heißen Metallstück (Lötkolben) erhitzt, wodurch die Sprengladung explodiert und den Niet aufpilzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteil ist, dass auch nur einseitig zugängliche Nietstellen verbunden werden können (zum Beispiel Befestigung an Rohren oder geschlossenen Vierkantprofilen). Zudem erlaubt der Sprengniet im Gegensatz zu den sonst üblichen Hohlnieten eine flüssigkeits- und gasdichte Vernietung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperliche Anstrengung beim manuellen Vernieten großer Nietdurchmesser entfällt; das Verfahren ist zudem effizienter, da das zeitraubende Formen des Nietkopfes entfällt und keine zweite Person zum Gegenhalten erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des allgemeinen Rückganges des Nietens als Verbindungsmittel im Stahlbau gegenüber [[Schweißen]] und [[Verschraubung]], der Probleme beim Umgang mit Explosivstoffen und der Verfügbarkeit anderer Formen von [[Blindniet]]en ist der Sprengniet nicht mehr gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Verfahren wurden mit Wasser als Treibmittel erprobt, das durch Anlegen von [[Hochspannung]] zum schlagartigen Verdampfen gebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Bei der Produktion der [[Heinkel He 114]] kam die Sprengnietung erstmals serienmäßig zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Dieter Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Heinkel – Pionier der Schnellflugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, 1999, S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam das Verfahren auch bei der Notreparatur von Kampfflugzeugen zum Einsatz, da auf aufwändige Demontagen verzichtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=qUEbePVyS3c Demonstration einer Sprengnietung]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=KP_3Q6i2arMC&amp;amp;pg=PA130&amp;amp;dq=explosive+rivet+dupont&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2B9IVMSOBKe2ygPCtoKYBg#v=onepage&amp;amp;q=explosive%20rivet%20dupont&amp;amp;f=false Artikel &amp;#039;&amp;#039;Explosive Rivets&amp;#039;&amp;#039; im Flying Magazine vom Aug. 1943]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbindungselement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrttechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nieten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saprofyt</name></author>
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