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	<title>Spitzschnabel-Grundfink - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spitzschnabel-Grundfink&amp;diff=665781&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Earwig: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-03-03T11:32:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Spitzschnabel-Grundfink&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Geospiza difficilis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Richard Bowdler Sharpe|Sharpe]], 1888&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Grundfinken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Geospiza&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Darwinfinken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Geospizini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Coerebinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Tangaren&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Thraupidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Geospiza difficilis - Hessisches Landesmuseum Darmstadt - Darmstadt, Germany - DSC00096.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Männlicher Spitzschnabel-Grundfink (&amp;#039;&amp;#039;Geospiza difficilis&amp;#039;&amp;#039;) aus der Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spitzschnabel-Grundfink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Geospiza difficilis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine auf den [[Galapagosinseln]] heimische [[Singvogel]]art aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Tangaren]] (Thraupidae). Er gehört zu den nach [[Charles Darwin]] benannten [[Darwinfinken]] (Geospizini). Die Art bewohnt relativ hochgelegene Wälder und ernährt sich sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Nahrung. Der Spitzschnabel-Grundfink gilt derzeit als nicht konkret gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Körperbau und Aussehen ===&lt;br /&gt;
Der Spitzschnabel-Grundfink erreicht ausgewachsen eine Größe von etwa 11 bis 12&amp;amp;nbsp;cm und ein Gewicht zwischen 12,3 bis 20&amp;amp;nbsp;g. Der Körperbau ist gedrungen, der Kopf dabei recht groß und der Schwanz verhältnismäßig kurz. Der namensgebende Schnabel ist spitz zulaufend und deutlich länger als breit. Die Geschlechter zeigen bei der Gefiederfärbung einen deutlichen [[Sexualdimorphismus]]. Männliche Vögel sind überwiegend schwarz gefärbt, die [[Steuerfeder]]n und die [[Konturfeder]]n des Oberflügels neigen jedoch eher zu einem dunklen Braun. An den Federn der [[Unterschwanzdecken]] finden sich schmale, weiße Säume. Zu Beginn der Brutzeit wechselt der Schnabel seine Färbung von einem Orange-gelb zu braun mit oranger Basis. Bei den Weibchen sind Kopf, Nacken, Mantel und Kehle Olivbraun mit bräunlichen bis gräulichen Federsäumen, die dem Bereich ein leicht schuppiges Aussehen verleihen. Das Auge wird von einem hell abgesetzten [[Augenring]] umgeben. An den Flügeln finden sich eine dunkelbraune Grundfärbung und zimtfarbene Säume, die zu den [[Handschwinge]]n hin immer schmaler werden. Die Steuerfedern sind dunkelgrau mit hellgrauen Spitzen. Die Unterseite ist deutlich gemustert, die dortigen Federn besitzen eine dunkelbraune Grundfärbung und hellere, leicht gelbliche Säume. An Brust und Kehle sticht die Musterung am deutlichsten hervor, wird jedoch in Richtung Bauch immer verwaschener und verschwindet an den Unterschwanzdecken schließlich ganz, wo sie von einem einheitlichen, gelblichen Weiß abgelöst wird. Die Färbung des Schnabels durchläuft dieselbe Wandlung wie bei den Männchen, außerhalb der Brutzeit besitzt er beim Weibchen allerdings außerdem eine gelbe Spitze. Bei beiden Geschlechtern zeigen die unbefiederten Läufe ein mattes Schwarz, die [[Iris (Auge)|Iris]] des Auges ist sehr dunkel braun bis schwärzlich gefärbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BotW&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alvaro Jaramillo and Jeffrey S. Marks |Titel=Sharp-beaked Ground-Finch (Geospiza difficilis), version 1.0 |Hrsg=J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie, E. de Juana |Sammelwerk=Birds of the World |Datum=2020 |DOI=10.2173/bow.shbgrf3.01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme ===&lt;br /&gt;
Vom Gesang der Art existieren bislang nur wenig Tonaufnahmen, er wird jedoch als recht komplex, sowohl hinsichtlich der Notenstruktur als auch des Tempos beschrieben. Ein regelmäßig gehörter Ruf, dessen genaue Funktion bislang unklar ist, ist ein sehr hohes und langgezogenes &amp;#039;&amp;#039;tzeeeewwww&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BotW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Habitat und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Spitzschnabel-Grundfink bewohnt vergleichsweise feuchte und hochgelegene Waldformen mit komplexer Struktur, die in der Regel von [[Rautengewächse]]n der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Zanthoxylum]]&amp;#039;&amp;#039; dominiert werden. Ganzjährig auf den jeweiligen Inseln anzutreffen, wandern die Populationen allerdings während der Brutzeit tendenziell in tiefergelegene, trockenere Gebiete. Die Ernährung ist omnivor und besteht unter anderem aus Blüten, Blättern, dem Fruchtfleisch von