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	<title>Spotter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spotter&amp;diff=65328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt Personen, welche sich mit gezieltem Beobachten beschäftigen; zu anderen Bedeutungen siehe [[Spotter (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spotter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Personen, welche sich mit dem gezielten Beobachten von Objekten oder Phänomenen beschäftigen, dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Spotting“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von engl. &amp;#039;&amp;#039;to spot&amp;#039;&amp;#039;, „beobachten, ausmachen, erkennen, sichten, orten, lokalisieren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden sogenannte „Späher“ in den 1950er/1960er Jahren aktiv. Diese waren meist Kinder oder Jugendliche, die ihre Beobachtungen in kleine Heftchen eintrugen. Gesteuert wurde die Bewegung von der Illustrierten &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. der Beilage [[Stern (Zeitschrift)#Beilagen|Sternchen]], über deren Verlag die Heftchen bezogen werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geschichtsunterricht.wordpress.com/2014/03/13/mobiles-lernen-vor-60-jahren-der-spaher/ &amp;#039;&amp;#039;Mobiles Lernen vor 60 Jahren: Der Späher&amp;#039;&amp;#039;], auf &amp;#039;&amp;#039;geschichtsunterricht.wordpress.com&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beliebt waren die Sachgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auto&lt;br /&gt;
* Auf der Straße&lt;br /&gt;
* Auf dem Land&lt;br /&gt;
* Bäume und Sträucher&lt;br /&gt;
* Kunst und Geschichte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kalaydo.de/kleinanzeigen/jugendbuecher/der-spaeher-aus-den-1950er-1960er/a/40553365/ |text=&amp;#039;&amp;#039;„Der Späher“ aus den 1950er/1960er Jahren – „Das Sternchen“ v. 10. November 1956.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160317181723}}, auf &amp;#039;&amp;#039;kalaydo.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spotting als Hobby ==&lt;br /&gt;
Spotting als Hobby kann in verschiedene Bereiche unterteilt werden, zum Beispiel Eisenbahnen, Busse, Flugzeuge, Schiffe und Vögel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blumberg-Zollhaus- Eisenbahnfans und Fotografen an der Bahnstrecke - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 090994f.jpeg|mini|Trainspotter bei der Ausübung ihres Hobbys an der [[Wutachtalbahn]] (1987)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Trainspotter&amp;#039;&amp;#039; sammeln Aufnahmen von [[Triebfahrzeug]]en, [[Lokomotive]]n, [[Eisenbahnwagen|Waggons]] und deren Nummerierungen sowie Lackierungen. Dabei ist ihnen wichtig, diese auch selbst gesehen zu haben, Aufnahmen von anderen reichen nicht aus. Ein Trainspotter benutzt als Hilfsmittel vor Ort in der Regel [[Prismenfernglas]], Notizblock/[[Smartphone]], [[Fotoapparat]]/[[Videokamera]] und oft auch eine [[Warnweste]]. Bei der häuslichen Nachbereitung werden die gemachten Beobachtungen und Fotos dann mit Datensammlungen (wie Produktionslisten und Fahrplänen) abgeglichen und in [[Datenbank]]en organisiert und archiviert. Heute dienen häufig spezielle [[Internetforum|Internet-Foren]], [[Online-Community|Community-Websites]] oder auch [[Instagram]] als Medium zum Austausch mit anderen Spottern und zur Veröffentlichung der eigenen Fotos und Beobachtung. Über besondere Fahrten von Zügen informieren sich viele Trainspotter über sogenannte „Sichtungsgruppen“ per [[WhatsApp]], [[Short Message Service|SMS]] und ähnlichem. Die typische Oberbekleidung wird im englischen Slang beim Ausdruck „[[Anorak (Slang)|Anorak]]“ auf die Spotter selbst übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Games |Titel=Balderdash &amp;amp; piffle: one sandwich short of a dog’s dinner |Verlag=BBC |Ort=London |Datum=2007 |ISBN=978-1-84607-235-2 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://oxforddictionaries.com/definition/anorak?view=uk |titel=Oxford Dictionaries: anorak, definition 2 |titelerg=Oxford