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	<title>Sprechfunk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T15:29:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprechfunk&amp;diff=41733&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Einleitung</title>
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		<updated>2025-12-06T00:04:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprechfunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. [[Telefonie]] in [[Funkdienst]]en versteht man das [[Drahtlose Kommunikation|drahtlose]] Übertragen von gesprochenen Informationen mittels [[Walkie-Talkie|Handfunkgeräten]], [[Mobilfunkgerät]]en oder Feststationen. Hierbei findet ein [[Funkverkehr]] statt. In den meisten Fällen ist Sprechfunk Wechselverkehr ([[Duplex (Nachrichtentechnik)|Halbduplexbetrieb]]): Es kann immer nur ein Teilnehmer sprechen, während die anderen zuhören. Einige wenige Technologien erlauben auch [[Duplex (Nachrichtentechnik)|Vollduplexbetrieb]], vergleichbar mit einem Telefon, bei dem man gleichzeitig hören und sprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bereich des Sprechfunks gehören zum Beispiel [[Jedermannfunk]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[CB-Funk]] und  [[PMR446|PMR446-Funk]]), Taxi-Funk, Teilbereiche des [[Zugfunk|Zugfunks]], [[BOS-Funk]], [[Bündelfunk]], [[Flugfunk]], [[Seefunk]], [[Binnenschifffahrtsfunk]] und Teilbereiche des [[Amateurfunkdienst|Amateurfunk]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man auf [[Ultrakurzwelle]] größere Entfernungen überbrücken oder über Berge hinweg senden möchte, wird in der Regel eine „Vermittlungsstelle“ dazwischengeschaltet, also eine Relaisfunkstelle (verkürzt auch [[Relais (Funktechnik)|Relais]]  genannt) oder ein [[Satellit (Raumfahrt)|Satellit]]. Diese Vermittlungsstelle nimmt die Funkwellen des Senders auf und sendet sie auf einer anderen Frequenz direkt weiter, größtenteils mit höherer Sendeleistung. Dies bedingt, dass die teilnehmenden Sprechfunkgeräte alle auf der Sendefrequenz des Relais empfangen und auf der Empfangsfrequenz des Relais senden. &lt;br /&gt;
In Deutschland wird dieses Prinzip vorwiegend im Bereich der [[Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben]] (BOS) verwendet, also bei [[Polizei]], [[Rettungsdienst]], [[Feuerwehr]] und [[Katastrophenschutz]]. Meist wird dort innerhalb eines Landkreises ein [[Gleichwellenfunk]]netz betrieben, bei dem mehrere Sender auf denselben Frequenzen senden und von der [[Leitstelle]] als Relaisstation gesteuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=50 Jahre Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg 1975 – 2025 |TitelErg=Die Geschichte des Kreisfeuerwehrverbandes |Hrsg=Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg |Ort=Limburg |Datum=2025 |ISBN=978-3-00-082001-4 |Seiten=178–197}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Überreichweite|speziellen Ausbreitungsbedingungen]] oder auf der [[Kurzwelle]] erübrigt sich das, weil dort die Signale auf Teilschichten der Atmosphäre reflektiert werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Relaisstelle.svg|thumb|250px|Relaisstelle zur Erhöhung der Reichweite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsarten ==&lt;br /&gt;
Im Sprechfunk kennt man verschiedene Verkehrsarten (Betriebsarten) der Geräte, die abhängig von der technischen Ausstattung eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://www.bootspruefung.de/theorie/src/betriebsarten | titel = Betriebsarten, Bootsprüfung |werk=www.bootspruefung.de | abruf = 2022-10-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=ETSI TR 102 398 V1.5.1: Electromagnetic compatibility and Radio spectrum Matters (ERM); Digital Mobile Radio (DMR) General System Design |Hrsg=[[Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen|ETSI]] |Sammelwerk=Technical Report |Datum=2023-11 |Online=https://www.etsi.org/deliver/etsi_tr/102300_102399/102398/01.05.01_60/tr_102398v010501p.pdf |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselverkehr (Simplex oder Halbduplex) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:CB-Funkgerät im LKW.JPG|thumb|CB-Funkgerät in einem Lkw]]&lt;br /&gt;
Die gängigste Verkehrsart im Funk ist Wechselverkehr. Bei dieser senden und empfangen alle Teilnehmer auf derselben Frequenz. Während ein Teilnehmer sendet, können alle anderen zuhören. Eine Antwort eines anderen Teilnehmers ist erst anschließend möglich. Das findet man zum Beispiel im [[CB-Funk]], BOS-Funk, Amateurfunk, Betriebsfunk oder auch bei einfachen Kinder-Sprechfunkgeräten (Walkie-Talkies).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedingter Gegenverkehr (Semi-Duplex) ===&lt;br /&gt;
