<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sprachbund</id>
	<title>Sprachbund - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sprachbund"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprachbund&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T13:23:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprachbund&amp;diff=44862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Z thomas: wiktionary fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sprachbund&amp;diff=44862&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-07T08:44:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wiktionary fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachbund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geht auf [[Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy]] zurück und bezeichnet eine Gruppe von [[Sprache]]n, die sich [[Sprachtypologie|typologisch]] ähnlicher sind, als es aufgrund ihres [[Genetische Verwandtschaft (Linguistik)|genetischen Verwandtschaftsgrades]] zu erwarten wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.glottopedia.de/index.php/Sprachbund Sprachbunddefinition auf glottopedia]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei kann zwischen einem weiten und einem engen Sprachbundbegriff unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ersteren fallen alle Gruppierungen von Sprachen, denen mindestens ein [[Distinktives Merkmal|Merkmal]] gemeinsam ist, das nicht durch Sprachverwandtschaft erklärt werden kann. Klassisches Beispiel ist [[Roman Jakobson]]s wegweisender Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Über die phonologischen Sprachbünde&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Roman Jakobson: [http://books.google.de/books?id=AE1djAYnwmQC&amp;amp;pg=PA137&amp;amp;lpg=PA137&amp;amp;dq=%C3%BCber+die+phonologischen+sprachb%C3%BCnde&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=zqapv86ZqV&amp;amp;sig=glHZwq9fJ5P1Ut47uAYLsMM9xto&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=zCfmT5_zM4eA4gTDhdTMAQ&amp;amp;ved=0CGYQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=%C3%BCber%20die%20phonologischen%20sprachb%C3%BCnde&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Über die phonologischen Sprachbünde&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Travaux du cercle linguistique de Prague&amp;#039;&amp;#039; 4, 1931, S. 234–240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der engere Sprachbundbegriff stellt eine Reihe von Zusatzbedingungen. Gefordert wird eine gewisse &amp;#039;&amp;#039;Mindestferne&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h., dass eng verwandte Sprachen (bspw. Russisch und Polnisch) generell allein keinen Sprachbund bilden können, eine möglichst große Zahl gemeinsamer Merkmale oder [[Isoglosse]]n (mindestens zwei), eine Mindestrelevanz, also eine große Bedeutung der gemeinsamen Merkmale, sowie deren Vorhandensein in mindestens drei (nicht nur zwei!) Sprachen, da die Gemeinsamkeiten sonst als einfacher bilateraler Kontakt gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden werden weiterhin aktive und passive Merkmale. &amp;#039;&amp;#039;Aktiv&amp;#039;&amp;#039; bedeutet, dass in mindestens einer der Sprachbundsprachen ein Merkmal durch Kontakteinfluss innerhalb des Sprachbundes neu aufgebaut worden sein muss, z.&amp;amp;nbsp;B. der Artikel im [[Bulgarische Sprache|Bulgarischen]], während &amp;#039;&amp;#039;passiv&amp;#039;&amp;#039; ein durch Kontaktwirkung konserviertes Merkmal meint (das ohne diesen Kontakt abgebaut worden wäre), wie bspw. vermutlich der [[Synthetischer Sprachbau|synthetische Sprachbau]] des [[Russische Sprache|Russischen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Das Russische als antianalytische Sprache.&amp;#039;&amp;#039; In: Uwe Hinrichs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die europäischen Sprachen auf dem Wege zum analytischen Sprachtyp.