Living Dictionaries |werk=oxforddictionaries.com |hrsg=Oxford University Press |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170116161934/https://en.oxforddictionaries.com/definition/anorak |archiv-datum=2017-01-16/ |abruf=2025-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leeroy Matata |url=https://www.youtube.com/watch?v=M80KrvOR9uw |titel=Wie ist das Trainspotter zu sein? |werk=Youtube |datum=2019-05-28 |abruf=2020-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im deutschsprachigen Raum werden Trainspotter despektierlich als „Pufferknutscher“ bzw. „Pufferküsser“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Lars Müller|titel=„Pufferknutscher“ und „Nietenzähler“|hrsg=[[Sächsische Zeitung]]|url=https://www.saechsische.de/sachsen/pufferknutscher-und-nietenzaehler-APQC5M3FFQ4QQWNHT3C5QPLPTM.html|datum=2014-01-06|abruf=2025-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Trainspotting (Roman)|Trainspotting – Neue Helden]]&amp;#039;&amp;#039; und dessen [[Trainspotting – Neue Helden|Verfilmung]] ist die Bezeichnung Mitte der 1990er Jahre im deutschsprachigen Raum bekannter geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Planespotter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugzeuge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spotter.jpeg|mini|Planespotter am [[Flughafen Zürich]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL7554 Airbus A330-323X Korean Air (7155998973).jpg|mini|Korean Air Airbus A330-323X spotted in Brisbane]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Air Force One taking off at Warsaw Frederic Chopin Airport.jpg|mini|[[Air Force One]] in Warschau]]&lt;br /&gt;
Das Beobachten und Fotografieren von [[Flugzeug]]en (&amp;#039;&amp;#039;Planespotting&amp;#039;&amp;#039;) wird überwiegend in unmittelbarer Nähe eines [[Flughafen]]s betrieben. Meistens wird versucht, landende oder startende Flugzeuge zu fotografieren oder zu filmen. Der Planespotter muss für eine gute Sicht auf die [[Start- und Landebahn]] oft kilometerweit gehen. Für die Wahl des Standortes ist die Lichtsituation und Tageszeit ausschlaggebend, da Gegenlichtaufnahmen fliegender Flugzeuge selten gute Ergebnisse liefern. Auch das Wetter ist ein wichtiger Faktor, da meist auf größere Entfernung fotografiert werden muss und so auch der geringste Dunst zu einer Beeinträchtigung der Bildqualität führt. Flugzeugfotos werden oft auf Webseiten hochgeladen und dort in [[Datenbank]]en archiviert. Bei den größten Flugzeugbilderdatenbanken (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Airliners.net]]) werden allerdings nur hochwertige Bilder akzeptiert, wobei die Ansprüche je nach Seite unterschiedlich sind. Dazu wird jedes Bild von einem sogenannten „Screener“ begutachtet und dann entweder in die Datenbank aufgenommen oder abgelehnt. Oft werden eigene Internetseiten von Planespottern für Planespotter betrieben, in denen Fotos, Berichte und die besten Positionen an Flughäfen aufgelistet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aviationspotter.de/ |titel=Aviationspotter – Planespotting in Hamburg |abruf=2015-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Flugzeugvideos werden meist auf den bekannten Video-Plattformen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[YouTube]]) hochgeladen. Auch auf [[Wikimedia Commons]] gibt es viele Flugzeugfotos.&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Viele Planespotter konzentrieren sich darauf, möglichst viele verschiedene Flugzeuge zu fotografieren. Oft benutzen sie dazu Verzeichnisse der Flugzeuge einer Gesellschaft und ihrer Kennzeichen, um dann die bereits fotografierten Maschinen abzuhaken. Ältere Flugzeugtypen sind bei vielen Spottern, besonders in Europa, begehrt, genauso wie seltene Sonderbemalungen, die zu besonderen Anlässen, wie Jubiläen oder den Olympischen Spielen, eingeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Fotografieren von Flugzeugen richtet sich das Interesse von Spottern auch auf die Beobachtung des [[Flugverkehr]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfänge dieses Hobbys findet