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	<title>Sprachentwicklung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprachentwicklung&amp;diff=60345&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NiTenIchiRyu am 25. April 2026 um 13:46 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-25T13:46:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Entwicklung der menschlichen Sprache. Zum Spracherwerb von Kleinkindern siehe [[Spracherwerb]]. Zu Veränderungen einer Sprache siehe [[Sprachwandel]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Sprachursprung&lt;br /&gt;
|4=Sprachentwicklung&lt;br /&gt;
|2=Oktober 2013|1=[[Benutzer:NessaTelemmaite|NessaT.]] ([[Benutzer Diskussion:NessaTelemmaite|Diskussion]]) 11:32, 15. Okt. 2013 (CEST)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann in die Entwicklung der Sprache in der Stammesgeschichte der Lebewesen ([[Phylogenese]]) bis zur Entstehung der Menschen und in die Sprachentwicklung während der Evolution des Menschen ([[Stammesgeschichte des Menschen|Homogenese]]) unterteilt werden. Letzteres wird auch als (kulturelle) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachevolution&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[infrahuman]]en (vorsymbolischen) sowie für den Beginn des [[human]]en Bereichs liegen bislang keine zuverlässigen Forschungsergebnisse vor. Diese Einschränkung bezieht sich einerseits auf den derzeitigen Stand der Forschung, ist aber andererseits grundsätzlicher Natur, da keine sprachlichen Dokumente vorliegen. Die frühe Entwicklung der [[Umgangssprache]] entzieht sich der Erkenntnis, da sie keine unmittelbaren Spuren hinterließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verständigung im infrahumanen Bereich ==&lt;br /&gt;
Die biologische Evolution der menschlichen Sprache zu rekonstruieren, ist ihrem Selbstverständnis nach Aufgabe der [[Biolinguistik]]. Im Verlaufe der stammesgeschichtlichen Entwicklung ([[Phylogenese]]) wurde der Bereich des Lernbaren im Vergleich zum genetisch Weitergegebenen allmählich breiter. Eingang in den Erbgang findet nur die [[Modifikabilität]] an sich und nicht die Ergebnisse einzelner [[Modifikation (Biologie)|Modifikationen]]. Doch kann es nicht darum gehen, die auf Lernprozessen beruhenden Veränderungen den Modifikationen, die auf der natürlichen [[Selektion (Evolution)|Selektion]] basieren, einfach gegenüberzustellen. „Die Frage ist nicht, ob ein bestimmtes Verhalten Ergebnis der natürlichen Selektion oder eines kulturellen Lernprozesses ist, sondern die Frage ist letztlich, aus welchen Gründen welche Lernprozesse aus der natürlichen Selektion hervorgegangen sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;Voland, 2009, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den höheren [[Primaten]] ist aufgrund des gewonnenen Freiraums die [[Kommunikatives Verhalten|soziale Kommunikation]] schon ausgeprägt. Demgegenüber ist die Informationsvermittlung noch kaum vorhanden. Die höheren Primaten können in ersten Ansätzen mit ihren Gesten schon „über etwas“ kommunizieren, sofern die fehlenden natürlichen Voraussetzungen hierzu künstlich&amp;lt;!---wie?---&amp;gt; erfüllt werden, doch ihre [[Auditive Wahrnehmung|auditive]] Kommunikation dient noch ausschließlich dem unmittelbaren emotionalen Ausdruck. Menschenaffen zeigen große Schwierigkeiten, einem emotionalen Zustand entsprechende Laute von sich zu geben, wenn sie sich gerade nicht in diesem befinden. Die Laute von Primaten sind graduell abgestuft. Lauschende Primaten versuchen, subtile Abstufungen im emotionalen und körperlichen Zustand der Kommunikationssender wahrzunehmen und einzuschätzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jane Goodall |Titel=The chimpanzees of Gombe : patterns of behavior |Verlag=Belknap Press of Harvard University Press |Ort=Cambridge, Mass. |Datum=1986 |ISBN=0-674-11649-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Gefangenschaft geborenen Menschenaffen konnten in mehreren Fällen die Verwendung von Gebärdensprachen sowie die Zeichensprache [[Yerkish]] beigebracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. [[Sue Savage-Rumbaugh]], Stuart Shanker,Talbot J. Taylor |Titel=Apes, language, and the human min |Verlag=Oxford University Press |Ort=New York |Datum=1998 |ISBN=0-19-510986-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schimpansen können bereits mit sogenannten Werkzeugen umgehen, doch scheint eine eigentliche Herstellung von Werkzeugen und insbesondere deren Weitergabe und Verbesserung über Generationen hinweg noch nicht möglich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genetische und anatomische Hypothesen zur menschlichen Sprachentwicklung ==&lt;br /&gt;
