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	<title>Sportplatz am Rothenbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-14T16:35:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sportplatz am Rothenbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Fußballplatz im [[Hamburg]]er Stadtteil [[Hamburg-Rotherbaum|Rotherbaum]], der bis zu seinem Abriss 1997 vom [[Hamburger SV]] genutzt wurde. In nördlicher Richtung und unmittelbarer Nähe liegt das [[Tennisstadion am Rothenbaum]], in südlicher die Universitätssportanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit 4 Hallen und einer Außenanlage mit Kunstrasenplatz, 400-m-Tartan-Laufbahn, Leichtathletik-Flächen und einer Beachvolleyballanlage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 1. November 1910 pachtete der „Hamburger Fußball-Club von 1888“ ein Gelände zwischen der [[Rothenbaumchaussee]] im Westen und der damals parallel dazu verlaufenden Heimhuder Straße im Osten, dem Turmweg im Süden und einem dazu parallel verlaufenden Fußweg im Norden.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Hamburg 311-2 IV Finanzdeputation 6452 „Vermietung eines Grundstücks an der Rothenbaumchaussee an den Hamburger Sportverein von 1888“&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diesem Gelände wurden zwei Spielplätze angelegt, ein großer mit einem Streifen von 3&amp;amp;nbsp;m Breite zum Spielfeld und ein kleiner dahinter. An einer Seite war eine 200&amp;amp;nbsp;m lange Bahn für das Training von Leichtathleten angelegt. Am 10. September 1911 wurde der (größere) „Sportplatz am Rothenbaum“ vor ca. 1500 Zuschauern mit einem Spiel gegen [[Holstein Kiel]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fußballspiele am Sonntag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Hamburger Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 11. September 1911, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde der Sportplatz beschädigt, da er u. a. als Exerziergelände genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 1919 schlossen sich der „Hamburger Sport-Verein 88“ (bis 26. Februar 1914 „Hamburger Fußball-Club von 1888“) mit dem „Sport-Club „Germania“ von 1887“ und dem „Fußball-Club Falke 06“ zum [[Hamburger SV|Hamburger Sport-Verein e. V.]] (verkürzt HSV) zusammen. Gespielt wurde auf dem Sportplatz am Rothenbaum. Dieser wurde nach dem Ende des Ersten Weltkrieges mit hohem finanziellen Aufwand wiederhergestellt. Die sportlichen Erfolge des noch jungen HSV brachten mehr Geld in die Vereinskasse. So konnte der Sportplatz in den nächsten Jahren immer weiter zu einer modernen „Kampfbahn“ erweitert werden. 1921 erhielt der Rasen eine [[Drainage (technische Systeme)|Drainage]]. 1922 standen 30.000 Plätze zur Verfügung, davon 1800 Sitzplätze auf den Bänken rund um den Platz. Auf allen vier Geraden wurden Zementstufen eingebaut. 1924 wurde das Gelände am Rothenbaum wiederum erweitert und am 3. August vor mehr als 27.000 Zuschauern im Spiel gegen den Deutschen Meister [[1. FC Nürnberg]] offiziell neu eingeweiht.(1:1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurden überdachte Tribünen an beiden Längsseiten errichtet, die eine fasste 1500 Sitzplätze und die Gegenseite 9500 Stehplätze. Kein anderes Stadion bot zu der Zeit mehr überdachte Plätze, außerdem war die Anlage damals die größte vereinseigene Anlage in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] trug der HSV hier weiter seine Heimspiele aus. Nur zu Meisterschaftsendspielen zog man wegen der größeren Zuschauerkapazität zum 1925 erbauten [[Altonaer Stadion]] und zum 1953 an gleicher Stelle errichteten [[Volksparkstadion]]. Mit der Einführung der Bundesliga 1963 musste der HSV sein Zuhause am Rothenbaum jedoch räumen und zog fest in den Volkspark, denn der DFB untersagte den Spielbetrieb auf dem Traditionsgelände, obwohl das Fassungsvermögen für die Hälfte der Bundesligaspiele gereicht hätte. Im August 1972 kehrte der HSV für die Gruppenspiele des [[DFB-Ligapokal 1972/73|DFB-Ligapokals 1972/73]] kurzzeitig an den Rothenbaum zurück. Darunter war auch das [[Hamburger Stadtderby|82. Stadtderby]] gegen den [[FC St. Pauli]]; mit 46 Spielen ist der Rothenbaum bis heute der häufigste Spielort dieses Duells.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aufgalopp zum 100. Derby.