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	<title>Spondylolisthesis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:57:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spondylolisthesis&amp;diff=438782&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: WP:WPSK (ISBN mit falscher Prüfsumme) korrigiert</title>
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		<updated>2024-04-14T08:17:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WPSK&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WPSK (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WPSK&lt;/a&gt; (ISBN mit falscher Prüfsumme) korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = M43.1X&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Spondylolisthesis (X=Angabe der Lokalisation)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spondylolisthesis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eingedeutscht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spondylolisthese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) oder das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirbelgleiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Verlagerung eines [[Wirbelkörper]]s und stellt eine Instabilität der [[Wirbelsäule]] dar, bei der das obere Teilstück der Wirbelsäule mit dem Gleitwirbel über den darunter liegenden Wirbelkörper bauchwärts ([[ventral]] nach vorn bzw. – bei Vierbeiner – nach unten) gleitet &amp;#039;&amp;#039;(Ventrolisthesis oder Anterolisthesis)&amp;#039;&amp;#039;. Im umgekehrten Fall spricht man von einer &amp;#039;&amp;#039;Retrolisthesis&amp;#039;&amp;#039;. Am häufigsten ist die Verlagerung des Wirbelkörpers (meist des fünften Lendenwirbels)&amp;lt;ref&amp;gt;Immo von Hattingberg: &amp;#039;&amp;#039;Plexusneuritiden und Neuralgien.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Heilmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 1330–1334, hier: S. 1331.&amp;lt;/ref&amp;gt; in ventraler Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Spondylolisthesis leitet sich aus dem [[Altgriechische Sprache|Altgriechischen]] ab: {{lang|el|σπόνδυλος}} &amp;#039;&amp;#039;spondylos&amp;#039;&amp;#039;, „Wirbel“, und [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc|ὀλίσθησις}} &amp;#039;&amp;#039;olisthesis&amp;#039;&amp;#039;, „Gleiten“. Daher ist die korrekte [[Silbentrennung]] Spondyl-olisthesis, wenngleich Spondylo-listhesis oft irrtümlich verwendet wird. Ebenso muss die Kurzform „Olisthese“ und nicht „Listhese“ heißen. „Öfter findet man in Arbeiten den Ausdruck Listhesis; das ist sinnlos und falsch.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max René Francillon]], H. Konermann: &amp;#039;&amp;#039;Spondylolisthesen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alfred Nikolaus Witt]], Hans Rettig, K. F. Schlegel, M. Hackenbroch, W. Hupfauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orthopädie in Praxis und Klinik.&amp;#039;&amp;#039; Band V, Teil 1, &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Orthopädie – Thorax – Becken.&amp;#039;&amp;#039; [[Georg Thieme Verlag]], Stuttgart / New York 1990, ISBN 3-13-561502-2, S. 8.1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der aktuelle [[Duden|Medizin-Duden]] empfiehlt nur die beiden Trennungen Spondyl-olis-thesis.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Duden]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch medizinischer Fachbegriffe.&amp;#039;&amp;#039; [[Dudenverlag]], 10. Auflage, Berlin 2021, ISBN 978-3-411-04837-3, S. 756.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der englischen Wikipedia findet sich jedoch mit Quelle&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas J. Errico, Baron S. Lonner, Andrew W. Moulton: &amp;#039;&amp;#039;Surgical Management of Spinal Deformities.&amp;#039;&amp;#039; In: Elsevier Health Sciences, 2009, ISBN 978-1-4160-3372-1. [https://archive.org/details/surgicalmanageme0000unse_v9q6].