Seit der Entdeckung des für Spracherwerb und Lautäußerungen relevanten [[Forkhead-Box-Protein P2|FOXP2]]-Gens gibt es die Theorie, dass eine Mutation dieses auch bei Vögeln, Primaten und Neandertalern anzutreffenden Gens vor einigen 100.000 Jahren zur Entwicklung der menschlichen Sprache geführt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Enard u. a. |Titel=Molecular evolution of FOXP2, a gene involved in speech and language. |Sammelwerk=Nature |Nummer=418 |Datum=2002 |Seiten=869–872 |PMID=12192408}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gen unterstützt sowohl das Längenwachstum als auch die Verästelung von [[Neurit]]en im sich entwickelnden Gehirn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. C. Vernes, P. L. Oliver, E. Spiteri u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Foxp2 regulates gene networks implicated in neurite outgrowth in the developing brain |Sammelwerk=PLoS Genetics 7 |Datum=2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn das Gen beschädigt ist, wie bei den betroffenen Mitgliedern der [[Forkhead-Box-Protein P2|KE Family]], scheint die Entstehung von neuen neuronalen Verbindungen beeinträchtigt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem genetischen Ansatz steht der anatomische Ansatz des Kognitionswissenschaftlers [[Philip Lieberman]] gegenüber. Laut ihm beruht die Fähigkeit des Menschen, sprechen zu können, auf anatomischen und feinmotorischen Fähigkeiten, die andere Primaten nicht aufweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philip Lieberman |Titel=The Biology and Evolution of Language |Verlag=Harvard University Press |Datum=1984 |ISBN=0-674-07413-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So war die einzigartige Kontrolle, die der Mensch über seine Zunge und ihre Bewegungen hat, wiederholt Objekt von Untersuchungen. Eine Theorie brachte die Größe des [[Nervus hypoglossus]], der für die Kontrolle der Zungenbewegungen verantwortlich ist, mit der Entwicklung von Sprache in Verbindung. Ein Team unter dem Paläanthrologen David DeGusta wies diese Theorie zurück, nachdem sie zeigten, dass die hypoglossalen Nervenkanäle von sowohl nicht-menschlichen Primaten als auch [[Australopithecina]] im Rahmen der Werte von modernen Menschen lagen. Die Kontrolle über die Zunge könne daher nicht mit der Größe des Nervs zusammenhängen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=David DeGusta, W. Henry Gilbert &amp;amp; Scott P. Turner |url=http://www.pnas.org/content/96/4/1800 |titel=Hypoglossal canal size and hominid speech |abruf=2018-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anatomischer Aspekt, der von vielen Wissenschaftlern als Indikator für die Verwendung komplexer Sprache angesehen wird, ist der abgesenkte [[Kehlkopf]]. Während u.&amp;amp;nbsp;a. Ziegen, Hunde und Großkatzen ihren Kehlkopf temporär absenken können, um lautstarke Töne von sich zu geben, ist eine permanente Absenkung des Kehlkopfes außer beim Menschen nur bei einigen Rehspezien zu finden. Laut Lieberman ist die menschliche Anatomie dahingehend einzigartig, dass sich [[Kehldeckel]] und [[Gaumensegel]] nicht berühren; dies habe die Artikulation begünstigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philip Lieberman |Titel=Toward an Evolutionary Biology of Language |Verlag=Harvard University Press |Datum=2006 |ISBN=0-674-02184-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese These wird von anderen Wissenschaftlern stark angezweifelt, da die Umgestaltung des menschlichen Sprachtrakts lange Zeit gedauert haben müsse und dadurch bereits sehr frühe Vorfahren des modernen Menschen über Sprachfähigkeit verfügt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar ist die Fähigkeit des Erlernens lautgebundener Kommunikation von den Elterntieren nicht an anatomische Merkmalen von Menschen oder Primaten gebunden, wie das Beispiel der [[Wale]] oder [[Vögel]] zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale und kulturelle Aspekte der Sprachentwicklung ==&lt;br /&gt;