Kaktusfeigen sowie verschiedenen kleinen Gliederfüßern. An Nestlinge werden neben Insekten und kleinen Früchten vor allem [[Sämereien]] verfüttert. Die Fortpflanzung erfolgt [[Monogamie|monogam]], das Nest wird vom Männchen allein errichtet. Dabei handelt es sich um eine kugelförmige Konstruktion aus trockenen Gräsern und Pflanzenteilen mit seitlichem Eingang. Nach der Fertigstellung legt das Weibchen normalerweise vier weiße Eier mit rosafarbenen oder bräunlichen Flecken und Tupfern. Diese werden für circa 12 Tage bebrütet, bis die Jungvögel schlüpfen. Nach weiteren etwa 13 bis 15 Tagen verlassen diese erstmals das Nest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BotW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geospiza difficilis map.svg|mini|Verbreitungsgebiet des Spitzschnabel-Grundfinken auf den Galapagosinseln]]&lt;br /&gt;
Der Spitzschnabel-Grundfink ist ein [[Endemit|endemischer]] Bewohner der zu Ecuador gehörenden Galapagosinseln, wo er heute noch auf den Inseln [[Pinta (Galápagos)|Pinta]], [[Fernandina]] und [[San Salvador (Galapagos)|San Salvador]] vorkommt. Frühere Populationen auf [[Santa Cruz (Galápagos)|Santa Cruz]] und [[Floreana]] gelten mittlerweile als erloschen. Die verbliebenen Vorkommen gelten allerdings als weitestgehend stabil, obwohl keine genauen Bestandszahlen vorliegen. Die [[IUCN]] stuft die Art mit Stand 2017 entsprechend auf der niedrigsten Gefährdungsstufe &amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039; („nicht gefährdet“) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN |Year=2022 |ID=103815127 |ScientificName=Geospiza difficilis |AssessmentID=119460685 |YearAssessed=2017 |Assessor=BirdLife International |Download=2023-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] des Spitzschnabel-Grundfinken stammt aus dem Jahr 1888 und geht auf den englischen Ornithologen [[Richard Bowdler Sharpe]] zurück. Der der Beschreibung zugrundeliegende [[Holotyp]] war auf der Insel Pinta gesammelt worden. Als wissenschaftlichen Namen der neuen Art vergab Sharpe das [[Binomen]] &amp;#039;&amp;#039;Geospiza difficilis&amp;#039;&amp;#039;, wobei das [[Artepitheton]] aus dem Lateinischen stammt und in etwa „schwierig“ bedeutet. Es nimmt Bezug auf die für Sharpe unklare taxonomische Stellung der Art im Verhältnis zu den übrigen Darwinfinken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BotW&amp;quot; /&amp;gt; In der Vergangenheit wurden neben der [[Nominatform]] in der Regel noch drei weitere [[Unterart]]en als gültig betrachtet. [[Phylogenetik|Phylogenetische]] Untersuchungen Mitte der 2010er-Jahre führten jedoch zur Abspaltung des [[Vampirgrundfink|Vampir-]] (&amp;#039;&amp;#039;G. septrentionalis&amp;#039;&amp;#039;) und des [[Genovesagrundfink]]en (&amp;#039;&amp;#039;G. acutirostris&amp;#039;&amp;#039;) als eigenständige Arten, während die bisherige Unterart &amp;#039;&amp;#039;G. d. debilirostris&amp;#039;&amp;#039; von der Insel San Salvador mit der Nominatform synonymisiert wurde. Die Art gilt folglich derzeit als [[monotypisch]]. Des Weiteren kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass der Spitzschnabel-Grundfink vermutlich nicht in die Gattung der [[Grundfinken]] gehört, da er mit diesen offenbar entfernter verwandt ist, als es die Vertreter der [[Baumfinken]] (&amp;#039;&amp;#039;Camarhynchus&amp;#039;&amp;#039;) zu sein scheinen. Stattdessen sollte er taxonomisch wahrscheinlich eher in eine eigene, monotypische Gattung gestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heather L. Farrington, Lucinda P. Lawson, Courtney M. Clark, Kenneth Petren |Titel=The evolutionary history of Darwin’s finches: speciation, gene flow, and introgression in a fragmented landscape |Sammelwerk=Evolution |Band=68 |Nummer=10 |Datum=2014 |DOI=10.1111/evo.12484 |Seiten=2932–2944}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sangeet Lamichhaney et al. |Titel=Evolution of Darwin&amp;#039;s finches and their beaks revealed by genome sequencing |Sammelwerk=Nature |Band=518 |Nummer=7539 |Datum=2015 |DOI=10.1038/nature14181 |Seiten=371–375}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Auffassung ist jedoch mit Stand 2023 noch keine der maßgeblichen Autoritäten gefolgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BotW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0|Geospiza difficilis|Spitzschnabel-Grundfink (&amp;#039;&amp;#039;Geospiza difficilis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=E3F00936C4C5A462|ScientificName=Geospiza difficilis|CommonName=Spitzschnabel-Grundfink}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= shbgrf3 |Name= Spitzschnabel-Grundfink (&amp;#039;&amp;#039;Geospiza difficilis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Geospiza-difficilis|ScientificName=Geospiza difficilis|Name=Spitzschnabel-Grundfink}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=1050331|Name=Sharp Beaked Ground Finch|Wissenschaftlich=Geospiza difficilis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SpitzschnabelGrundfink}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tangaren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemisches Tier der Galapagosinseln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
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