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 2004, ISBN 3-447-04785-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich aus den gemeinsamen Merkmalen ergebende einmalige Kombination ist das Kennzeichen des jeweiligen Sprachbundes. Die Merkmale müssen aber nicht auf den Sprachbund beschränkt sein; wichtig ist nur, dass die Kombination aller Merkmale nur einmal vorkommt. Eine Sprache kann auch Mitglied mehrerer Sprachbünde sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sprachbund entsteht durch besonders intensiven [[Sprachkontakt]], bei dem größere Gruppen von Sprechern verschiedener Sprachen über eine lange Zeit ein hohes Maß von Interaktion miteinander haben, wobei verbreitete [[Bilinguismus|Zwei]]- oder [[Mehrsprachigkeit]] als ein wichtiger Faktor angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch die konvergente Entwicklung im Sprachbund entstandenen Ähnlichkeiten werden in Fällen, wo genetische Verwandtschaftsbeziehungen nicht klar ermittelt werden können, teilweise als Zeichen für genetische Verwandtschaft fehlinterpretiert. Ein gutes Beispiel dafür sind südostasiatische Sprachen wie [[Thailändische Sprache|Thai]] und [[Vietnamesische Sprache|Vietnamesisch]], die Eigenschaften von benachbarten Sprachen angenommen haben: Ebenso wie das [[Chinesische Sprachen|Chinesische]] haben sie [[Silbe|einsilbige]] Wörter und die Tonhöhen sind bedeutungsunterscheidend (vgl. [[Tonsprache]]). Trotzdem geht man heute nicht (mehr) von einer Verwandtschaft zur [[Sino-Tibetische Sprachen|sino-tibetischen Sprachfamilie]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neueren Forschung ist der Begriff des Sprachbundes umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige bekannte Sprachbünde ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige bekannte Sprachbünde kurz erläutert. Sie dienen als Beispiele dafür, wie relativ unterschiedliche Sprachen (ein Sprecher der einen Sprache kann den Sprecher der anderen Sprache nicht auf Grund der genetischen Verwandtschaft verstehen) sich grammatisch angleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Balkansprachbund ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Balkansprachbund}}&lt;br /&gt;
Der Balkansprachbund ist ein Sprachbund in Südosteuropa, also eine Gruppe genetisch nicht näher verwandter Sprachen, die dennoch eine Reihe auffälliger struktureller Gemeinsamkeiten aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der südasiatische Sprachbund ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Südasiatischer Sprachbund}}&lt;br /&gt;
Der südasiatische Sprachbund ist ein Sprachbund, der den gesamten indischen Subkontinent umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der südostasiatische Sprachbund ===&lt;br /&gt;
Der südostasiatische Sprachbund vereint eine Reihe von Sprachfamilien die auf dem südostasiatischen Festland gesprochen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Nick J. Enfield|Datum=2005|Titel=Areal Linguistics and Mainland Southeast Asia|Sprache=en|Sammelwerk=Annual Review of Anthropology|Band=34|Seiten=181–206|DOI=10.1146/annurev.anthro.34.081804.120406|Zitat=Mainland Southeast Asia provides a dramatic demonstration of the areal phenomenon in linguistics}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Zitat=It is widely agreed that Mainland Southeast Asia forms one of the prime examples of a linguistic area or Sprachbund.|Autor=Stefanie Siebenhütter|Titel=Study of Linguistic Areas: Evidence from Cultural Words, Semantic Maps, and Spatial Reference in Southeast Asia|Sprache=en|Hrsg=S. Brunn, R. Kehrein|Sammelwerk=Handbook of the Changing World Language Map|Datum=2018|Verlag=Springer|Ort=Cham|DOI=10.1007/978-3-319-73400-2_83-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=Paul Sidwell, Mathias Jenny|Autor=Paul Sidwell, Mathias Jenny|Titel=Introduction|Datum=2021|Sammelwerk=The Languages and Linguistics of Mainland Southeast Asia|Sprache=en|Verlag=De Gruyter|DOI=10.5167/uzh-205815|Zitat=Across this core MSEA region there is a clear tendency for linguistic convergence, forming  a  language  area  or  Sprachbund.|Seiten=1–19|Fundstelle=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der äthiopische Sprachbund ===&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;äthiopisches Konvergenzareal&amp;#039;&amp;#039; wird auch ein Sprachbund [[Semitische Sprachen|äthiosemitischer]], [[Kuschitische Sprachen|kuschitischer]], [[Omotische Sprachen|omotischer]] Sprachen diskutiert, zu dem auch das nilosaharanische Kunama gezählt wird. Merkmale diese Sprachbundes seien z.&amp;amp;nbsp;B. [[ejektive]] Konsonanten, [[Palatalisierung]], SOV-Wortstellung, [[Konverb]]en, [[Postposition]]en und Verbkonstruktionen mit &amp;#039;sagen&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Weninger]]: &amp;#039;&amp;#039;Ethio-Semitic in General&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Semitic Languages: An International Handbook&amp;#039;&amp;#039;, edd. S. Weninger et al. (HSK 36), Berlin 2011, S. 1118–1119 (mit Literatur).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der baltische Sprachbund ===&lt;br /&gt;