Beim Übergang des Tieres zum Menschen sind die über die genetische Programmierung hinausgehenden Sachverhalte wie die Weitergabe und Weiterführung von Steinwerkzeugen über Generationen hinweg und Kompetenzen wie das akkumulative Auswahlvermögen, das hinsichtlich des sprachlichen Verhaltens generativ ist, in dem phylogenetisch eröffneten Freiraum relevant. Die Produktion von Steinwerkzeugen und anderen spezifisch menschlichen kulturellen Erzeugnissen setzt neben der gleichzeitig erfolgenden [[synchron]]ischen Verständigung auch die [[Diachronie|diachronische]] Verständigung voraus. Arbeit erfordert kognitive Dispositionen und kommunikative Austauschformen, die ohne Sprache nicht denkbar sind. Die Arbeit ist nicht nur der Anstoß, sondern ein ständig wirkender Faktor für die Entwicklung von Sprache. Die Überlieferung und Aneignung von Werkzeugen sowie die Weitergabe entsprechender Fähigkeiten erfordert das Medium der Sprache. Eine Besonderheit menschlicher Sprache im Unterschied zu den [[Tiersprache]]n besteht darin, dass mit ihr Begriffe variantenreich und kreativ kombiniert werden. Je komplexer und differenzierter die Sprache wird, desto feiner kann wiederum die Umwelt wahrgenommen und verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das zwischenmenschliche Verhalten werden Gegenstände mit Merkmalen oder (Merk-)Zeichen so involviert, dass das integrierte Zeichen auch anstelle des Gegenstandes erscheinen kann. Vom Zeichen als gegenstandsbezogenem [[Denotat]] unterscheidet sich das Zeichen als [[Assoziation (Psychologie)|assoziativer]] Verweis, als sogenanntes [[Konnotat]], das Hinweise auf die mit ihm verbundenen Empfindungen und Emotionen eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlaufe der Entstehung der Menschheit und ihrer dokumentierten Geschichte nimmt die Zeichenstrukturiertheit des zwischenmenschlichen-gegenständlichen Verhaltens zu und prägt dadurch die kognitive Verarbeitung der Wirklichkeit. Verschiedene [[interkulturell]]e Untersuchungen weisen darauf hin, dass die alltägliche Wahrnehmung und das gewöhnliche Erkennen der Wirklichkeit durch die Sprache strukturiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitpunkt des Sprachursprungs ==&lt;br /&gt;
Hoffnungen macht man sich von der Anwendung statistischer Methoden zur Eruierung des Ursprungszeitpunkts der menschlichen Sprache. Bei einem solchen Vorgehen wird versucht, die Zeit zu berechnen, die erforderlich war, um die heutige Komplexität und Diversität der Sprachen zu erreichen. Eine Berechnung aus dem Jahr 1998 ergab, dass es spätestens vor 100.000 Jahren zur ersten Auseinanderentwicklung der Sprachen gekommen sein muss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johanna Nichols |Hrsg=Nina Jablonski und Leslie C. Aiello, eds. |Titel=The origin and dispersal of languages: Linguistic evidence |Sammelwerk=The Origin and Diversification of Language |Reihe=Memoirs of the California Academy of Sciences |NummerReihe=24 |Verlag=California Academy of Sciences |Ort=San Francisco |Datum=1998 |Seiten=127-70}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Berechnung aus dem Jahr 2012 zieht als Grundlage dazu die Anzahl an klar unterschiedlichen Lauten in modernen Sprachen heran. Der Vergleich der Anzahl von [[Phonem]]en in weltweiten Sprachen in Relation mit afrikanischen Sprachen soll greifbar machen, wie lange afrikanische Sprachen bereits haben existieren müssen, um die vorhandene Anzahl an Phonemen zu besitzen. Mit dieser Berechnungsmethode errechnete das Forschungsteam ein Alter von 350.000 bis 100.000 Jahren für die afrikanischen Sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Perreault &amp;amp; S. Mathew |Titel=Dating the origin of language using phonemic diversity |Sammelwerk=PLoS ONE |Band=4 |Nummer=7 |Datum=2012 |DOI=10.1371/journal.pone.0035289 |PMC=3338724}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Atkinson errechnete mit derselben Methode 2011 einen [[Sprachursprung]] vor 80.000–160.000 Jahren in Südafrika.