&amp;#039;&amp;#039; In: HSVLive, S. 32 ff., abrufbar als [https://www.hsv.de/fileadmin/user_upload/Bilder_HSV.de/Allgemein/HSVlive/HSVlive_18-19__3_online.pdf PDF] (16 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Stadions lag an der Ecke [[Hallerstraße]] das Vereinshaus des HSV, das Ähnlichkeit mit einer Burg aufwies und deshalb den Spitznamen „Burg“ trug. Das Haus beherbergte auch die Umkleideräume für das Stadion, sodass die beiden Mannschaften kurz vor dem Spiel durch eine von Polizei- und Ordnungskräften gebildete Gasse aus der „Burg“ über die Rothenbaumchaussee zum Stadion gingen und dafür auch die dort verkehrende Straßenbahn angehalten wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231224160223/https://www.abendblatt.de/archive/1989/pdf/19890821.pdf/ASV_HAB_19890821_HA_009.pdf |titel=Abschied von einer Tradition |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1989-08-21 |format=PDF |abruf=2022-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das HSV-Vereinshaus wurde im November 1989 für 9,3 Millionen D-Mark verkauft, um die angespannte wirtschaftliche Lage des Vereins zu lindern. Durch den Verkauf verlor der HSV nach Einschätzung des Hamburger Abendblatts „ein weiteres Stück seiner Heimat“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manred Heun |url=https://web.archive.org/web/20231224155408/https://www.abendblatt.de/archive/1989/pdf/19891117.pdf/ASV_HAB_19891117_HA_020.pdf |titel=Das Haus ist verkauft |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1989-11-17 |format=PDF |abruf=2022-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das [[Volksparkstadion]] Anfang der 1970er Jahre für die [[WM 1974]] renoviert wurde, gab es wieder einige Punktspiele am Rothenbaum. 1974/75 wurde auch dieser für 60.000 DM ein wenig renoviert. 1980 wurde die Südtribüne durch einen Orkan zerstört und nicht wieder aufgebaut. Am 19. August 1989 fand schließlich das letzte Pflichtspiel einer Profimannschaft am traditionsreichen Sportplatz am Rothenbaum statt, der HSV verlor in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den damaligen Zweitligaaufsteiger MSV Duisburg mit 2:4. Überschattet wurde das Spiel vor 6000 Zuschauern durch Gewalttätigkeiten einer rund 100-köpfigen Gruppe von Randalierern, die einen Zugang am Turmweg aufbrach, sich damit Zutritt zum Stadion verschaffte und dort Duisburger Anhänger angriff. Es kam unter der Zuschauerschaft zu Fluchtbewegungen, mehrere Menschen liefen auf den Platz. Die Partie stand vor dem Abbruch, wurde aber fortgesetzt. Vor dem Spiel hatten gewaltbereite Duisburger und Hamburger zum „Sturm auf den Rothenbaum“ aufgerufen, woraufhin ein großes Polizeiaufgebot in die Spielstätte geschickt wurde, das nach den Angriffen unter anderem hinter dem Tor der Gastgeber Aufstellung nahm. HSV-Schatzmeister [[Ernst-Otto Rieckhoff]] äußerte kurz nach dem Abpfiff, dass es nie mehr ein Pflichtspiel am Rothenbaum geben werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231224160223/https://www.abendblatt.de/archive/1989/pdf/19890821.pdf/ASV_HAB_19890821_HA_009.pdf |titel=Die Gewalt am Rothenbaum |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1989-08-21 |format=PDF |abruf=2022-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach spielten dort nur noch die HSV-Amateure, die A-Jugend und Damenmannschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Frese: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre HSV – Die Chronik.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hamburger Sportjournalist Manfred Heun beschrieb das Stadion im August 1989 als einstige „Kultstätte des Fußballs“ und als „ein Stück Hamburg(s)“. „Es gab eine Atmosphäre, die damals ihresgleichen suchte“, schrieb Heun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Februar 1991 bestritt der HSV vor rund 1000 Zuschauern noch ein Freundschaftsspiel (1:0) gegen [[Brøndby IF]] auf dem Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231224155942/https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19910211.pdf/ASV_HAB_19910211_HA_013.pdf |titel=Das letzte Tor des HSV? |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1991-02-11 |format=PDF |abruf=2022-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang August 1995 veranstaltete der HSV auf dem Platz am Rothenbaum ein öffentliches Training der Bundesligamannschaft, dem rund 1200 Menschen beiwohnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231224155425/https://www.abendblatt.de/archive/1995/pdf/19950802.pdf/ASV_HAB_19950802_HA_022.pdf |titel=Der besondere Charme des HSV |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1995-08-02 |abruf=2023-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 wurde für 175 000 D-Mark noch eine Tribüne für das Stadion angeschafft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231229165552/https://www.abendblatt.de/archive/1996/pdf/19961028.pdf/ASV_HAB_19961028_HA_020.pdf |titel=Zum Abschied alte Sahne |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1996-10-28 |abruf=2023-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Spiel am Rothenbaum fand am 27. Oktober 1996 statt, als die [[Hamburger SV#Zweite Mannschaft|HSV-Amateure]] in der drittklassigen [[Fußball-Regionalliga