Manchmal wird ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;baltischer Sprachbund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, zu dem die [[Baltische Sprachen|baltischen Sprachen]] sowie einige [[Russische Sprache|russische]] und [[Belarussische Sprache|belarussische]] [[Dialekt]]e gehören. Folgende Merkmale sind für die Sprachen dieses Sprachbunds typisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Reihe von [[Verbalperiphrase|periphrastischen]] [[Perfekt]]&amp;amp;shy;tempora&lt;br /&gt;
* häufiger Gebrauch von [[Partizip]]ien;&lt;br /&gt;
* unpersönliche [[Passiv (Grammatik)|passive]] Konstruktionen (oft mit [[Agens (Linguistik)|Agens]]; auch im [[Polnische Sprache|Polnischen]], dort aber meist ohne Agens);&lt;br /&gt;
* der [[Nominativ]] als [[Akkudativ|Objektfall]] ([[Patiens]]) beim Infinitiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man vermutet, dass diese Gemeinsamkeiten auf ein baltisches Substrat zurückgehen (siehe auch [[Altnowgoroder Dialekt]], [[Dnjepr-Balten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SAE-Sprachbund ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Standard Average European}}&lt;br /&gt;
Unter Standard Average European (zu Deutsch: Standard-Durchschnittseuropäisch, auch SAE-Sprachen genannt) versteht man einen europäischen Sprachbund, d.&amp;amp;nbsp;h. eine Gruppe von europäischen Sprachen, die sich in einer Reihe von Sprachstrukturmerkmalen gleichen, obwohl sie nicht unbedingt miteinander verwandt, also aus der gleichen Ursprache entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alpensprachbund ===&lt;br /&gt;
In der letzten Zeit wird der sog. &amp;#039;&amp;#039;Alpensprachbund&amp;#039;&amp;#039; erforscht, dem einige [[Oberdeutsche Sprachen|oberdeutsche]] und ([[Rätoromanische Sprachen|räto]]-)[[Romanische Sprachen|romanische]] Dialekte vor allem in der [[Schweiz]] angehören (die Forschung beschränkt sich vorerst auf diese zwei Gruppen). Als typische Merkmale dieses Sprachbunds gelten zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Passiv mit &amp;#039;&amp;#039;kommen&amp;#039;&amp;#039; (z. B. &amp;#039;&amp;#039;die Brücke kommt gebaut&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* Futur mit &amp;#039;&amp;#039;kommen&amp;#039;&amp;#039; (z. B. &amp;#039;&amp;#039;das kommt heuer zum Auszahlen&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* Dativkodierung durch Präposition+Dativ (&amp;#039;&amp;#039;gib’s an/in der Mutter&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* [[Gemination (Sprache)|geminierte]] Pronomina (betont+[[Klitika|klitisch]]; vor allem im [[Alemannische Dialekte|(Höchst-)Alemannischen]], im [[Bairische Sprache|Bairischen]] in der 1. Person Plural generell möglich, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039; {{lang|bar|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ham&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet des historischen [[Karantanien]] werden ähnliche Interferenzerscheinungen für Südbairisch, [[Friaulisch]] und teilweise auch [[Slowenische Sprache|Slowenisch]] beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das mitteleuropäische Sprachareal (Donausprachbund) ===&lt;br /&gt;
Zum mitteleuropäischen Sprachbund gehören die Sprachen [[Österreichisches Deutsch|Deutsch]], [[Ungarische Sprache|Ungarisch]], [[Tschechische Sprache|Tschechisch]] und [[Slowakische Sprache|Slowakisch]]. Folgende Merkmale lassen sich ausmachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hinsichtlich der Phonetik und Phonologie ====&lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen langen und kurzen Vokalen ([[Vokalquantität]]): ungarisch &amp;#039;&amp;#039;fél&amp;#039;&amp;#039; [fe:l] ‚Angst haben‘ vs. ungarisch &amp;#039;&amp;#039;fel&amp;#039;&amp;#039; [fɛl] ‚hinauf‘&lt;br /&gt;
* [[Auslautverhärtung]]: tschechisch &amp;#039;&amp;#039;had&amp;#039;&amp;#039; [hat] ‚Schlange‘; dieses Merkmal existiert im Ungarischen nicht!&lt;br /&gt;
* Der [[Akzent (Linguistik)|Hauptakzent]] befindet sich auf der ersten Silbe; hier zahlreiche Ausnahmen im Deutschen (z.&amp;amp;nbsp;B. bei Fremdwörtern und zusammengesetzten Wörtern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hinsichtlich der Morphologie ====&lt;br /&gt;
* zahlreiche Vorsilben bei Verba&lt;br /&gt;
* umschreibendes Passiv (das Passiv wird im Ungarischen aber nur sehr selten verwendet)&lt;br /&gt;