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Atkinson, Quentin |Titel=Phonemic Diversity Supports a Serial Founder Effect Model of Language Expansion from Africa |Sammelwerk=Science Magazine |Nummer=332 |Datum=2011 |Seiten=346–349}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Studien wurden von Linguisten kritisiert, da die heutige Verteilung der Phoneme kein zweifelsfreier Indikator für eine lange Historie der jeweiligen Sprache sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Keith Hunley, Claire Bowern, und Meghan Healy |Titel=Rejection of a serial founder effects model of genetic and linguistic coevolution. Proceedings of the Royal Society B |Datum=2012-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neandertaler ===&lt;br /&gt;
Aus DNA-Analysen ist nachgewiesen, dass es keinen Unterschied in der für die Entwicklung der Sprache relevanten Gensequenzen des [[Neandertaler]]s und der des modernen Menschen gibt. Insbesondere die Entwicklung der [[Forkhead-Box-Protein P2#FOXP2 in der Paläogenetik|FOXP2 Region]] war vor der Abspaltung von Neanderthaler und [[Archaischer Homo sapiens|archaischen Homo Sapiens]] abgeschlossen. Daraus leiten Anhänger des genetischen Ansatzes ab, dass der Neandertaler fähig zur Sprache war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Krause u. a. |Titel=The derived FOXP2 variant of modern humans was shared with Neandertals |Sammelwerk=Current Biology |Nummer=17 |Datum=2007 |Seiten=1908–1912 |PMID=17949978}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die anatomische „Schule“ nach Lieberman vertritt den Standpunkt, dass der Neandertaler nicht über die anatomischen Voraussetzungen für nicht-nasalierter Sprache verfügte und die Vokale [i], [u] und [a] (wie in engl. &amp;#039;&amp;#039;me&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;moo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;) nicht aussprechen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philip Lieberman, Edmund S. Crelin |Titel=On the Speech of Neanderthal man |Sammelwerk=Linguistic Inquiry |Nummer=2 |Datum= |Seiten=203-222}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem widerspricht eine Studie aus dem Jahr 2002, die dem Neandertaler trotz nicht abgesenkten Kehlkopfs einen ähnlichen Vokalraum wie dem modernen Menschen zuspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Louis-Jean Boë, Jean-Louis Heim, Kiyoshi Honda, Shinji Maeda |Titel=The potential Neandertal vowel space was as large as that of modern humans |Datum=2002-07 |DOI=10.1006/jpho.2002.0170}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Analysen 2007 zeigten auf, dass sich die Sprachfähigkeiten von Neugeborenen und Neandertalern kaum unterschieden hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.researchgate.net/publication/240439010_The_vocal_tract_of_newborn_humans_and_Neanderthals_Acoustic_capabilities_and_consequences_for_the_debate_on_the_origin_of_language_A_reply_to_Lieberman_2007|title=The vocal tract of newborn humans and Neanderthals: Acoustic capabilities and consequences for the debate on the origin of language. A reply to Lieberman (2007)|work=Journal of Phonetics 35(4):564-581|date=2007-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 2021 verwies man darauf, dass Neandertaler im Bereich 4-5 kHz besser hören können als heutige Menschen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.eurekalert.org/news-releases/523915|title=Neandertals had the capacity to perceive and produce human speech|date=2021-03-01|publisher=Binghampton University}}&amp;lt;/ref&amp;gt; was eine Theorie erlaubt, dass die Sprache der Neandertaler stärker auf stimmlosen Verschlusslauten ([[Plosiv]]en wie [t]) sowie stimmlosen Reibelauten ([[Frikativ]]e wie [f]) basierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osterkamp2021&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.spektrum.de/news/die-sprache-der-neandertaler/1841533|title=Neandertaler haben Sprache wahrscheinlich gut hören können|publisher=Spektrum|date=2021-03-01|author=Jan Osterkamp}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine konsonantenzentrierte menschliche Kommunikation unterscheidet sich auch von den Rufen anderer Säugetiere, die eher Vokalen ähneln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osterkamp2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Afrikanische Ursprache des Homo sapiens ===&lt;br /&gt;