man im Krieg: Hier wurde der Flugverkehr besonders intensiv beobachtet und die einzelnen Flugzeuge notiert. Auch heute noch findet man Spotter, die Flugbewegungen nur mit Fernglas und Notizblock festhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 2000er Jahren betreiben Spotter zunehmend auch [[ADS-B]]-Empfänger, mit denen sie Flugbewegungen in ihrer Region in [[Echtzeit]] beobachten, protokollieren und über [[Webdienste]] wie [[Flightradar24]] der Öffentlichkeit zugänglich machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sonja Álvarez |url=http://www.tagesspiegel.de/medien/echtzeit-radar-flightradar24-den-flugzeugen-auf-der-spur/10241558.html |titel=Echtzeit-Radar „Flightradar24“: Den Flugzeugen auf der Spur |hrsg=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2014-07-24 |abruf=2014-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch entsteht ein Zugewinn an Sicherheit eben durch die Spotter und auch die Fotografen an Flughäfen und Landebahnen, denn es stehen ein Beobachternetz an Empfängern und auch Dokumente im Falle von Pannen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders beliebt ist in Europa der [[Flughafen Amsterdam]], da es dort fast keine Zäune gibt und man sehr nahe an die landenden und startenden Flugzeuge herankommt. Aber auch an vielen anderen Flugplätzen findet man Aussichtspunkte, die teilweise sogar für Aviatikbegeisterte angelegt wurden. Der Flughafen von [[Flughafen Princess Juliana|Philipsburg/St. Maarten]] auf den niederländischen Antillen hat sich aufgrund seiner spektakulären Anflüge über den [[Maho Beach]] mit der Zeit zu einem Hotspot der Planespotter entwickelt. [[Flughafen Skiathos|Skiathos]] gilt als europäisches Gegenstück. Der bei Spottern beliebte Imbissstand [[Flyvergrillen]] am [[Flughafen Kopenhagen-Kastrup]] wurde sogar zu einem Kulturgut Dänemarks ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den [[Terroranschläge am 11. September 2001|Terroranschlägen 2001]] in den USA werden Spotter vielerorts kritisch betrachtet; an manchen Flughäfen herrscht mittlerweile sogar ein generelles Fotografierverbot. So ist beispielsweise am Pariser Flughafen [[Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle|Charles de Gaulle]] verboten, ohne einen entsprechenden Ausweis Flugzeuge zu fotografieren. Auch in der DDR war das Fotografieren auf Flughäfen verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Flughafen Leipzig/Halle]], wo jeder vierte Passagier ein US-Soldat sein soll, werden von [[Pazifist]]en im 24-Stunden-Rhythmus sämtliche Flüge aufgezeichnet, um dort stattfindende Militärtransporte zu dokumentieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne König, Jan Caspers: [https://www.hoerspielundfeature.de/truppentransporte-fuer-den-aufbau-ost-100.html &amp;#039;&amp;#039;Truppentransporte für den Aufbau Ost&amp;#039;&amp;#039;], [[Deutschlandfunk]] – DLF, 17. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen Genf (Schweiz) betreiben (Stand Oktober 2016) Aktivisten einen Twitter-Bot, der Starts und Landungen von Flugzeugen in der [[Büro der Vereinten Nationen in Genf|UNO-Stadt]] bekanntmacht, die vermeintlich undemokratischen Regierungen und Diktatoren zugeordnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frédéric Burnand |url=https://www.swissinfo.ch/ger/politik/privatjets-autoritaerer-regime_roboter-meldet-in-genf-flugzeuge-von-diktatoren/42544650 |titel=Roboter meldet in Genf Flugzeuge von Diktatoren |werk=[[Swissinfo]] |datum=2016-10-25 |sprache=de |abruf=2023-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://twitter.com/GVA_Watcher GVA Dictator Alert], auf &amp;#039;&amp;#039;twitter.com&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Militärische Fluganlagen sind in einigen Ländern mit einem Fotografieverbot belegt, Spotter können dort als Spione verdächtigt und sanktioniert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BBC News vom 26. April 2002: [http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/1953132.stm &amp;#039;&amp;#039;Greek court convicts plane-spotters.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[BBC News]], 26. April 2002 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiffe ===&lt;br /&gt;
