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	<title>Spreetaler See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:10:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spreetaler_See&amp;diff=404490&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Geschichte */ Tagebau Spreetal verlinkt</title>
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		<updated>2025-08-08T17:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tagebau Spreetal verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Spreetaler See&amp;lt;br /&amp;gt;Sprjewinodołski jězor&lt;br /&gt;
|BILD = Spreetaler See.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG =&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Landkreis Bautzen]], [[Lausitzer Seenkette]]&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 3.14&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 50&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|ZUFLUSS =&lt;br /&gt;
|ABFLUSS =&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=51/29/28/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=14/19/37/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SN&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE&lt;br /&gt;
|HÖHE = 108&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Spreetal (Siedlung)|Spreetal]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Burgneudorf]], [[Schwarze Pumpe]], [[Hoyerswerda]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = künstlich angelegter See, Tagebaurestsee&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Spreetal Spreetaler See Aerial.jpg|mini|Luftbild 2018 (Blick vom Zeltplatz Spreetal aus)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spreetaler See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprjewinodołski jězor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, ist ein neu entstehender See in der [[Lausitzer Seenkette]] und befindet sich auf dem Gebiet des Freistaates [[Sachsen]] in der [[Oberlausitz]] nahe [[Spreetal (Siedlung)|Spreetal]], unmittelbar an der Grenze zu Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Volumen des Sees umfasst 97 Mio. m³. Der pH-Wert des Wassers liegt bei 6,5. Eine Besonderheit des Spreetaler Sees war die Freigabe des gesamten Sees für motorisierten [[Wassersport]] (u.&amp;amp;nbsp;a. „[[Speedboat|Speedboote]]“) seit dem 15. Juli 2010. Inzwischen wurden der See und sein weiteres Umfeld zum Sperrgebiet erklärt. Am Nordwest- und Nordufer sollte ein Wassersportzentrum eingerichtet werden. Außerdem war geplant, das Areal nördlich der [[Bundesstraße 97]] um ein Feriencenter zu ergänzen. Eine weitere wassertouristische Anlage war am Südwestufer des Sees geplant, welche den Namen „Spreetaler Terrasse“ tragen sollte. Über den &amp;#039;&amp;#039;Überleiter 1&amp;#039;&amp;#039;, einen 2750 Meter langen Kanal, wird der Spreetaler See mit dem [[Sabrodter See]] und über diesen mit dem [[Senftenberger See]] und somit mit dem &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Seenland&amp;#039;&amp;#039; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der See entspricht im Wesentlichen dem ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Tagebau Spreetal-Nordost&amp;#039;&amp;#039; sowie zum Teil der daran angrenzenden Tagebaue &amp;#039;&amp;#039;Grube Brigitta&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Spreetal&amp;#039;&amp;#039;. Er liegt nördlich von Hoyerswerda an der [[Bundesstraße 97]] nahe dem Ort [[Spreetal (Siedlung)|Spreetal]], der Anfang des 20. Jahrhunderts als Bergarbeitersiedlung für die Grube Brigitta angelegt wurde und bei Weiterführung des Tagebaus Spreetal-Nordost überbaggert worden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte des &amp;#039;&amp;#039;Spreetaler Sees&amp;#039;&amp;#039; ist an die Entwicklung des Braunkohlebergbaus im Raum &amp;#039;&amp;#039;Spreetal / Bluno&amp;#039;&amp;#039; gekoppelt. Das [[Tagebau Spreetal|Tagebaufeld Spreetal]] umfasst die Tagebaue Spreetal, Bluno und Spreetal-Nordost. Im Jahr 1863 wurde die [[Lusatia Braunkohlenbergbau Gesellschaft]] gegründet. Sie begann im Jahr 1906 mit dem [[Aufschluss (Geologie)|Aufschluss]] der &amp;#039;&amp;#039;Grube Hoffnung III&amp;#039;&amp;#039;, um unter anderem die Spremberger Textilfabriken mit billiger Kohle zu versorgen. Unmittelbar neben der &amp;#039;&amp;#039;Grube Hoffnung III&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1915 die &amp;#039;&amp;#039;Grube Brigitta&amp;#039;&amp;#039; erschlossen, die neben den Tuchfabriken das [[Kraftwerk Trattendorf]] und die [[Gaskombinat Schwarze Pumpe#Sonstiges|Brikettfabrik Spreetal]] versorgte. 