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	<title>Spoilereffekt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:32:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spoilereffekt&amp;diff=1383313&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;B.S.123: Belege hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-29T23:19:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Belege hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Begriff Spoiler im Zusammenhang mit demokratischen Wahlen. Für andere Bedeutungen des Wortes siehe [[Spoiler]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Siehe [[Diskussion:Spoilereffekt#Bitte diesem Artikel grundsätzlich misstrauen|Bitte diesem Artikel grundsätzlich misstrauen]].}}&lt;br /&gt;
[[Bild:KAS-Parteienzersplitterung-Bild-1685-1.jpg|thumb|Wahlplakat der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] (1949), die der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] vorwarf, der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] zu helfen]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spoilereffekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;spoiler effect&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;spoiler&amp;#039;&amp;#039; ‚Verderber‘) wird in der [[Politikwissenschaft]] der Effekt bezeichnet, dass ein Minderheitskandidat dem ihm (politisch) näherstehenden Kandidaten Stimmen entzieht und dadurch dem ihm ferner stehenden Kandidaten zum Sieg verhilft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://electionscience.org/education/spoiler-effect |titel=What is the Spoiler Effect {{!}} Center for Election Science |sprache=en |abruf=2025-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt tritt vor allem bei einer [[Mehrheitswahl]] auf, da hier ein Kandidat auch dann gewinnen kann, wenn er weniger als 50 Prozent der Stimmen erhält. Seien A und A&amp;#039; zwei Kandidaten mit ähnlichem Programm, das von der Mehrheit der Wähler bevorzugt wird, und B ein Kandidat, der entgegengesetzte Ziele befürwortet. Wegen der Stimmen, die zwischen A und A&amp;#039; geteilt werden, kann B gewinnen, obwohl die Mehrheit der Wähler gegen ihn stimmt, wenn beispielsweise A 30 %, A&amp;#039; 30 % und B 40 % der Stimmen erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise wurden die [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten|Präsidentschaftswahlen]] in den [[Vereinigte Staaten|USA]] in den Jahren 1912, 1992 und 2000 durch Kandidaten dritter Parteien beeinflusst. [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1912|1912]] konnte [[Theodore Roosevelt]] sich bei der Nominierung der [[Republikanische Partei|Republikaner]] nicht gegen den amtierenden [[Präsident der Vereinigten Staaten|Präsidenten]] [[William Howard Taft]] durchsetzen. Daraufhin trat er als Kandidat der neu gegründeten [[Progressive Party (1912)|Progressive Party]] an. Bei der Wahl erhielt Roosevelt mehr Stimmen als Taft, jedoch gewann [[Woodrow Wilson]] von den [[Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)|Demokraten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert W. Cherny |url=https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/156353/die-vereinigten-staaten-vor-1914/ |titel=Die Vereinigten Staaten vor 1914 {{!}} Vorkrieg 1913 |datum=2013-03-11 |sprache=de |abruf=2025-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1992|Wahl 1992]] trat mit [[Ross Perot]] ein unabhängiger Kandidat an, der dem amtierenden Präsidenten [[George H. W. Bush|George Bush]] genügend Stimmen abnahm, um dem demokratischen Kandidaten [[Bill Clinton]] mit nur 43 % der Wählerstimmen einen überwältigenden Wahlsieg zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2000|Wahl 2000]] erhielt der Kandidat der Demokraten, [[Al Gore]], sogar etwa eine halbe Million mehr Stimmen als der Republikaner [[George W. Bush]]; durch die Kandidatur von [[Ralph Nader]] für die [[Green Party (Vereinigte Staaten)|Grünen]] fehlten ihm aber die Mehrheit im [[Electoral College|Wahlmännergremium]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-nader-faktor-li.571325 |titel=Der Nader-Faktor |datum=2000-11-08 |sprache=de |abruf=2025-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnlicher Effekt ermöglichte es [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1860|1860]] dem Republikaner [[Abraham Lincoln]], sich gegen drei rivalisierende Kandidaten durchzusetzen, wobei jeder einzeln möglicherweise gegen ihn hätte gewinnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] führte die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 1993 erstmals eine Urwahl zum Parteivorsitz durch. Es kandidierten [[Rudolf Scharping]], [[Gerhard Schröder]] und [[Heidemarie Wieczorek-Zeul]]. Scharping, der dem rechten Parteiflügel zugerechnet wurde, konnte sich mit einer relativen Mehrheit gegen Schröder durchsetzen, da die ebenfalls dem linken Parteiflügel zugerechnete Wieczorek-Zeul Schröder die Mehrheit kostete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnlicher Effekt kann auch beim [[Verhältniswahlrecht]] auftreten, wenn durch eine [[Sperrklausel]] eine kleine Partei nicht ins Parlament kommt, einer größeren Partei mit ähnlichem Programm aber genügend Stimmen abnimmt, dass diese keine Mehrheit erhält, die sie ohne das Antreten der kleinen Partei wahrscheinlich erhalten hätte. Eine damit begründete Verfassungsklage zur Einführung einer [[Ersatzstimme (Wahlrecht)|Eventualstimme]] wurde in Deutschland 2017 vom [[Bundesverfassungsgericht]] abgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Andreas Voßkuhle]] u.&amp;amp;nbsp;a. |url=https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/09/cs20170919_2bvc004614.html |titel=Die Einführung einer Eventualstimme für den Fall, dass die über die Hauptstimme mit Priorität gewählte Partei wegen der Fünf-Prozent-Sperrklausel nicht die erforderliche Mindeststimmenzahl erhält, ist verfassungsrechtlich nicht geboten. |hrsg=[[Bundesverfassungsgericht]] |datum=2017-09-19 |abruf=2023-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.fairvote.org/?page=752 FairVote] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://rangevoting.org/Glossary.html RangeVoting (Glossary)] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahlforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B.S.123</name></author>
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