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	<title>Spitzwegerich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spitzwegerich&amp;diff=178339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 14. Oktober 2025 um 10:18 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-14T10:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Spitzwegerich&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Plantago lanceolata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wegeriche&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Plantago&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Wegerichgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Plantaginaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Lippenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lamiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Plantago lanceolata (inflorescense).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Spitzwegerich &amp;#039;&amp;#039;(Plantago lanceolata),&amp;#039;&amp;#039; Blütenstand&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spitzwegerich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Plantago lanceolata)&amp;#039;&amp;#039; ist eine Pflanzenart aus der Gattung [[Wegeriche]] &amp;#039;&amp;#039;(Plantago),&amp;#039;&amp;#039; die zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Wegerichgewächse]] &amp;#039;&amp;#039;(Plantaginaceae)&amp;#039;&amp;#039; gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plantago lanceolata Sturm61.jpg|mini|links|Illustration von [[Jacob Sturm (Kupferstecher)|Jacob Sturm]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel 61&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitzwegerich (Plantago lanceolata).jpg|miniatur|Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plantago lanceolata 15-p.bot-planta.lance-002.jpg|mini|Ober- und Unterseite der Blätter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plantago lanceolata 15-p.bot-planta.lance-003.jpg|mini|Blütenstände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wurzeln des Spitzwegerichs.JPG|mini|Wurzeln des Spitzwegerichs in einem Schaukasten (Höhe des Kastens geschätzt 1&amp;amp;nbsp;m)]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Spitzwegerich ist eine ausdauernde, [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 5 bis 50 Zentimetern erreicht, manchmal bis zu 90&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web&lt;br /&gt;
 | title = Plantago lanceolata L. Ribwort Plantain&lt;br /&gt;
 | url = https://florabase.dbca.wa.gov.au/browse/profile/7303&lt;br /&gt;
 | publisher = florabase.dbca.wa.gov.au&lt;br /&gt;
 | access-date = 2024-07-25&lt;br /&gt;
 | language = en&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die reichverzweigte Wurzel kann bis zu 60&amp;amp;nbsp;cm in die Tiefe reichen. Alle [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] stehen aufrecht in einer grundständigen Rosette, wobei jede Pflanze normalerweise mehrere dieser Rosetten ausbildet. Die ungestielte, einfache Blattspreite ist schmal-lanzettlich und läuft an ihrem oberen Ende spitz zu. Sie ist 2–30&amp;amp;nbsp;cm lang sowie 0,5 bis 3,5&amp;amp;nbsp;cm breit und verschmälert sich nach unten hin allmählich. Die Blätter sind ganzrandig oder besitzen einzelstehende, flache Zähne. Sie besitzen 3 bis 5(–7) deutliche, parallele Längsnerven und sind zerstreut behaart bis fast kahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flora Europea&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Auf einem langen, 5-furchigen, mehr oder weniger anliegend behaartem Schaft, der etwa doppelt so lang wie die Blätter ist, steht ein dichter, walzenförmiger, [[Ähre|ähriger]] Blütenstand mit einer Länge von 0,5 bis 5(–8)&amp;amp;nbsp;cm. Die verhältnismäßig kleinen, unscheinbaren Blüten sind zwittrig. Die eiförmigen [[Tragblatt|Tragblätter]] der Einzelblüten sind 2,5 bis 3,5&amp;amp;nbsp;mm lang. Sie sind kahl oder mit kurzen Haaren besetzt. Die [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind 2,5 bis 3&amp;amp;nbsp;mm lang. Die Blütenkrone besteht aus vier verwachsenen [[Kronblatt|Kronblättern]] mit einer 2 bis 3&amp;amp;nbsp;mm langen, kahlen Kronröhre und vier zurückgebogenen, bräunlichen, 1,5 bis 2&amp;amp;nbsp;mm langen, lanzettlichen bis eiförmigen Kronzipfeln. Es sind vier, 3 bis 5&amp;amp;nbsp;mm über die Kronblätter hinausragende [[Staubblatt|Staubblätter]] mit weißlichen Staubfäden und gelblichen Staubbeuteln vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flora Europea&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frucht ist eine 3 bis 4&amp;amp;nbsp;mm lange [[Deckelkapsel]], die zwei ca. 2&amp;amp;nbsp;mm lange [[Same (Pflanze)|Samen]] enthält.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flora Europea&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chromosomenzahl der Art ist 2n&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;12, seltener 72.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Plantago lanceolata sl5.jpg|Ähriger Blütenstand&lt;br /&gt;