1948 wurde &amp;#039;&amp;#039;Brigitta&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Spreetal&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Aus dem &amp;#039;&amp;#039;Tagebau Spreetal&amp;#039;&amp;#039; fuhr 1983 der letzte Kohlezug. Die Kohleförderung wurde in dem drei Jahre zuvor aufgeschlossenen &amp;#039;&amp;#039;Tagebau Spreetal-Nordost&amp;#039;&amp;#039; fortgesetzt und wegen des enormen Rückganges des Rohbraunkohlenbedarfes 1991 eingestellt, was [[Gerhard Gundermann]] in dem Lied &amp;#039;&amp;#039;Brigitta&amp;#039;&amp;#039; autobiografisch verarbeitete. Die Kohlereserven waren bis dahin allerdings noch nicht erschöpft. Nach erfolgter Sanierung wurde 1998 mit der Flutung des Sees begonnen: Aus dem &amp;#039;&amp;#039;Tagebau Spreetal-Nordost&amp;#039;&amp;#039; entsteht der &amp;#039;&amp;#039;Spreetaler See&amp;#039;&amp;#039;, während aus dem &amp;#039;&amp;#039;Tagebau Spreetal&amp;#039;&amp;#039; durch die teilweise Verfüllung mit Abraum aus dem [[Tagebau Scheibe]] der [[Bergener See]], der [[Sabrodter See]], der [[Neuwieser See]] und der [[Blunoer Südsee]] entstehen. Seit 1998 wurden über 21 Millionen Kubikmeter [[Eisenhydroxid]]schlamm in den See eingespült.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten im Endzustand ==&lt;br /&gt;
* Wasserfläche: 314 ha&lt;br /&gt;
* Speichervolumen: 97 Mio. m³&lt;br /&gt;
* Wasserspiegelhöhe: 108 m über NN&lt;br /&gt;
* Wassertiefe: 50 m&lt;br /&gt;
* Flutung: 1998 bis 2015 (weiterer Anstieg durch Grundwasser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Überleiter 1 ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Überleiter 1&amp;#039;&amp;#039; verbindet den &amp;#039;&amp;#039;Spreetaler See&amp;#039;&amp;#039; mit dem &amp;#039;&amp;#039;Sabrodter See&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde 2015 bauseitig fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lmbv.de/aufgaben/wassermanagement/ueberleiter-kanaele Überleiter &amp;amp; Kanäle (LMBV)] (abgerufen am 17. Juni 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt; Über eine Länge von 2750 Metern überwindet er bei einer Wassertiefe von 3,50 Metern einen Höhenunterschied von vier Metern zum tiefer liegenden &amp;#039;&amp;#039;Sabrodter See&amp;#039;&amp;#039;. Dazu wurde eine 29,40 Meter lange Schleuse gebaut, die allerdings noch nicht in Betrieb gegangen ist (Stand 2018). Die &amp;#039;&amp;#039;LMBV&amp;#039;&amp;#039; errichtet außerdem eine Brücke über den Kanal, Spannweite 34,20 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lausitzerseenland.de/visioncontent/mediendatenbank/090519094744.pdf LMBV: Überleiter 1] (PDF, 343,31 kB) bei lausitzerseenland.de (abgerufen am 16. Juli 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gewässer in Sachsen#Standgewässer|Liste der Gewässer in Sachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Überleiter 1. Vom Spreetaler See zum Sabrodter See&amp;#039;&amp;#039;. Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH ([https://www.lmbv.de/index.php/info-ueberleiter.html?file=files/LMBV/Publikationen/Publikationen%20Lausitz/Infoblaetter_L/Infoblaetter_Ueberleiter/infoblatt_ueberleiter_01.pdf PDF]; 3,63&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spreetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebaurestsee im Lausitzer Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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