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	<title>Splenomegalie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Splenomegalie&amp;diff=258722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2025-09-09T09:56:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = R16.1&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Splenomegalie, anderenorts nicht klassifiziert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = ME10.01&lt;br /&gt;
| Data-01 = Splenomegalie, anderenorts nicht klassifiziert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Splenomegalie bei CLL.jpg|miniatur|[[Multiplanare Reformation|Coronales]] [[Computertomografie|Computertomogramm]] des [[Abdomen]]s eines Patienten mit Splenomegalie bei [[Chronische lymphatische Leukämie|chronisch lymphatischer Leukämie]]. Erkennbar ist die deutlich vergrößerte [[Milz]] rechts im Bild, die nahezu dieselbe Größe hat wie die [[Leber]] links im Bild.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Splenomegalie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Medizin die Vergrößerung der [[Milz]] über ihre normalen Maße hinaus bezeichnet. Sie ist ein Untersuchungsbefund, der bei verschiedenen Erkrankungen gefunden werden kann. In Frage kommen [[Hämatologie|hämatologische]] Erkrankungen wie [[Leukämie]]n und [[Lymphom]]e, Infektionen mit [[Bakterien]] oder [[Viren]] (zum Beispiel dem [[Epstein-Barr-Virus]]), [[rheuma]]tische Erkrankungen, [[Thesaurismose|Speicherkrankheiten]] und Erkrankungen, die einen Blutrückstau in die [[Milzvene]] verursachen (vor allem [[Leberzirrhose]]). Die Diagnose der Splenomegalie erfolgt in der Regel durch eine [[Sonografie|Ultraschalluntersuchung]]. Eine Splenomegalie kann zu einem sogenannten [[Hypersplenismus]] führen: Die gesunde Milz filtert das [[Blut]] und sortiert alte [[Erythrozyt|rote Blutkörperchen]] aus; ist sie vergrößert, kann sie Blutzellen einlagern und einen allgemeinen Mangel an Blutzellen ([[Panzytopenie]]) verursachen. Die Therapie der Splenomegalie und des Hypersplenismus erfolgt durch die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung. In seltenen Fällen muss die vergrößerte Milz chirurgisch entfernt werden ([[Splenektomie]]). Splenomegalien treten auch bei Tieren auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Day&amp;quot;&amp;gt;Michael J. Day: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der klinischen Immunologie bei Hund und Katze.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, 2005, S.&amp;amp;nbsp;262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugrunde liegende Erkrankungen ==&lt;br /&gt;
Die Splenomegalie kann Symptom verschiedenster Erkrankungen sein. Dies können neben [[Hämatom]]en als Folge von [[Trauma (Medizin)|Traumen]] unter anderem hämatologische und lymphatische Grunderkrankungen wie [[Leukose]]n, eine [[Polycythaemia vera]], eine [[essentielle Thrombozythämie]], [[Lymphom]]e, [[Morbus Castleman]] oder [[Leukämie]]n sein. Auch akute und chronische [[Infektion]]en, beispielsweise mit dem [[Epstein-Barr-Virus]] oder [[Malaria]], können Splenomegalien hervorrufen. Ein akuter und chronischer Blutrückstau aus der Pfortader wie bei [[Portale Hypertension|portaler Hypertonie]], [[Milzvenenthrombose]] oder [[Rechtsherzinsuffizienz]] kann ebenfalls ursächlich sein. Darüber hinaus können noch [[rheuma]]tologische Grunderkrankungen, [[Speicherkrankheit]]en wie ein [[Morbus Gaucher]], [[Morbus Niemann-Pick]] Typ C, [[Sarkoidose]] oder [[Amyloidose]], [[Abszess|Milzabszesse]], [[Hämangiom]]e, [[Littoralzellangiom]]e, [[Zyste (Medizin)|Zysten]], [[Echinokokkose]]n, [[Sarkom]]e, [[erythropoetische Protoporphyrie]]n, [[Pfeiffer-Drüsenfieber]], eine [[Brucellose]], eine [[Kugelzellenanämie]], Immundefekte wie beim [[Variables Immundefektsyndrom|variablen Immundefektsyndrom]] oder [[Metastase]]n von Tumoren eine Splenomegalie verursachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hämatologie 306&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grundkurs Hämatologie.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2003, S.&amp;amp;nbsp;306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Die Diagnose wird in der Regel durch [[Sonografie|Ultraschall]], [[Kernspintomographie]] und/oder [[Computertomografie]] gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 110&amp;quot;&amp;gt;Günter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Kursbuch Ultraschall: nach den Richtlinien der DEGUM und der KBV.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2008, S.&amp;amp;nbsp;110&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben einer Messung der Milzgröße erlauben diese Untersuchungstechniken auch eine bildliche Darstellung der inneren Struktur der Milz und können Hinweise über die zugrunde liegende Erkrankung liefern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 110&amp;quot; /&amp;gt; Bei der körperlichen Untersuchung kann sich neben einem lokalen Druckschmerz unterhalb des linken Rippenbogens eine vergrößert tastbare Milz darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheurlen&amp;quot;&amp;gt;Paul Gerhardt Scheurlen: &amp;#039;&amp;#039;Differentialdiagnose in der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, S.&amp;amp;nbsp;85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Splenomegalien können zu einer Überdehnung des Milzgewebes und somit zu einer spontanen [[Milzruptur]] führen. Klinisch zeigen sich hier in Abhängigkeit vom Blutungsausmaß ein [[hämorrhagischer Schock]] sowie Schmerzen im linken Oberbauch. Die Diagnose hier wird ebenfalls durch Ultraschall oder Computertomografie gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas&amp;quot;&amp;gt;Carlos Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Pathologie.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer Verlag, 1996, S.&amp;amp;nbsp;501.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Therapie einer Splenomegalie beinhaltet zunächst die Therapie der jeweiligen Grunderkrankung. Kommt es zu einer Ruptur, ist eine [[Splenektomie]] angezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Renz-Polster, Steffen Krautzig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Basislehrbuch Innere Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Urban&amp;amp;Fischer, München 2013, ISBN 978-3-437-41114-4, S. 280 f.&lt;br /&gt;
* Gerd Herold und Mitarbeiter: &amp;#039;&amp;#039;Innere Medizin 2013.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Köln 2013, ISBN 978-3-9814660-2-7, S. 127 f.&lt;br /&gt;
* Stichwort „Splenomegalie“ in: &amp;#039;&amp;#039;Pschyrembel Medizinisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 266. Auflage, de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-033997-0, S. 1997 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Inneren Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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