    Plantago lanceolata sl11.jpg|Ansichten einer Blüte&lt;br /&gt;
    Plantago lanceolata sl12.jpg|Freigelegte, kahle Kronröhre&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Spitzwegerichs ist das temperierte [[Eurasien]] und das [[Nordafrika|nördliche Afrika]] bis [[Mauretanien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; Inzwischen ist er weltweit verbreitet. Er kommt häufig in [[Fettwiese]]n, in Parkrasen (dort vor allem in seiner mageren Ausbildungsform), an Wegen und in Äckern vor. Nach dem Ökologen [[Heinz Ellenberg]] ist der Spitzwegerich eine Klassen[[charakterart]] der Grünland-Gesellschaften ([[Molinio-Arrhenatheretea]]). Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2+w (frisch aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3 (montan), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Allgäuer Alpen steigt er am [[Hochtannberg]] in Vorarlberg bis zu 1750&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Palynologie]] (Pollenanalyse) hat den gut erkennbaren Pollen bereits für die späte Wärmezeit nachgewiesen. Spitzwegerich-Pollen in postglazialen Sedimenten werden als Siedlungszeiger interpretiert. Die geschlossene Pollenkurve beginnt meist erst im älteren [[Subatlantikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Spitzwegerich ist ein tief wurzelnder [[Hemikryptophyt]]. Er ist sekundär [[Anemophilie|windblütig]] und seine Blüten sind [[Dichogamie#Proterogynie 2|vorweiblich]]. Daneben findet auch eine [[Bestäubung]] durch pollensuchende Insekten statt. Die Samen sind weniger quellfähig als beim [[Breitwegerich]] &amp;#039;&amp;#039;(Plantago major).&amp;#039;&amp;#039; Die [[vegetative Vermehrung]] erfolgt durch Wurzelsprosse. Die Verbreitung erfolgt über die klebrigen Samen, die an Tierpfoten, Schuhen und Rädern haften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spitzwegerich dient einigen Schmetterlingsarten als Raupenfutterpflanze. Für den stark gefährdeten, oligophagen [[Wegerich-Scheckenfalter]], den stark gefährdeten, regional monophagen [[Roter Scheckenfalter|Roten Scheckenfalter]] und den gefährdeten, oligophagen [[Westlicher Scheckenfalter|Zweibrütigen Scheckenfalter]] besitzt er eine besondere Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmetterlinge&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.naturadb.de/pflanzen/plantago-lanceolata/ |titel=Spitzwegerich: Expertenwissen für den Garten |sprache=de |abruf=2023-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spitzwegerich wird vom [[Rostpilz]] &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia cynodontis]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Spermogonium|Spermogonien]] und [[Aecidie]]n befallen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Zwetko: &amp;#039;&amp;#039;[{{ZOBODAT/URL|pdf/BioEco_16_0001-0067.pdf}} Die Rostpilze Österreichs.] Supplement und Wirt-Parasit-Verzeichnis zur 2.&amp;amp;nbsp;Auflage des Catalogus Florae Austriae, III.&amp;amp;nbsp;Teil, Heft&amp;amp;nbsp;1, Uredinales.&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Mehltau]] &amp;#039;&amp;#039;[[Podosphaera plantaginis]]&amp;#039;&amp;#039; befällt ihn häufig.&amp;lt;ref&amp;gt;Jussi Jousimo, Ayco J. M. Tack, Otso Ovaskainen, Tommi Mononen, Hanna Susi, Charlotte Tollenaere, Anna-Liisa Laine, 2014. Ecological and evolutionary effects of fragmentation on infectious disease dynamics. Science 344: 1289-1293. {{doi|10.1126/science.1253621}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Der Spitzwegerich wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum&amp;#039;&amp;#039; Band 1 Seite 113 als &amp;#039;&amp;#039;Plantago lanceolata&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. &amp;#039;&amp;#039;Plantago lanceolata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} hat die Synonyme: &amp;#039;&amp;#039;Plantago azorica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hochst.}}, &amp;#039;&amp;#039;Plantago hungarica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Waldst. &amp;amp; Kit.}}, &amp;#039;&amp;#039;Plantago sphaerostachya&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hegetschw.