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	<title>Spohla - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spohla&amp;diff=637982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 23. März 2026 um 12:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-23T12:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Spohla&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Spale&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Wittichenau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51.40472222&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14.26805556&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 121 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 7.564&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145009 |titel=Gemarkungen Spohla Flur 1 bis 4, Stadt Wittichenau |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Wittichenau}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Wittichenau|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Stadtverwaltung Wittichenau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1995-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02997&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035725&lt;br /&gt;
| Bild                  = Steinkreuz Spohla 01.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Steinkreuz in Spohla&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittichenau Spohla Aerial.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spohla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Spale|Audio=Spale.ogg}}, ist ein [[Dorf]] in der [[Oberlausitz]] und seit 1994 ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Wittichenau]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen]]. Spohla liegt im amtlichen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil hat den Status einer [[Ortschaft]] nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] und damit gemäß seiner [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://wittichenau.de/wp-content/uploads/2026/03/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;10 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Wittichenau |format=PDF;&amp;amp;nbsp;264&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Spohla liegt zwischen den Städten Wittichenau und [[Hoyerswerda]] und ist von einem umfassenden Wassernetz umgeben. Das Dorf wird vom Alten Schwarzwasser und von verschiedenen Bächen und Kanälen durchflossen. Diese boten die Voraussetzung zur Entstehung zweier Mühlen. Der Ort befindet sich zwischen der [[Wudra]], einem begradigten Arm der [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]], im Westen und dem Schwarzwassergraben, dem heutigen Bett des [[Hoyerswerdaer Schwarzwasser]]s, im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-e 0140032 Wittichenau-Spohla. Topographische Karte vom Preußischen Staate, Bl. 250 Hoyersw.jpg|mini|Topographische Karte vom Preußischen Staate, Bl. 250 Hoyerswerda mit Spohla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauerngut Spohla 14.JPG|mini|Die Pension „Im [[Schweinekoben]]“ in der Großen Gasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Spohla wurde erstmals [[1374]] als &amp;#039;&amp;#039;Spole&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und war bis ins 20. Jahrhundert überwiegend sorbisch geprägt. Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 374 ausnahmslos sorbischen Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Tschernik]] |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß amtlicher Volkszählung 1925 waren damals 99,4 % der Spohlaer Bevölkerung Sorben; das entspricht dem höchsten Wert im damaligen Hoyerswerdaer Kreis.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Richter: &amp;#039;&amp;#039;Wendische/sorbische Mehrheiten? Umstrittene Volkszählungen zwischen 1925 und 1951.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lětopis]]&amp;#039;&amp;#039; 1/2018, S. 21–46.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 in der Gemeinde Spohla 1956 noch immer einen sorbischsprachigen Anteil von 76 % der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=250}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither ist der Gebrauch des Sorbischen weiter zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der NS-Diktatur wurde der sorbischstämmige Ortsname 1936 durch &amp;#039;&amp;#039;Brandhofen&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, eine freie Übersetzung. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde in Brandhofen ein [[Liste der Außenlager des KZ Groß-Rosen|Außenlager]] des [[KZ Groß-Rosen]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] |Titel=Der Ort des Terrors |TitelErg=Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager |Verlag=Verlag C. H. Beck |Ort=München |Datum= |Kommentar=9&amp;amp;nbsp;Bände; 2005–2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabell Sprenger |Titel=Groß-Rosen |TitelErg=Ein Konzentrationslager in Schlesien |Verlag=Böhlau Verlag |Datum=1997 |ISBN=3-412-11396-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits auf seiner ersten Sitzung nach Kriegsende machte der neu gewählte Ortschaftsrat die nationalsozialistische Umbenennung im November 1945 rückgängig.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Demczenko: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.saechsische.de/plus/pumphut-weckt-neugier-auf-die-geschichte-spohla-5199200.html Pumphut weckt Neugier auf die Geschichte.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Hoyerswerda, 29. April 2020; abgerufen am 1. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende entstand ein Neubaugebiet im Norden des Dorfes. Dadurch stieg die Einwohnerzahl auf ca. 600 an. Am 1. Januar 1995 wurde der Ort nach Wittichenau eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1995.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.1995]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
Mittelpunkt des Dorfes ist die Große Gasse, in der sich auch zwei Gaststätten befinden. Spohla verfügt über einen Sportplatz mit Vereinshaus, einen Kinderspielplatz, einen Friedhof, eine kleine Kapelle, einige Teiche, ein Wildgehege und [[Liste von Mühlen am Schwarzwasser|zwei Mühlen]]. Die Untermühle ist eines der [[Liste der Kulturdenkmale in Wittichenau #Spohla|Kulturdenkmale Spohlas]].&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist der Ort nur mäßig durch wenige Handwerksbetriebe (Schmiede, Schlosserei, …) und Kleindienstleister (Friseur und Naturheilpraxis) erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen und Bräuche ==&lt;br /&gt;
In der sorbischen Vergangenheit Spohlas entwickelten sich einige Bräuche, die bis heute das Dorfleben bestimmen. Dazu zählen das [[Zampern]] und das Fastnachtsbiertrinken der Männer während der [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Faschingszeit]], welche aufgrund der Nähe zur Karnevalshochburg Wittichenau auch in Spohla einen sehr hohen Stellenwert hat. Am 30. April folgt das jährliche [[Hexenbrennen]] und im Mai das [[Maibaum]]werfen, ehe im Spätsommer das Stoppelreiten stattfindet, ein [[Pferderennen]], bei dem alljährlich zahlreiche Reiter und Reitställe der Region vertreten sind. Des Weiteren gilt Spohla als Geburtsort der Lausitzer Sagengestalt [[Martin Pumphut]]t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spohla/Spale}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://wittichenau.de/ortsteile/ortsteil-spohla/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Spohla&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Wittichenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wittichenau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7591804-3|VIAF=240128165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hoyerswerdaer Schwarzwasser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittichenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1374]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1995]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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