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	<title>Spontaneität - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:35:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spontaneit%C3%A4t&amp;diff=65086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Selbstref entf</title>
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		<updated>2026-04-11T21:33:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Selbstref entf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spontaneität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ʃpɔntaneiˈtɛːt}}], von {{frS|spontanéité}} zu [[Spätlateinisch|spätlat.]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|spontaneus}}&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|spons}}&amp;#039;&amp;#039; „eigener Wille, Antrieb“; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spontanität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˌʃpɔntaniˈtɛːt}}]) bezeichnet umgangssprachlich unwillkürliche [[Geist|mentale]] Vorgänge, eine [[Charaktereigenschaft]], die jemanden häufig unerwartet agieren lässt oder die entsprechende Eigentümlichkeit einer einzelnen [[Handeln|Handlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon zu unterscheiden ist der Gebrauch in der Philosophie, der sich auf das Auftreten eines Ereignisses ohne hinreichenden Grund bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste umgangssprachlicher Bedeutungsfacetten ==&lt;br /&gt;
=== Spontaneität mentaler Vorgänge ===&lt;br /&gt;
* das Entstehen von [[Emotion]]en (wenngleich durch Personen oder [[Situation]]en hervorgerufen)&lt;br /&gt;
* das Aufkommen vieler [[Gedanke]]n und „[[Eingebung]]en“&lt;br /&gt;
* von [[Assoziation (Psychologie)|Assoziationen]]&lt;br /&gt;
* und manchmal auch von [[Erinnerung (Psychologie)|Erinnerung]]&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist „spontan“ auch gleichbedeutend mit „[[Freier Wille|unwillkürlich]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spontane Handlungen ===&lt;br /&gt;
Dabei folgt die Person eigenem Antrieb auf eine für die [[Umwelt]] oft [[Überraschung|überraschend]] schnelle Weise, basierend auf&lt;br /&gt;
* einem besonderen Maß an [[Intuition]]&lt;br /&gt;
* guter [[Erfahrung]] im Umgang mit den eigenen Emotionen&lt;br /&gt;
* ungewöhnlich rascher Überlegung oder Entschlusskraft&lt;br /&gt;
* einer Art [[Reflex]] (eher bei körperlichen Ereignissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikalische Spontaneität ===&lt;br /&gt;
* ist ein wichtiger Gestaltungsfaktor bei der [[Interpretation (Musik)|Aufführung]] von [[musik]]alischen Werken&lt;br /&gt;
* basiert auf aktivem Hören und Erfahrung im Umgang mit [[Klang]] und [[Zeit]]&lt;br /&gt;
* ist die Grundlage der musikalischen [[Improvisation (Musik)|Improvisation]], solistisch und in der Gruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spontaneität als Charaktereigenschaft ===&lt;br /&gt;
Spontaneität im positiven Sinn:&lt;br /&gt;
* nicht übermäßig viel zu [[Planung|planen]], z.&amp;amp;nbsp;B. seinen Urlaub nicht weit über den Flug hinaus zu planen&lt;br /&gt;
* die eigenen Gefühle und die eines Partners in [[Entscheidung]]en einzubeziehen&lt;br /&gt;
* sich kurzfristig auf neue Situationen einzustellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unüberlegt, vorschnell, unangemessen oder unkontrolliert eingestuftes spontanes Verhalten wird auch als [[Impulsivität|impulsiv]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spontaneität im negativen Sinn:&lt;br /&gt;
* sich bis zum letzten Moment nicht festlegen, um die eigenen Gefühle nicht vorwegzunehmen&lt;br /&gt;
* Termine und Abmachungen nicht einzuhalten oder andere warten zu lassen, weil man sich auf das Gefühl verlässt, statt auf die Uhr zu schauen&lt;br /&gt;
* nur die eigenen Gefühle ohne Rücksicht auf andere zu berücksichtigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlende Spontaneität macht berechenbar und sozial unflexibel, was zu einem übersteigerten Sicherheitsbedürfnis und zu einem abnormalen Sozialgefüge führen kann.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Anpassungsfähigkeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophischer Gebrauch ==&lt;br /&gt;
In der Philosophie bedeutet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spontaneität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; seit [[Immanuel Kant]] die Fähigkeit von [[Verstand]] und [[Vernunft]], von sich aus etwas zu tun, sei es, indem z.&amp;amp;nbsp;B. der Verstand spontan Anschauungen unter Regeln bringt und so Erscheinungen, die er wahrgenommen hat, begreift (siehe auch [[Begriff (Philosophie)]]), oder dass der Wille (als [[Kritik der praktischen Vernunft|praktische Vernunft]]) eine Handlung nach [[Freiheit|freier]] Entscheidung vollzieht, ohne sich von außen oder von seinen Gefühlen und Neigungen bestimmen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegenbegriff ist die [[Rezeptivität]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Immanuel Kant]] (1787): &amp;#039;&amp;#039;[[Kritik der reinen Vernunft]].&amp;#039;&amp;#039; B 74, B 93; &amp;#039;&amp;#039;[[Kritik der praktischen Vernunft]]&amp;#039;&amp;#039;, AA Band V, 98 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Eisler (Philosoph)|Rudolf Eisler]]: &amp;#039;&amp;#039;Kant-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; (1930), Eintrag zu [https://www.textlog.de/32648.html Spontaneität]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu steht der umgangssprachliche Wortgebrauch im Gegensatz, wenn ein schnelles und situationsbedingtes Reagieren als spontan bezeichnet wird. Die Bildung von Begriffen ist nicht im engeren Sinne willkürlich, wohl aber die Bestimmung der eigenen Absichten durch vernünftige Maximen. Da für Kant die freie Vernunftbestimmung des Willens dazu führt, dass eine Selbstverpflichtung auf das [[Sittengesetz]] erfolgt, sind auch Spontaneität und Berechenbarkeit keine Gegensätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Denken]]&lt;br /&gt;
* [[Lernen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Spontanität}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Spontanität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spontaneitat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motivation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Anthropologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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