}}, &amp;#039;&amp;#039;Plantago lanceolata&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;sphaerostachya&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mert. &amp;amp; W.D.J. Koch}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volksnamen und Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Spitzwegerich wird auch Heilwegerich,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt; Wundwegerich,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt; Spießkraut, Lungenblattl oder Schlangenzunge genannt. Die im Mittelalter auch „kleiner Wegerich“ genannte Pflanze trug damals auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;plantago minor&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 216 (&amp;#039;&amp;#039;Plantago minor – kleyn wegerich oder spitz wegerich&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; (lateinisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort „Wegerich“ bzw. „Spitzwegerich“ (von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;wëgerīch&amp;#039;&amp;#039; bzw.&amp;amp;nbsp;– in Bezug auf die schmal zulaufenden Blätter&amp;lt;ref&amp;gt;Variantengrammatik: [http://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra/index.php/Spitz_/_spitzig spitzig].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;spitzig wëgerīch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Martin: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Ulmer Wundarznei‘. Einleitung – Text – Glossar zu einem Denkmal deutscher Fachprosa des 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1991 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 52), ISBN 3-88479-801-4 (zugleich Medizinische Dissertation Würzburg 1990), S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;) entstammt dem [[Althochdeutsch]]en (von &amp;#039;&amp;#039;wega,&amp;#039;&amp;#039; „Weg“, und &amp;#039;&amp;#039;rīh,&amp;#039;&amp;#039; „König“, als Bestandteil von Männernamen wie Friedrich und Dietrich&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu [[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 843.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als essbare Wildpflanze ==&lt;br /&gt;
Der Spitzwegerich ist eine essbare Wildpflanze, von der man die Blätter, Blütenknospen, Samen und Wurzeln nutzen kann. Die Blätter, Blütenknospen und Samen kann man auch roh essen. Die Pflanze und vor allem die Blütenknospen schmecken champignonartig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blätter kann man von April bis Juni z.&amp;amp;nbsp;B. als Salat oder Gemüse zubereiten. Auf Grund der starken Längsfasern sollten die Blätter bei der Zubereitung quer zu den Längsfasern kleingeschnitten werden. Von Mai bis Juli kann man die zarten Blütenknospen roh, z.&amp;amp;nbsp;B. in Salaten, nutzen oder auch dünsten. Sie lassen sich auch in Essigwasser einlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernten und sammeln kann man ihn am besten von Anfang April bis Ende August. Man findet ihn oft auf Wiesen, an Äckern und Feldrändern, an den Wald angrenzenden Wegen und auch in Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mangelzeiten nach den beiden Weltkriegen und während der Weltwirtschaftskrise war Salat aus wildwachsendem Spitzwegerich ein beliebter Ersatz für unerschwingliches oder nicht erhältliches Blattgemüse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Heilpflanze ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Arten der Gattung [[Wegeriche]] &amp;#039;&amp;#039;(Plantago)&amp;#039;&amp;#039; als Heilpflanze reicht bis in das klassische Altertum zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
Der Spitzwegerich enthält u.&amp;amp;nbsp;a.:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Iridoid]]glycoside:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt; [[Aucubin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janković&amp;quot; /&amp;gt;, [[Catalpol]] und wenig [[Asperulosid]]&lt;br /&gt;
* Dihydroxyzimtsäure-Derivate bzw. Phenylethanoide: hauptsächlich [[Verbascosid|Acteosid]] (Verbascosid)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janković&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt;, sowie [[Chlorogensäure]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt; und Neochlorogensäure&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flavonoide]] und deren Derivate:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot; /&amp;gt; hauptsächlich [[Luteolin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janković&amp;quot; /&amp;gt;, Luteolin-7-&amp;#039;&amp;#039;O&amp;#039;&amp;#039;-glucosid&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janković&amp;quot; /&amp;gt;, [[Apigenin]]&lt;br /&gt;
