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	<title>Sprödigkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:41:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spr%C3%B6digkeit&amp;diff=311385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Baum64: /* Übergangsdehnrate */ interlink</title>
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		<updated>2024-02-17T17:29:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Übergangsdehnrate: &lt;/span&gt; interlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Spröde|Zum Naturschutzgebiet siehe [[Spröde (Naturschutzgebiet)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Teller-tasse-bruch.png|mini|[[Rasterelektronenmikroskop|REM]]-Aufnahme eines spröden Bruches an einer [[C45E]]-[[Normalglühen|normalisierten]] Zugprobe.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brittle v ductile stress-strain behaviour.png|mini|[[Spannungs-Dehnungs-Diagramm]]: Sprödbruch in Rot, Verformungsbruch in Grau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprödigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Werkstoffeigenschaft]], die das Versagens- bzw. Bruchverhalten beschreibt. Ein spröder [[Werkstoff]] lässt sich nur im geringen Maße [[Plastizität (Physik)|plastisch]] [[Verformung|verformen]], zeichnet sich folglich durch geringe [[Duktilität]] aus. Ein [[Sprödbruch]] erfolgt bei geringer [[Dehnung]] und meist nahe der [[Streckgrenze]]. Solche Materialien besitzen meist eine große [[Härte]]: [[Diamant]], [[Carbide]], [[Nitride]], [[Salze]], [[Keramik]]en und [[Glas]], aber z.&amp;amp;nbsp;B. auch [[Grauguss]] und [[Bakelit]]. Für [[Sprödmetalle]] gilt die [[Linear-elastische Bruchmechanik|Bruchmechanik spröder Materialien]]. Dagegen sind [[Duktilität|duktile]] Werkstoffe – darunter viele [[Metall]]e und [[Kunststoff]]e – vergleichsweise weit plastisch verformbar, bevor sie durch die [[Verformung]] brechen ([[Verformungsbruch]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Weißbach, Wolfgang |Titel=Werkstoffkunde : Strukturen, Eigenschaften, Prüfung |Auflage=16., überarbeitete Auflage |Verlag=Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn Verlag GWV Fachverlage GmbH |Ort=Wiesbaden |Datum=2007 |ISBN=978-3-8348-0295-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird sprödes oder duktiles Verhalten durch den [[Zugversuch]] oder den [[Druckversuch]] ermittelt. Die [[Zähigkeit]] ist ein Maß für die absorbierte Energie bis zum Bruch bzw. die eingeschlossene Fläche im [[Spannungs-Dehnungs-Diagramm]]. Auch wenn hohe Zähigkeit mit hoher Duktilität assoziiert wird, kann ein spröder Werkstoff zäher als ein duktiler Werkstoff sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:A break in an aluminium casting (1).jpg|mini|Sprödbruch in einem Gussteil aus Aluminium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versprödung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Privileg Vierspur nt400 - pinch roller-0331.jpg|mini|Versprödete [[Andruckrolle]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versprödung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eines Werkstoffes kann verschiedene Gründe und Ausprägungen haben. Einige Werkstoffe neigen zu chemischer oder physikalischer Versprödung und sind nur im Neuzustand oder nach einem Regenerationsprozess duktil.&lt;br /&gt;
* [[Kunststoff]]e können verspröden, wenn der [[Weichmacher]] aus ihnen entweicht. Das Entweichen wird durch Umweltfaktoren wie hohe Temperaturen oder starke Sonneneinstrahlung („[[Ultraviolettstrahlung|UV]]“) gefördert; dies geschieht schneller, wenn der [[Dampfdruck]] des Weichmachers steigt.&lt;br /&gt;
* Störungen im Kristallgitter: Unter dem Einfluss [[Ionisierende Strahlung|ionisierender Strahlung]] verspröden [[Eisen]] und [[Stahl]]. Durch [[Neutron]]en werden Eisen[[atom]]e von ihren [[Kristallgitter|Gitterplätzen]] gestoßen, wodurch es zu einer [[Kaskadeneffekt|Kaskade]] von [[Stoß (Physik)|Stößen]] kommt, die [[Cluster (Physik)|Cluster]] von [[Gitterfehler|Defekten im Gitter]] bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/kernkraftwerke-reaktoren-unter-dauerbeschuss-11040330.html &amp;#039;&amp;#039;Reaktoren unter Dauerbeschuss.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039;, 22. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Einlagerung von [[Wasserstoff]] führt zu einem [[Einlagerungsmischkristall]] und [[Wasserstoffversprödung]] bei einigen [[Stahlsorte]]n. Das Besetzen von interstitiellen Plätzen im Kristall führt zu Gitterstörungen und dem Hemmen von Gleitsystemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangstemperatur ===&lt;br /&gt;
Die Sprödigkeit der meisten Werkstoffe nimmt bei sinkender [[Temperatur]] zu. Die [[Übergangstemperatur]] ist diejenige, bei der die [[Elastizitätsgrenze]] die [[Bruchspannung]] übersteigt. Die [[Peierls-Spannung]] kann thermisch aktiviert überwunden werden, sodass die [[kritische Schubspannung]] mit zunehmender Temperatur abnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gottstein, Günter |Titel=Materialwissenschaft und Werkstofftechnik Physikalische Grundlagen |Auflage=4., neu bearb. Aufl. |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2014 |ISBN=978-3-642-36603-1 |Seiten=238}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist in Metallen, insbesondere [[Kubisches Kristallsystem|kubisch]] raumzentrierten und [[Hexagonales Kristallsystem|hexagonalen]] [[Kristallsystem]]en mit einem c/a Verhältnis zwischen 1,63 und 1,73, mit einer geringeren Anzahl an aktivierbaren [[Gleitebene]]n zu erklären. Diese Versprödung ist in kubisch flächenzentrierte Metalle oder [[Austenit (Phase)|austenitische Stähle]] weit weniger ausgeprägt. Typisch für Stähle sind Übergangstemperaturen von &amp;lt;math&amp;gt;T_U&amp;lt;/math&amp;gt; zwischen −60 und 40 °C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangsdehnrate ===&lt;br /&gt;
Die Geschwindigkeit, mit der ein Werkstoff umgeformt wird, trägt zu dessen Versprödung bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Haasen, Peter |Titel=Physikalische Metallkunde |Auflage=Dritte, neubearbeitete und erweiterte Auflage |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum= |ISBN=978-3-642-87849-7 |Seiten=287}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dehnratensensitivität gibt an, wie stark die [[kritische Schubspannung]] von der [[Dehnrate]] abhängig ist. Metalle wie [[Aluminium]] oder [[Magnesium]] sind dehnratensensitiver als Stahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Sprödbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ferdinand Hessler]], F.J. Pisko&lt;br /&gt;
   |Titel=Lehrbuch der Technischen Physik&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wilhelm Braumüller&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1866&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=Zm4tAAAAcAAJ |Band=1 |Seite=60 |Hervorhebung=Sprödigkeit}}&lt;br /&gt;
   |Umfang=718}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4125198-2}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Sprodigkeit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstoffeigenschaft (Festigkeitslehre)|Sprodigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Baum64</name></author>
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