&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Falschschreibung]] „Lateral displacement is called lateral listhesis“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals ist die Spondylolisthese ein Zufallsbefund oder nur mit geringen Beschwerden verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Virta, T. Rönnemaa: &amp;#039;&amp;#039;The association of mild-moderate isthmic lumbar spondylolisthesis and low back pain in middle-aged patients is weak and it only occurs in women.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Spine.&amp;#039;&amp;#039; ([[Philadelphia]], [[Pennsylvania]] 1976). 1. September 1993; 18(11), S. 1496–1503.&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach Stärke des Wirbelgleitens können aber langfristig einzelne oder mehrere Nerven im [[Wirbelkanal|Spinalkanal]] eingeklemmt und gedehnt werden. Dies kann Nervenschäden verursachen und zum Funktionsausfall eines Nervs führen. Es können [[Lähmung]]en auftreten, die sowohl die Beine als auch die Funktion von Blase und [[Mastdarm]] betreffen. Gleichzeitig verschleißen [[Bandscheibe]] ([[Bandscheibenvorfall]]) sowie [[Wirbelgelenk]] ([[Spondylarthrose]]) im entsprechenden Segment übermäßig, was teils starke Schmerzen verursachen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Willibald Pschyrembel: &amp;#039;&amp;#039;Klinisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;]]. 269. Auflage, Verlag [[Walter de Gruyter]], Berlin / Boston 2023, ISBN 978-3-11-078334-6, S. 1651.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzierung nach Ursache und Schweregrad ==&lt;br /&gt;
=== Ursachen ===&lt;br /&gt;
Die Spondylolisthesis kann verschiedene Ursachen haben, so sind aktuell (2007) nachfolgend gelistete Formen bekannt, von denen teilweise wiederum zwei Subtypen existieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angeborene Formen (durch Fehlentwicklung oder Erbgut):&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;dysplastische&amp;#039;&amp;#039; (fehlgebildete) Form: Hierbei liegt eine Gefügestörung des lumbosakralen (zwischen Lendenwirbelsäule und [[Kreuzbein]]) Übergangs vor, welche zum Abgleiten des Wirbelkörpers führt.&lt;br /&gt;
# Subtyp: Die dysplastischen, [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|axial]] ausgerichteten Gelenkfortsätze können das Abgleiten nicht verhindern.&lt;br /&gt;
# Subtyp: Die [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|sagittal]] ausgerichteten Wirbelgelenke ermöglichen das Ventralgleiten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;isthmische&amp;#039;&amp;#039; Form: Die Interartikularportion (zwischen den Gelenken) des Wirbelbogens ist nur verknorpelt –&amp;amp;nbsp;nicht verknöchert&amp;amp;nbsp;– und somit eine Schwachstelle. Eine [[Knochenbruch|Fraktur]] ([[Lysespalt]]) dieser ermöglicht das Abgleiten des Wirbelkörpers.&lt;br /&gt;
# Subtyp: Wiederholt einwirkende [[Flexion (Medizin)|Flexions]]-[[Extension (Medizin)|Extensions]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bewegungen können den Lysespalt und somit das Abgleiten verursachen.&lt;br /&gt;
# Subtyp: Eine einmal oder mehrmals verheilte, durch äußere Stoß- oder Belastungseinwirkung verursachte Fraktur mit anschließender Verlängerung der Interartikularportion macht ein Abgleiten möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erworbene Formen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;degenerative&amp;#039;&amp;#039; Form: Verschleißbedingte Veränderungen von Zwischenwirbelraum und/oder Wirbelgelenk lassen den Wirbelkörper abgleiten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;traumatische&amp;#039;&amp;#039; Form: Eine verletzungsbedingte Fraktur außerhalb der Interartikularportion des Wirbelbogens führt zum Ventralgleiten des Wirbelkörpers.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;pathologische&amp;#039;&amp;#039; Form: Eine Knochenerkrankung führt zu verminderter Knochenfestigkeit in der Interartikularportion des Wirbelbogens und mit anschließender Fraktur somit zum Abgleiten des Wirbelkörpers.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;postoperative&amp;#039;&amp;#039; Form: Infolge einer Wirbelsäulenoperation können diverse Veränderungen im operierten Segment den Wirbelkörper abgleiten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweregrade ===&lt;br /&gt;
Man unterscheidet nach Meyerding (MD) vier Schwerestadien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* MD I°: Versatz der Wirbelkörper zueinander um weniger als 25 % der Wirbelkörpertiefe,&lt;br /&gt;