* [[Cumarin|Hydroxycumarine]]: [[Esculetin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schleimstoffe]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bräutigam&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt; [[Glucomannane]], [[Arabinogalactan]]e, [[Pektine|Rhamnogalacturonan]]&lt;br /&gt;
* [[Gerbstoffe]]&lt;br /&gt;
* [[Saponine]]&lt;br /&gt;
* [[Kieselsäure]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Wirkungen und Anwendungsgebiete ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Plantaginis lanceolatae herba 092203.jpg|mini|links|Spitzwegerich in Form der Krautdroge (Plantaginis lanceolatae herba)]]&lt;br /&gt;
Spitzwegerich wirkt reizmildernd, adstringierend und antibakteriell. Bei innerer Anwendung wirkt er gegen [[Katarrh]]e der Luftwege und entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Äußerlich kann er gegen entzündliche Veränderungen der Haut eingesetzt werden. Die Wirkung des Spitzwegerichkrauts, bestehend aus den zur Blütezeit geernteten, frischen oder getrockneten oberirdischen Teilen, wurde bei diesen Indikationen 1985 von der [[Kommission E]] positiv bewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kommission E Plantaginis lanceolatae herba&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Flück, Rita Jaspersen-Schib: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heilpflanzen&amp;#039;&amp;#039;, 7. Auflage, Ott Verlag Thun 1986, ISBN 3-7225-6756-4, S. 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirksamkeit der [[Droge (Pharmazie)|Droge]] ist hier sowohl auf die einhüllende Wirkung der Schleimstoffe als auch auf die [[Adstringens|adstringierende]] Wirkung der Gerbstoffe sowie auf die antibakterielle und damit entzündungshemmende Wirkung der Abbauprodukte der [[Iridoide]] ([[Aucubigenin]] entsteht durch Hydrolyse mittels Beta-Glucosidasen aus Aucubin) zurückzuführen. Zudem kann sie äußerlich bei entzündlichen Veränderungen der Haut verwendet werden, sowohl bei [[exogen]] verursachten wie beispielsweise durch [[Insektenstich]]e oder dem Kontakt mit [[Brennnesseln]] als auch bei [[endogen]]en [[Hautkrankheiten]] wie zum Beispiel bei [[Atopisches Ekzem|Neurodermitis]] oder auch bei sonstigen [[Entzündung]]en oder kleinen offenen Wunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Roche Lexikon Medizin, 5. Auflage, Verlag Urban &amp;amp; Fischer, München, Jena 2003, ISBN 978-3-437-15156-9, S. 1470&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot;&amp;gt;C. Jänicke, J. Grünwald, T. Brendler: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Phytotherapie&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 2003, ISBN 3-8047-1950-3, S. 504f &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Hänsel|R. Hänsel]], [[Otto Sticher|O. Sticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Pharmakognosie, Phytopharmazie&amp;#039;&amp;#039;, 8.&amp;amp;nbsp;Auflage, Springer Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-540-34256-7, S. 829f und 604&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. Ein botanisch-ökologischer Exkursionsbegleiter zu den wichtigsten Arten.&amp;#039;&amp;#039; 6., völlig neu bearbeitete Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-494-01397-7, S. 367.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Insektenstichen ist der Spitzwegerich, zerrieben und auf den Stich aufgetragen, kühlend respektive schmerzlindernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zubereitungen ===&lt;br /&gt;
==== Tee ====&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von Teeaufgüssen werden die Blätter oder das ganze Kraut gesammelt und getrocknet. Die Drogenbezeichnung lautet für die Blätter &amp;#039;&amp;#039;Folia Plantaginis lanceolatae&amp;#039;&amp;#039; und für das Kraut &amp;#039;&amp;#039;Herba Plantaginis lanceolatae.&amp;#039;&amp;#039; Damit sich die Blätter nicht schwarz verfärben, sollten sie vorsichtig und ohne Druck geschnitten sowie rasch getrocknet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beiser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dosierung bei der Zubereitung von Tee beträgt 1,5&amp;amp;nbsp;g (1,5&amp;amp;nbsp;TL) auf 150&amp;amp;nbsp;ml Wasser. Der Tee soll frisch zubereitet werden, 10–15&amp;amp;nbsp;min ziehen und mehrmals täglich getrunken werden (jeweils 1 Tasse).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jänicke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Presssaft ====&lt;br /&gt;
Für Spitzwegerichsaft presst man die frischen Blätter aus. Da das natürliche Antibiotikum bei der Teezubereitung oft zerstört wird, ist es sicherer, Presssäfte einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sirup ====&lt;br /&gt;
