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	<title>Spottmünze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:38:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spottm%C3%BCnze&amp;diff=2229593&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HReuter: +Komma</title>
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		<updated>2024-02-05T12:19:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Komma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Spottmünze.jpg|mini|Spottmünze, Kaiser Wilhelm II. mit aufgelötetem Zylinder]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Oppenheimer.jpg|mini|Spottmünze; Joseph Oppenheimer „Jud Suss“, 1738 in Stuttgart hingerichtet. In der Sammlung des [[Jüdisches Museum der Schweiz|Jüdischen Museums der Schweiz]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spottmünzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Münze]]n, die im Gegensatz zu den Spottmedaillen für den normalen Geldumlauf gedacht waren und im Motiv oder der Inschrift auf humoristische oder satirische Weise Ereignisse, Institutionen oder Personen verspotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Spottmünzen waren bereits in der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Theodor Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Vom Prinzipat zum Dominat: das Wesen des römischen Kaisertums des dritten Jahrhunderts Studien zur Geschichte und Kultur des Altertums.&amp;#039;&amp;#039; F. Schöningh, Paderborn 1919. (Reprint: Johnson Reprint Corp., New York/London 1967) (&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte und Kultur des Altertums.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, H. 4/5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch später spiegelten sich religiöse und politische Auseinandersetzung auf Münzen wider, so im Gefolge der [[Reformation]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Schnell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Luther und die Reformation auf Münzen und Medaillen.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, München 1983, ISBN 3-7814-0221-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekanntes deutsches Beispiel ist der [[Pfaffenfeindtaler]], gelegentlich auch als Gottesfreundtaler bezeichnet. [[Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel]], Anführer eines protestantischen Söldnerheeres 1622, ließ diese während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] aus dem erbeuteten [[Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn|Paderborner Domschatz]] prägen, um damit seine Verachtung gegenüber der gegnerischen [[Katholische Liga (1609)|Katholischen Liga]] sowie den Katholiken im Allgemeinen zum Ausdruck zu bringen. Bereits sein Vater, Herzog [[Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich Julius]] von Braunschweig-Wolfenbüttel, hatte in den 1590er Jahren fünf Spotttaler, den [[Rebellentaler]], den [[Lügentaler]], den [[Wahrheitstaler]], den [[Mückentaler]] und den [[Pelikantaler]] prägen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch älter ist der sogenannte [[Interimstaler]]; bei diesem talerförmigen Gepräge handelt es sich um einen Spotttaler auf das [[Augsburger Interim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Numismatik]] in Holland ist besonders reich an Spottmünzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmieder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurden auch antisemitische Spottmünzen, so nach der Hinrichtung von [[Joseph Süß Oppenheimer]], genauso wie der französische Kaiser [[Napoleon III.]] Gegenstand einiger Spottprägungen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmieder&amp;quot;&amp;gt;Karl Christoph Schmieder: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der gesamten Münzkunde: für Münzliebhaber und Geschäftsleute verfasst.&amp;#039;&amp;#039; Hallisches Waisenhauses, Halle 1811.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang-Georg Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Spottmünzen und -medaillen auf Napoleon III, 1848-1872.&amp;#039;&amp;#039;  Studienverlag Brockmeyer, Bochum 1980, ISBN 3-88339-060-7. (Münzsammlung Bochum: Kleine Hefte der Münzsammlung an der Ruhr-Universität Bochum; Nr. 6)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Spottmünzen zählen auch von privater Seite umgearbeitete Münzen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden preußische 3- und 5-[[Mark (1871)|Mark]]-Stücke mit aufgelötetem [[Zylinder (Hut)|Zylinder]] in Umlauf gebracht, um damit auszudrücken, dass mit dem Ausbruch der [[Novemberrevolution]] im Jahre 1918 der deutsche Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] sprichwörtlich seinen Hut nehmen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nat.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=542172&amp;amp;cachesLoaded=true Kaiser Wilhelm II. mit Zylinder]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der sächsische König [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August III.]] wurde mit einer Münze mit Zylinder verspottet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/1557634# Spottmünze mit Zylinder]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spottmünzen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.numismatikforum.de/viewtopic.php?f=55&amp;amp;t=60087 Eintrag auf Numispedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spottmunze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Währungsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HReuter</name></author>
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