* MD II°: Versatz um 25–50 %,&lt;br /&gt;
* MD III°: Versatz um 50–75 %,&lt;br /&gt;
* MD IV°: Versatz um mehr als 75 %.&lt;br /&gt;
Haben die Wirbel den Kontakt zueinander verloren und gleitet der obere frei nach vorne-unten, spricht man von einer &amp;#039;&amp;#039;Spondyloptose&amp;#039;&amp;#039; (MD V°).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Üblicherweise handelt es sich um einen Zufallsbefund im Röntgenbild. Bei Rückenschmerzen mit ausstrahlenden Beschwerden in die Beine kann ein Röntgenbild in zwei Ebenen der Lendenwirbelsäule angefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Position und Haltung des Betroffenen haben bei der Diagnosestellung einen Einfluss. Ein Wirbelgleiten kann unter Umständen nur bei bestimmten Bewegungen auftreten, daher ist es bei Verdacht sinnvoll, dass Funktionsaufnahmen durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um zwei zusätzliche Röntgenbilder im Stehen in Vorbeugung und in Rückneigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der CT oder MRT kann die [[Anatomie]] detailliert dargestellt werden, jedoch kann der Schweregrad unterschätzt werden. Das MRT ist besonders gut für die Beurteilung der Bandscheiben und der Nerven geeignet. Das CT ist bei fraglichen Fällen besonders gut geeignet, den knöchernen Defekt (Spondylolyse) zu beweisen oder auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spondylolisthesis.jpg|Bild 1: Gleiten zwischen Lendenwirbeln 4/5, im seitlichen Röntgenbild.&lt;br /&gt;
Wirbelgleiten.jpg|Bild 2: Wirbelgleiten, Stadium 1, im CT.&lt;br /&gt;
MR LWS Spondylolistesis Rueckenmarkskanal.jpg|Bild 3: Wirbelgleiten L5/S1, Stadium 2–3, MR Sagittalschnitt, Rückenmarkskanal frei.&lt;br /&gt;
MR LWS Spondylolistesis Nervenwurzel.jpg|Bild 4: Das [[Foramen intervertebrale|Nervenaustrittloch]] L5 ist eingeengt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die konventionelle [[Röntgenaufnahme]] eines Wirbelgleitens zwischen den Wirbeln 4&amp;amp;nbsp;und&amp;amp;nbsp;5 der Lendenwirbelsäule. Der Schweregrad liegt auf der Grenze zwischen dem Stadium 1 und 2. Rechts im Bild zeigt sich auch die knöcherne Unterbrechung des Wirbelbogens ([[Spondylolyse]]). Es handelt sich also um eine &amp;quot;richtige&amp;quot; Spondylolisthese (auch Spondylolisthesis vera genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zeigt die [[Sagittalebene|sagittale]] Rekonstruktion einer annähernd horizontal angelegten [[Computertomographie|CT]]-Untersuchung der unteren Lendenwirbelsäule. Der obere Wirbelkörper ist gegen den unteren um 7,4&amp;amp;nbsp;mm verrutscht, das Bandscheibengewebe ist stark degeneriert, deswegen kommt es hier teilweise als schwarzer Fleck (Vakuumphänomen) zur Darstellung. Der [[Wirbelkanal|Spinalkanal]] ist verengt, hier wird der [[Duralsack]] eingeengt. Der obere Wirbel gleitet mit der Bandscheibe bauchwärts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zeigt ein Wirbelgleiten L5/S1 seitlich im [[Magnetresonanztomografie|MR]]. Die Wirbel sind um 18&amp;amp;nbsp;mm versetzt (Stadium 2–3). Die Bandscheibe ist deformiert, der Bandscheibenraum L5/S1 höhenreduziert. Der Rückenmarkskanal ist erweitert. Dies ist typisch für eine &amp;quot;echte&amp;quot; Spondylolisthesis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stammt aus derselben Untersuchung wie Bild&amp;amp;nbsp;3. Es zeigt eine [[Foramen intervertebrale|Foramen]]-[[Stenose]], die mit der Spondylolisthese im Zusammenhang stehen kann. Der [[Wurzelkompressionssyndrom|Spinalnerv L5 (gelber Kreis) wird dadurch angehoben]]; dadurch können starke Beschwerden im Versorgungsgebiet dieses Nerven erklärt werden. Neben der Nervenwurzel L5 ist die Spondylolyse im Wirbelbogen des fünften Lendenwirbelkörpers zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Es gibt derzeit keine gültige Leitlinie für die Behandlung der Spondylolisthese. Es wird nach Studienlage oder persönlicher Erfahrung des behandelnden Arztes vorgegangen. Üblich ist eine die Rückenmuskulatur kräftigende, eine [[Lordose]] vermindernde Rückengymnastik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich für die Therapieentscheidung ist die Feststellung, ob es sich um eine echte Spondylolisthesis mit Spondylolyse oder um eine Pseudospondylolisthesis z.