Vertreter der [[Ursprache]]ntheorie sehen in den afrikanischen [[Khoisan-Sprachen]] den ältesten Sprachtyp des modernen Menschen, der sich vor allem durch das Merkmal der Klicklaute auszeichnet. Von diesen Sprachen haben sich – so die Annahme – vor mindestens 60.000 Jahren andere Sprachen getrennt, die dieses Merkmal verloren haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung morphologischer Sprachmerkmale ==&lt;br /&gt;
[[Christian Lehmann (Linguist)|Christian Lehmann]] geht davon aus, dass vor etwa zwei Millionen Jahren die lautlichen Äußerungen der Vorfahren des heutigen Menschen rein indexikalisch verwendet wurden, das heißt sie begleiteten zunächst Gesten und waren holophrastisch ohne jede Gliederung wie bei Primaten. In der Folgezeit wurden die Gesten zunehmend überflüssig, während die lautlichen Elemente zunehmend gegliedert und immer häufiger situationsunabhängig genutzt wurden. Der archaische Homo sapiens habe als erster einfache [[Syntax|syntaktische]] Konstruktionen verwendet; damit wurde der Sprachgebrauch zunehmend symbolisch-konventionell und arbiträr, und er verlor seine indexalische und [[Onomatopoesie|onomatopoetische]] Funktion. Vor etwa 150.000&amp;amp;nbsp;Jahren begann die [[Morphologie (Linguistik)|Morphologisierung]] phonologischer Alternationen und grammatikalischer Konstruktionen; vor 50.000&amp;amp;nbsp;Jahren sei die Sprache auch in syntaktischer Hinsicht voll entwickelt gewesen. Die Verfügbarkeit der Schrift habe in den letzten mehr als 5000&amp;amp;nbsp;Jahren die Situationsentbundenheit der Sprache weiter gesteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Lehmann:&lt;br /&gt;
[https://www.christianlehmann.eu/ling/ling_theo/evolution.php &amp;#039;&amp;#039;Sprachtheorie: Evolution der Sprache&amp;#039;&amp;#039;] (Vorlesungsskript)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;On the methodological bases of genetic language comparison.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Language Research&amp;#039;&amp;#039; 41 (2005), S. 379–404.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm von Humboldt]], der Begründer der vergleichenden Sprachwissenschaft, entwickelte in den 1820er Jahren zunächst ein Dreistufenmodell der Sprachentwicklung historisch fassbarer Sprachen von den [[Isolierender Sprachbau|isolierenden Sprachen]] mit Worten, die Dinge bezeichnen und die nur durch eine feste Satzstellung verknüpft sind (zum Beispiel [[Malaiische Sprache|Malaiisch]]) über die [[Agglutinierender Sprachbau|agglutinierenden Sprachen]] mit ihren bedeutungsverändernden [[Affix (Linguistik)|Affixen]] (zum Beispiel [[Türkische Sprache|Türkisch]]) bis hin zu den [[Flektierender Sprachbau|flektierenden Sprachen]], bei denen die grammatische Form das Wort, das einen Stoff oder eine Tätigkeit bezeichnet, vollständig überprägt und ihm eine stärkere Individualität, hohen ästhetischen Reiz und größere Ausdruckskraft verleiht (vor allem durch den Ton auf den bedeutungstragenden und -verändernden Vokalen der [[Wurzelflexion|wurzelflektierenden]] Sprachen wie [[Sanskrit]] oder [[Altgriechische Sprache|Altgriechisch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme entstanden dabei jedoch bei der Einordnung des [[Chinesische Sprache|Chinesischen]] als einer alten Kultursprache trotz ihres simplen isolierenden Sprachbaus sowie der modernen indoeuropäischen Sprachen, die ihre flektierenden Elemente zum Teil abgestreift haben, aber ebenso wenig als simpel oder gar geistlos gelten können. Daher postulierte Humboldt eine Kurve der [[Aszendenz]] hin bis zum [[Zenit]] der Flexion, durch die alle notwendigen grammatischen