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	<title>Sprendlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:55:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprendlingen&amp;diff=177795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carl Möller: /* Bauwerke */ mit Artikel &quot;St. Michael (Sprendlingen)&quot; verlinkt</title>
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		<updated>2025-12-03T15:24:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauwerke: &lt;/span&gt; mit Artikel &amp;quot;St. Michael (Sprendlingen)&amp;quot; verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Ortsgemeinde Sprendlingen in Rheinland-Pfalz, für den gleichnamigen Stadtteil von Dreieich siehe [[Sprendlingen (Dreieich)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Sprendlingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/51/42/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/59/15/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sprendlingen in MZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mainz-Bingen&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Sprendlingen-Gensingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 110&lt;br /&gt;
|PLZ               = 55576&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06701&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07339056&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Elisabethenstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;55576 Sprendlingen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.sprendlingen.de/ www.sprendlingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Frank Eckweiler&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei             = BL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprendlingen Rathaus 20100831.jpg|mini|Rathaus und Marktplatz während des Jahrmarktes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprendlingen Evangelische Kirche 20100831.jpg|mini|hochkant|Evangelische Pfarrkirche: Michaeliskirche am Marktplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprendlingen St. Michael 20100831.jpg|mini|hochkant|Katholische Pfarrkirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Napoleonsturm Sprendlingen.JPG|mini|hochkant|Nachbau eines optischen Telegrafen auf der Napoleonshöhe bei Sprendlingen (Rheinhessen)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprendlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Rheinhessen]], {{Audio|LL-Q188 (deu)-Frank C. Müller-Sprendlingen.wav}}) ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Mainz-Bingen]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz der [[Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen]], der sie auch angehört. Sprendlingen ist gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0733908056&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2021-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Sprendlingen liegt in [[Rheinhessen]] ca. 10 Kilometer ostnordöstlich von [[Bad Kreuznach]] am [[Wiesbach (Nahe)|Wiesbach]]. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt [[Mainz]] liegt ca. 25 Kilometer [[Luftlinie]] nordöstlich der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Badenheim]], [[Pfaffen-Schwabenheim]], [[Zotzenheim]], [[Ober-Hilbersheim]], [[Sankt Johann (Rheinhessen)|St. Johann]] und [[Gau-Bickelheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung Sprendlingens findet sich zum Jahr 767 im [[Lorscher Codex]], auch Codex Laureshamensis genannt: Zwischen 767 und 851 bekam dieses Kloster allein hier 13 Güterschenkungen (CL II, 1904–1916). 877 schenkte König [[Karl der Kahle]] das Dorf mit Weinbergen dem [[Kloster Nivelles|Klosterstift]] der [[Gertrud von Nivelles|hl. Gertrude zu Nivelles]] in Brabant, was König Zwentibold 897 bekräftigte, als er selbst in seinem Kloster Nivelles weilte.&amp;lt;ref&amp;gt;Regnum Francorum online, D_Charles_II, 433 und D_Zw 016.&amp;lt;/ref&amp;gt; In späteren Zeiten gelangte der Ort in den Besitz der [[Grafschaft Sponheim]]. Die Vordere Grafschaft Sponheim, zu der Sprendlingen von 1234 bis 1417 gehörte, führte das blau-goldene Schachbrettmuster als Wappen. Dieses Muster fand Einzug in das Gemeindewappen von Sprendlingen (ebenso bei den Nachbargemeinden St. Johann, Zotzenheim und Pfaffen-Schwabenheim). Bei Sprendlingen fand 1279 eine offene Feldschlacht zwischen [[Johann I. (Sponheim-Kreuznach)|Johann I.]], Graf der vorderen Grafschaft Sponheim, und dem Mainzer Erzbischof [[Werner von Eppstein]] statt (&amp;#039;&amp;#039;Schlacht von Sprendlingen, → Sage von [[Michel Mort]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/sprendlingen.html |titel=Zur Geschichte von Sprendlingen |hrsg=[[Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz]] |abruf=2021-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod des letzten Grafen der vorderen Grafschaft Sponheim fiel Sprendlingen 1417 zunächst an die Grafschaft Sponheim-Starkenburg, bevor es 1437 Teil des [[Kondominium|Kondominats]] des [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] und des [[Grafschaft Veldenz|Grafen von Veldenz]] (später [[Kurpfalz]]) wurde. Nach der Auflösung des Kondominats wurde Sprendlingen im Jahr 1707 [[Markgrafschaft Baden|markgräflich-badischer]] Besitz und bildete zusammen mit St.Johann ein [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 18. Jahrhunderts wurde Sprendlingen von den Franzosen erobert und die [[Erste Französische Republik]] eingegliedert. Sprendlingen war danach eine Mairie des [[Kanton Wöllstein|Kantons Wöllstein]] innerhalb des französischen [[Département du Mont-Tonnerre|Départements du Mont-Tonnerre]]. In Sprendlingen war zeitweise das französische Hauptquartier, in das z. B. [[Worms-Ibersheim|Ibersheim]] 600 Portionen Brot zu 2½ Pfund zu liefern hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Trieb: &amp;#039;&amp;#039;Ibersheim am Rhein.&amp;#039;&amp;#039; 1911, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1813 bis 1814 befand sich an der nördlichen Gemeindegrenze auf dem [[Zotzenheimer Horn]], einem Ausläufer der Napoleonshöhe, eine Telegrafenstation der [[Optische Telegrafenlinie Metz–Mainz|Optischen Telegrafenlinie Metz–Mainz]], mittels derer Nachrichten zwischen [[Mainz]], der Hauptstadt des damaligen Départements du Mont-Tonnerre, und [[Metz]] und von dort aus nach Paris übermittelt wurden. 2014 wurde ein Turm (&amp;#039;&amp;#039;Napoleonsturm&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sprendlingen-gensingen.de/vg_sprendlingen_gensingen/Tourismus/Ausflugsziele/Napoleonsturm/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Napoleonsturm&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150402120649}}&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet, der als „technikgeschichtliches Denkmal“ an die Anfänge der Nachrichtenübertragung über weite Distanzen erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] kam Sprendlingen 1816 als Teil der neu gegründeten [[Rheinhessen (Provinz)|Provinz Rheinhessen]] zu dem [[Großherzogtum Hessen]]. Zwischen 1820 und 1822 wurde die heutige evangelische Michaelskirche an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/sprendlingen/kulturdenkmaeler/evangelische-pfarrkirche.html |titel=Die evangelische Pfarrkirche in Sprendlingen |hrsg=[[Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz]] |abruf=2021-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahr 1825 wurde die Synagoge der örtlichen israelitischen Gemeinde eingeweiht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alemannia-judaica.de/sprendlingen_synagoge.htm |titel=Die Synagoge in Sprendlingen (Landkreis Mainz-Bingen) |hrsg=Alemannia Judaica – Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der jüdischen Geschichte im süddeutschen und angrenzenden Raum |abruf=2021-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Jahr 1900 die katholische Kirche St. Michael&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/sprendlingen/kulturdenkmaeler/katholische-pfarrkirche-st-michael.html |titel=Katholische Pfarrkirche St. Michael |hrsg=[[Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz]] |abruf=2021-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch die Eröffnung der Bahnstrecken [[Bahnstrecke Worms–Bingen Stadt|Worms-Bingen]] und [[Bahnstrecke Sprendlingen–Fürfeld|Sprendlingen-Fürfeld]] erfuhr Sprendlingen zum Ende des 19. Jahrhunderts die Anbindung an den Zugverkehr. Durch den Bau von zwei [[Ziegelei]]en („Tonwerke Ludwigshütte“ und Ziegelei Schnell) kam es in dieser Zeit zur ersten Ansiedlung von Industrieunternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wirtschaftsgeschichte-rlp.de/aufsaetze/ziegelherstellung-in-rheinhessen.html |titel=Ziegelherstellung in Rheinhessen |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam es zu keinen wesentlichen Schäden im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/sprendlingen.html |titel=Sprendlingen |werk=regionalgeschichte.net |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Sprendlingen 1938 in den [[Landkreis Bingen]] eingegliedert wurde, kam es 1969 zum neuen [[Landkreis Mainz-Bingen]]. Sprendlingen wurde 1972 Sitz der Verbandsgemeinde, 1975 erfolgt die Anbindung an die Autobahn A61.