&amp;amp;nbsp;B. mit begleitender [[Spinalkanalstenose]] handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Dihlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gelenke – Wirbelverbindungen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart / New York 1982, ISBN 3-13-471202-4, S. 473 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht-operative Therapie ===&lt;br /&gt;
Wegen der unklaren Studienlage sollte zunächst nicht operativ vorgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Schmerzmitteln kann auch eine Schmerzbehandlung mittels [[Infiltrationstherapie]] oder [[Periradikuläre Therapie|PRT]] erfolgen. Auch medizinische [[Massage]]n können schmerzlindernd wirken. Die Gabe von Muskelrelaxantien hat keinen positiven Effekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Fällen ist eine Rumpf[[orthese]] geeignet, die Beschwerden zu lindern. Eine Stabilisation der Muskulatur durch [[Physiotherapie]] kann hilfreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operative Behandlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Roe LWS Spondylodese L5-S1 seitlich.jpg|mini|Bild 5: Spondylodese L5-S1 seitlich (Behandlung des Wirbelgleitens von Bild 3, 4.)]]&lt;br /&gt;
Eine operative Therapie kann erwogen werden, wenn&lt;br /&gt;
* die Schmerzen konservativ nicht beherrscht werden können,&lt;br /&gt;
* das Wirbelgleiten in kurzer Zeit stark zunimmt,&lt;br /&gt;
* muskuläre Ausfälle auftreten oder&lt;br /&gt;
* ein Harnverhalt bzw. eine Stuhlinkontinenz auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Chirurgie|Chirurg]] versucht bei der Operation z.&amp;amp;nbsp;B., den Wirbelkörper an die ursprüngliche Position zurückführen und anschließend zu verblocken ([[Spondylodese]]). Dieser größere Eingriff wird üblicherweise über einen vorderseitigen ([[ventral]]en) oder einen rückwärtigen ([[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|dorsalen]]) Wirbelsäulen-Zugang und in einer oder in zwei Sitzungen durchgeführt. Ob eine Operation wirklich erforderlich ist und welches Verfahren angewendet wird, hängt jedoch von der Symptomatik ab und wird vom behandelnden Arzt festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen neben den grundsätzlichen OP-Risiken zusätzlich das Risiko einer Nervenverletzung durch die eingebrachten Schrauben sowie das Risiko einer postoperativen Narbenbildung, die unter Umständen stärkere Schmerzen verursachen können als die Grunderkrankung. Diese Komplikationen werden zusammengefasst als &amp;#039;&amp;#039;Failed back surgery&amp;#039;&amp;#039;-Syndrome bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. E. Buck: &amp;#039;&amp;#039;Direct repair of the defect in spondylolisthesis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Bone &amp;amp; Joint Journal|JBJS]].&amp;#039;&amp;#039; [Br] 52-B (1970), S. 432–437.&lt;br /&gt;
* [[Sean P. F. Hughes|S. P. F. Hughes]], [[Rüdiger Döhler|R. Döhler]], K. M. Tan, H. J. Watson, J. H. S. Scott: &amp;#039;&amp;#039;Lateral mass fusion for lower back pain (Wiltse, Spondylolisthese).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery]].&amp;#039;&amp;#039; 106 (1987), S. 381–384.&lt;br /&gt;
* Fritz Hefti: &amp;#039;&amp;#039;Kinderorthopädie in der Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 1998, ISBN 3-540-61480-X.&lt;br /&gt;
* Adam Greenspan: &amp;#039;&amp;#039;Orthopedic Radiology. A Practical Approach.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Lippincott Williams &amp;amp; Wilkins, 2000, ISBN 0-7817-1589-X.&lt;br /&gt;
* [[Florian G. Mildenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Verschobene Wirbel – verschwommene Traditionen. Chiropraktik, Chirotherapie und Manuelle Medizin in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirbelsäule]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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