Elemente in das Wort inkorporiert werden und dadurch eine Einheit von Denken und Sprechen erreicht wird, und eine nachfolgende Phase der [[Deszendenz]] mit Flexionsverlust (wie im Englischen), die die Leistung des Verstehens der grammatischen Struktur wieder verstärkt dem Hörer überlässt, was nur auf einem hohen Niveau des flexiblen Sprachgebrauchs möglich, jedoch mit einem gewissen ästhetischen Verlust verbunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm von Humboldt: &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Michael Böhler. Ergänzte Auflage, Stuttgart 1995, insbesondere das Nachwort des Hrsg., S. 246 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese These ist auch mit der modernen Forschung noch vereinbar, die weitgehend darüber einig ist, dass der flektierende tatsächlich der jüngste morphologische Sprachtyp ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Humboldt widerlegte auch die Annahme, dass sich der Sprachwandel in Gesellschaften mit niedriger materieller Entwicklungsstufe nur sehr langsam vollziehe. Humboldt berichtete über einen in Ozeanien und Amerika verbreiteten Gebrauch, in einer Sprache Wörter auszutauschen, wenn dem Träger eines Namens, der aus diesen Wörtern gebildet ist, etwas Einmaliges widerfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der russische Linguist [[Georgij Klimov]] zeigt am Beispiel von kaukasischen Sprachen, dass [[Aktivsprache]]n offenbar später durch Übernahme ergativer und nominativistischer Konstruktionen überprägt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;G. A. Klimov: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die kaukasische Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Dt. Bearbeitung: Jost Gippert. Hamburg 1994, S. 261 f. [https://titus.uni-frankfurt.de/personal/jg/pdf/jg1992d1.pdf Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stufen individueller Sprachentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Andere Stufenmodelle unterscheiden fünf Entwicklungsphasen, welche die Ebene der Individuen in Bezug zur physischen, psychischen und sprachlichen Ebene setzen. Die ersten beiden Phasen sind hierbei als notwendige Bedingung für das Entstehen der sprachlichen Ebene zu sehen, während die folgenden drei Phasen das Entstehen der Sprache weiter beleuchten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Entwicklungsphasen.jpg|mini|Entwicklungsphasen]]&lt;br /&gt;
;Phase 1&lt;br /&gt;
Das Individuum [[Interaktion|interagiert]] direkt mit seiner Umwelt im Sinne von Reiz-Reaktions-Mechanismen. Seine Tätigkeiten sind also nicht [[kognitiv]] geplant, sondern ergeben sich spontan aufgrund der Umweltreize.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Phase 2&lt;br /&gt;
Durch Herstellung und Gebrauch von Werkzeugen stellt der Mensch Gegenstände zwischen sich und die Natur. Hierbei kommt es durch die Tätigkeit zur Aneignung der Umwelt durch den Menschen. Dies hat zur Folge, dass die Tätigkeit nicht länger im Sinne eines Reiz-Reaktions-Musters automatisch abläuft, sondern der Mensch [[Motivation|Stimuli]] aus seiner Umwelt auswählt und so bewusst und gezielt auf diese reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Phase 3&lt;br /&gt;
Durch die Selektion von Stimuli aus der Umwelt entstehen Merkmale, die in der Folge zu [[Zeichen]] werden (z.&amp;amp;nbsp;B. das Blöken eines Schafs als Zeichen für das Schaf selbst), welche sodann die Grundlage für eine Sprache bilden. In unserer heutigen Sprache sind derartige Überbleibsel noch in Form von [[Reflexlaut]]en vorhanden. In dieser Phase ist das Ziel der Tätigkeit immer noch das „[[Amalgam]]“ von Gegenstand und seinem fest zugeordneten Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Phase 4&lt;br /&gt;