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.autobahn-online.de/Neubau1975.html |titel=Neubau 1975 |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Sprendlingen besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|BL]]{{FN|*}} || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|WGK]]{{FN|**}} || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3 ||  7 || 2 || 6 || 2 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3390805600 |titel=Sprendlingen, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Sprendlingen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 6 ||  7 || 4 || 3 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3390805600.html |titel=Stadt- und Gemeinderatswahlen 2019 |abruf=2019-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 6 ||  8 || 3 || 3 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 5 ||  9 || 2 || 4 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 5 || 10 || 1 || 4 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|BL: Bürgerliste Sprendlingen e.&amp;amp;nbsp;V.}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|**|WGK: Wählergruppe Klingels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Frank Eckweiler (BL) wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Sprendlingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manfred Bucher |url=https://ol.wittich.de/titel/754/ausgabe/27/2024/artikel/00000000000043084317-OL-754-2024-27-27-0 |titel=Öffentliche Bekanntmachung Ortsgemeinderat Sprendlingen |werk=Amtsblatt VG Sprendlingen-Gensingen, Ausgabe 27/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-27 |abruf=2024-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 85,3 % gegen eine Mitbewerberin durchgesetzt und wurde damit für fünf Jahre ins Amt gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3390805600 |titel=Sprendlingen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Sprendlingen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckweilers Vorgänger Manfred Bucher (Grüne) war nach zehn Jahren im Amt bei der Wahl 2024 aus Altersgründen nicht mehr erneut angetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mechthild Haag |url=https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kreis-mainz-bingen/verbandsgemeinde-sprendlingen-gensingen/vg-sprendlingen-gensingen/nur-in-aspisheim-gibt-es-keinen-buergermeister-kandidaten-3526274 |titel=Nur in Aspisheim gibt es keinen Bürgermeister-Kandidaten |werk=Allgemeine Zeitung |hrsg=[[VRM (Medienunternehmen)|VRM]] GmbH &amp;amp; Co. KG, Mainz |datum=2024-05-03 |abruf=2024-07-17 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Sprendlingen unterhält [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaften]] mit [[Genlis]] und [[Longecourt-en-Plaine]] in Frankreich, die beide östlich von [[Dijon]] in [[Burgund]] liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische und die katholische Kirchengemeinde haben denselben Namenspatron, ihre Pfarrkirchen heißen Michaeliskirche und [[St. Michael (Sprendlingen)|St. Michael]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 existiert die [[Wißberghalle]], eine Kultur- und Sporthalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Es gibt ein Heimatmuseum&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.remus.museum/html/de/museum.php?id=873 |text=Heimatmuseum Sprendlingen |wayback=20071026123044}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, beheimatet in einem alten Fachwerkhaus, und das alte Rathaus am Marktplatz. Das Gertrudenviertel beherbergt noch viele ältere Gebäude. Am oberen Ende der Zimmergasse befindet sich die ehemalige Synagoge, welche heute als Kulturzentrum und Vereinsheim des Blasorchesters Sprendlingen genutzt wird.&lt;br /&gt;
Durch den Bauern- und Winzerverein Sprendlingen wird die Via Vinea gepflegt, ein Erlebnisweg durch die Weinberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Der Steinberg (auch Napoleonshöhe genannt) ist einer der Fundorte in Rheinhessen mit etwa zehn Millionen Jahre alten Säugetierresten aus den Dinotheriensanden des [[Ur-Rhein]]s. Der Begriff [[Dinotheriensande]] beruht darauf, dass diese Ablagerungen häufig Zähne und Knochenreste des Rüsseltieres  [[Dinotherium]] enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
In Sprendlingen gibt es mehrere Sportvereine, unter anderem den Handballverein HSG Zotzenheim/St.-Johann/Sprendlingen, die TSG Sprendlingen 1861, den FC Sprendlingen 2023, den Tennisclub Sprendlingen, das Karate Dojo Sprendlingen und den Dartclub Sprendlingen.&lt;br /&gt;