* regelmäßige Steigerung der Adjektiva und Adverbia&lt;br /&gt;
* unregelmäßige Steigerung der Adverbia im [[Komparation|Komparativ]] und [[Komparation|Superlativ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hinsichtlich der Syntax ====&lt;br /&gt;
* Relativsätze können aus indirekten Fragesätzen gebildet sein: deutsch „Ich weiß nicht, &amp;#039;&amp;#039;wer&amp;#039;&amp;#039; du bist“ = tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Nevím, „kdo“ jsi&amp;#039;&amp;#039; = slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Neviem, „kto“ si&amp;#039;&amp;#039; = ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Nem tudom, „ki“ vagy&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henrik Becker: &amp;#039;&amp;#039;Der Sprachbund.&amp;#039;&amp;#039; Humboldt et al., Leipzig 1948.&lt;br /&gt;
* Hans Henrich Hock &amp;amp; Brian D. Joseph: &amp;#039;&amp;#039;Language History, Language Change, and Language Relationship. An Introduction to Historical and Comparative Linguistics.&amp;#039;&amp;#039; Mouton de Gruyter, Berlin u. a. 1996, ISBN 3-11-014785-8.&lt;br /&gt;
* Helena Kurzová: „Mitteleuropa als Sprachareal.“ In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Universitatis Carolinae – Philologica&amp;#039;&amp;#039; 5, &amp;#039;&amp;#039;Germanistica Pragensia&amp;#039;&amp;#039; XIII (1996), S.&amp;amp;nbsp;57–73.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Michael Newerkla]]: &amp;#039;&amp;#039;Sprachkontakte Deutsch – Tschechisch – Slowakisch. Wörterbuch der deutschen Lehnwörter im Tschechischen und Slowakischen: historische Entwicklung, Beleglage, bisherige und neue Deutungen.&amp;#039;&amp;#039; Zweite, durchgehend überarbeitete und aktualisierte Auflage (= Schriften über Sprachen und Texte 7). Peter Lang, Frankfurt am Main, 2011, ISBN 978-3-631-61026-8 ([https://uscholar.univie.ac.at/view/o:958647 Digitalisat]), [[doi:10.3726/978-3-653-03121-8]], darin „Exkurs: Mitteleuropa als Sprachareal“, S.&amp;amp;nbsp;80–86.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Michael Newerkla]]: „Kontaktareale in Mitteleuropa am Beispiel Altösterreich.“ In: Christoph Mauerer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mehrsprachigkeit in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Gewachsene historische Vielfalt oder belastendes Erbe&amp;#039;&amp;#039; (= Forschungen zur deutschen Sprache in Mittel-, Ost- und Südosteuropa FzDiMOS Band 4). Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2017, ISBN 978-3-7917-2859-9 ([http://uscholar.univie.ac.at/o:961978 Digitalisat]), S.&amp;amp;nbsp;17–32.&lt;br /&gt;
* Jiří Pilarský: &amp;#039;&amp;#039;Donausprachbund – das arealistische Profil einer Sprachlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Habilitationsschrift an der Universität Debrecen (Institut für Germanistik), Debrecen 2001 ([http://pilarsky.sweb.cz/dsb/Pilarsky-dsb.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Norbert Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Balkanologie. Ein Schritt in die Eurolinguistik&amp;#039;&amp;#039; (= Balkanologische Veröffentlichungen 22). Harrassowitz, Wiesbaden 1994, ISBN 3-447-03522-6.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Stolz]]: &amp;#039;&amp;#039;Sprachbund im Baltikum? Estnisch und Lettisch im Zentrum einer sprachlichen Konvergenzlandschaft&amp;#039;&amp;#039; (= Bochum-Essener Beiträge zur Sprachwandelforschung 13). Brockmeyer, Bochum 1991, ISBN 3-88339-881-0.&lt;br /&gt;
* Sarah Grey Thomason &amp;amp; Terrence Kaufman: &amp;#039;&amp;#039;Language contact, creolization, and genetic linguistics.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, Berkeley 1992 (1988), ISBN 978-0-520-07893-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|baltischer Sprachbund}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Donausprachbund}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|SAE-Sprachbund}}&lt;br /&gt;
* [https://core.ac.uk/download/pdf/55693693.pdf Essay, in dem die Idee eines europäischen Sprachbundes kritisiert wird (mit Hinweisen auf die Herkunftsgeschichte des Begriffes Sprachbund)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sprachbund.de/inhalt.html Die Entwicklung des Begriffs Sprachbund in der Balkanlinguistik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4221372-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linguistische Typologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
	</entry>
</feed>