Nord|Regionalliga Nord]] den [[VfL Osnabrück]] empfingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndr&amp;quot; /&amp;gt; Diesem letzten Spiel wohnten rund 400 Zuschauer bei, das letzte Pflichtspieltor auf dem Sportplatz erzielte [[Dirk Weetendorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Am 3. November 1996 fand vor 2000 Zuschauern eine Abschiedsveranstaltung in dem Stadion statt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231229172746/https://www.abendblatt.de/archive/1996/pdf/19961104.pdf/ASV_HAB_19961104_HA_014.pdf |titel=Abschied vom Rothenbaum |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1996-11-04 |abruf=2023-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in deren Rahmen eine HSV-Mannschaft (gebildet aus Spielern der Meisterelf von 1960, Vorstandsmitgliedern und Mitarbeitern der Geschäftsstelle) gegen eine Auswahl Hamburger Pressevertreter antrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231229172744/https://www.abendblatt.de/archive/1996/pdf/19961101.pdf/ASV_HAB_19961101_HA_028.pdf |titel=Tschüs! Die letzte Fete am Rothenbaum |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1996-11-01 |abruf=2023-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abriss ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg-Rotherbaum2.jpg|mini|Wohn- und Bürogebäude auf dem früheren Stadiongelände]]&lt;br /&gt;
Laut Aussage des damaligen Leiters des damaligen Hamburger Sportamtes, [[Heiner Widderich]], im Jahr 1992, kam „das ursprüngliche Antippen für eine anderweitige Nutzung des Geländes“ vom ehemaligen HSV-Vereinsvorsitzenden [[Wolfgang Klein (Fußballfunktionär)|Wolfgang Klein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231224155424/https://www.abendblatt.de/archive/1992/pdf/19920527.pdf/ASV_HAB_19920527_HA_047.pdf |titel=Niederlage für den HSV |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1992-05-27 |abruf=2023-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sportplatz am Rothenbaum verfiel mit der Zeit immer mehr, die Ostkurve wurde gesperrt, und auch Teile der Holztribüne wurden unzugänglich und schließlich 1992 auch gesperrt. Für eine umfangreiche Renovierung fehlten dem sportlich und finanziell angeschlagenen HSV die Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1991 gelangte ein vertrauliches Gesamtplanungskonzept des Hamburger Bausenators [[Eugen Wagner (Politiker)|Eugen Wagner]] an die Öffentlichkeit, der einen Abriss des Sportplatzes am Rothenbaum und eine Bebauung der Fläche mit Wohnungen vorsah. Die Reaktion des damaligen HSV-Vorsitzenden [[Jürgen Hunke]] wurde vom &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039; mit den Worten „Das wäre der Dolchstoß!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; sowie „ein Skandal, wie es schlimmer nicht geht“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231224155409/https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19910208.pdf/ASV_HAB_19910208_HA_016.pdf |titel=Der HSV schlägt zurück |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1991-02-08 |format=PDF |abruf=2022-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in Anspielung auf das vom Verein außerhalb Hamburgs genutzte Gelände „Dann könnten wir den HSV in Sport-Verein Norderstedt umbenennen“ wiedergegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231226101856/https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19910207.pdf/ASV_HAB_19910207_HA_024.pdf |titel=Rothenbaum - das war’s! |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1991-02-07 |format=PDF |abruf=2022-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Hamburger Sportbund]] in Person seines Vorsitzenden [[Friedel Gütt]] kritisierte das Bebauungsvorhaben als Vernichtung der „letzten innerstädtischen Sportfläche“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1991 wurde unter dem Arbeitstitel „Sportpark Rothenbaum“ das Vorhaben vorgestellt, auf dem Gelände einen Kunstrasenplatz sowie ein kleines Tennisstadion, eine neue HSV-Geschäftsstelle sowie eine Grünanlage zu errichten. Hinter dem Vorhaben stand neben dem HSV auch der [[Hamburger Sportbund]], der [[Deutscher Tennis Bund|Deutsche Tennis Bund]] sowie die Sportfakultät der [[Universität Hamburg]]. Die Politik befürwortete dagegen eine Umwandlung des Geländes in Wohnraum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231224155816/https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19911104.pdf/ASV_HAB_19911104_HA_009.pdf |titel=Macht der Sport das Rennen? |titelerg=Pläne für den Rothenbaum |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1991-11-04 |format=PDF |abruf=2022-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1992 entschied der [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg|Hamburger