Schiffe sind auch ein beliebtes Objekt von Spottern. Flüsse und Kanäle, wie der [[Nord-Ostsee-Kanal]] oder die Hamburger Hafeneinfahrt, sind bei Spottern beliebte Plätze. In vielen Häfen ist es durch eingeschränkten Zugang für Unbefugte zu den Kais schwierig, gute Bilder von Schiffen zu machen. Viele Häfen, so wie der [[Hamburger Hafen]], bieten jedoch Hafenrundfahrten an, die es ermöglichen, nahe genug an Schiffe heranzukommen, um diese zu registrieren oder zu fotografieren. Es gibt auch Spotter, die nur eine bestimmte Art von Schiffen, wie [[Kreuzfahrtschiff]]e oder [[Tanker#Öltanker|Öltanker]], fotografieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autos ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carspotters.jpg|mini|Autospotter in London]]&lt;br /&gt;
Autos, bevorzugterweise Marken wie Ferrari, Maserati, Porsche oder Mercedes, werden auf öffentlichen Straßen fotografiert oder gefilmt, oftmals werden die Fotos und Filme dann auf dafür angelegte Websites hochgeladen und dort Gleichgesinnten präsentiert. Meistens können diese dann per Mausklick das Foto mit Punkten, Sternen oder ähnlichem bewerten. Gelegentlich werden Unfälle mit solchen Autos publiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erlkönig-Jäger“ nennt man Privatleute oder Profis, die versuchen, [[Erlkönig (Auto)|Erlkönige]] zu fotografieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warspotter ===&lt;br /&gt;
Warspotting hat seinen Anfang möglicherweise im ersten Irakkrieg genommen. Warspotter sammeln Fotos von aktuellen Kriegsschauplätzen und Kriegsgerät. Als besonders begehrt gelten Aufnahmen von Gefechtssituationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzfahrzeuge ===&lt;br /&gt;
Einsatzfahrzeuge von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) werden auf öffentlichen Straßen fotografiert oder gefilmt, die entstandenen Videos werden auf bestimmten Internetplattformen geteilt. Mittlerweile erlangen viele dieser Filmer auf ihren YouTube-Kanälen eine sehr große Aufmerksamkeit, so werden teilweise bis zu 1.000.000 Aufrufe erreicht. Dieses Hobby findet sich in vielen Teilen der Erde wieder. Sehr beliebt ist dabei die Internetplattform [[YouTube]]. Ziel der Filmer ist es, ein Einsatzfahrzeug beim Gebrauch von Sondersignal zu filmen; so stellen sich die Spotter üblicherweise vor Feuerwachen oder vielbefahrene Straßen, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch erscheint, ein Einsatzfahrzeug während einer Alarmfahrt aufnehmen zu können. Im Vordergrund steht dabei das Einsatzfahrzeug, welches sich auf einer Alarmfahrt befindet. Oft verbringen diese Spotter sehr lange Wartezeiten vor den Wachen in der Hoffnung, ein Einsatzfahrzeug während einer Alarmfahrt zu filmen. Eine weitere Option für sie ist es, sich bei größeren Einsatzübungen diverser Hilfsorganisationen zu platzieren und dabei die anrückenden Kräfte zu filmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.retter.tv/organisationen/feuerwehr_ereig,-Ungewoehnliches-Hobby-15-jaehriger-Schweizer-filmt-Einsatzfahrzeuge-_ereignis,23533.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Ungewöhnliches Hobby: 15-jähriger Schweizer filmt Einsatzfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20190204174406}} In: &amp;#039;&amp;#039;retter.tv&amp;#039;&amp;#039;, 8. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.retter.tv/de/weitere-organisationen.html?ereig=-Diskussion-Notarzt-zeigt-Einsatzfilmer-Mittelfinger-&amp;amp;ereignis=24630 |text=&amp;#039;&amp;#039;Diskussion: Notarzt zeigt Einsatzfilmer Mittelfinger.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160517134220}} In: &amp;#039;&amp;#039;retter.tv&amp;#039;&amp;#039;, 5. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren ergibt sich den Spottern teilweise die Möglichkeit, sich in die Nähe von größeren Einsatzstellen zu platzieren, um dorthin anrückende Fahrzeuge zu filmen. Dabei wird stets ein angemessener Abstand zur Einsatzstelle gehalten, damit die Spotter nicht als Gaffer angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich kommt es zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen den Spottern und den Einsatzkräften, beispielsweise wenn sich eine gefilmte Einsatzkraft von den Spottern gestört fühlt oder sich Anwohner von den Spottern beobachtet fühlen, so dass die Polizei gerufen wird. Die Rechtslage in Deutschland erlaubt es den Spottern, ihr Hobby auszuüben. Höchstens spricht die Polizei einen Platzverweis aus, um „die Wogen zu glätten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vögel ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in Großbritannien werden [[Vogelbeobachtung|Vogelbeobachter]] (&amp;#039;&amp;#039;Birdwatcher&amp;#039;&amp;#039;) zugleich auch als Spotter bezeichnet, die eine möglichst große Anzahl verschiedener Vogelarten in der freien Natur mit Kamera, [[Fernglas]] oder [[Spektiv]] beobachten wollen. Wird zusätzlich eine Digitalkamera zur Dokumentation benutzt, nennt sich dies Digiscoping, deutsch [[Digiskopie]]. Zur Beobachtung seltener Arten werden dabei von den Spottern auch lange Anreisewege in Kauf genommen. Viele Birdwatcher engagieren sich im Vogelschutz und sind Mitglieder in der &amp;#039;&amp;#039;Royal Society for the Protection of Birds&amp;#039;&amp;#039; (RSPB) und/oder im &amp;#039;&amp;#039;British Trust for Ornithology&amp;#039;&amp;#039; (BTO). Besonders enthusiastische Spotter werden als &amp;#039;&amp;#039;Twitcher&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die auf ihrer persönlichen Beobachtungsliste jede neue beobachtete Art &amp;#039;&amp;#039;ticken&amp;#039;&amp;#039; (abhaken). UK-Rekordhalter ist Ron Johns, der bisher 563 verschiedene Vogelspezies im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] gesichtet hat. Die deutsche Entsprechung ist der Club 300.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://club300.de/ Club300 Germany], s. unter „Ranking“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spotting im Motorsport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NASCAR spotters photo D Ramey Logan.jpg|mini|NASCAR-Spotter auf dem Dach einer Tribüne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten|USA]] versteht man unter den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Spotter&amp;#039;&amp;#039; auch Mitglieder des jeweiligen Teams, die in den namhaften Serien, wie der [[IndyCar Series]] oder den Serien der [[NASCAR]], ihren jeweiligen Piloten über Funk die jeweiligen Streckenverhältnisse, die eigene Position und die ihrer Kontrahenten mitteilen sollen. Dabei sitzen die Spotter zum Teil auf den Tribünen der jeweiligen Highspeed-Ovalkurse, um ihnen etwaige Unfälle oder Überholmanöver rechtzeitig mitteilen zu können. Einige Piloten verlassen sich dabei blind auf die Anweisungen ihrer Spotter, obwohl gerade in den überhöhten &amp;#039;&amp;#039;Banks&amp;#039;&amp;#039;, sprich [[Steilkurve]]n, die Irrwege eines verunfallten Rennwagens kaum einzuschätzen sind. Die meisten der Spotter können auf langjährige Erfahrung zurückblicken, was das gegenseitige Vertrauen erhöhen kann, zumal von ihnen aus Zeitnot dann vielleicht nur ein „Up, up, up in turn three“ oder „yellow flags in turn four“ zu hören ist. Strategische oder grundlegende taktische Anweisungen während des Rennens werden jedoch vom Teamchef selbst oder dem Teammanager gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der [[Formel 1]] versuchen einige wenige Piloten wie [[Jarno Trulli]] oder [[Takuma Satō]] über Funk durch ihren persönlichen Mechaniker in der unübersichtlichen Startphase so den Überblick über alle sie umgebenden Fahrzeuge zu behalten. Dies wird jedoch von den meisten Experten abgelehnt, da es letztlich immer in der Verantwortung des Fahrers liege, wie er sich in Situationen verhält, bei denen es sehr leicht zu Unfällen kommen kann. Durch den tödlichen Unfall des US-Amerikaners [[Paul Dana]] am 26. März 2006, der vermutlich den Hinweisen seines Spotters nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkte, wurde diese Rennsporttaktik auch überregional bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die