In dieser Phase löst sich das Zeichen vom Gegenstand im Sinne eines noch eng verbundenen [[Denotat]]s. Die Tätigkeit bezieht sich nun nur noch auf das Zeichen. Auf diese Weise erschliesst sich der Mensch eine neue [[Handeln|operative]] Ebene, da nun Tätigkeiten sprachlich ausgeführt werden können, ohne diese am eigentlich gegenständlichen Objekt zu vollziehen. Vergleicht man dies mit der zuvor beschriebenen Situation im ausgehenden [[Paläolithikum]] so fällt auf, dass ebendiese Fähigkeit des Durchspielens von Tätigkeiten auf einer kognitiven Ebene eine notwendige Voraussetzung für das Entstehen sowie die Anwendung der [[Levallois-Technik]] darstellt. Weiterhin stellt die Ablösung des Zeichens vom Gegenstand auch einen weiteren Schritt in Richtung der Einbeziehung der psychischen Ebene in der nächsten Phase dar, da über das Zeichen eine weitere (zusätzlich zu derjenigen in Stufe 2) Mensch-Mensch-Beziehung erschaffen wird, welche jedoch nicht an die Gegenstände im Umfeld der Menschen gebunden ist und damit das Potential besitzt, auch psychische Gegebenheiten zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Phase 5&lt;br /&gt;
Basierend auf der in Phase 4 neu erschaffenen operativen Ebene der abstrakt verwendbaren Zeichen entwickelt sich in Phase 5 neben dem Denotat des Zeichens, das weiterhin in der Umwelt des Menschen verhaftet ist, auch ein von der Umwelt potentiell losgelöstes Konnotat, welches Ausdruck der psychischen Ebene in Bezug auf dieses Zeichen ist. Diese Konnotate können nur dem Sender und/oder Empfänger zugängliche Bedeutungen tragen, sie können aber auch gemeinsame Bedeutungen mit anderen Menschen im Sinne von kulturell geprägten Bedeutungen symbolisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachevolution ==&lt;br /&gt;
Bereits frühzeitig erkannte die vergleichende Sprachforschung eine [[Analogie (Sprachwissenschaft)|Analogie]] zwischen der biologischen [[Evolution]] und der kulturellen Sprachentwicklung, die demnach heute auch als &amp;#039;&amp;#039;Sprachevolution&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Beide &amp;#039;&amp;#039;Arten der Evolution&amp;#039;&amp;#039; verlaufen in vielen kleinen, fast unmerklichen Änderungen (z.&amp;amp;nbsp;B. biologische [[Mutation]]en) sowie gelegentlichen größeren (z.&amp;amp;nbsp;B. sprachliche [[Lautverschiebung]]en). Die in beiden Fällen unvollkommenen Anpassungen werden besonders deutlich bei Isolation (Bildung von [[Unterart#Geographische Rassen|Unterarten]], [[Endemit]]en bis hin zur [[Artbildung]] bzw. von [[Dialekt]]en, [[Isolierte Sprache|isolierten Sprachen]] zu [[Einzelsprache]]n), [[Genfluss|Gen-]] bzw. [[Sprachkontakt|Sprachfluss]] oder kaum veränderlichen Elementen in Rückzugsgebieten ([[Lebendes Fossil|Lebende Fossilien]] bzw. altertümliche Sprachen in [[Sprachinsel]]n). Beide Entwicklungen lassen die [[Rekonstruktion]] früherer, heute ausgestorbener [[Art (Biologie)|Arten]] bzw. [[Ausgestorbene Sprache|Sprachen]] und die Einordnung in [[Klassifikation]]ssystemen zu ([[Biologische Systematik]] bzw. [[Sprachfamilien der Welt]]). Sowohl die [[Gen]]e als auch [[Wort]]e weisen lineare Abfolgen auf und sind Träger von Informationen. Weder das Leben noch Sprachen entwickeln sich auf vorgegebene Ziele hin, dennoch weisen beide ein [[Komplexes System#Kohärentes, evolutionäres Wachstum|kohärentes, evolutionäres Wachstum]] auf, das selbst Grenzen vorgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Kull: &amp;#039;&amp;#039;Wie übertragbar ist der Evolutionsbegriff?&amp;#039;&amp;#039; In: Günther Bien, Thomas Gil und Joachim Wilke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;»Natur« im Umbruch.&amp;#039;&amp;#039; problemata 1994, ISBN 978-3-7728-1478-5, [https://elib.uni-stuttgart.de/bitstream/11682/2325/1/kul132.pdf PDF] abgerufen am 23. Oktober 2023, S. 143–148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Echogenese“ ==&lt;br /&gt;
Von [[Walter A. Koch (Semiotiker)|Walter A. Koch]] stammt ein „analogischer“ Forschungsansatz, wonach wir eine Wiederkehr von Merkmalen der Phylogenese der Sprache in anderen Sprachgenesen erwarten können. In Anlehnung an [[Ernst Haeckel]]s „Biogenetisches Grundgesetz“ von 1866, wonach die Ontogenie eine Rekapitulation der Phylogenie ist, versuchen er und andere Vertreter dieses Ansatzes von heute zu beobachtenden Prozessen der Sprachentwicklung auf die Sprachevolution zurückzuschließen. Dabei kann es sich um den Spracherwerb des Kindes oder die Entwicklung von [[Pidgin]]- und [[Kreolsprache]]n, um den erneuten Spracherwerb nach Sprachverlust, um Sprachtrainingsversuche mit Primaten oder historische Prozesse des Sprachwandels handeln. Diesen holistischen Ansatz nennt er &amp;#039;&amp;#039;Echogenese&amp;#039;&amp;#039;, da die Phylogenese sozusagen ihr Echo in heutigen Prozessen der Sprachgenese hinterlassen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter A. Koch: &amp;#039;&amp;#039;Ecogenesis and Echogenesis: Some Problems for Biosemiotics&amp;#039;&amp;#039;, in: Thomas A. Sebeok, Jean Umiker-Sebeok (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biosemiotics – The Semiotic Web 1991.