Eine Rezeptur aus dem österreichischen Arzneibuch für Spitzwegerichsirup &amp;#039;&amp;#039;(Plantaginis sirupus)&amp;#039;&amp;#039; gibt an, die Spitzwegerichblätter &amp;#039;&amp;#039;(Plantaginis lanceolatae folium)&amp;#039;&amp;#039; in gereinigtem Wasser (&amp;#039;&amp;#039;Aqua purificata,&amp;#039;&amp;#039; d.&amp;amp;nbsp;h. [[deionisiertes Wasser]]) zu kochen, zu filtern und den entstandenen wässrigen Auszug mit der 1,6-fachen Menge Zucker (Saccharose, &amp;#039;&amp;#039;Saccharum&amp;#039;&amp;#039;) zu Sirup zu vermischen. Der Sirup wird mit 1 % Alkohol, [[4-Hydroxybenzoesäuremethylester|Methylparaben]] und [[4-Hydroxybenzoesäurepropylester|Propylparaben]] konserviert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.basg.gv.at/fileadmin/redakteure/06_Gesundheitsberufe/OEAB/Archiv_Monographieentwuerfe/2017-06-29/Spitzwegerichsirup_offizinal.pdf &amp;#039;&amp;#039;Spitzwegerichsirup offizinal – Plantaginis sirupus officinalis.&amp;#039;&amp;#039;] Angaben zur Zubereitung beim Österreichischen [[Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen]], abgerufen am 25. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bedarf der pharmazeutischen Industrie an der Droge wird hauptsächlich aus Kulturen gedeckt. Die pulverisierte Droge ist auch Bestandteil von Salben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Der Spitzwegerich wurde im Herbst 2013 von Wissenschaftlern der Universität Würzburg („Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“) mit Verweis auf die in ihm enthaltenen antibakteriellen und blutstillenden Wirkstoffe zur „[[Arzneipflanze des Jahres]] 2014“ gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschlandfunk.de/radiolexikon-gesundheit-spitzwegerich-hilft-nicht-nur-bei.709.de.html?dram:article_id=273376 &amp;#039;&amp;#039;Spitzwegerich hilft nicht nur bei Husten.&amp;#039;&amp;#039;] Interview mit [[Johannes Gottfried Mayer]] im [[Deutschlandfunk]], 31. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spitzwegerich produziert biologische [[Nitrifikationsinhibitoren]]&amp;amp;nbsp;– Stoffe, welche die Umwandlung von [[Ammoniumstickstoff]] in [[Nitrat]] verlangsamen. Dadurch bleibt der Stickstoff länger pflanzenverfügbar und das Risiko der Auswaschung und [[Lachgas]]emissionen wird minimiert. Es wird untersucht, inwiefern diese Pflanze als Untersaat beim Anbau von Nutzpflanzen wie Mais helfen kann, Stickstoffverluste zu reduzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/197-bni2030-spitzwegerich &amp;#039;&amp;#039;Spitzwegerich als Schlüssel zur Stickstoffeffizienz: Ein Zukunftsmodell für nachhaltigen Maisanbau&amp;#039;&amp;#039;], Pressemitteilung der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]], 25. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Illustrationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Plantago lanceolata (Curtis et al. 1777, Flora Londinensis v2, plate 10, BHL-127331) clean, no-description.jpg|Illustration aus der &amp;#039;&amp;#039;Flora Londinensis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
    Plantago lanceolata L. – Billeder af Nordens flora (1901, clean 20371232405).png|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Billeder af Nordens flora&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
    Plantago lanceolata var. capitata — Flora Batava — Volume v16.jpg|Illustration aus der &amp;#039;&amp;#039;Flora Batava&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
    WWB-0054-022-Plantago lanceolata-crop.png|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Wayside and woodland blossoms&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Breitwegerich]] &amp;#039;&amp;#039;(Plantago major)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Mittlerer Wegerich]] &amp;#039;&amp;#039;(Plantago media)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Gaskell Tutin|T. G. Tutin]], [[Vernon Heywood|V. H. Heywood]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Flora Europaea, Plantaginaceae to Compositae (and Rubiaceae).&amp;#039;&amp;#039; Band 4. Cambridge University Press, 1976, ISBN 0-521-08717-1, S. 42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Plantago lanceolata|Spitz-Wegerich (&amp;#039;&amp;#039;Plantago lanceolata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|4320}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|2323}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|4320}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Wegerichgewaechse/wegerich.htm#Spitz- Wegerich Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.pharmakobotanik.de/systematik/6droge-f/pltago-l.htm | wayback=20080413103521 | text=Pharmakologie}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heilpflanzenkatalog.net/heilpflanzen/heilpflanzen-europa/149-spitzwegerich.html Verwendung in der Volksmedizin.]&lt;br /&gt;
