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	<title>Spore - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:20:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spore&amp;diff=31987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fir99: /* Vorkommen und Varianten */ Moose und Farne bilden die Sporenpflanzen</title>
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		<updated>2025-08-02T12:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorkommen und Varianten: &lt;/span&gt; Moose und Farne bilden die Sporenpflanzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Sporen|Zu weiteren Bedeutungen beider Schreibweisen siehe [[Spore (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Puffballs emitting spores.jpg|mini|Freisetzung von Basidiosporen aus einem [[Stäublinge|Stäubling]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2013-04-05 Tuber oregonense Trappe, Bonito &amp;amp; P. Rawl 320277.jpg|mini|Pilzsporen der [[Trüffel]] &amp;#039;&amp;#039;[[Tuber oregonense]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Funaria hygrometrica (f, 144605-481033) 0972.JPG|mini|Moossporen (hier [[Wetteranzeigendes Drehmoos]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Esporangio helecho.jpg|mini|Sporen im Sporangium eines Farns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|σπορά|sporá}} „das Säen“ sowie {{lang|grc|σπόρος|sporos}} „Samen, Saat“) ist in der [[Biologie]] ein zumeist einzelliges, seltener auch wenigzelliges [[Entwicklungsstadium]] von [[Lebewesen]], das der [[Ungeschlechtliche Vermehrung|asexuellen Vermehrung]], der Ausbreitung, der [[Dauerstadium|Überdauerung]] oder mehreren dieser Zwecke zugleich dient und kein [[Gamet]] (Geschlechtszelle) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Varianten ==&lt;br /&gt;
Sporen werden von [[Pilze]]n, [[Alge]]n, [[Moose]]n und [[Farne]]n sowie von manchen [[Protozoen]] und [[Bakterien]] gebildet. Bei den [[Samenpflanzen]] werden die [[Pollen]]mutterzelle und die [[Embryosack]]mutterzelle als Sporen betrachtet, obwohl sie in der Mutterpflanze verbleiben; sie sind den Sporen der [[Sporenpflanzen]] (Moose und Farne) [[Homologie (Biologie)|homolog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sporen werden nach der Art ihrer Bildung ([[Sporulation]]) unterschieden: Je nachdem, ob sie nach einer [[Meiose]] oder nach einer [[Mitose]] entstehen, unterscheidet man &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meiosporen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitosporen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Bei [[Diplohaplont]]en ([[Embryophyta]] und die meisten Algen) kann weiter danach unterschieden werden, ob sie von der [[gametophyt]]ischen oder [[sporophyt]]ischen Generation gebildet werden. Meiosporen und von der gametophytischen Generation gebildete Mitosporen sind in der Regel [[Haploidie|haploid]], von der sporophytischen Generation gebildete Mitosporen dagegen regelmäßig [[Diploidie|diploid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sporen von [[Ständerpilze]]n nennt man [[Basidiospore]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Sporen werden oft in großer Zahl gebildet, wodurch sie in erster Linie zur Vermehrung und Ausbreitung dienen. Wenn die Sporenbildung durch widrige Umweltzustände ausgelöst wird und die Sporen gegen sie resistent sind, dienen sie zum Überdauern dieser Widrigkeiten. Viele Sporen sind dabei außerordentlich widerstandsfähig, können beispielsweise ihren kompletten [[Stoffwechsel]] einstellen und benötigen dann weder [[Wasser]] noch [[Nährstoff]]e noch [[Sauerstoff]]. Zusätzlich haben sie oft [[Zellwand|Zellwände]], die eine Wasserverdunstung verhindern. Deswegen können sie oft sehr lange und unter sehr unwirtlichen Bedingungen überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gegen biologischen Zerfall und der großen Anzahl, in der sie freigesetzt werden, findet man Sporen oft in fossilen und geschichtlichen Ablagerungen. In der [[Archäologie]] und [[Paläontologie]] dienen sie als Indizien für [[Datierung]]en, [[Umweltbedingung]]en und [[Klimaveränderung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Vorstellungen, nach denen sich [[Gamet]]en (kleine, haploide Entwicklungsstadien von Lebewesen, gebildet für die geschlechtliche Fortpflanzung) im Laufe der Evolution der Organismen aus Sporen entwickelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Endo- und Exosporen ==&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung sind [[Endospore]]n von [[Bakterien]], die innerhalb des Organismus gebildet werden und in der Regel sehr resistent gegen Austrocknung, toxische und auf andere Weise aggressive Stoffe, Alterung und Hitze sind. Einige Bakterien-Endosporen können mehrere Stunden in kochendem Wasser überdauern und im trockenen Zustand etwa eine Stunde bei 150&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man vermutet, dass Bakterien-Endosporen mehrere hundert, vielleicht sogar tausend Jahre lebensfähig überdauern und der harten Strahlung im All trotzen könnten und somit –&amp;amp;nbsp;wie in der [[Panspermie]]-Hypothese vorgestellt&amp;amp;nbsp;– schon lange vor der Menschheit die Raumfahrt gemeistert haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Exospore]]n von Bakterien und Pilzen entstehen durch terminale Abschnürung von Tochterzellen ([[Knospung]]) und besitzen im Gegensatz zu Endosporen keine Sporenhülle. Weniger hitzebeständige, dickwandige, kugelförmige Gebilde, die aus der langgestreckten, vegetativen Bakterienzelle entstehen, werden als [[Zyste (Biologie)|Cyste]]n bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lexikon der Biologie]]: [https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/sporen/62944 Sporen]. Spektrum, Heidelberg 1999.&lt;br /&gt;
* Meyers Lexikonredaktion (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meyers Taschenlexikon Biologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. B.I.-Taschenbuchverlag, Mannheim, Wien, Zürich 1988, ISBN 3-411-02970-6, Bd. 3, S. 153.&lt;br /&gt;
* Friedrich W. Stöcker, Gerhard Dietrich: &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus abc – Biologie.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1986, ISBN 3-325-00071-1, Bd. 2, S. 836.&lt;br /&gt;
* Georg Fuchs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mikrobiologie.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Thieme, Stuttgart, New York 2007, ISBN 978-3-13-444608-1, S. 146–148 (Sporen von Prokaryoten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spores|Spore}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4182414-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staub nach Entstehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morphologie (Pilz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikropaläontologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phykologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fir99</name></author>
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