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1992 S. 171–211.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einerseits schwächt er den Ansatz Haeckels ab, da er nur von einer Tendenz spricht; andererseits weitet er ihn aus, da er ihn nicht nur auf die Ontogenese überträgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anke Möller: &amp;#039;&amp;#039;Die Phylogenese der Sprache und ihre Echos.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Ruhr-Universität Bochum 2001 [https://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/dissts/Bochum/Moeller2001.pdf Online] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kommunikationswissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Entwicklungslinguistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Guy Deutscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Spiegel der Sprache. Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2011.&lt;br /&gt;
* Mark Galliker: &amp;#039;&amp;#039;Sprachpsychologie.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Basel / Tübingen 2013.&lt;br /&gt;
* Jörg Hegermann: &amp;#039;&amp;#039;Stufenmodell der Phylogenese der menschlichen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Fernstudien Schweiz, Brig 2014.&lt;br /&gt;
* Uwe Jürgens: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenese der sprachlichen Kommunikation.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Rickheit, Th. Herrmann, W. Deutsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Psycholinguistik – Handbook of Psycholinguistics.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2003, S. 33–57.&lt;br /&gt;
* [[Holger Kuße]]: &amp;#039;&amp;#039;Kulturwissenschaftliche Linguistik. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2012 (= &amp;#039;&amp;#039;UTB&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Roger Liebi: &amp;#039;&amp;#039;Herkunft und Entwicklung der Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Holzgerlingen 2004.&lt;br /&gt;
* Horst M. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Sprache als Forschungsfeld der Linguistik, Psychologie und Neurowissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Horst M. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Psycholinguistik – Neurolinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 2013 (= &amp;#039;&amp;#039;UTB&amp;#039;&amp;#039;), S. 11–20.&lt;br /&gt;
* Friedemann Schrenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Frühzeit des Menschen. Der Weg zum Homo sapiens.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2008.&lt;br /&gt;
* [[Gisela Szagun]]: &amp;#039;&amp;#039;Sprachentwicklung beim Kind.&amp;#039;&amp;#039; 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Psychologie Verlags Union, Weinheim 1991; 7., überarbeitete Auflage: Beltz, Weinheim 2019.&lt;br /&gt;
* [[Eckart Voland]]: &amp;#039;&amp;#039;Soziobiologie.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2009.&lt;br /&gt;
* [[Dieter E. Zimmer]]: &amp;#039;&amp;#039;So kommt der Mensch zur Sprache. Über Spracherwerb, Sprachentstehung und Sprache &amp;amp; Denken.&amp;#039;&amp;#039; Haffmans-Verlag, Zürich 1986, ISBN 3-251-00072-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4182511-1|LCCN=sh85061192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mündliche Kommunikation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Linguistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psycholinguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NiTenIchiRyu</name></author>
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