Senat]], den Sportplatz am Rothenbaum mit Wohnungen und Geschäftsräumen bebauen zu lassen, wodurch das Ende eines Stücks Hamburger Sportgeschichte besiegelt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Im Juni 1993 erhielt der Entwurf des [[Bern]]er Architektenbüros [[Atelier 5]] im Ideenwettbewerb zur Bebauung des Geländes den Zuschlag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231228110416/https://www.abendblatt.de/archive/1993/pdf/19930610.pdf/ASV_HAB_19930610_HA_009.pdf |titel=Jubel und Kritik |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1993-06-10 |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der HSV teilte dem Hamburger Bürgermeister [[Henning Voscherau]] mit, einen Gönner an der Hand zu haben, der bereit sei, eine Millionenspende zu tätigen, um das Gelände für den Verein zu erhalten und am Stadion Erneuerungsarbeit durchführen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20231224155422/https://www.abendblatt.de/archive/1993/pdf/19930611.pdf/ASV_HAB_19930611_HA_011.pdf |titel=HSV kämpft um Rothenbaum |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1993-06-11 |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz großer Bemühungen des HSV, das Gelände unter [[Denkmalschutz]] zu stellen, erfolgte 1997 der endgültige Abriss. Auf dem ehemaligen Gelände des HSV wurden Büro- und Wohngebäude errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndr&amp;quot;&amp;gt;Bernd Schlüter: &amp;#039;&amp;#039;Rothenbaum: Kultstätte von 1911 bis 1963&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Frese, Dieter Genske, Manfred Heun, Horst Wisser: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre HSV&amp;#039;&amp;#039; Die Chronik. GWE Partner, Hamburg 1987, ISBN 3-926825-00-6.&lt;br /&gt;
* Werner Skrentny: &amp;#039;&amp;#039;Orte der Leidenschaft&amp;#039;&amp;#039; Der HSV und seine Stadien. Verlag die Werkstatt, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-502-9.&lt;br /&gt;
* Werner Skrentny (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal ein Stadion …&amp;#039;&amp;#039; Verschwundene Kultstätten des Fußballs. Verlag die Werkstatt, Göttingen 2015, ISBN 978-3-7307-0192-8&lt;br /&gt;
* Volker Stahl, Uwe Wetzner: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Sportstätten&amp;#039;&amp;#039;. Vom Turnplatz zur Hightech-Arena. Sutton Verlag, Erfurt 2010, ISBN 978-3-86680-631-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburger Fussball-Club von 1888, …&amp;#039;&amp;#039; unter &amp;#039;&amp;#039;Tages-Neuigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischer Correspondent.&amp;#039;&amp;#039; Morgen-Ausgabe, 11. September 1911, S. 2, ([https://www.europeana.eu/de/item/9200338/BibliographicResource_3000118636017 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* (Ehrenliga) &amp;#039;&amp;#039;Die Heimat des HSV&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;HSV live&amp;#039;&amp;#039;. Saison 2021/22, Nr. 5, ([https://hsvlive.hsv.de/2021/12/10/die-heimat-des-hsv/ Digitalisat], Vor 100 Jahren öffnete die „Burg“ in der Rothenbaumchaussee ihre Pforten …)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Bernd Schlüter |url=https://www.ndr.de/sport/fussball/125jahrehsv/Rothenbaum-Kultstaette-von-1911-bis-1963,hsv7233.html |titel=Rothenbaum: Kultstätte von 1911 bis 1963 |werk=Sportclub |hrsg=Norddeutscher Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts |datum=2012-09-08 |sprache=de |abruf=2022-11-14}}&lt;br /&gt;
* {{cite web |author= |url=https://atelier5.ch/fileadmin/user_upload/atelier5/arbeiten/1998_Rotherbaum_Hamburg/Atelier5_1998_Rotherbaum_Hamburg.pdf |website=atelier5.ch |title=Wohnbebauung Rotherbaum Hamburg |accessdate=2024-01-16 |date= |format=PDF |publisher=Atelier 5 Architekten und Planer AG|pages= |language=de |quote= |comment= |archiveurl= |archivedate= |url-status= }}&lt;br /&gt;
* [https://www.hsv1887.de/stadien.php Alle Sportstätten des Hamburger SV] hsv1887.de&lt;br /&gt;
* [http://www.moellers-hsv-eck.de/HSV-Stadien/Rothenbaum%20.htm Historischen Ansichten des Sportplatz am Rothenbaum] moellers-hsv-eck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/34/18.37/N|EW=9/59/25.96/E|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballstadion in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Rotherbaum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1990er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Sportstätte für Fußball in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballstadion in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Veranstaltungsstätte in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportgeschichte (Hamburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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