Im Semi-Duplex-Verfahren senden und empfangen die Funkgeräte auf zwei unterschiedlichen Frequenzen, jedoch ist es technisch nicht möglich, während des Sendens auch zu empfangen. Die Funkgeräte haben ein [[Koaxiales Relais|Antennenrelais]], das die Antenne entweder mit dem Empfangs- oder dem Sendeteil verbindet. Die Umschaltung erfolgt über die Betätigung der Sprechtaste. Diese Verkehrsart wird bei Funkbetrieb über [[Funkrelaisstation|Relaisstation]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenverkehr (Duplex oder Vollduplex) ===&lt;br /&gt;
Beim Gegenverkehr sendet und empfängt das Funkgerät auf zwei unterschiedlichen Frequenzen, die als [[Oberband]] und [[Unterband]] bezeichnet werden. Die Funkgeräte haben eine [[Duplexweiche]], eine Art [[Gabelschaltung]], die die Antenne gleichzeitig sowohl mit dem Empfangs- als auch dem Sendeteil verbindet, Sendeenergie aber nur zur Antenne und nicht zum Empfänger durchlässt, damit dieser nicht „zugestopft“ oder gar beschädigt wird. Während das Funkgerät auf der einen Frequenz sendet, kann es daher gleichzeitig auf der anderen Frequenz empfangen. Echter Vollduplexbetrieb ist nur mit einer Gegenstation möglich, die dann in vertauschter [[Bandlage]] sendet und empfängt. Der Frequenzabstand zwischen der Oberbandfrequenz und der Unterbandfrequenz der [[Funkkanal|Funkkanäle]] eines [[Funknetz]]es wird als &amp;#039;&amp;#039;Gegensprechabstand&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Duplexabstand&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Zwischenschalten einer [[Funkrelaisstation|Relaisstation]] können größere Entfernungen überbrückt und bauliche bzw. landschaftliche Hindernisse überwunden werden. Die Relaisstation empfängt hierzu die Sprachnachricht des Senders und sendet diese gleichzeitig auf der zweiten Frequenz weiter. Die Relaisstation wird dafür meist auf einer geographischen Erhöhung (z. B. Bergkuppe) angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsformen ==&lt;br /&gt;
Anhand der Kommunikationsform innerhalb von Funkverkehrskreisen (also wer mit wem sprechen darf) unterscheidet man verschiedene Verkehrsformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe: [[Sprechfunkverkehrsform]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übertragungstechnik ==&lt;br /&gt;
Die historisch älteste und mit geringstem Schaltungsaufwand realisierbare [[Modulationsart]] für den Sprechfunk ist die [[Amplitudenmodulation]] (AM), wie sie nach wie vor im [[Langwellenrundfunk|Lang-]], [[Mittelwellenrundfunk|Mittel-]] und [[Kurzwellenrundfunk]] vorherrscht und die in [[Flugfunk]] und [[CB-Funk]] Anwendung findet. Als weitere [[Analogtechnik|analoge]] Betriebsarten gibt es die [[Frequenzmodulation]] (FM), die mit größerer [[Bandbreite]] bessere Tonqualität ermöglicht und insbesondere im [[Ultrakurzwelle]]nbereich von zahlreichen [[Funkdienst]]en wie dem klassischen [[UKW-Rundfunk]] eingesetzt wird, sowie die energieeffizientere [[Einseitenbandmodulation]] (SSB), die im [[Amateurfunk]] verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufschwung der [[Digitaltechnik]] sind zahlreiche digitale Sprachübertragungsverfahren dazugekommen. Neben den für [[Hörfunk]] zur Verfügung stehenden Standards wie [[Digital Audio Broadcasting|DAB, DAB+]], [[Digital Radio Mondiale|DRM]] und [[DVB-S]] findet man beispielsweise [[Digital Mobile Radio|DMR]], [[Terrestrial Trunked Radio|TETRA]] und verschiedene auch als [[Amateurfunkbetriebsart]]en eingesetzte Verfahren vor. Teilweise handelt es sich um [[Bündelfunk]]-Systeme, was auch in Analogtechnik (wie bei [[MPT 1327]]) existiert. Bei digitalen Sprechfunkverfahren kommt es nicht nur auf das eigentliche [[Modulation (Technik)#Digitale Modulationsverfahren|Modulationsverfahren]] an, sondern auch auf den [[Codec]], also wie auf der Senderseite vor dem [[Modulator|Modulationsteil]] die Sprache in digitale Daten übersetzt wird und beim Empfänger nach der Demodulation wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Historische Anfänge ===&lt;br /&gt;
Zu den Anfängen der drahtlosen Sprachübermittlung ist die Quellenlage unklar. Einer der Pioniere war [[Reginald Fessenden]], der um das Jahr 1900 Versuche dazu durchführte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ernst Erb |url=https://www.radiomuseum.org/forumdata/upload/036%2D038%5FRoehren%5FTeil1%2Epdf |titel=1900-09, Geburtsjahre der Röhren |werk=Radios von gestern |hrsg=Stiftung Radiomuseum Luzern |datum= |abruf=2020-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Entwicklung der technischen Grundlagen siehe [[Erfindung des Radios #Entwicklung der Technik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sprechfunk-Genehmigung 1.jpg|Sprechfunk-Genehmigung von 1985&lt;br /&gt;
Datei:BZF Wiki.JPG|Flugfunkzeugnis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 810 – Sprech- und Datenfunkverkehr |Auflage=1 |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=2019 |Seiten= |ISBN=978-3-555-02112-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4133144-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprechfunk| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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