Tätigkeit eines Spotters hauptsächlich auf dem [[Lausitzring]], dem einzigen [[Ovalkurs]], sinnvoll. Nach [[Deutscher Motor Sport Bund|DMSB]]-Oval-Reglement muss jeder Spotter mit der Startnummer des jeweiligen Teilnehmers in der Größe 10&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;cm gekennzeichnet werden und hat einen festgelegten Platz einzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dmsb.de/download/?tx_dmsbdownload_general%5Bdocument%5D=12278&amp;amp;tx_dmsbdownload_general%5Baction%5D=downloadFile&amp;amp;tx_dmsbdownload_general%5Bcontroller%5D=Document&amp;amp;cHash=bbe9aeb45a52f02c0d6b5c91f7dff4f1 &amp;#039;&amp;#039;DMSB-Oval-Reglement&amp;#039;&amp;#039; (Stand:11.04.2005)], auf &amp;#039;&amp;#039;dmsb.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spotting beim Bouldern ==&lt;br /&gt;
Beim [[Bouldern]] bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Spotting&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Spotten&amp;#039;&amp;#039; die Tätigkeit eines Mitboulderers, des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Spotters&amp;#039;&amp;#039;, „den Kletternden nach einem Sturz so auf die Matte zu geleiten, dass dieser von ernsteren Schäden verschont bleibt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: {{Internetquelle |autor=Andi Hofmann |url=https://www.alpenverein.de/chameleon/public/f62fb120-f514-e1c1-62c8-af197ad00a89/Panorama-4-2016-Tipps-Technik-Sicherheit-Bouldern_27458.pdf |titel=Bouldern Tipps &amp;amp; Technik: Sicherheit beim Bouldern – Wer den Spotter hat... |titelerg=DAV Panorama 4/2016 |werk=alpenverein.de |seiten=52 ff. |format=PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2025-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spotting im Dartsport ==&lt;br /&gt;
Bei Dart-Fernsehübertragungen wird üblicherweise nicht die ganze [[Darts#Dartscheibe|Dartscheibe]] gezeigt, sondern lediglich die obere oder die untere Hälfte. Die Aufgabe des Spotters besteht darin, zu erkennen, ob der Spieler seinen nächsten Dart beispielsweise auf die Zwanzig (ganz oben auf der Dartscheibe) oder auf die Neunzehn (unten auf der Dartscheibe) werfen will, um der [[Regie|Bildregie]] und den [[Kameramann|Kameraleuten]] zu signalisieren, welches Kamerabild gesendet werden soll. Hierzu beobachtet der Spotter die Augen der Spieler, und beurteilt, welches Ziel sie anvisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der bekanntesten Spotter im Dartsport ist der ehemalige Weltmeister [[Keith Deller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spotting beim Militär ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PSL on range.jpg|mini|Spotter neben einem Scharfschützen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Scharfschütze]]n (Präzisionsschützen, engl. Sniper) wird üblicherweise ein Beobachter zugeteilt, der das Ziel aufklärt, den Schützen mit zusätzlichen Daten (beispielsweise Entfernung, Wind) unterstützt und die Wirkung beobachtet. Im Bereich der militärischen Beobachtung werden etliche Sonderaufgaben erfüllt. Bei [[Artillerie]] gibt es die [[Vorgeschobener Beobachter|vorgeschobenen Beobachter]], beim Heer die Heeresbeobachter, bei der [[Marine]] gibt es den [[Ausguck]] und weitere Beobachter wie [[Seefernaufklärer]]. Bei militärischen Flugeinsätzen war der Begriff [[Waffensystemoffizier#Weitere Bezeichnungen|„Flugbeobachter“]], später „Kampfbeobachter“ gebräuchlich. Bei der Panzertruppe sind Beobachter in den [[Spähpanzer]]n zur [[Militärische Aufklärung|Gefechtsfeldaufklärung]]. Darüber hinaus gibt es auch [[Funkbeobachter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pascal Alius, &amp;#039;&amp;#039;Die Jagd nach dem perfekten Zug&amp;#039;&amp;#039;, in [[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]], 18. Januar 2026, S. R3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spotting|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Freizeit/Luftfahrt/Spotting/|Spotting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Aufklärung]]&lt;/div&gt;</summary>
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