Das Angebot an sportlichen Aktivitäten umfasst ein Stadion, mehrere Sporthallen, einen Tennispark, ein Freibad, eine Reithalle und ausgeschilderte Wanderwege durch die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Sprendlingen ist geprägt vom [[Weinbau]], hat als Mittelpunktgemeinde eine gute Einzelhandelsinfrastruktur und besitzt mehrere industrielle Arbeitgeber wie das Wohnmobilwerk [[Eura Mobil]], die Firma Possehl Spezialbau GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.possehl-spezialbau.de/impressum/ |titel=Impressum |sprache=de-DE |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder den Baudienstleister K.H. Gaul (heute Teil der Strabag AG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Sprendlingen liegt an der [[Bahnstrecke Worms–Bingen Stadt]]. Am Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnstrecke Worms–Bingen Stadt#Sprendlingen (Rheinhess)|Sprendlingen (Rheinhess)]]&amp;#039;&amp;#039; halten im Stundentakt [[Regionalbahn]]en der [[DB Regio Mitte]]. Hier zweigte von 1888 bis 1973 die dann [[Streckenstilllegung|stillgelegte]] [[Bahnstrecke Sprendlingen–Fürfeld]] ab. Weiter lag Sprendlingen von 1912 bis 1953 an der [[schmalspur]]igen [[Überlandstraßenbahn]] [[Bahnstrecke Bad Kreuznach–St. Johann|Bad Kreuznach–St. Johann]]. Omnibusse lösten deren Verkehr ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straße ====&lt;br /&gt;
Sprendlingen liegt direkt an der [[Bundesstraße 50|B 50]] Bingen–Gau-Bickelheim. Die [[Bundesautobahn 61|A 61]] durchquert das Gemeindegebiet; die nächstgelegene Anschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Gau-Bickelheim,&amp;#039;&amp;#039; wodurch eine verkehrsgünstige Lage zu den nächstgelegenen Städten Bad Kreuznach, Bingen, Alzey und Mainz besteht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Sprendlingen wird von den Buslinien 223 und 630 des [[Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund|RNN]] angefahren, die Direktverbindung nach Bad Kreuznach bzw. Mainz herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt in Sprendlingen einen kommunalen [[Kindergarten]] sowie je einen [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] und [[evangelisch]]en Kindergarten.&lt;br /&gt;
Es gibt eine [[Grundschule]] und eine [[Integrierte Gesamtschule]] in Sprendlingen, beide bieten auch ganztägige Betreuung an. Daneben existiert die Elisabethenschule, eine [[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]] mit ebenfalls ganztägiger Betreuung.&lt;br /&gt;
Des Weiteren findet man auf dem Gelände der IGS eine gut ausgestattete, moderne Bibliothek, die Bibliothek Sprendlingen-Gensingen. Sie besitzt zwei gleichberechtigte Standorte, der zweite befindet sich in Gensingen im Haus der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Stockhausen]] (1804–1852), Landrichter und Mitglied der Landstände des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Flegler]] (1848–1935), Philologe&lt;br /&gt;
* [[Jacob Bach (Politiker)|Jakob Bach]] (1868–1941), Lehrer und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Jakob Eder (Politiker)|Jakob Eder]] (1874–1932), Sattler- und Tapezierermeister, Politiker und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Karl Schnell (General)|Karl Schnell]] (1916–2008), General und Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium&lt;br /&gt;
* [[Hans Broßmann]] (1923–1997), Weingutsbesitzer und Politiker (FDP), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Werner E. G. Müller|Werner Ernst Georg Müller]] (* 1942), Biochemiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Edgar Diehl]] (* 1950), Maler, Künstler, Autor und Kurator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Sprendlingen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturdenkmale in Sprendlingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Cziesla: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinartefakte des jungpaläolithischen Fundplatzes Sprendlingen (Rhh.).&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit Köln 1981. Zusammenfassung Arch.Inf. 8, 1985, 80–81.&lt;br /&gt;
* Joachim Köhler, Sandra Hummel: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Sprendlingen.&amp;#039;&amp;#039; Independently published, 2019, ISBN 978-1-09-372343-4.&lt;br /&gt;
* Anja Korndörfer, Gerhard Remmet: &amp;#039;&amp;#039;Findbuch zum Personenstandsregister der Gemeinde Sprendlingen/Rhh, Tabellarische Auswertung ab 1798.&amp;#039;&amp;#039; Band I: ISBN 978-94-036-0729-0, Band II: ISBN 978-94-036-0730-6, Band III: ISBN 978-94-036-0728-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sprendlingen.de/ Offizielle Webpräsenz der Ortsgemeinde Sprendlingen]&lt;br /&gt;
* [https://www.sprendlingen-gensingen.de/ Internetpräsenz der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33908056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mainz-Bingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4056536-1|LCCN=n89146384|VIAF=147869039}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mainz-Bingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Rheinhessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 767]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carl Möller</name></author>
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