* [https://www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/spitzwegerich Verwendung als Wildkraut im Smoothie.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, S. 872–873, ISBN 3-8001-3131-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 498.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;Karol Marhold, 2011: &amp;#039;&amp;#039;Plantaginaceae&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
[http://ww2.bgbm.org/EuroPlusMed/PTaxonDetail.asp?NameId=27860&amp;amp;PTRefFk=7200000 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Plantago lanceolata&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot;&amp;gt;W. Blaschek, &amp;#039;&amp;#039;Wichtl-Teedrogen und Phytopharmaka&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, 2016, 6. Auflage, S. 505–508, ISBN 978-3-8047-3068-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:321285-2 Datenblatt mit weltweiter Verbreitungskarte für &amp;#039;&amp;#039;Plantago lanceolata&amp;#039;&amp;#039; L.] In: &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus&amp;quot;&amp;gt;[https://www.henriettes-herb.com/eclectic/madaus/plantago.html Lehrbuch der Biologischen Heilmittel, Madaus, 1938] In: Henriette&amp;#039;s Herbal Homepage&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kommission E Plantaginis lanceolatae herba&amp;quot;&amp;gt;Kommission für Phytotherapie (Kommission E) des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA), heute Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): [https://www.heilpflanzen-welt.de/plantaginis-lanceolatae-herba-spitzwegerichkraut/ &amp;#039;&amp;#039;Plantaginis lanceolatae herba&amp;#039;&amp;#039; (Spitzwegerichkraut)]. Bundesanzeiger 223, 30.11.1985.&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;www.heilpflanzen-welt.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer&amp;quot;&amp;gt;S. G. Fleischhauer, J. Guthmann, R. Spiegelberg, Essbare Wildpflanzen, AT-Verlag, Baden und München, 8. Auflage, 2010, ISBN 978-3-03800-335-9, S. 11–12 und S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beiser&amp;quot;&amp;gt;Rudi Beiser: &amp;#039;&amp;#039;Mein Heilpflanzengarten&amp;#039;&amp;#039;, Eugen Ulmer KG, Stuttgart, 2012, S. 136, ISBN 978-3-8001-7662-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmetterlinge&amp;quot;&amp;gt;[https://www.floraweb.de/xsql/schmetterlinge.xsql?suchnr=4320&amp;amp;sipnr=4320 Schmetterlingsfutterpflanze &amp;#039;&amp;#039;Plantago lanceolata&amp;#039;&amp;#039; L., Spitz-Wegerich] In: FloraWeb&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janković&amp;quot;&amp;gt;Janković, T., Zdunić, G., Beara, I., Balog, K., Pljevljakušić, D., Stešević, D., Šavikin, K.: &amp;#039;&amp;#039;Comparative study of some polyphenols in Plantago species&amp;#039;&amp;#039;, Biochemical Systematics and Ecology, 2012 42, S. 69–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bräutigam&amp;quot;&amp;gt;Bräutigam, M., Franz, G.: &amp;#039;&amp;#039;Schleimpolysaccharide aus Spitzwegerichblättern&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Apotheker-Zeitung, 1985, 125, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flora Europea&amp;quot;&amp;gt;[[Thomas Gaskell Tutin|T. G. Tutin]], [[Vernon Heywood|V. H. Heywood]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Flora Europaea, Plantaginaceae to Compositae (and Rubiaceae)&amp;#039;&amp;#039;, Volume 4, Cambridge Univ. Press, 1976, S. 42, ISBN 0-521-08717-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;{{InfoFlora|ID=1034330|WissName=Plantago lanceolata L.|Abruf=2025-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel 61&amp;quot;&amp;gt;Spitzwegerich: a) gesamte Pflanze, b) Blütenstand, c) Blüte, d) Kelch, e) Staubbeutel, f) Fruchtknoten, g) Frucht mit Deckblatt, h) wie g) nach Entfernung der Krone, i) aufspringende Frucht, k) aufgesprungene Frucht, l–m) Samen; vgl. &amp;#039;&amp;#039;J. Sturms Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1903, Band 11, S. 196–198, Tafel 61 [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fdigital.ub.uni-duesseldorf.de%2Foai%2F%3Fverb%3DGetRecord%26metadataPrefix%3Dmets%26identifier%3D1720680&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=198&amp;amp;cHash=2247ae0efbc2c8a50b6037176a1bf9a6 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Blattgemüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurzelgemüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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